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Peter Michalzik: Hoffen auf den Generationenkonflikt

 
       
   
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    Peter Michalzik in seiner eigenen Schreibe

     
       

    MICHALZIK, Peter (2000): Generation Proklamation.
    Die Renaissance von Grundsatzpapier und Philippika,
    in: Frankfurter Rundschau v. 04.08.

    MICHALZIK, Peter (2000): Der Balancekünstler und sein stolpernder Schatten,
    in:
    Frankfurter Rundschau v. 19.08.

    Rezension von Michael KUMPFMÜLLERs Roman Hampels Fluchten

    MICHALZIK, Peter (2001): In der Höll' bei mir daheim.
    Heimatkunde (7): Auch das Wiener Burgtheater sucht nach dem Land der Herkunft,
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.01.

    MICHALZIK, Peter (2001): Pater absconditus.
    Der Vater ist als Rollenfigur so verbraucht wie offen für eine Neuerfindung,
    in: Frankfurter Rundschau v. 28.07.

    Ein Beitrag zur Entkopplung von biologischer und sozialer Vaterschaft und dem Verschwinden des Vaters anlässlich der Vaterstudie im Auftrag des Familienministeriums. MICHALZIK diskutiert das Thema anhand verschiedener Literatur, z.B. von Axel HACKE und Dietrich SCHWANITZ.

    MICHALZIK, Peter (2002): Generation mit Vertrag.
    Dafür aber ohne Arbeit und immer noch ohne Rente,
    in: Frankfurter Rundschau v. 09.11.

    Peter MICHALZIK, ein Angehöriger der Single-Generation mit Nähe zur Generation Golf, sieht sich angesichts der Rentenbeschlüsse von Rot-Grün im Zugzwang und ruft zaghaft zum Kampf der Generationen auf. Ausgehend von Douglas COUPLANDs Generation X stilisiert er sich als Teil einer "verlorenen Generation":

    "Man kann es, angesichts der vielen frohgemuten Generationsentwürfe, die im Fahrwasser seines Erfolgs munter weiter planschten, gar nicht mehr glauben - aber Couplands Ausgangspunkt war die im wesentlichen doch politische Erkenntnis, dass er und seine Generationsgenossen die ersten sein werden, die weniger als ihre Eltern haben werden, dafür aber noch die Folgen der ökonomischen und ökologischen Sünden werden tragen müssen. Sich dem gesamten Zusammenhang zu entziehen, schien ihm damals als letzter Ausweg."

     MICHALZIK möchte jetzt endlich den verpassten Generationenkonflikt nachholen.

    MICHALZIK, Peter (2003): die Freiheit (zu) verletzen.
    Maxim Billers bewegender Roman "Esra" handelt von der Liebe und deren Vergeblichkeit - und musste jetzt vom Markt genommen werden,
    in: Frankfurter Rundschau v. 08.03.

    Rezension des Romans Esra von Maxim Biller.

    MICHALZIK, Peter (2003): Das Ende der Stadt.
    Eine kleine Chronik der rasanten Zerstörung urbanen Lebens,
    in: Frankfurter Rundschau v. 07.08.

    Peter MICHALZIK wettert gegen Föderalismus und  Privatisierung, dabei würde er sich gerne im subventionierten Theater den Grundlagen des Gemeinwesens versichern. Heutzutage versichert sich dort die Mitte aber eher ihrer Bunkermentalität und ist stolz ein neuer Reaktionär zu sein.

    "Die wirkliche Stadt wird sich zwischen der Global City und der Telepolis im Nichts auflösen"

    prophezeit MICHALZIK, aber solange die Mitte noch ins Subventions-Theater darf, wird das so richtig niemand interessieren.

    MICHALZIK, Peter (2007): Neue Heimat,
    in: Frankfurter Rundschau v. 21.02.

    Peter MICHALZIK wirft den neuen Spießern (Christian RICKENS) vor, dass sie gar kein Familienbild hätten, sondern nur ein Familiengefühl, das mit der Familienrealität in Deutschland, so wie sie der Familiensoziologe Hans BERTRAM beschreibt, wenig zu tun hat:

