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Pressestimmen zu Michel
Houellebecq
"Sträfling in
den Steinbrüchen des großen
abendländischen Unglücks."
(Thomas Steinfeld in der SZ
vom 27.08.2001)
"Houellebecq hat
mit seinen Büchern das gefunden, wovon jeder
Schriftsteller träumt, den Kreuzungspunkt
zwischen einer persönlichen Obsession, einem
wichtigen Thema und den Aspirationen und
diffusen Gefühlsnöten der Leser, der die
Basis ist für Erfolge."
(Michael Kleeberg in der
Welt vom 29.08.2001)
"Houellebecq
(...) nimmt sich die sexuelle
Sozialdemokratie der Elterngeneration erneut
zum Feind."
(Hans-Peter Kunisch in der
Zeit vom 06.09.2001)
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Pressestimmen zu
"Plateforme"
"Das Buch
beschreibt die Erlebnisse des vermutlich
semi-autobiografischen Touristen Michel, der
durch die Prostituierten-Hochburgen Thailands
vagabundiert, um seine schier unstillbare
Sex-Gier zu befriedigen."
(Andreas Borcholte im
Spiegel Online vom 23.08.2001)
"Houellebecqs
Helden bleiben flach: Es sind Menschen, die
getrieben sind. Ganz egal ob sie oben oder
unten stehen. Ob sie aus der Ersten oder
Dritten Welt kommen. Ob sie Prostituierte
oder Kunden sind. Es sind Opfer, die sich
nicht als solche fühlen und die eine
Maschinerie in Gang halten - in diesem Fall
den Sextourismus - auf deren Verlauf sie
scheinbar keinen Einfluss haben. "
(Dorothea Hahn in der TAZ
vom 29.08.2001)
"Wie der
vorangehende bietet auch dieser Roman einen
einmal positiv, einmal negativ zu lesenden
antizipatorischen Schnappschuß unserer
Gesellschaft (...) als utopische Geopolitik
des Befriedigtseins. Deren Formel lautet: Sex
ist das weitestverbreitete Glücksmoment,
Geld ist das bewährteste
Verteilungskriterium, der Westen hat das
Geld, und die Entwicklungsländer vorab des
Fernen Ostens haben die intakten Körper -
also weg mit den moralischen Scheuklappen,
auf zum totalen Tausch, der allen nützt."
(Joseph Hanimann in der FAZ
vom 04.09.2001)
"Diskurspornografie"
(Hans-Peter Kunisch in der
Zeit vom 06.09.2001)
Pressestimmen zum
Protagonisten Michel in "Plateforme"
"Michel, der
Ich-Erzähler dieses Romans, ist ein Mann von
Anfang vierzig und der traurigste Candide,
den die Welt je gesehen hat. Er versieht sein
Amt als Buchhalter im Kulturministerium, ein
Angestellter ohne Ehrgeiz und ohne
Gefährten, ein »bescheidener Parasit«, ein
regelmäßiger Besucher von Peepshows, ein
Experte für das gesamte
Unterhaltungsprogramm des kommerziellen
Fernsehens. In seiner Welt gibt es keine
Gemeinschaft, keine geordneten Interessen,
sondern ausschließlich Einzelwesen, denen
der Egoismus zum einzigen Lebensinhalt wie
zum Fluch geworden ist. "
(Thomas Steinfeld in der SZ
vom 27.08.2001)
"Seine Haltung
ist die eines existenzialistischen
Pragmatismus der Lust."
(Hans-Peter Kunisch in der
Zeit vom 06.09.2001)
Pressestimmen zur
Debatte um den Sextourismus
"Die ganze
Debatte dreht sich eigentlich einzig darum,
ob der Autor diesen kritisiert oder
verherrlicht. Das aber ist letztlich eine
Frage der Ästhetik. Bevor sie beantwortet
wird, kann man sich zumindest die Bemerkung
nicht verkneifen, daß Michel Houellebecqs
mehr oder weniger distanzlose, vielleicht
allzu genüßliche Darstellung doch mehr zu
bewirken scheint als das ewige Anklagen und
Aufklären: Der Schriftsteller hat eine
breite Diskussion über ein Phänomen
ausgelöst, das man in Frankreich
tatsächlich für weniger verbreitet hielt
als anderswo."
