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ALLMENDINGER, Jutta
& Christine WIMBAUER (2003): Von der Magd zum Markt.
Zwiespalt Beruf und Familie: Trotz unbestreitbarer Fortschritte
bleibt Geschlechtergleichheit oft eine bloß diskursive Idee,
in: Frankfurter Rundschau v. 25.02.
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BECK-GERNSHEIM, Elisabeth (1980): Das halbierte Leben.
Männerwelt Beruf, Frauenwelt Familie, Frankfurt a/M: Fischer
- ETZIONI, Amitai (1993): The Spirit of
Community
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FUKUYAMA, Francis (1999): The Great
Disruption. Human Nature and the Reconstitution of social Order
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GASCHKE, Susanne - Die
Erziehungskatastrophe
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GLOTZ, Peter - Die
beschleunigte Gesellschaft
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GUILLEBAUD, Jean-Claude - Die Tyrannei der Lust
-
HESSE, Hermann -
Demian
- HOFFMANN-NOWOTNY, Hans-Joachim (1984): Auf
dem Wege zu einer Gesellschaft von Einzelgängern?, in: Neue
Zürcher Zeitung v. 07.07.
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HRADIL, Stefan - Die "Single"-Gesellschaft
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LASCH, Christopher (1979): The Culture of
Narcissism
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LIEBOLD, Renate (2001): "Meine Frau managt das ganze Leben zuhaus'"
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MEYER, Thomas (2002):
Das "Ende der Familie" - Szenarien zwischen Mythos und Wirklichkeit.
In: Ute Volkmann & Uwe
Schimank (Hg.) Soziologische Gegenwartsdiagnosen II.
Vergleichende Sekundäranalysen, Opladen: Leske + Budrich, S.199-224
- MÜHLFELD, Claus (1995):
Krisenattribuierungen in der Familiensoziologie, in:
Bögenhold (Hg.) Soziale Welt und soziologische Praxis. Soziologie
als Beruf und Programm. Festschrift für Heinz Hartmann zum 65.
Geburtstag, Göttingen: Schwartz, S.353-368
- RIEHL, Wilhelm Heinrich
(1856): Land und Leute. Die Naturgeschichte des Volkes als Grundlage
einer deutschen Social-Politik, Erster Band, 3.Aufl.,
Stuttgart/Augsburg: Gotta'scher Verlag
- RISCH, Susanne (1999): Der Anfang,
der ein Ende ist.
Manager-Ehen: Zuerst ist es Liebe, am Ende nicht selten Hass.
Dazwischen liegen Jahre der Hoffnung, Einsamkeit und Entfremdung. Er
hat sich in dieser Zeit an die Spitze gearbeitet; oben angekommen,
verlässt der Topmanager seine langjährige Gefährtin und bindet sich
neu. Sein persönlicher Bankrott - der Preis für die Karriere?,
in: Manager Magazin, Nr.9
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SCHNEIDER, Regine (2002): Ein Mann ist nicht genug,
München: Schröder
- u.a. Interview mit Hans W. JÜRGENS
über den Männerüberschuss
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SCHOLZ, Leander (2003): Schuld hat, wen es trifft.
Innere Globalisierung. Ein paar Anmerkungen zum Verteilungskampf
zwischen Jung und Alt,
in: Freitag Nr.3 v. 10.01.
- Kommentar:
Leander
SCHOLZ gehört zu den wenigen kritischen Stimmen im Land, die
in das allgemeine Neue-Mitte-Geheul nicht einstimmen und
stattdessen hinter dem
Versuch die Singles zu Sündenböcken zu machen, die Probleme
dieser Gesellschaft aufscheinen lässt:
"Wer jugendlich ist, überschreitet
permanent die Grenze zwischen Berufsleben und Privatleben und
damit auch das Modell der Kleinfamilie als Ort der Regeneration.
Diese Jugend ist daher dem Phänomen des Outburn ausgesetzt.
Niemand hält einem mehr den Rücken frei. Im Gegenteil, die
Patchwork-Familie verlangt mindestens genauso viel Management wie
die eigene Karriere. Beziehungen, Ehen, Familien und
Freundschaften gehören längst der gleichen Innovationslogik an und
bilden keineswegs mehr den lebensweltlichen Gegenpol zur Teilnahme
am Markt als Person."
Im
Gegensatz zum sozialpopulistischen Diktum, dass die
Familie ein
Bollwerk gegen den Kapitalismus sei, zeigt SCHOLZ auf, dass
die individualisierte Familie längst das Ebenbild der modernen
Ökonomie ist.
