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Don Alphonso in seiner
eigenen Schreibe
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Don Alphonso: Porträts und Gespräche
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- kristina-naeke & rainer-kerl (2003): "Die
Generation TT ist auf die Schnauze gefallen".
Vom Insider zum Auspacker: Don Alphonso über seinen Dotcom-Roman
"Liquide",
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.06.
- Kommentar:
Die Generation Golf ist zur
Generation Golf zwei
konvertiert. Dazwischen lag das Paradies, aus dem die Generation nun
vertrieben worden ist. Was liegt da näher, nun die Zeit im Paradies zum
Thema zu machen. Im Nachhinein kann da schon mal das Paradies zur
Hölle werden.
Da
es inzwischen jede Menge Golf-Leute mit viel Zeit gibt, wird der
Buchmarkt in nächster Zeit mit "Es war einmal"-Büchern überschwemmt
werden. Vielleicht lässt sich damit ja bis zum Aufschwung
überwintern...
Um
Missverständnissen vorzubeugen: Das Buch "Liquide" von Don Alphonso
gehört nicht zu diesen unkritischen Erinnerungsbüchern.
-
THIEL, Thomas (2008): Eine Reise durch die Blogosphäre.
Wer bloggt so spät durch Nacht und Wind?
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 12.04.
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Blogs!
(2004).
Blogs! - Text und Form im Internet
(zusammen mit Kai Pahl)
Berlin:
Schwarzkopf & Schwarzkopf
(vergriffen)
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Klappentext
"BLOGS! Die Weblogs – Literatur und
Journalismus im Internet
Fünfzehn
Web-Logger über Text und Form im Internet – und
warum sie das Netz übernehmen werden
Blogs sind die Erfolgsgeschichte des Internets. Die
privaten Netzpublikationen sind schnell, witzig und
bissig. Sie machen den etablierten Medien
Konkurrenz. In Blogs zeigen fünfzehn der besten
BloggerInnen, was mit Blogs möglich ist: Ein
fantastischer Cocktail aus spritzigen Texten und
witzigem Webdesign, einem Schuss Frechheit,
unbekümmert gerührt und frisch ins Internet
geschüttelt. Blogs ist die Happy Hour für Pop,
Literatur und Journalismus – und ein Prachtband, der
auf Papier Maßstäbe für Blogs setzt.
Vor vier Jahren gab es nur ein paar »Tagebücher« im
Netz. Heute heißen sie »Blogs« und sind die
Erfolgsgeschichte des Internets: Über 50.000
vorwiegend junge Menschen in Deutschland haben sich
den Traum vom eigenen Online-Medium erfüllt und
schreiben drauf los. In ihrer eigenen Sprache, über
ihr Leben, mit ;-) und :o). Verlinkt, interaktiv und
offen für Kommentare.
Während die Luftblase der New Economy platze,
entstand ein anarchisches, unkommerzielles Netzwerk
dieser neuartigen Medien: Die Bloggosphäre. Sie war
nicht geplant, sie ist nicht gesteuert, aber sie ist
da und wächst rasant.
Früher wurden die Blogger von »etablierten«
Journalisten als Amateure abgetan. Das arrogante
Lächeln ist ihnen vergangen. Medien verlieren im
Internet die junge Zielgruppe an die Bloggosphäre.
Dort herrscht Meinungsfreiheit, ohne Rücksichten auf
Werbekunden oder Zielgruppen.
Die Zwänge des Journalismus gelten für Blogs nicht.
Die Leser schätzen sie als Alternative zum
Mainstream. und während klassische Medien unter
Kostendruck oft schlampig recherchieren, sind
Blogger vielfach Spezialisten und demontieren die
Onlineredaktionen mit knallhartem Fact-Checking.
BLOGS ist eine
Kampfansage an die etablierten Medienmonopole: Don
Alphonso zeigt ihre Schwächen im Netz auf und
erklärt, warum Blogs das Internet erobern können.
Jeder kann dabei sein. Kai Pahl stellt die
technische Möglichkeiten dar und zeigt Einsteigern,
wie man in kurzer Zeit ohne Spezialkenntnisse das
eigene Blog einrichtet.
Gute Beispiele gibt es genug. BLOGS bringt zum
ersten Mal eine knallbunte Auswahl der
deutschsprachigen Bloggosphäre.
15 der besten BloggerInnen erzählen von der Magie
des Alltags und ihrem analogen und digitalen Leben:
Vom Treffen mit dem Teufel über Liebe und Sex bis
zum Kochrezept und zur Literatur. Ihre Blogs bringen
das, was die traditionellen Medien verloren haben:
Begeisterung, Unabhängigkeit, innovatives Schreiben
und Mut zum radikal subjektiven Standpunkt. In
Interviews legen sie ihre Sicht von Internet,
Interaktivität und Webdesign dar.
Und das alles jenseits des kommerziellen
Dotcom-Universums. Der Traum vom freien,
selbstbestimmten Internet ist wieder da."
