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Michel Houellebecq: Der Lyriker

 
       
     
     
       
     
       
   
  • Rezensionen zu den gesammelten Gedichten "Suche nach Glück", "Der Sinn des Kampfes" und "Wiedergeburt"

    • GRÄF, Dieter M. (2006): Keuschheit, Heiligkeit, Unschuld.
      Michel Houellebecqs Gedichte lassen Kategorien wie "gelungen" oder "misslungen" hinter sich. Macht ihn das zu einem Dichter von Rang?
      in: Volltext Nr.2, April/Mai
    • Neu:
      MÜLLER, Burkhard (2006): Von Engeln, die quengeln.
      Wie ein Kind mit Wachsmalkreiden: Michel Houellebecqs unglaubliches lyrisches Werk,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 11.05.
 
       
   

Wiedergeburt (2001)
Köln: DuMont

 
   
 
 

Pressestimmen

"Das Private und das Alltägliche drängen sich in den Vordergrund, während große gesellschaftliche Entwürfe, politische Invektiven wie etwa »Letztes Bollwerk gegen den Liberalismus« (aus dem Vorgängerband) in den Hintergrund treten. Was zählt, ist die subtile Beobachtung, die existentielle Not und das kleine Glück, dargeboten im von Houellebecq gewohnten Pathos, gespickt mit Metaphern, oft an der Grenze zum Kitsch"
(Alexander Müller in Literaturkritik.de vom Januar 2002)

 
 
 
       
     
       
   

Der Sinn des Kampfes (2001)
Köln: DuMont

 
   
 
 

Pressestimmen

"Mit Gewinn liest sie wohl nur derjenige, der sich fragt, auf welchem mentalen Humus die »Elementarteilchen« wachsen konnten. Aufschlussreich ist das Hassgedicht »Letztes Bollwerk gegen den Liberalismus« mit seinem bewusst vergeblichen Ruf nach »rigorosen Prinzipien einer unangreifbaren Moral« oder das freilich nicht sehr originelle Selbstbild des Dichters als Wolf"
(Jae. in der Berliner Zeitung vom 09.06.2001)

"Die Realität scheint das lyrische Ich zu bedrängen. Dessen Beobachtungen sind klar und kalt, wenn es z.B. die Effizienz eines TGV mit der Vereinsamung seiner Insassen konfrontiert; trotzdem gibt es seinen Widerstand nicht auf, der sich etwa als »Letztes Bollwerk gegen den Liberalismus« politisch und parteilich als »Wir« definiert. Dieses Gedicht ist ein Pamphlet gegen die Vermarktung des Individuums, die nicht hingenommen werden kann (...).
Als Alternative wird ein diffuses, aus kommunistischen wie religiösen Elementen zusammengesetztes Gemeinschaftsbild angeboten, das allerdings als vergangen und archaisch angesehen wird"
(Alexander Müller in Literaturkritik.de vom August 2001)

 
 
 
       
     
     
       
   

Suche nach Glück (2000)
Köln: DuMont

 
   
 
 

Klappentext

"Neben seinen erzählenden und essayistischen Büchern hat Michel Houellebcq drei Gedichtsammlungen veröffentlich, von denen »Suche nach Glück« nun als Erste übersetzt vorliegt.

Diese Gedichte folgen einer Ästhetik des Augenblicks und lassen sich als ein einziges großes Gedichtparlando lesen: autobiografisch, bekenntnishaft und unangestrengt von den Themen Houellebecqs, vom Leiden an unserer Gesellschaft getragen."

 
 
 
       
   
  • Porträt und Interview

    • EAKIN, Emily (2000): Ich bin der radikalste von allen.
      Müdes Elementarteilchen: Ein Besuch bei Michel Houellebecq, dem maladen Star der französischen Literatur,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 19.09.
      • Das meint www.Perlentaucher.de v. 19.09.:
        "Der Artikel des Tages kommt aus der Feder der amerikanischen Journalistin Emily Eakin. Sie hat Michel Houellebecq zu Haus in Dublin besucht: "Ein Wochenende in seiner Gesellschaft zu verbringen, heißt zwangsläufig, an einem Experiment in Stimulanzienabbau teilzunehmen. Alle Außenreize werden auf ein absolutes Minimum reduziert. Körperliche Bewegungen gelten als unangemessen, ebenso Reden, Essen und jegliche andere Aktivität, die vom großen Ziel ablenken könnte: die Zeit vom Samstagmorgen bis zum Sonntagabend mit geringst möglicher Bewusstheit durchzustehen." Einmal spricht er dann aber doch: "'Ich bin der Star der französischen Literatur', nuschelte er undeutlich. 'Der Radikalste von allen.' (...) Das müssen Sie einfach lesen! Der Artikel erschien am 10. September in der New York Times und ist dort leider nur gegen eine Gebühr von 2,50 Dollar nachzulesen. Das können wir uns bei dem jetzigen Eurokurs nicht leisten."
    • STEINES, Susanne (2000): Man muss den Tod abschaffen.
      Ein ZEIT-Gespräch mit Michel Houellebecq,
      in: Die ZEIT Nr.39 v. 21.09.
 
     
   
  • Rezensionen

    • KUNISCH, Hans-Peter (2000): Clownesker Christus.
      Die bizarren Gedichte des Michel Houellebecq,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 09.09.
    • BÖHMER, Daniel-Dylan (2000): Kichern oder aufgeben,
      in:
      Spiegel Online Nr.40 v. 02.10.
    • ZELTNER, Gerda (2000): Das andere Gesicht der Fun-Generation,
      in:
      Neue Zürcher Zeitung v. 05.10.
    • ISENSCHMID, Andreas (2000): Lyrisch getarnte Leitartikel,
      in:
      Tages-Anzeiger v. 06.10.
    • DUBBE, Daniel (2000): Vandale im Wohnzimmer,
      in: Rheinischer Merkur Nr.41 v. 13.10.
    • RÄKEL, Hans-Herbert (2000): Das Kratzen der Ärzte beim Essen der Bananen,
      in:
      Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.10.
    • BERG, Sibylle (2000): So traurig.
      Michel Houellebecqs trostloser Gedichtband "Suche nach Glück",
      in: Süddeutsche Zeitung v. 17.10.
    • BÜRGER, Jan (2000): Die Gesänge des Club-Urlaubers.
      Lyrik und Prosa. Michel Houellebecq will immer noch der Radikalste von allen sein,
      in: Literaturen Nr.11 v. November
    • CAMPE, Joachim (2000): Rüde Romantik.
      Erlebt die französische Literatur bei uns ihre Renaissance?,
      in: Berliner Illustrierte Zeitung, Beilage der Berliner Morgenpost v. 22.10.
    • SCHNEIDER, Rolf (2000): Kolumne: Lautstärke braucht die Stille als Begleiter.
      Anmerkungen zur Lyrik von Michel Houellebecq und Ralf Rothmann,
      in: Berliner Illustrierte Zeitung, Beilage der Berliner Morgenpost v. 19.11.
    • GHIRELLI, Marianne (2000): Sicheres Gespür für das Unbehagen unserer Zeit,
      in:
      Der Bund v. 02.12.
    • WEIDERMANN, Volker (2000): Ferien mit Michel,
      in:
      TAZ v. 20.12.
    • TÖRNE, Dorothea von (2000): Das Leben: ein Kühltruhenmärchen.
      Mit gnadenloser Leidensmiene schlurft Michel Houellebecq um das Grab Heinrich Heines und dichtet ganz ähnlich,
      in: Welt v. 23.12.
 
     
   

weiterführende Links

 
     
   
 
   

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