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Kommentar
JOOP
klärt über das
amerikanische
Dating-System auf und
klatscht ein wenig über
BUSHNELL. Den Erfolg der
Fernsehserien über
einsame Karrierefrauen
erklärt JOOP
folgendermassen:
"Dass dieses urbane
Balzverhalten nun in der
Serie 'Sex and the City',
aber auch bei 'Ally
McBeal'
oder in dem gerade
anlaufenden Kinostreifen
'Bridget Jones' so
erfolgreich thematisiert
wird, hat meiner Meinung
nach einen einfachen
Grund: Die Verzweiflung
der Singles hat ein noch
nie da gewesenes Niveau
erreicht."
Für JOOP repräsentiert Manhattan die
Großstadtwelt schlechthin, weswegen sie der Serie Sex and the
City auch in Deutschland
Erfolg voraussagt:
"Denn auch hier gibt
es diese Generation, der
man versprochen hat, dass
sie alles gleichzeitig
haben kann: Einen tollen
Job, ein tolles
Liebesleben, Kinder,
Luxus, Reisen ... Diese
Menschen sind
kontinuierlich frustriert,
weil ihre Ansprüche an
eine Partnerschaft
völlig unrealistisch
sind."
Eine
andere Erklärung hat
dagegen Markus GÖTTING
(SonntagsZeitung v.
19.01.2000):
"die Serie (lindert)
die Seelenqualen von
Millionen Singles, die in
New York leben. Wenn auch
nicht im gleichen
sozialen Milieu. Selbst
die genervte Hausfrau aus
New Jersey wird einen
erleichterten Seufzer von
sich geben, weil sie
merkt, dass ihr Leben mit
dem kaugummiverklebten
Minivan und den
quengelnden Kindern
manchmal etwas langweilig
ist - aber immerhin nicht
so frustrierend wie das
der Modemädels Carrie
& Co." Die Serie
hat demnach auch eine
paar- bzw.
familienstabilisierende
Funktion...
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