(Jürg Altwegg in der FAZ
vom 28.08.2001)
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Das Buch in der Debatte
- deutschsprachiger
Raum
- BORCHOLTE,
Andreas (2001): Das letzte Wort
in Sachen Sex-Tourismus.
Frankreich
und seine Literaturskandale: In
seinem neuen Roman
"Plateforme" feiert der
als Zyniker bekannte
Schriftsteller Michel Houellebecq
den Sex-Tourismus in Thailand -
und erntet die obligatorischen
Proteste,
in: Spiegel
Online v.
23.08.
- ALTWEG,
Jürg (2001): Sexuell unkorrekt.
Houellebecqs
neuer Roman und Skandal,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 24.08.
- KNIPP,
Kersten (2001): Mechanismen des
Skandals.
Houellebecq
porträtiert den toten Geist,
in: Aus
dem literarischen Leben. Sendung
des DeutschlandRadio
v. 24.08.
- LAUTERWEIN,
Andréa (2001): Auf dem Pausenhof
der westlichen Sexneurose.
Michel
Houellebecqs Roman «Plateforme»
entwirft eine skandalverdächtige
Utopie
in:
SonntagsZeitung
v. 26.08.
- Kommentar:
LAUTERWEIN
schreibt, dass nach
HOUELLEBECQ nun auch
berufstätige Frauen beim
Sex-Tourismus den
Männern gleichgestellt
sind.
Dies hat Doris
KNECHT
bereits am 18.08.2001-
also vor Beginn der
diesjährigen
"Affäre
Houellebecq"- im
Magazin des
Tages-Anzeigers zum Thema
gemacht.
Sie kritisiert darin
sexuelle
Gleichberechtigung im
Sinne des hedonistischen,
männlichen
swinging-single-Prinzips:
"Man sieht, dass das
Schlampismuskonzept schon
lange keine subversive
Idee im Sinne einer
feministischen
Diskursgrundlage mehr
ist, sondern sich ganz
offensichtlich als
Lebens- oder zumindest
Urlaubskonzept für junge
Frauen durchgesetzt
hat."
KNECHT sieht in der US-Serie
"Sex and the
City",
die im Herbst auch in
Deutschland zu sehen sein
wird, ein alternatives
Modell für moderne
Frauen, die nicht in eine
"puritanische
Prüderie" verfallen
möchten.
Aber auch an "Sex
and the City" werden
sich die Geister scheiden
und man darf sicher sein,
dass der Verweis auf
Michel HOUELLEBECQ nicht
fehlen wird...
- CHRISTMANN,
Holger (2001): Houellebecq im
Wunderland der Lüste,
in: FAZ.Net
v. 27.08.
- KNIPP,
Kersten (2001): Sex in Thailand?
Streit
um Michel Houellebecq,
in: Aus
dem literarischen Leben. Sendung
des DeutschlandRadio
v. 27.08.
- LEICK,
Romain (2001): Abgrund kalter
Düsternis,
Michel
Houellebecqs neuer Roman
"Plateforme" schildert
die Abenteuer eines europäischen
Sextouristen in der Dritten Welt
- und ist in Frankreich schon
jetzt die heftig umstrittene
Sensation des Buchherbstes.
in: Spiegel
Nr.35 v. 27.08.
- STEINFELD,
Thomas (2001): Kneif mich!
Auf dem Weg
zum Skandal: In Frankreich ist
der neue Roman von Michel
Houellebecq erschienen,
in: Süddeutsche
Zeitung v.
27.08.
- Kommentar:
Thomas
STEINFELD,
der fleißig am "Mythos
HOUELLEBECQ"
bastelt, spekuliert über
den Titel
"Plateforme":
"Michel Houellebecq
kokettiert mit dem
Platten, mit dem
Unvermögen. Er will das
Alte und das
Abgeschmackte, das Grobe,
das Triviale und das
Gemeine." Während
STEINFELD
"Plateforme"
mit Plattheit übersetzt,
präsentiert LAUTERWEIN
in der SonntagsZeitung
vom 26.08.2001
eine andere Erklärung
für den Titel.
