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Einsamkeit
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Single-Haushalte und die Fröste der Freiheit
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Rainer Maria Rilke - Herbstzeit
- Mario
Hené - Lieber allein, als gemeinsam einsam
-
Ulrich
Beck/Elisabeth Beck-Gernsheim - Das ganz normale Chaos der Liebe
- STRASSER, Eva (1990): Nie mehr Single. Das
Ende einer Ära, in: Wiener, März S.76-80
-
SCHEIDT, Jürgen vom (1991): Die Wonnen der
Einsamkeit,
in: Copray, N. (Hg.) Lieber allein? Im Sog der
Single-Gesellschaft, München: Kösel, S. 120-126
- MAKOWSKY, Arno (1992): Solo-Trip über
fünfzehn Stockwerke.
Wie die Menschen in einem typischen Münchner Appartementhaus mit
443 Einzelmietern über die trennende Gemeinsamkeit denken, allein zu
leben,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.05.
- KLONOWSKY, Michael (1993): Schicksal
Einsamkeit: Der Preis der Ich-Sucht.
Jede zweite Wohnung in den Großstädten ist ein
Single-Appartement. Während die moderne Einsiedelei weiter boomt,
leiden die Eremiten,
in: Focus Nr.49 v. 06.12.
- SCHWAB, Reinhold (1993): Einsamkeit. In:
Angela Schorr (Hg.) Handwörterbuch der Angewandten Psychologie.
Die Angewandte Psychologie in Schlüsselbegriffen. Bonn:
Deutscher Psychologen Verlag, S.148-151
-
NAUMANN, Frank (1997): Solo in die Jahre
kommen. Auch Singles werden älter, Reinbek: Rowohlt
-
FLIEGEL, Steffen (1998):
"Kontaktanzeigen".
Eine Hilfe gegen
Einsamkeit?,
in: Vorname genügt,
Sendung des WDR 2 v. 18.05
- RÖHRLE, Bernd & Julia OSTERLOW
(1999): Gemeinsam allein?
Zur Psychologie der Einsamkeit,
in: Universitas Nr.636, Juni, S.572-585
-
KIRSCHNER, Thomas
(2002): Jetzt backe ich sie mir selbst
-
HAEGELE, Anja (2001): "Wer
verzweifelt nach Freunden sucht, der findet keine",
in:
Brigitte Nr.24 v. 14.11.
-
KAUFMANN, Jean-Claude (2002): Singlefrau
und Märchenprinz
-
BERTRAM, Hans (2002): Familie. In:
Martin Greiffenhagen & Sylvia Greiffenhagen (Hg.) Handwörterbuch zur
politischen Kultur der Bundesrepublik Deutschland, 2. völlig
überarbeitete und aktualisierte Auflage, Westdeutscher Verlag,
S.128-131
-
HENDRIK, Werner (2002): Ball der einsamen Herzen.
In keiner Stadt leben mehr Singles als in Berlin. Und nirgendwo
treibt die Kuppelbranche so bizarre Blüten wie hier,
in: Welt am Sonntag v. 29.09.
- Titelgeschichte "Einsamkeit".
Was ist wichtig am Alleinsein? Was ist zerstörend am Alleinsein?
-
POSSEMEYER, Ines (2002): Einsamkeit.
Ein Gefühl der Verlassenheit, ein heilsamer Zustand des
Massenwesens Mensch, eine Geißel der individualisierten
Gesellschaft? Noch nie wurde von Wissenschaftlern so viel Aufwand
getrieben, sich dem Menschheitsthema Einsamkeit zu nähern: Sie
analysieren Verhalten und Immunfunktionen, sie messen Empfindungen
und soziale Kontakte - und sie lassen in raffinierten Experimenten
sogar Tiere einsam sein,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Oktober
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- PULS, Wichard (1989): Soziale Isolation
und Einsamkeit: Ansätze zu einer empirisch-nomologischen Theorie,
(Diss.), Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag
- STRASSER, Eva (1989): Der ewige Single.
Warum immer mehr junge Frauen einsam sind, in: Wiener, Mai,
S. 86-93
- Titelgeschichte "Schicksal Single".
Der Preis der Ich-Sucht,
in: Focus Nr.49 v. 06.12.1993
- KLONOWSKY, Michael (1993): Schicksal
Einsamkeit: Der Preis der Ich-Sucht.
Jede zweite Wohnung in den Großstädten ist ein
Single-Appartement. Während die moderne Einsiedelei weiter boomt,
leiden die Eremiten,
in: Focus Nr.49 v. 06.12.
- Titelgeschichte "Zeitkrankheit
Einsamkeit".
Isolation überwinden, Kontakte knüpfen,
in: Psychologie Heute, November 1997
- KOELBL, Susanne (1998): Ist doch irre.
