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Rainer
Merkel: Generation Yettie
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Aktuellster
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Rainer
Merkel in seiner eigenen Schreibe
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MERKEL, Rainer (2002): Ohne Rente.
Ein Notruf aus der Generation der Verlierer,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.12.
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Rainer
Merkel im Gespräch
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Rezensionen
- HARMS, Ingeborg (2009): Ein
Herz aus Geld.
Rainer Merkels chaotisch-nüchterne Liebesbilanz,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.03.
-
PFOHLMANN, Oliver (2009): Erinnerung schützt.
Pure Gleichzeitigkeit: Rainer Merkels Roman "Lichtjahre
entfernt",
in: Tagesspiegel v.
10.05.
-
SCHWARTZ, Tobias (2009): Rainer Merkel - Lichtjahre
entfernt,
in: Literaturen, Juni
-
SCHRÖDER, Christoph (2009): Tyrannische Chronologie der
Seele,
in: Frankfurter Rundschau v. 03.07.
-
PFOHLMANN, Oliver (2009): Ein Psychologe ohne Einsicht.
Nur ein Wochenende, aber es geht schief: Rainer Merkel
schickt einen Familientherapeuten auf einen Seitensprung
nach New York,
in: Der Standard v. 01.08.
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Rezensionen
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KUNISCH, Hans-Peter (2005): Die kaputten Kinder der 68er.
Rainer Merkel hat einen intelligenten Roman über den
Generationskonflikt geschrieben,
in: Literaturbeilage der ZEIT Nr.12 v. 17.03.
- KÄMMERLINGS, Richard (2005):
Sei du selbst, ganz wie Vati.
Rainer Merkel legt die achtziger Jahre auf die Couch,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 26.03.
- Inhalt:
Richard KÄMMERLINGS sieht
in Rainer MERKELs Erzählung "Das Gefühl am Morgen" eine neue
Zugangsweise zu den Achtziger Jahren:
"Die beiden größten
Bucherfolge über jene Jahre - Florian Illies'
»Generation Golf« und
Sven Regeners »Herr
Lehmann«-Romane - waren in ihrer ironisch-anekdotischen
Kirchturmperspektive nur eine intelligentere Art der Arbeit
am Mythos.
In Rainer Merkels neuer
Erzählung, die irgendwann in den endlosen späten Achtzigern
in West-Berlin spielt, kommt kein Popsong vor, kein
Werbeslogan und keine Fernsehserie. Datieren kann man die
Geschichte einzig an den Katastrophen. »Wußtest du das?
Tschernobyl heißt übersetzt Schwarzes Gras«. Als
Lukas dies zu seiner Freundin Laura sagt, hat sich der
private Super-Gau bereits ereignet: Laura erwartet ein Kind
(...).
Das
Paar, das sich gerade erst im Studentenwohnheim
kennengelernt hat, ist mit dem Entscheidungszwang
überfordert. Die verdrängte Unbestimmtheit ihrer
Beziehung tritt zutage".
KÄMMERLINGS macht
darauf aufmerksam, dass in MERKELs Büchern eine liberale
Herrschaftstechnik entlarvt wird, die sich als "tabubrechende
Offenheit drapiert". Daraus ergibt sich dann eine subtile
Komik, die ihn an
Wilhelm GENAZINO erinnert.
- SCHRÖDER,
Christoph (2005): Hellwach, völlig berauscht.
Träume und Sexualität in kunstvoller Diffusität: Rainer
Merkels Roman "Das Gefühl am Morgen",
in: Frankfurter Rundschau v. 30.03.
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Klappentext
"Die
undurchsichtigen Anforderungen des
Berufslebens: Christian versucht sich
in einer jungen, aufstrebenden
Agentur. Er verzagt, er hofft, er
beschließt, glücklich zu werden,
und erlebt so den Traum der schönen
neuen Arbeitswelt. Die Suche nach dem
Glück in Zeiten der New Economy:
Christian soll sich in einer
Multimedia-Agentur Werbung für eine
Bausparkasse einfallen lassen. Auf
die Agentur ist er stolz, die
Sparkasse ist ihm peinlich. Es ist
sein erstes Projekt und er hat zwölf
Monate Zeit. Er verzagt, er hofft und
er beschließt, glücklich zu werden.
Es wird ein Jahr der Wunder.
Christian schlittert überfordert und
doch nicht ungeschickt durch die
undurchsichtigen Anforderungen des
Berufslebens. Die junge, aufstrebende
Agentur, in der er arbeitet, scheint
kaum Hierarchien zu kennen,
stattdessen dominiert eine allgemeine
Begeisterung und der Glaube, Teil
einer medialen Revolution zu sein.
