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Irmgard Keun: Die neue Frau

 
       
     
       
   
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    Irmgard Keun in der Debatte

     
       
    • JÄHNER, Harald (2005): Ich liebe Berlin mit einer Angst in den Knien.
      Zum 100. Geburtstag von Irmgard Keun erscheint "Das kunstseidene Mädchen" neu und anders,
      in: Berliner Zeitung v. 04.02.
    • KUßMANN, Matthias (2005): Porträt einer neuen Frau.
      Irmgard Keun zum 100. Geburtstag,
      in: Büchermarkt. Sendung des DeutschlandRadio v. 04.02.
    • Neu:
      DETERING, Heinrich (2005): Keine von uns und keine von ihnen.
      Gefühle im Schlagerrhythmus: Irmgard Keun zum Hundertsten,
      in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.02.
     
           
       

    Das kunstseidene Mädchen (1932)
    (Neuausgabe: Claassen Verlag 2005)

     
       
     
     

    Pressestimmen

    "Wenige Monate nach »Gilgi« erscheint Keuns zweiter Roman »Das kunstseidene Mädchen«, mit dem sie endgültig berühmt wird. Das Buch erreicht Rekordauflagen und wird in mehrere Sprachen übersetzt. Filme und Schlager der frühen 30er Jahre bestimmen das Leben der Sekretärin Doris, die aus ihrem kleinen Angestellten-Dasein ausbrechen und Schauspielerin werden will. »Ich will ein Glanz werden«, sagt sie, fasziniert vom Film und der schon damals mächtigen Traumfabrik Hollywood"
    (Matthias Kußmann im DeutschlandRadio vom 04.02.2005)

    "Für die Nazis galt »Das kunstseidene Mädchen« als die abscheulichste, nämlich weibliche Variante der Asphaltliteratur.
    »Das kunstseidene Mädchen« ist immer wieder als authentische Darstellung der »Neuen Frau« bezeichnet worden. So ist es auch, aber nur, wenn man alles Weltläufige, Sportliche, Selbstständige wegstreicht, das den Typus der »Neuen Frau« der Zwanziger Jahre ausmacht. Die kunstseidene Doris ist viel ärmer"
    (Harald Jähner in der Berliner Zeitung vom 04.02.2005)

    "Geplant unter dem Arbeitstitel »Mädchen ohne Bleibe«, entfaltet sich diese fingierte Autobiographie als eine moderne Picara-Geschichte. Quer durch die gesellschaftlichen Sphären vagabundiert die Heldin, durch das Berlin der Saalschlachten und der Tanzlokale, der einsamen Herren, der Hakenkreuzler und Kommunisten. Neugierig, amoralisch und mit dem unbestechlichen Blick der kindlichen Außenseiterin beobachtet sie die Funktionsmechanismen einer Republik, die nicht mehr zu retten ist."
    (Heinrich Detering in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 05.02.2004)

     
     
     
           
       
    • Das Buch in der Debatte

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    Gilgi - eine von uns (1931)
    (Neuausgabe: List Taschenbuch 2002)

     
       
     
     

    Klappentext

    "Gilgi, ein Mädchen im Köln der 1920er Jahre, kündigt ihre Stelle als Sekretärin und zieht von Zuhause aus, weil sie das bevormundete Dasein bei den Eltern satt hat. Doch auch das »weiche, zerflossene, bedenkenlose« Leben mit dem Schriftsteller Martin ist keine Alternative und aus ihrem Leben, sagt Gilgi, »soll nicht so’n Strindberg-Drama werden«. Und da nimmt sie es wieder in die eigenen Hände und macht sich wirklich auf den Weg in die Selbständigkeit."

    Pressestimmen

    "Vor allem in der sozialdemokratischen und kommunistischen Presse fand eine lange »Gilgi«-Debatte statt. (...). Daß der »Vorwärts« die Geschichte Gilgis als Fortsetzungsroman brachte, rief Kritiker wie Bernard von Brentano auf den Plan, der hier nichts als linke Melancholie und kleinbürgerlichen Eskapismus fand; der Slogan »Keine von uns!« machte die Runde. In gewisser Weise hatten die Kritiker recht (...) auch wenn ihre Heldinnen gerne ihre proletarische Herkunft betonen - wo die Genossen Klassenbewußtsein einfordern, da kämpfen sei am Ende doch nur für sich allein. Sie sind Einzelgängerinnen, kesse und zähe Partisanen des Alltags."
    (Heinrich Detering in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 05.02.2004)

     
     
     
           
       
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    Update: 09. Februar 2005
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