Fünf Jahre lag ein Toter unbemerkt in seinem Hamburger Apartment
- der Fall schockt die ganze Republik,
in: Spiegel Nr.48
-
HANIKA, Iris (1999): Wir einsamen
Frauen,
in: Merkur Nr.6, Juni, S.568-574
- ZOUBEK, Holger (2001): Anrufe gegen
die Einsamkeit.
Bei den Mitarbeitern der evangelischen
Telefonseelsorge melden sich jeden Tag mehr als 60 Ratsuchende,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 16.02.
- GLOBERT, Yvonne (2001): Einsam im
August.
Wenn alle übers Sommerloch stöhnen, laufen beim Berliner
Krisendienst die Relefone heiß. Nicht nur Alleingebliebene, auch
Touristen suchen Hilfe,
in: TAZ v. 22.08.
-
BRIGITTE-Dossier: Einsamkeit -
das große Tabu.
Einsamkeit raubt uns das Selbstbewusstsein und stempelt uns zu
Versagern. Einsamkeit kann jeden treffen, trotzdem wird sie
verschwiegen. Sechs Frauen brechen das Schweigen,
in: Brigitte Nr.24 v. 14.11.
- WERDES, Alexandra (2001):
"In meiner Clique war ich nur noch Gast",
in: Brigitte Nr.24 v. 14.11.
-
HAEGELE, Anja (2001): "Wer
verzweifelt nach Freunden sucht, der findet keine",
in:
Brigitte Nr.24 v. 14.11.
- Inhalt:
Umzug in
eine fremde Stadt ist - trotz fester Partnerschaft - ein
kritisches Lebensereignis wie HAEGELEs Beispiel zeigt.
- HELD, Monika (2001):
Einsamkeit tut weh.
Alleinsein ist eine Kunst, Einsamkeit ein
Makel. Man ist nicht einsam. Nicht in unserer Spaßgesellschaft,
in: Brigitte Nr.24 v. 14.11.
-
FUCHS, Peter & Jörg MUSSMANN (2001): Die
Erkrankung Einsamkeit.
Aufzeichnungen
aus Pflegehäusern (5): Im rationellen Zeitmanagement kann eben nicht
wahrgenommen werden, dass Kommunikation zwar alles andere als
effektiv und linear ist, sondern eher ornamental, aber genau darin -
unverzichtbar,
in: TAZ
v. 27.11
-
GEBHARDT, Miriam (2002) Trauer
und Glück der Überlebenden.
Verwitwete
Frauen bleiben oft über Jahrzehnte allein. Wie sie leben - danach
fragt niemand in einer Gesellschaft, die den Tod verdrängt,
in: Die ZEIT Nr.3 v. 10.01.
- Inhalt:
GEBHARDT
berichtet aus dem Mittelschichtleben von 3 Witwen. Zwei Witwen
können zum normalen Witwenleben gezählt werden, während die dritte
Witwe mit ihren 30 Jahren zu den atypischen Witwen gehört. Sie
gehört zu rund 250.000 Witwen und Witwern unter 50 Jahren in
Deutschland. Weitere 250.000 Menschen dieses Alters haben ihren
Partner durch Tod verloren.
Martina
NICOLAIDIS hat aufgrund dieser Erfahrung eine
Selbsthilfeorganisation für verwitwete Mütter & Väter gegründet,
die auch im Web unter
www.verwitwet.com präsent ist.
-
KRAUSE, Tilman (2002): Allein sein im Geheimnis.
Produktive Potenziale II: Der Rückzug auf sich selbst,
in: Welt v. 29.08.
- Inhalt:
KRAUSE plädiert für das Alleinsein als einfache
Methode der Konfliktbewältigung, die in den
Zeiten der Außenleitung
(RIESMAN) aus der Mode gekommen ist:
"Die
Selbst-Konfrontation zählt schließlich zu den wenigen großen
Abenteuern, die auch dem Mittellosen zugänglich sind. Wer sich ihr
überlässt, wird in jedem Falle reicher. Reicher an Einsichten über
das Menschsein. Und die kommen nicht nur dem Ich, die kommen dann
sogar der Gesellschaft zugute."
-
HANIKA,
Iris (2002): Der moderne Mensch - einsam?
Von seltsamen Strategien für Singles,
in: Politisches Feuilleton. Sendung des DeutschlandRadio
v. 31.10.
- Kommentar:
Iris HANIKA betrachtet den Einpersonenhaushalt als die
"schlechteste aller Lebensformen".
Sie
sitzt dabei den drei typischen Missverständnissen auf:
Alleinwirtschaften = Alleinwohnen = Partnerlosigkeit.
Diese
Gleichung stimmt heutzutage immer weniger! Alleinwirtschaften können
(Ehe)-Paare,
Wohngemeinschaften,
Wochenendväter und -mütter und auch
Nesthocker.
Die
Absatzprobleme von CDs wie "Nie mehr allein", die HANIKA hier
behandelt - ist deshalb zu allererst die Überschätzung der
Partnerlosigkeit und der Einsamkeit im mittleren Lebensalter.
