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Moritz
Baßler: Popliteratur für die Neue Mitte
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Kurzbiographie
- 1962 geboren
- 2002 Buch "Der
deutsche Pop-Roman"
- Assistent am
Lehrstuhl für Neueste deutsche Literatur
an der Universität Rostock
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Moritz
Baßler in seiner eigenen Schreibe
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- BAßLER, Moritz (2003): Haben Sie das
gehört?
Raumfüllend sonor: Peter Handke machte um Popmusik viele Worte,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.08.
-
BAßLER, Moritz (2003): Von einem Jetzt zum nächsten.
Die Grenzen
unserer Sprache sind die Grenzen unserer Welt. Ein Feuilleton, das
sich als Teil eines Hochkultur-Diskurses begreift, läuft in die
gleiche Falle, die schon der Literatur zum Verhängnis wurde. Es
verschließt sich dem Leben und der Öffentlichkeit,
in: TAZ v. 26.09.
- Neu:
BAßLER,
Moritz (2003): Ein dystanziertes Gefühl.
Russlands junge Autoren transferieren mit Pfiff die Warenkultur
des Westens. Ein Streifzug durch den Pop à la Russe,
in: Literaturen, Oktober
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Moritz
Baßler im Gespräch
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- RICHARDT,
Gerd (2002): Literatur ist kein Allheilmittel.
Rostocker Wissenschaftler:
Bücher können keine Untaten verhindern,
fördern aber Gefühle,
in: Ostsee-Zeitung
v. 25.05.
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Klappentext
"Seit etwa
1990 kehrt die Gegenwart in die
deutsche Literatur zurück. Die
Pop-Literaten orientieren sich dabei
gar nicht - wie man denken könnte -
an den klassischen Erzählmustern,
sondern erweisen sich als Vertreter
eines lustvollen neuen Archivismus.
Das Buch liefert exemplarische
Lektüren der Prosa von Thomas
Brussig, Marc Fischer, Rainald Goetz,
Max Goldt, Wolf Haas, Christian
Kracht, Andreas Mand, Thomas
Meinecke, Andreas Neumeister,
Matthias Politycki, Benjamin von
Stuckrad-Barre und anderen. Deren
Pop-Verfahren werden kontrastiert
einerseits mit Erzähltexten von
Bernhard Schlink, Sibylle Berg,
Judith Hermann, Ingo Schulze und
Christoph Peters und andererseits mit
E-Literatur von Peter Handke,
Wolfgang Hilbig und Herta
Müller."
Pressestimmen
"Gegen die Debatte,
die Baßler anregt, wirken die
Debatten, die in diesem Frühjahr
tatsächlich geführt wurden,
rückwärts gewandt."
(Dirk Knipphals in
der TAZ vom 30.05.2002)
"Er hat vollkommen Recht: Die
Popliteratur interessiert sich nicht für grands
récits, sondern sie hat Spaß am Tableau, an der
stimmigen Zusammenstellung, am überzeugenden
Sampling. (...). Aber warum spricht Baßler von den
»neuen Archivisten«? Ich vermute, weil barocke
Speicher und Kombinatoriken ganz ähnlich
funktionieren. Gemeinplätze und Allegorien der
Barockliteratur entsprechen den Markennamen und
Stars der Popliteratur. Raider heißt jetzt Twix und
Thesaurus Archiv."
(Niels Werber in
Literaturen vom November 2002)
"Doch wo bleibt die Kritik? (...).
Diese Frage stellt sich für die Pop-Literaten
überhaupt nicht. (...) Daß Baßler (...) Differenzen
zwischen den Pop-Archivisten nicht benennt, ja nicht
benennen kann, ist (...) dem Begriff des Archivs
selbst geschuldet. Baßler verwendet ihn eben im
Sinne Groys als Summe aller gespeicherten
Aufzeichnungen einer Kultur und nicht im Sinne
Foucaults als Gesetz dessen, was überhaupt gesagt
werden kann."
(Sven Werkmeister in Argument Heft
3/2003)"
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Rezensionen
- RÜDENAUER,
Ulrich (2002): Die Transzendierung der
Barbour-Jacke.
Medium
Markenartikel: Moritz Baßler entwirft
eine Theorie der deutschen Popliteratur,
in: Tagesspiegel
v. 26.05.
- KNIPPHALS,
Dirk (2002): Hinein ins immer schon
Gesagte.
in:
TAZ
v. 30.05.
-
SCHÄFER,
Frank (2002): Erzählen aus dem Geist der
Plattensammlung.
Das Plattenarchiv
erweist sich in der Pop-Literatur als
biographisches System,
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
30.05.
-
BERNHARD,
Andreas (2002): Die Einflößung der
Gegenwart in die Gegenwartsliteratur.
Keine Scheu vor dem
Gebrauch vorgefertigter Formulierungen:
Moritz Baßlers Buch über den
"deutschen Pop-Roman",
in: Süddeutsche
Zeitung v. 14.06.
-
MECHLENBURG,
Gustav (2002): Literatur-Pop.
Moritz
Baßlers erhellende Analyse des deutschen
Popromans,
in: Literaturkritik.de,
Nr.7, Juli
-
MORITZ,
Rainer (2002): Die Kurve kriegen mit Roy
Black.
Martin
Baßler archiviert die Popliteratur des
vergangenen Jahrzehnts und erstellt dabei
mehrere Listen,
in: Welt
v. 27.07.
- MICHEL,
Sascha (2002): Wäscheklammergeschichten.
Schön germanistisch
untersucht Moritz Baßler den Poproman,
in: Frankfurter
Rundschau v. 27.07.
-
WINKELS,
Hubert (2002): Deutscher Roman schlägt Fußballnationalmannschaft.
Moritz Baßlers Buch über die Popliteratur ist die beste
Theorie der neunziger Jahre,
in: Die ZEIT Nr.41, Literaturbeilage v. 02.10.
-
WERBER, Niels
(2002): Moritz Bassler: Der deutsche Pop-Roman,
in: Literaturen, Nr.11, November
- KÄMMERLINGS, Richard (2003): Der
Diskurs tanzt.
Volle Speicher: Moritz Baßlers Pop-Literaturwissenschaft,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.01.
- Inhalt:
Richard KÄMMERLINGS versucht
STUCKRAD-BARREs hymnische
Rezension der neuen CD von Herbert GRÖNEMEYER im SPIEGEL
mit dem popkulturellen Avantgarde-Selbstverständnis in
"Tristesse Royale"
anhand von Moritz BAßLERs Theorie über den deutschen
Pop-Roman zu erklären und ist damit mitten in einer
Rezension zu BAßLERs Buch "Der deutsche Pop-Roman".
- WERKMEISTER, Sven (2003):
Moritz Bassler: Der deutsch Pop-Roman,
in: Argument H.251, Nr.3; S.471-472
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Die
Pop-Literaten als Archivisten
- RUNGE,
Heike (2001): Beim Sex mit Babystimme
reden.
Alle
lieben Listen und Ranking - das Internet,
die Buchhaltung und die Popliteratur. Die
Zentralmetapher des Generationenromans
ist die Hitparade,
in: Jungle
World Nr.18 v.
25.04.
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