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Pressestimmen
"Die von Kai und Don vorgestellten Blogger
sind sowohl von der High-Risk-»Ich schreibe mit Impressum
und eigener Domain«- als auch von der »Ich schreibe anonym,
denn nur so kann ich offen reden«-Fraktion und die einen
sind deshalb nicht langweiliger oder unverschämter als die
anderen."
(Wolf-Dieter Roth in Telepolis vom 26.08..2004)
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Klappentext
"Sommer 2001. Der Hightech-Standort
München, die Munich Area, ist in der Krise.
Börsenlieblinge, gehypte Startups und
Risikokapitalgeber verbrennen in einem einzigartigen
Downturn. Mitten drin statt nur dabei ist Alex, über
das Bavarian Venture Capital Network (BVCN) einer
der großen Investoren der Szene. Sein Geld steckt in
zweifelhaften E-Business-Ideen und wird von
arroganten Gründern verjubelt. Aber er vertraut dem
BVCN. Lang. Zu lang. Dann passiert es. Hinter dem
BVCN steht die Anwaltskanzlei Tuchner. Tuchner gibt
beim Consultant David Rotberg ein internes Gutachten
in Auftrag, das den wahren Zustand des BVCN
enthüllt. Als Alex das Gutachten erhält, will er
sein Geld zurück. David schlägt ihm vor, sein Geld
ohne Rücksichten wiederzubeschaffen. Er sucht sich
für dieses Himmelfahrtskommando zwei Helfer, die
nichts zu verlieren haben: Claudia, eine
kleinbürgerliche, karrieregeile
Marketing-Schwätzerin, und Peter, einen
inkompetenten, arbeitslosen, verklemmten Juristen,
dem die Freundin abgehauen ist."
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Don Alphonso über
Don Alphonso und Dotcomtod
"Don Alphonso,
das ist der zynische Libertin in Mozarts Oper »Cosi
fan tutte«. Ein Charakter, der beweist, dass nur
ungezügelte Leidenschaften regieren und die
angeblich höheren Werte nur der schöne Schein über
den Abgründen des Daseins sind.
Dotcomtod - ich
habe davor auf anderen Websites meine Meinung über
kommende Pleiten veröffentlicht. Ich habe auch schlechte
Meldungen aus Deutschland im Forum bei Fuckedcompany
gepostet und diskutiert. Und im April 2001 bin ich dann
auf Dotcomtod gestoßen. Was Lanu und ihre Freunde da
geschaffen hatten, war das, wovon ich immer geträumt
hatte: Eine offene Plattform, die dann tatsächlich zum
führenden Anbieter für exitorientierte
Unternehmensmeldungen geworden ist."
Pressestimmen
"Auch wenn das Buch - Gott sei Dank - ein
kleines bisschen übertreibt, langweilt es mit über 400
Seiten absolut nicht, sondern liest sich wie ein spannender
Wirtschaftskrimi. Weil es einer ist."
(Wolf-Dieter Roth in Telepolis vom 16.06..2003)
"»Liquide« (ist) bei aller Boshaftigkeit
ein Buch geworden, das man gut im Urlaub am Strand weglesen
kann. Und sich ein bisschen darüber wundert, dass das alles
schon so lange her ist."
(Kai Kolwitz im Tagesspiegel vom 10.06.2003)
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Rezensionen
-
ROTH, Wolf-Dieter (2003): Uns verbrennt die Nacht - und das
Geld.
Don Alphonso - Liquide: Der Dotcomtod-Roman,
in: Telepolis v. 16.06.
- KOLWITZ, Kai
(2003): Verdammt lang her.
Don Alphonso und sein Roman über die New Economy,
in: Tagesspiegel v. 20.06.
-
ASPEKTE (2003): Die Antwort auf die New Economy.
Liquide von Don Alphonso,
in: Aspekte. Sendung des ZDF vom 15.08.
- HABERL, Tobias (2003): Am liebsten
liquidieren wir uns selbst.
Ein nobles Pseudonym und lauter miese Parvenus: Don
Alphonso beerdigt die New Economy,
in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung v.
06.10.
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Das Buch in der Debatte
-
SCHOLZ, Christian (2003): Das Prinzip Don Alphonso,
in: Manager-Magazin v. 20.08.
- Kommentar:
Christian SCHOLZ berichtet
aus darwiportunistischer Perspektive über den
Marketingerfolg von Don Alphonso:
"Hut
ab, hier ist ein absoluter Medienprofi am Werk. Er kreiert
seinen Hype und liefert eine mustergültige Fallstudie für
angewandtes Medienmanagement. Don Alphonso zeigt, dass es
auch heute möglich ist, ohne die publizistische Potenz von
Bertelsmann, Econ oder Campus und ohne die Print-Netzwerke
mancher als Autoren auftretender Journalisten, ein Buch in
die Bestsellerlisten zu bringen".
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weiterführende
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