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Single-Dasein als abweichendes Verhalten ]
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Klaus
Wagenbach: Die
Toskana-Fraktion der 68er
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Klaus Wagenbach: Porträts
und
Gespräche
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- AUGSTEIN, Franziska (2005): Kinder, lasst
uns kichern.
Ein Linker, der anderen zuhört. Ein Verleger, der an Bücher und
nicht ans Geld denkt. Ein Flohzirkusdirektor: Besuch bei Klaus
Wagenbach zum 75. Geburtstag,
in: Süddeutsche Zeitung v. 09.07.
- Kommentar:
AUGSTEIN porträtiert den Verleger Klaus WAGENBACH,
einen Angehörigen der
Flakhelfer-Generation, der die "Toskana-Fraktion" der
68er-Bewegung
publizistisch mitgeprägt hat.
-
MARTENSTEIN, Harald
& Norbert THOMMA (2005): "Otto ist der Beste!".
Innenminister Schily – super. Claus Peymann – grauenhaft! Martin
Walser – na gut. Und wie hat Klaus Wagenbach als Linker gelernt, die
Polizei zu lieben?
in: Tagesspiegel v. 10.07.
- MEDICUS, Thomas (2005): Berliner
Kolibri.
Klaus Wagenbach wird 75,
in: Frankfurter Rundschau v. 11.07.
- Inhalt:
MEDICUS versteht die Programmentwicklung des
Wagenbach Verlags als Dokument der Selbstzivilisierung der
westdeutschen Linken:
"Rückblickend
wird deutlich, wie stark die Programmentwicklung des Wagenbach
Verlages an der Selbstzivilisierung der westdeutschen Linken
beteiligt war.
Auf das
Ende des ideologischen roten
Jahrzehnts folgte in den Achtzigern deren
ästhetisch-hedonistische Wende. Die Publikation von Pasolinis gegen
den westlichen Konsumismus gerichteten Freibeuter-Schriften war eine
verlegerische Großtat, der Wagenbach bald eine weitere folgen ließ.
Eine wachsende Zahl in blaues Leinen gebundener Hardcover-Bände
erschloss in Gestalt einer Autoren-Elite alle nur denkbaren Facetten
der italienischen Kunstgeschichte. Die Toskana-Fraktion, als deren
Begründer sich der ewige Ironiker Wagenbach gerne bezeichnet, nahm
diese Pioniertat wohlwollend an. Dank Salvatore Settis, Carlo
Ginzburg und vielen anderen ließen sich die ästhetischen wie
kulinarischen Genüsse Italiens für die Achtundsechziger wesentlich
besseren Gewissens konsumieren.
Das für einen Verleger unabdingbare
Gespür muss der Gott aller guten Bücher Wagenbach mit in die Wiege
gelegt haben. Mit Erich Fried (...) oder auch
Michel Houellebecq,
den er für die deutsche Leserschaft entdeckte, feierte KW Triumphe."
- VOGEL, Sabine (2005): Aus ganzem Herzen
links.
Zum 75. Geburtstag des Begründers der Toscana-Fraktion und
unabhängigen Berliner Verlegers Klaus Wagenbach,
in: Berliner Zeitung v. 11.07.
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Klappentext
"Warum so verlegen und nicht anders?
Diese Frage versucht der Almanach ganz praktisch zu
beantworten, anhand eines naheliegenden Beispiels:
Warum und wie überlebt ein Verlag, der Bücher
ausschließlich nach bestem Wissen und Gewissen
veröffentlicht, vierzig Jahre?
David packt den Stein aus, und Sie dürfen mitlachen:
über gesamtdeutsche Projekte, Träume vom Kollektiv
oder den Fredenbeker Bananenaufstand. Über
Polizisten, die den Verlag stürmen, und
Staatsanwälte, die ihm den Bankrott an den Hals
wünschen.
Oder mitdenken: über Geschichtsbewußtsein, Anarchie
und Hedonismus. Über Karnickel, Kollegen, Kafka.
Oder über den berüchtigten roten SALTO zwischen
Schwarzer Kunst und Neuer Mitte.
Dazwischen können Sie lesen: die schönsten Texte aus
vierzig Jahren."
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Die Beiträge des Sammelbands
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HEINSOHN, Gunnar
- Wer will denn überhaupt Sozialismus?
-
BAIER, Lothar - Für eine linke Kultur
- REICHE, Jochen - Ökologie und
Zivilisation. Der Mythos von den "natürlichen Kreisläufen"
-
SCHMID, Thomas - Terra incognita. Erkundungen über die Deutschen
und ein Plädoyer für die Rückkehr der Linken in ihr Land
-
SICHTERMANN, Barbara - Gleicher Lohn, andere Arbeit.
Überlegungen zu den Grenzen der alten Gleichberechtigungspolitik
-
ERLER, Gisela Anna
- Wohlfahrtsstaat Schweden: Musterland für Frauen, Alptraum für
Männer? Argumente gegen einen wohltemperierten Industrialismus
- PREUSS, Ulrich K. - Über Grenzen und
Möglichkeiten kollektiver Rationalität
- KLUGE, Alexander - Das Politische als
Intensität alltäglicher Gefühle
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Weiterführende
Links
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