Für
die Gruppe der einsamen Partnerlosen - und nicht der Alleinlebenden
- gilt dann vielleicht HANIKAs Einwand gegen die CD:
"Fühlt
man sich aber wirklich umsorgt, wenn fremde Leute im Hintergrund
Geräusche machen? Eher nicht; sonst würde man sich ja nie über seine
Nachbarn ärgern. Aber es ist natürlich richtig, daß auch der
alleinlebende Mensch nicht immer seine Ruhe haben will. Nur sollten
die Geräusche, die er dann gerne hören würde, nicht darum vertraut
sein, weil er sie schon hundertmal gehört hat - solche Geräusche
kann nämlich jeder jederzeit selbst erzeugen -, sondern sie sollten
vertraut sein, weil ein vertrauter Mensch sie erzeugt. Denn nicht
nach Geräuschen an sich sehnt sich der alleinlebende Mensch in
solchen Momenten, sondern nach einem Erzeuger von Geräuschen. Und
den kann eine CD ebensowenig ersetzen wie ein Solarium die Karibik
oder ein Vibrator den Liebhaber."
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- ENGELS, Volker
(2000): Sinnfindung statt Gefühlsschwere.
Wenn Weihnachten
zum Terror wird: Die traditionellen Rituale unterm Christbaum sind
für Singles und Patchworkfamilien häufig eine Belastung.
Individuelle Sinnfindung bietet einen Ausweg. Die Skandinavier
machens vor: Party statt Besinnlichkeit,
in: TAZ v. 09.12.
- SPERLICH, Christel (2000): Das Fest
der fetten Braten und mageren Gefühle.
Wenn ein Feiertag mit Erinnerungen und
Erwartungen überlastet wird - Von der Weihnachtskrankheit
Depression,
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.12.
- Kommentar:
Weihnachten
eine Krisenzeit für Alleinlebende? Wie überlebt man das Fest der
Liebe? SPERLICH lässt Psychologen und Mitarbeiter der
Telefonseelsorge zu Wort kommen. Die
TAZ plädierte
am 09.12. eher für Party
statt Tristesse.
- HERBST, Alban Nikolai (2000): Das
letzte Leuchten.
Sie haben ihn alle im Stich gelassen: Bruno muss dieses Jahr
allein feiern,
in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage zur Berliner
Morgenpost v. 24.12.
- DPA (2001): Einsame Singles unterm
Weihnachtsbaum sind Irrglaube.
Laut Uni Mainz wird an Wochenenden Alleinsein schlimmer
empfunden,
in: Mannheimer Morgen v. 19.12.
-
TAZ-Thema: "Weihnachten -
das Fest der Familie".
Versuchen
Sie, an Weihnachten der Familie zu entfliehen! Sie werden sehen: Es
geht nicht, egal wie gut oder schlecht Ihre Erinnerungen sind. Denn
Weihnachten ist ein Programm, ein inneres. Man kann nur versuchen,
jedes Jahr ein bisschen an der Software herumzubasteln
-
DRIBBUSCH, Barbara (2001): Weihnachten?
Reine Nervensache.
Weihnachten für
die Familie: Sorgsam und sensibel gestalten die Eltern das Fest
für die Kinder. Man hat ja seine Erfahrungen,
in: TAZ v. 24.12.
- Kommentar:
DRIBBUSCH
stellt den "Kinderbesitzern" drei Typen von Kinderlosen
gegenüber:
"Da gibt es die
Bulthauptküchenfraktion, gut verdienende Paare, die zum
viergängigen Dinner ins designte Dachgeschoss einladen, dann die
Fernreisenflüchtlinge (...) und schließlich die Singles, die zu
den alten Eltern nach Hause fahren."
Mehr hat die
betagte Familien-TAZ nicht anzubieten...
- MERKER, Miriam (2001): Weihnachten?
Reine Nervensache.
Weihnachten gegen die Familie: Nichts wie weg
von den Eltern an den Festtagen! Man hat ja seine Erfahrungen.
Bloß: wohin?,
in: TAZ v. 24.12.
- Kommentar:
Auch bei
MERKER sieht Weihnachten wenig tröstlich aus. MERKER wohnt zwar
"alternativ" in der "Wohngemeinschaft", statt mit dem Partner
zusammen zu leben, aber ansonsten ist vom "alternativ" nichts
mehr übrig, es bleiben die üblichen Paarsorgen. Die Gattung
"Single" ist bei der Generation TAZ ausgestorben...
-
DRIBBUSCH, Barbara (2001): Tipps für
Weihnachtsmuffel.
Sie schaffen
die Feiertage - mit unserer Hilfe,
in: TAZ v. 24.12.
-
KUHLBRODT, Detlef (2001): Schweigen mit
Nihil Baxter.
Nach Hause
fahren zum Fest der Liebe,
in: TAZ v. 24.12.
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