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Klappentext
"Auf dem Fernsehschirm in der
Kneipe flimmert ein Fußballspiel, auf dem Fußboden
liegt ein Ohr. Dieter Rotmund weiß sofort: Das kann
nur seines sein. Hat jemand etwas bemerkt? Und wie
findet man durch den Alltag, wenn die Körperteile
abhanden kommen? Wilhelm Genazino erzählt die
Geschichte eines Mannes, der neben seinem Ohr noch
weitere Verluste erleiden muss. Und der davor
erschrickt, dass selbst seine Gefühle nur noch
mittelmäßig sind.
Ein Roman voller Ironie, Detailbesessenheit und mit
einer Bosheit, die den Figuren nichts erspart."
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Rezensionen
BUCHELI, Roman (2007): Aus dem
beschädigten Leben.
Wilhelm Genazinos Romangroteske "Mittelmässiges Heimweh",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 03.02.
BARTELS, Gerrit (2007): Die Einsamkeit
des Ohrlosen.
Scheitern als Lebenskunst: Wilhelm Genazino verspürt in seinem
neuen Roman nur "Mittelmäßiges Heimweh",
in: Tagesspiegel v. 06.02.
-
"Dieter
Rotmund, 43 Jahre alt, von Beruf Controller in einer kleinen
Pharmafirma, ist ein Einzelgänger ohne Freunde, aber mit Ehefrau und
ein paar Frauenbekanntschaften. Er leidet an sich, der Welt und seiner
Einsamkeit, dazu lebt er auch noch räumlich getrennt von seiner Frau
Edith: Sie wohnt mit der gemeinsamen Tochter im Schwarzwald, er in der
Großstadt",
beschreibt BARTELS den Protagonisten des aktuellen Romans
Mittelmäßiges Heimweh von Wilhelm GENAZINO. |
LÜDKE, Martin (2007):
Neuigkeiten aus dem beschädigten Leben,
in: Frankfurter Rundschau v. 07.02.
FALCKE, Eberhard (2007): Die Helden des Alltags.
Wilhelm Genazino gilt als ein Meister der profanen
Tristesse und der Peinlichkeit. Aber sind seine Porträts aus
der Angestellten-Ödnis wirklich kunstvoll und komisch? Oder
so banal wie das, was sie beschreiben? Eine Kontroverse -
PRO,
in: Die ZEIT Nr.7 v. 08.02.
GROSS, Thomas (2007): Brüche
in der Lebensmitte.
Alltagsdramen: Wilhelm Genazino fühlt sich allein unter
Menschen und strickt daraus einen klugen Roman,
in: Rheinischer Merkur Nr.6 v. 08.02.
MAGENAU, Jörg (2007): Die Vergeblichkeit macht einen starken
Eindruck,
Wo Wilhelm Genazino draufsteht, ist auch Wilhelm Genazino
drin: Roman für Roman für Roman. Der Genazino dieser Saison
heißt "Mittelmäßiges Heimweh" - und ist gut wie immer
in: TAZ v. 03.03.
JUNG, Werner (2007): In einem anderen Licht.
Streuner: In seine Werken versteckt Wilhelm Genazino
"Botschaften des Unscheinbaren". Soeben ist sein neuer Roman
"Mittelmäßiges Heimweh" erschienen,
in: Freitag Nr.11 v. 16.03.
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