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Wilhelm Genazino: Die Liebesblödigkeit

 
       
   

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Die Liebesblödigkeit (2005)
München: Hanser

 
   
     
 

Klappentext

"Lange schon lebt der Apokalypse-Spezialist und Seminarleiter eine Ménage à trois, ohne dass die Frauen davon wissen. Doch langsam kommt er in ein kritisches Alter, und das Liebesleben leidet immer mehr unter der Anstrengung, Sandra und Judith voneinander fern zu halten. Eines Tages beschließt er, sich von einer der beiden zu trennen - doch welche soll es sein? Die Entscheidung, die sein Leben erleichtern sollte, macht alles nur noch auswegloser. Ein ironisches Bekenntnis zum »Durcheinander des Liebeslebens«."

 
     
 
       
   

Rezensionen

BUCHELI, Roman (2005): Einübung in die Polygamie.
Wilhelm Genazinos Roman über doppeltes Liebes(un)glück,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 05.02.

SCHULZ-OJALA, Jan (2005): Männer am Rande der Schizophrenie.
Eine Ménage à trois im derangierten Deutschland dieser Tage: Wilhelm Genazinos Roman "Die Liebesblödigkeit",
in: Tagesspiegel v. 05.02.

BARTELS, Gerrit (2005): Ohne Not in Not.
Zwei Frauen, drei Wohnungen, ein Roman: Wilhelm Genazino erzählt in "Die Liebesblödigkeit" von einem professionellen Zivilisationsapokalyptiker und dessen Mühen mit der Liebe und dem Leben,
in: TAZ v. 08.02.

JÄHNER, Harald (2005): Zwei Frauen und ein pappsatter Mann.
Wilhelm Genazinos "Liebesblödigkeit",
in: Berliner Zeitung v. 10.02.

Angesichts des Tagesthema Land ohne Leute muss Harald JÄHNER selbst bei Wilhelm GENAZINOs neuem Roman Die Liebesblödigkeit ans Aussterben denken:

"Dieser Drang des Singles zu umsichtiger Altersvorsorge, bildet den Ausschlag gebenden Konflikt des Buches, ein Entscheidungszwang, den die Hauptfigur leidend vor sich her schiebt. (...).
Und plötzlich wird einem klar, warum die Deutschen allmählich aussterben. Dass Kinder keinen Platz haben in dieser onkelhaften Welt (...). Es ist eine früh vergreiste und tranige Welt, in der nicht einmal mehr erotische Dreieckskonstellationen Funken schlagen. Es ist eine Welt, die aus müden Witzen besteht, aus schalen Kompromissen, Bequemlichkeit und einer ganz undramatischen Verlogenheit - eine Welt, mit der wir nicht augenzwinkernd versöhnt werden wollen.
"

Wir empfehlen JÄHNER Onkel Joachim. Dessen Sorge um die Jugend von heute ist ebenfalls vom Aussterben her gedacht.

Wer es sich einfach machen möchte, der pocht wie Patrick WELTER auf das Menschliche und behauptet Kinder sind Privatsache.

Wir stehen jedoch auf dem Standpunkt, dass ein Land ohne Leute zuallererst ein Land ohne Arbeit ist, die eine Familie ernähren kann. Sucht Eure Sündenböcke also woanders!

Neu:
KRAUSE, Tilman (2005): Nichts geht mehr, aber das geht immer so weiter.
Lichtblick im trüben Literaturfrühjahr: Wilhelm Genazinos neuer Roman "Die Liebesblödigkeit" - Buch der Woche,
in: Welt v. 12.02.

 
   

Weiterführende Links

 
     
   
 
   

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Update: 27. Mai 2015