«Plattform» ist eine
Tourismusstrategie, die
von den beiden
Protagonisten Michel und
Valérie ausgedacht wird:
"ein Programm zur
Zweiteilung der Welt in
Sexkonsumenten und
Sexanbietern". Joachim
JOHANNSEN (Basler Zeitung
vom 29.08.2001)
schreibt dazu:
"Das Buch heisst
«Plateforme» nicht
wegen seiner platten Form
- pingelig-minutiöser
Reisebericht - sondern
weil der Ich-Erzähler
namens Michel später
selber eine Firma
gründet, eine Plattform
für internationale
Sextreffen."
Marc
ZITZMANN (NZZ vom
30.08.2001)
weigert sich stattdessen
einen "Zusammenhang
zwischen Titel und
Inhalt" auszumachen,
weil er nicht gern an
Thesen tüftelt.
- ALTWEGG,
Jürg (2001): Houellebecqs
Methode.
Frankreich
ruft zum Kreuzzug gegen den
Sextourismus auf,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 28.08.
- LUCKSCHEITER,
Roman (2001): Sexskandal
Ausschweifungen
mittelmäßiger Individuen:
Michel Houellebecqs neuer Roman
"Plateforme" erregt
Frankreich,
in: Frankfurter
Rundschau
v. 28.08.
- HAHN,
Dorothea (2001): Die Erregung der
Tourismus-Gewinnler.
Sextourismus,
aus der Nähe betrachtet: Mit
seinem neuen Roman hat Michel
Houellebecq in Frankreich den
Skandal der Saison provoziert
in: TAZ v. 29.08.
- JOHANNSEN,
Joachim (2001): Der neueste
Houellebecq: Das Schwein des
Anstosses,
in: Basler
Zeitung v.
29.08.
- Inhalt:
JOHANNSEN
wirft HOUELLEBECQ vor,
dass er den Sextourismus
verteidigt. An der
Debatte stört ihn, dass
dem Motiv
"islamischer
Fundamentalismus"
keine ausreichende
Beachtung geschenkt wird
- mit einer Ausnahme:
Bernard PIVOT im
"Journal du
Dimanche".
- KLEEBERG,
Michael (2001): Der Buster Keaton
der Kulturkritik.
Mal
wieder Skandal um Michel
Houellebecq, Frankreichs
erotisches Orakel: Sein dritter
Roman erzählt vom Sextourismus
in: Welt
v. 29.08.2001
- LIEBS,
Holger (2001): Bambi im
Schizo-Zoo.
Zurück aus
Nimmerland: Michael Jacksons
Suche nach dem verwaisten Thron
des Pop,
in: Süddeutsche
Zeitung v.
29.08.
- Inhalt:
Nach
LIEBS bezeichnet Michel
HOUELLEBECQ den
Popsänger Michael
JACKSON in seinem Roman
"Plateforme"
als ersten Cyborg
("le premier
cyborg").
- NIEDERMEIER,
Cornelia (2001): Ausweitung der
Sexzone.
Michel
Houellebecqs neuer Roman löst
den üblichen Skandal aus,
in: Der
Standard v.
29.08.
- WETZEL,
Johannes (2001): Die Zukunft
gehört dem Sextourismus.
Michel
Houellebecqs neuer Roman ist eine
Provokation,
in: Berliner
Zeitung v.
30.08.
- ZITZMANN,
Marc (2001): Endk(r)ampf.
Kein
Skandal: Michel Houellebecqs
dritter Roman,
in: Neue
Zürcher Zeitung
v. 30.08.
- ALTWEGG,
Jürg (2001): Krieg der Ressorts.
"Le
Monde" streitet um
Houellebecq,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 01.09.
- Kommentar:
ALTWEGG
kommentiert die Artikel
von Jean-Baptiste
HARANG in der Libération
(23.08.2001)
und von Josyane
SAVIGNEAU in der Le Monde
vom 31.08.2001 (siehe
dort).
"Les seize chapitres
suivants racontent une
aventure industrielle, il
y a des gens que ça
intéresse, on pouvait
faire plus court
(...).Lirez-vous cette Plateforme
jusqu'au bout?