    "Die Familienbücher der letzten Zeit, Frank Schirrmachers Minimum, Udo di Fabios Die Kultur der Freiheit oder Die Helden der Familie, das unsägliche Traktat von Norbert Bolz, krankten allesamt am gleichen Geburtsfehler. Der große Lobgesang des familiären Zusammenrückens, der Schirrmachers Buch im Kern war und der in den beiden anderen nebenbei vorkam, kann zwar in Zeiten zunehmender Verunsicherung auf Resonanz rechnen, wärmt aber nicht die Herzen sondern nur eine gefühlte Ideologie auf, die im Deutschland der Nachkriegszeit Sinn gemacht und Geborgenheit geboten haben mag. Darin aber zeigen diese Bücher, was eine erste Determinante jenes Familienbilds ist, das sich jetzt wieder so vehement verteidigt. Es ist eine eingefrorene Fünfziger-Jahre-Seligkeit, eine familiäre Laubenpiperhaftigkeit, es geht um das kleine Glück der Selbstbescheidung.
                 Dazu passt das Eva-Prinzip, das ebenfalls im Mäntelchen der Bescheidenheit am Herd daherkam, das aber natürlich nur in großbürgerlicher, finanziell abgefederter Spielart erträglich ist, wo das Kindermädchen auf die Kleinen aufpasst, wenn man vormittags beim Einkauf seinen Latte macchiato trinkt. Die Züricher Weltwoche, die im Nachklapp zu Eva Hermanns Buch vor Weihnachten eine reine Frauennummer veröffentlichte, um diesen neuen Typus Weib zu feiern, bekam genau an diesem Punkt, dem normalen Leben der kindversorgenden Normalfrau, ihre Schwierigkeiten, die dann in einem Interview zurechtgebogen wurden."

    MICHALZIK, Peter (2010): Mieter im eigenen Kopf,
    in: Frankfurter Rundschau v. 09.02.

    MICHALZIK, Peter (2010): Was wirklich geschah.
    Nach der Hegemann-Debatte steht fest: Erstens - Literaturkritiker treffen sich lieber mit jungen Mädchen, als Bücher zu lesen. Zweitens - Eine Autorin wurde zu Unrecht beschädigt,
    in: Frankfurter Rundschau v. 01.04.

    Neu:
    MICHALZIK, Peter (2012): Wem gehört Frankfurt?
    Gentrifizierung: In Frankfurt sind manche Mietpreise so hoch wie in London, viele Stadtteile sind fest in der Hand von Wohlhabenden. Wie steht es um die einzelnen Viertel? Eine Spurensuche,
    in:
    Berliner Zeitung v. 26.05.

     
           
       

    Unseld (2002).
    Eine Biographie

    München:
    Blessing Verlag

     
       
         
     

    Klappentext

    "Siegfried Unseld, ohne Zweifel der bedeutendste Verleger der Bundesrepublik, ist eine Figur von antiker Wucht. Als Eigentümer des Frankfurter Suhrkamp Verlags, als Freund und Förderer großer deutscher Autoren prägt er seit Jahrzehnten das Geistesleben in Deutschland. Er, der letzte Verleger alten Typs, der persönlich für sein Programm mit hohem kulturellen, ästhetischen und intellektuellen Anspruch einsteht, ist ein Herrscher mit allen – positiven wie negativen – Zügen eines Patriarchen. Peter Michalzik zeigt den erfolgreichen Verleger als schillernde Persönlichkeit voller Widersprüche
    Im Kulturleben Deutschlands kommt man an Siegfried Unseld nicht vorbei."

    Pressestimmen

    "Unseld (...) unterstützte es, dass die Edition Suhrkamp zum Synonym für linke Theorie wurde, auch wenn er selbst nicht unbedingt ein Linker war. Vom Marxismus über Kritische Theorie und französischen Strukturalismus bis zur Systemtheorie in den achtziger Jahren behielt Suhrkamp die Diskurshoheit. Schon 1973 prägte der Literaturprofessor George Steiner das Wort von der »Suhrkamp-Kultur«, das seither in keiner Werbebroschüre des Verlages fehlen darf. "
    (Jörg Magenau im Freitag vom 04.10.2002)

     
         
     
           
       

    Rezensionen

    WIDMANN, Arno (2002): Männergeschichten.
    Peter Michalzik hat eine lesenswerte Biografie über Siegfried Unseld, den Chef des Suhrkamp-Verlages geschrieben,
    in: Berliner Zeitung v. 16.09.

    Infos zu: Arno Widmann - Autor der 68er-Generation

    MAGENAU, Jörg (2002): Vater der Bücher.
    So oder anders. Peter Michalziks umstrittener Biographie-Versuch über Suhrkamp-Chef Siegfried Unseld,
    in: Freitag Nr. 41 v. 04.10.

     
       

    Siegfried Unseld in der Debatte

    RUTSCHKY, Michael (2002): Aus dem Landschulheim in die Kulturrevolution.
    Bildungsroman mit Suhrkamp - zur stattfindenden Beerdigung Siegfried Unselds,
    in:
    Welt v. 02.11.

    Infos zu: Michael Rutschky - Chronist des Alltags
     
       

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    Bernd Kittlaus
    webmaster@single-generation.de Erstellt: 09. November 2002
    Update: 27. Mai 2012