Die neue Form des Opportunismus
heißt hier Opposition, die neue Form
des Mitläufertums heißt
Kreativität. Gudula heißt die
Kollegin, die ihm zeigt, wie
Teamarbeit wirklich funktioniert.
Titus ist Christians Freund, er ist
schnell, phantasievoll und
schlagfertig, eigentlich ist er ein
Künstler, sagt er, und benimmt sich
auch so. Grassi ist Christians Chef
und will wissen, ob ihn die Arbeit
glücklich macht. Wosch ist auch sein
Chef, will aber eigentlich ein
Kinderbuch schreiben. Christian
schlägt sich durch und versucht
verzweifelt das Unmögliche:
glücklich und zugleich erfolgreich
zu sein. Er fühlt sich als Mitglied
der Agentur bestätigt und sieht
seine Zukunft in strahlendem Licht.
Aber das Jahr der Wunder geht zu
Ende. Rainer Merkels witziger und
bissiger Roman zeichnet ein Bild vom
Perpetuum mobile der
Dienstleistungsgesellschaft, vom
Traum der schönen neuen Arbeitswelt."
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Pressestimmen zu
"Das Jahr der Wunder"
"»Das Jahr der Wunder«
handelt, um einen in an Gesellschaftskritik
interessierten Kreisen gerne verwendeten
Buchtitel Richard Sennetts zu verwenden, von
flexiblen Menschen. Man stelle sich den Roman
nun allerdings nicht als Pamphlet gegen die
moderne Arbeitswelt vor, das ganz und gar
nicht. Bis in die Satzebene hinein geht es
hier gerade darum, die Ambivalenzen der
Situation einzufangen."
(Dirk Knipphals in der TAZ
v. 10.10.2001)
"»Das Jahr der Wunder«
spielt in einer Vergangenheit, die gerade
eben erst vergangen ist, in der New
Economy-Aufbruchsstimmung Mitte der neunziger
Jahre, als die Sponsorengelder noch flossen
und die Euphorie am höchsten war. Rainer
Merkel hat damals selbst in einer
Multimediaagentur gearbeitet, wie sein
Protagonist als Konzepter."
(Stephanie Wurster im
Tagesspiegel v. 16.10.2001)
"Nichts in diesem Buch ist
geeignet, den Leser zu überraschen, weder
die Sprache des Erzählers noch die
Charaktere in der Agentur, die tatsächlich
genau so sind, wie man sie sich immer
vorgestellt hatte. Immerhin ist die
Erzählerfigur so schlüssig entworfen wie
die Handlung, so daß der Band als
handwerklich solides Debüt gelten
kann."
(Tilman Spreckelsen in der
Frankfurter Allgemeinen Zeitung v.
20.10.2001)
Pressestimmen zum
Protagonisten Christian Schlier
"Schlier sieht sich am
Anfang als Einzelkämpfer, dann als
Teammitglied und bald hat er, das ist keine
Überraschung, seine Identität an den
Gruppenkontext verloren. Dieser Vorgang wird
durch seinen naiv wirkenden Anpassungsdrang
beschleunigt. Insofern ist »Das Jahr der
Wunder« eine psychologische Studie."
(Stephanie Wurster im
Tagesspiegel v. 16.10.2001)
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Rezensionen
- KNIPPHALS,
Dirk (2001): Unter der Oberfläche aus
Kitsch und Blabla.
Nur
nicht unterkomplex werden! Thomas
Hettche, Rainer Merkel und Norbert Niemann schreiben vertrackte
Gesellschaftsromane,
in: TAZ
v. 10.10.
- AUFFERMANN,
Verena (2001): Hyänen leuchten unter
gelben Hyazinthen.
Über die hohe Kunst
des Schaumschlagens: Rainer Merkels
gelungene Expedition in unsere
Dienstleistungswelt,
in: Süddeutsche
Zeitung v. 10.10.
- WURSTER,
Stephanie (2001): Arbeit ist das ganze
Leben.
Rainer
Merkel hat ein Buch über die Abgründe
der New Economy geschrieben,
in: Tagesspiegel
v. 16.10.
- SPRECKELSEN,
Tilman (2001): Loft der Abenteuer.
Reiner Merkels
Debüt aus der Werbewelt,
in: Frankfurter
Allgemeine Zeitung
v. 20.10.
- Infos zu:
Tilman Spreckelsen -
Autor der Generation Golf
- KRAFT, Thomas
(2001): Hautcreme und Gruppenarbeit.
Rainer Merkels Roman
"Das Jahr der Wunder",
in: Donaukurier
v. 27.10.
- OVERATH, Angelika
(2002): Das total designte Leben.
Rainer Merkels
New-Economy-Satire "Das Jahr der
Wunder",
in: Neue
Zürcher Zeitung v.
21.02.
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