On parie que oui, elle en
vaut la peine et se
parcourt sans peine,
littérature de gare,
romans d'aéroport, ces
livres savent vous
conduire à
destination", hatte
HARANG geschrieben.
ALTWEGG übersetzt dies
folgendermassen:
"'Die folgenden
sechzehn Kapitel handeln
von einer Industrie. Es
gibt Leute, die das
interessiert. Der Autor
hätte sich auch kürzer
fassen können.' Man
dürfe den Roman so
'flüchtig' lesen, wie
ihn Houellebecq
geschrieben habe:
'Bahnhofsliteratur,
Flughafenromane - solche
Bücher führen ihre
Leser ans Ziel.'"
Auch ZITZMANN
(NZZ 30.08.2001)
findet Gefallen an dem
Begriff
"Bahnhofsliteratur":
"«Plateforme» ist,
wie die beiden
vorhergegangenen Romane,
ein Thesenroman. Da der
Autor Bahnhofsliteratur
für die Intelligenzia
schreibt, enthält sein
jüngstes Opus gleich
mehrere Thesen; und zwar
sowohl im Rohzustand als
auch verarbeitet. Also
einerseits in Form von
Maximen, anderseits in
Form von Szenen, welche
die Maximen illustrieren.
Erwartungen betreffend
Glaubwürdigkeit,
Folgerichtigkeit usw. des
Plots sollte man somit
nicht allzu hoch
stecken."
- HEIMGÄRTNER,
Sabine (2001): Kommt ein Vögler
geflogen.
Michel
Houellebecq schreibt einen
Sextourismus-Roman - und löst
einen Skandal aus,
in: Tagesspiegel
v. 02.09.
- HANIMANN,
Joseph (2001): Mit dem
Gabelstapler ins Paradies.
Schrille
Idylle: "Plateforme",
Michel Houellebecqs neuer Roman
in alten Elementarteilchen,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 04.09.
- TOST
(2001): Bescheuert.
Michel
Houellebecq provoziert,
in: Süddeutsche
Zeitung v.
04.09.
- Inhalt:
Es
wird von einem Interview
HOUELLEBECQs in der
Zeitschrift
"Lire"
berichtet.
- LUCKSCHEITER,
Roman (2001): Sich gehen lassen
zwischen zwei Bücher,
in: Frankfurter
Rundschau
v. 05.09.
- KUNISCH,
Hans-Peter (2001): Schmusen mit
dem Rüpel.
Wie
sich die französische Kritik am
neuen Roman von Michel
Houellebecq vorbeimogeln will -
und dafür lieber ins Skandalhorn
tutet
in: Die
ZEIT Nr.37
v. 06.09.
- RITZENHOFEN,
Medard (2001): Der Pornograf
lässt bitten.
Im Buch
"Plateforme" geht es um
Sextourismus in Thailand. Der
Autor gibt sich als
Kulturpessimist und provoziert
erregte Debatten.
in: Rheinischer
Merkur Nr.36
v. 07.09.2001
- HEIMGÄRTNER,
Sabine (2001): Eine Plattform
für Kamele.
Der
Schriftsteller provoziert die
Moslems und düpiert die Medien,
in: Tagesspiegel
v. 12.09.
- PÄTZOLD,
Brigitte (2001): Verächtliches
Schweigen,
in: Freitag
Nr.38 v. 14.09.
- PÄTZOLD,
Brigitte (2001): "Brutal,
drastisch und vulgär".
Die
Kinderschutzbeauftragte Claire
Brisset kann nichts Gutes an
Michel Houellebecq finden,
in: Freitag
Nr.38 v. 14.09.
- SCHLOCKER,
Georges (2001): Selbstquäler.
Wütender
Konformist. Michel Houellebecqs
neuer Roman sorgt für Aufregung,
in: Freitag
Nr.39 v. 21.09.
- HACK,
Günter (2001): Strandbuch fürs
Tote Meer.
Sextourismus
und Xenophobie als programmierter
literarischer Skandal? Eine
Gebrauchsanleitung für
"Plateforme" von Michel
Houellebecq
in: Telepolis
v. 04.10.