Nostalgie ist jedoch fehl am Platz:
"Es
ist schon bemerkenswert, wie schnell sich die Sehnsucht nach dem
alten autoritären Nationalstaat und dem alten neurotischen
Familienmodell wieder beleben lässt, wenn sie erst einmal überholt
sind".
Es
gibt kein Zurück zu den
alten Zuständen und hinzu kommt:
"Der Generationenvertrag kann nicht
erneuert werden, nicht weil eine Partei nicht mehr will oder
egoistisch ist, sondern weil sich die Bedingungen dafür
grundlegend geändert haben".
SCHOLZ erteilt jenen einen
klare Absage, die die gegenwärtigen Probleme auf den
demografischen Wandel reduzieren möchten:
"Das Problem ist nicht, dass die
Bevölkerung kleiner wird. Das Problem der letzten Jahrzehnte
besteht darin, dass sich die produktiven Kräfte grundlegend
verschoben haben und dass Arbeit für einen nicht unerheblichen
Teil der Gesellschaft zu einer Einnahmequelle unter anderen
geworden ist, während für
andere ihre schnell verbrauchte Humanressource das einzige Kapital
darstellt."
Am Anfang steht die
neoliberale Maxime "Gewinne privatisieren, Verluste
vergemeinschaften". Sozialpopulisten wie
Konrad ADAM,
Paul KIRCHHOFF oder
Jürgen BORCHERT
gehören zu jenen, die diese neoliberale Maxime nicht nur auf die
Ökonomie, sondern auch auf die Familie anwenden wollen.
Abgewandelt kann man ihr Credo zusammenfassen:
"Kinderglück privatisieren,
Kinderkosten vergemeinschaften".
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SENNETT, Richard - Der flexible Mensch
- SPERBER, Katharina & Pitt von
BEBENBURG (2003): Auf der Suche nach einer Balance zwischen Familie
und Beruf.
Ministerin Renate
Schmidt setzt in Zeiten knapper Kassen auf Zivildienstleistende.
An der Betreuung Schwerstbehinderter soll nicht gespart werden,
in: Frankfurter Rundschau v. 27.02.
- Kommentar:
Renate SCHMIDT ändert für die Rechtfertigung
des Ehegattensplitting schon mal ihren üblichen Familienbegriff:
"In
der Vergangenheit haben Sie die Umwidmung des Ehegattensplittings
gefordert, um zielgerichtet Familien und nicht nur Ehepaare
fördern zu können. Jetzt sind Sie davon abgerückt. Warum?
Zu Beginn der Legislaturperiode haben
wir uns mit dem Finanzminister zusammengesetzt und gerechnet. Nach
meiner Auffassung sollte man die Steuervergünstigungen jenen
Ehepaaren lassen, die Kinder oder Pflegebedürftige versorgen.
Außerdem jenen, deren Kinder schon groß sind, bei denen aber die
Ehefrau und Mutter partout keine Chance mehr auf dem Arbeitsmarkt
hat. Wenn man das Splitting abschafft, aber diesen Gruppen den
Steuervorteil lässt, dann zeigt sich: Man nimmt gerade mal 100
Millionen Euro mehr ein, bei einem Gesamtvolumen des
Ehegattensplittings von rund 21 Milliarden Euro. Das lohnt die
Aufregung nicht".
Um die
Managerehen à la Karin JÄCKEL
("Die Frau an seiner Seite) zu verteidigen, greift SCHMIDT auf
das Konzept der
multilokalen Mehrgenerationen-Familie zurück. Damit werden aus
kinderlosen Ehen: jene, deren Kinder schon groß sind.
Wenn es dann um das Thema
Kinderlosigkeit geht, kehrt SCHMIDT schnell wieder zur
Haushaltsfamilie zurück, denn dann muss - nicht entdramatisiert,
sondern dramatisiert werden.
Welches Drama hätten Sie denn
gerne? Renate SCHMIDT wechselt elegant die Bühnen, wenn es den
Interessen ihrer Klientel dient!
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TÖLKE, Angelika (1996):
Berufskarrieren von Frauen und Männern - Der Einfluß von Herkunft,
Bildung und Lebensform, in: Zeitschrift für
Frauenforschung, 1996, Jg. 14, Heft 4, S.161-177
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TÖLKE, Angelika (2000): Private
Lebenssituation und Karriereentwicklung in männlichen Biographien,
in: Hans
Bosse & Vera King (Hg.) Männlichkeitsentwürfe. Wandlungen und
Widerstände im Geschlechterverhältnis,
Frankfurt a/M: Campus, S.139-154
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