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Ralf Rothmann: Junges Licht

 
       
     
       
     
       
   

Junges Licht (2004)
Frankfurt a/M: Suhrkamp

 
   
 
 

Klappentext

"Ein Sommermorgen, das leichte, noch ungläubige Erwachen am ersten Tag der Ferien. Während die Mutter und die kleine Schwester nach Norddeutschland ans Meer fahren, muß der zwölfjährige Julian Collien mit dem Vater allein zu Hause bleiben – das Geld reicht nicht für einen gemeinsamen Urlaub.
Julian vertreibt sich die Langeweile der endlosen Tage im »Tierclub« und in den Weizenfeldern am Rand der Kohlehalden. In den einsamen Stunden, während der Vater Nachtschicht hat, sieht er sich den Zudringlichkeiten des Hausbesitzers ausgesetzt und erlebt gleichzeitig die erste erotische Faszination für Marusha, das Nachbarsmädchen, dessen Zimmer an den Balkon der Familie grenzt. Aber nicht nur Julian ist von der Frühreifen angezogen, auch sein Vater scheint es zu sein.
Die Welt gerät aus den Fugen, als eines Nachts für ihn unverständliche Dinge geschehen, in deren Folge die Familie aus der Wohnung ausziehen muß. Julian, ein sensibler Junge, der oft genug Opfer seiner eigenen Phantasie wird, glaubt, daran schuld zu sein.
Ralf Rothmann erzählt in der ihm eigenen, eindringlichen Sprache von den letzten Wochen der Kindheit, ihren leisen Schrecken und dem erhellenden Trost: »Wenn du dich für die Freiheit entschieden hast, kann dir gar nichts passieren. Nie.«"

 
 
 
       
   
  • Rezensionen

    • SCHNEIDER, Wolfgang (2004): Von Quallen und Qualen.
      "Junges Licht" - Ralf Rothmanns Roman einer Jugend,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 10.08.
    • OBEREMBT, Gert (2004): Spur der Wasserzeichen.
      Ralf Rothmanns Impressionen von Glanz und Elend eines Minderjährigen,
      in: Rheinischer Merkur Nr.33 v. 12.08.
    • KRAUSE, Tilman (2004): Abenteuer Jugend.
      Ralf Rothmann erzählt in seinem neuen Roman "Junges Licht" vom Ruhrgebiet, von den Sechzigern und von einem Sommer, nach dem für den zwölfjährigen Julian nichts mehr so ist wie vorher,
      in: Welt v. 14.08.
    • MÄRZ, Ursula (2004): Heiland im Ruhrgebiet.
      Ralf Rothmanns "Junges Licht",
      in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 18.08.
    • MAGENAU, Jörg (2005): Ein letztes Mal Kind.
      Die Suche nach der verlorenen Zeit: Ralf Rothmanns neuer Ruhrgebietsroman "Junges Licht",
      in: TAZ v. 21.08.
    • MENSING, Kolja (2004): Es ist ein Riß in der Welt.
      Unter Tage: Ralf Rothmann bringt Licht in den Stollen,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.09.
    • MÄRZ, Ursula (2004): Jesus im Ruhrpott.
      »Junges Licht«: Ralf Rothmann hat wieder einen schönen und bedeutsamen, einen intelligenten und menschlichen Roman geschrieben,
      in: Die ZEIT Nr.39 v. 16.09.
    • Neu:
      LAUX, Thomas (2004): Jede Menge Verlierer im Land der Zechen.
      Sittengemälde und Epochenroman: Ralf Rothmann versteht die prollige Dekadenz einer Kindheit im Kohlenpott der sechziger Jahre,
      in: Frankfurter Rundschau v. 13.10.
 
   

Weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 02. April 2005
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