- ALTWEGG,
Jürg (2001): Romane zu Thesen
lesen.
Französische
Zeitschriften: Die Terroristen
und Houellebecq,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 27.10.
- Inhalt:
ALTWEGG
fasst die französische
Debatte der letzten
Monate zusammen. Die
Literaturagentin Hella
FAUST, die
"Elementarteilchen"
nach Deutschland
vermittelt hat, wird
zitiert. Sie konstatiert,
dass die deutsche
Sichtweise vom
Thesenroman mittlerweile
Rückwirkungen auf den
französischen Diskurs
hat.
- LUCKSCHEITER,
Roman (2001): Im Lolita-Taumel.
Alain
Robbe-Grillet sorgt mit seinem
neuen Roman für Aufsehen und
verdrängt Houellebecq
in: Frankfurter
Rundschau
v. 01.11.
-
französischsprachiger Raum
- LE
MONDE (2001): Le Routard s'en
prend à Michel Houellebecq.
L'auteur es
accusé de rabaisser les femmes,
in: Le
Monde v.
22.08.
- LEVY,
Bernard-Henri (2001): Le
bloc-notes de Bernard-Henri
Lévy.
Walter Benjamin
et le roman - Encore
Jünger - Goethe et les
Corses - Hegel, Rosenzweig
et l'« élection » -
Relire Lacan Deux Etats séparés
au Proche-Orient - Les aveux de
Houellebecq
in: Le
Point
Nr.1510 v. 24.08.
- GARCIA,
Alexandre (2001): La bataille
contre le tourisme sexuel,
in: Le Monde
v. 26.08.
- L'Express:
Dossier
Le système
Houellebecq,
in: L'Express
v. 30.08.
- BUSNEL,
François (2001): Le
fabuleux destin de Michel
H.,
in: L'Express
v. 30.08.
- Inhalt:
BUSNEL
geht der Frage nach,
warum das "System
Houellebecq" so
erfolgreich ist:
"Michel H., lui,
joue sur la corde raide.
Est-il, oui ou non, le
Michel de
Plateforme?
Eugénisme, clonage,
tourisme sexuel, qu'en
pense-t-il vraiment?
«C'est vrai qu'il a mis
au point dans ses livres
une technique qui rend
toute forme de critique
faiblarde, c'est un
dispositif volontaire»,
admet Raphaël Sorin.
«Sa stratégie consiste
à ne pas se positionner
comme l'intellectuel de
service mais comme celui
qui, jouant de
l'ambiguïté, renvoie
chaque lecteur à ses
propres interrogations»,
ajoute Marie Boué."
"Plateforme"
ist gemäß BUSNEL ein
Buch, in dem das Spiel
mit den Zweideutigkeiten
auf die Spitze getrieben
wird.
Mit den Inszenierungen
des Michel HOUELLEBECQ
beschäftigt sich auch
das Literaturmagazin
u.-lit.de
sowie das Essay
zur neuen Eigentlichkeit
in der Kulturindustrie.
Ein weiterer Beitrag
widmet sich den
gesellschaftlichen
Hintergründen in
Deutschland, die dazu
geführt haben, dass Michel
Houellebecq ein gern
zitierter Autor geworden
ist, wenn es um die
Bewertung der sexuellen
Revolution geht.
- DOUIN,
Jean-Luc (2001): L'extension du
domaine de la lutte contre le
chaos sexuel,
in: Le Monde
v. 31.08.
- WEITZMANN,
Marc (2001): Houellebecq, aspects
de la France,
in: Le Monde
v. 07.09.
- SALLES,
Alain (2001): Des associations
musulmanes veulent poursuivre en
justice Michel Houellebecq,
in: Le Monde
v. 08.09.
- englischsprachiger
Raum
- JEFFRIES,
Stuart (2001): Houellebecq in row
over sex tourism book.
French
stirred by Michel Houellebecq's
latest novel,
in: Guardian
v. 23.08.
-
Neu:
KING, Tim
(2001): Gaulish horrors.
He
showers abuse on French
soixante-huitards, the sexless
British and all Muslims.
Nevertheless, says Tim King,
Michel Houellebecq is the only
important French novelist,
in: Prospect,
Dezember
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