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Kurzbiographie
- 1968 in Zagreb geboren
- Studium der Archäologie
- 2001 Debütroman
"Darkroom"
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Rajuna Jeger in ihrer
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Rajuna Jeger im Gespräch
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Klappentext
"Morana
ist in Zagreb geboren und lebt inzwischen in
München, ihr Vater ist zum dritten Mal verheiratet
und lebt in Amerika, die Stiefmütter werden immer
jünger, ihre Mutter ist krank und Kristijan – ihr
bester Freund – auch. Moranas Eltern waren
Balkan-Hippies, ihre Kindheit und Jugend ein etwas
chaotisches, aber liebenswertes Flickwerk aus
Tradition und blockfreiem Sozialismus und eher
westlich geprägtem Hedonismus, komisch und etwas
orientierungslos. Aber dann kamen die Ereignisse der
neunziger Jahre, der Zerfall Jugoslawiens und der
Krieg, und nichts hat Morana, ihre Familie und ihre
Freunde darauf vorbereitet. Heute sind sie in alle
Welt verstreut. In kurzen prägnanten Szenen,
ironisch, grotesk, klug und voller Mitgefühl,
zeichnet Rujana Jeger das Bild einer Generation, die
sich jenseits von Familie und Tradition, Staat und
Beruf, zwischen Konsum, Krieg, Liebe und Chaos
selbst ihren Weg bahnen muß.
«Darkroom» zeichnet das Bild eines Zustandes, wie
ihn eine junge Generation überall auf der Welt heute
vorfindet, allerdings verschärft durch Erfahrungen
und Umbrüche, die anderen erspart geblieben sind.
Dafür hat Rujana Jeger eine überzeugende und
faszinierende literarische Form gefunden, trotzig,
traurig, komisch, schön."
Pressestimmen
"»Darkroom«
ist weniger ein Roman als ein Album der
jugoslawischen Generation X mit gestochen scharfen
Polaroids, Erinnerungsfetzen, losen Tagebuchnotizen
und E-Mails (...).
Ihr Leben besteht aus Drogen, Sex und Rock 'n' Roll,
und das »Take a walk on the wilde side« ist für sie
mehr als nur eine Phrase. So wird Ernst Jüngers
ästhetisch unterkühltes Abenteurertum als Coolness
im Zeitalter virtueller Wirklichkeit reproduziert".
(Martin
Halter in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom
21.09.2004)
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Rezensionen
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WINTER, Balduin (2004): Die Rolle des Darkrooms nach der
Weltrevolution.
Schlusstrich. Rujana Jegers Familienroman "Darkroom" ist
die Familie abhanden gekommen,
in: Freitag Nr.14 v. 26.03.
- SCHÜTTE, Uwe (2004): Das Leben, ein
Darkroom.
Sieh an, die Oberfläche ist tief: Rujana
Jegers Memoiren über eine kroatische Jugend zwischen Bomben
und Pop,
in: Frankfurter Rundschau v. 29.06.
-
DIECKMANN, Dorothea (2004): Erinnerungsplitter,
Alltagstrümmer.
Rujana Jegers Nachkriegsmosaik »Darkroom« zeigt
Europa als Comic: Grotesk, traurig und ausgelassen,
in: Die ZEIT Nr.29 v. 08.07.
-
SCHNITZLER, Mathias (2004): Filter
Jugoslavija.
Die Kroatin Rujana Jeger porträtiert schrill-nervöse
Immigranten,
in: Berliner Zeitung v. 15.07.
-
Neu:
HALTER, Martin (2004): Bürgerkrieg mit Iggy Pop.
Kroatiens Generation X: Rujana Jegers zickiges
Romandebüt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.09.
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