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Wilhelm Genazino: Die kleinen Fluchten aus der Angestelltenwelt

 
       
   

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Ein Regenschirm für diesen Tag (2001)
München: Hanser

 
   
     
 

Klappentext

"Geld verdienen kann man mit den unterschiedlichsten Tätigkeiten. Zum Beispiel als Probeläufer für englische Luxushalbschuhe. Genazinos Held durchstreift auf diese Weise die Stadt, trifft auf seine zahlreichen früheren Freundinnen und betrachtet die Welt. Ein modernes Exemplar der Spezies Flaneure und Lustwandler - auf leichte, witzig-ironische Weise beschrieben. "

Pressestimmen zu Wilhelm Genazino

"der fleißigste Flaneur unter Deutschlands Schriftstellern"
(Kristina Maidt-Zinke in der SZ vom 04.08.2001)

"Pointilist der zwischenmenschlichen Beziehung"
(Jürgen Verdofsky in der Frankfurter Rundschau vom 10.10.2001)

Pressestimmen zum Roman

"Phänomenologie des Unscheinbaren"
(Kristina Maidt-Zinke in der SZ vom 04.08.2001)

"Buch, das diskret durchzogen ist von anspruchsvollster Reflexion über die Entstehung von Wahrnehmung, Erinnerung, Lust und Unlust, stellt - immer ironisch parteilich für die Gestrandeten, Verrückten und Verlierer - eine einzige "Unterlaufung" der Erfolgsgesellschaft mit ihrer Freizeit-Abrichtungsindustrie dar"
(Andreas Nentwich in der Zeit vom 09.08.2001)

Pressestimmen zum Protagonisten

"Nur seine Furcht, an der Welt endgültig den Verstand zu verlieren, treibt den Einzelgänger unter Menschen"
(Michael Bauer im Focus vom 24.09.2001)

"Der Zweifler unserer Zeit kennt die Angst nicht mehr, von einer Allgemeinheit verstoßen zu werden, seine Phobie heißt jetzt, sich nicht vor der Vereinnahmung durch die Gesellschaft schützen zu können. Hier sieht sich einer weniger vor Abgründen als vor Merkwürdigkeiten, die schwer zu fassen sind."
(Jürgen Verdofsky in der Frankfurter Rundschau vom 10.10.2001)

 
     
 
       
   

Porträt

MAIDT-ZINKE, Kristina (2001): Dem Flaneur ist nichts zu schwer.
Spaziergang zum Erfolg: Warum der deutsche Schriftsteller mit dem italienischen Namen erst jetzt so richtig entdeckt wird,
in: Süddeutsche Zeitung v. 11.09.

 
   
  • Rezensionen

MAIDT-ZINKE, Kristina (2001): Die Schuhwurzel.
Wilhelm Genazino spannt den Regenschirm auf,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.08.

NENTWICH, Andreas (2001): Die Seele ist ein buntes Karussell.
Wilhelm Genazino ergreift ironisch Partei für die Gestrandeten, Verrückten und Verlierer
in: Die ZEIT Nr. 33 v. 09.08.

KÄSSENS, Wend (2001): Hilft gegen graues Leben.
Das Buch der Woche: Wilhelm Genazinos Roman "Ein Regenschirm für diesen Tag"
in: Welt v. 11.08.

HIRSCH, Anja (2001): Träumer im Regen.
Gewitzt. Wilhelm Genazino schafft Figuren, die man einfach lieben muss,
in: Rheinischer Merkur Nr.33 v. 17.08.

ZDF (2001): Wilhelm Genazino "Ein Regenschirm für diesen Tag",
in: Literarisches Quartett. Sendung des Zweiten Deutschen Fernsehen v. 17.08.

WIRTHENSOHN, Andreas (2001): Ein beschuhter Sisyphos oder Die Wiederentdeckung des Flaneurs.
«Ein Regenschirm für diesen Tag» und die von Wilhelm Genazino zur Perfektion getriebene Wahrnehmung des Unbeachteten,
in:
Aargauer Zeitung v. 22.08.

KÖHLER, Andrea (2001): Schwebendes Verfahren.
Wilhelm Genazinos anmutige Stadtstreicherprosa ist "Ein Regenschirm für diesen Tag",
in: Neue Zürcher Zeitung v. 25.08.

Infos zu: Andrea Köhler - Autorin der Single-Generation

TEITING, Matthias (2001): Die Kunst des Flanierens,
in: titel-magazin.de v. 26.08.

MOHR, Peter (2001): Flaneur mit Luxusschuhen.
Wilhelm Genazinos Roman "Ein Regenschirm für diesen Tag",
in: Literaturkritik.de Nr.9, September

MANGOLD, Ijoma (2001): Probelauf in neuen Schuhen.
Wer genehmigt dem Helden das Leben? Wilhelm Genazinos Roman "Ein Regenschirm für diesen Tag,
in: Berliner Zeitung v. 08.09.

KÜCHLER, Sabine (2001): Suchet nicht, so werdet ihr finden. Nur was uns anschaut, sehen wir.
Von der Verwunderung, ein Mensch zu sein: Wilhelm Genazino, ein Fatalist des Zufalls wie einst Franz Hessel, flaniert in "Ein Regenschirm für diesen Tag" durch die Straßen und sammelt die Splitter eines vergessenen Glückes auf
,
in: Tagesspiegel v. 15.09.

SPIEGEL, Hubert (2001): Artist der Umständlichkeit.
Wilhelm Genazino lobt die Muße im Akkord,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 15.09.

BAUER, Michael (2001): Auf Schusters Rappen.
Wilhelm Genazinos "Ein Regenschirm für diesen Tag" - gelassene Betrachtungen eines Flaneurs,
in:
Focus Nr.39 v. 24.09.

MATT, Peter von (2001): Gelächter vor dem Untergang.
Wilhelm Genazinos traurig-komischer Roman "Ein Regenschirm für diesen Tag",
in: Spiegel
Nr.39 v. 24.09.

POLLAK, Anita (2001): Müßiggang ist aller Tugend Anfang,
in:
Kurier v. 28.09.

FESSMANN, Meike (2001): Vom stillen Zauber des Alltäglichen.
Der neue Roman von Wilhelm Genazino heißt "Ein Regenschirm für diesen Tag" und hat dem Autor den Durchbruch beschert. Er erzählt von Fußgängerzonen, Melancholie und der Kunst, die eigenen Probleme systematisch zu verkleinern,
in: Financial Times Deutschland v. 05.10.

Infos zu: Meike Fessmann - Autorin der Single-Generation

VERDOFSKY, Jürgen (2001): Die Genehmigung des Lebens.
Wilhelm Genazino flaniert sich mit "Ein Regenschirm für diesen Tag" ganz nach vorne,
in: Frankfurter Rundschau
v. 10.10.

HILLGRUBER, Katrin (2001): Das Quietschen des Kunstleders.
Wilhelm Genazino erzählt von Geld- und Liebesproblemen eines freiberuflichen Schuhtesters,
in: Literaturen Nr.11, November

Neu:
JUNG, Werner (2001): Die Peinlichkeitsverdichtung namens Leben.
Flaneur müsste man sein: Der Erzähler Wilhelm Genazino begleitet einen Schuhtester auf seinem nachmittäglichen bunten Treiben in Frankfurt.
Von "erwiesener Geringfügigkeit" ist dabei die Rede. Doch am Ende siegen Kontemplation und Humor - der Roman "Ein Regenschirm für diesen Tag"
in: TAZ v. 13.11.

 
   

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webmaster@single-generation.de Erstellt: 22. Oktober 2004
Update: 08. Mai 2011