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Inhaltsangabe mit weiterführenden Links

 
   

Kathrin Buchner:

 
    Babyalarm in der City.
"Sex and the City", unsere liebste TV-Serie, kommt wieder. Doch nichts ist mehr, wie es war. Unsere Heldinnen sind schwanger und/oder heiraten. Gedanken eines Fans in der Krise,
in: Marie Claire Nr.9, September
 
 
 
 
  Der unverheiratete und kinderlose weibliche Yuppie Anfang 30 und in der Medienbranche beschäftigt, ist angesichts der Heirat von "Sex and the City"-Erfinderin Candace BUSHNELL und der Schwangerschaft von SatC-Hauptdarstellerin Sarah Jessica PARKER in der Krise!
      
Und die US-amerikanische Kampagne gegen späte Mutterschaft (siehe Newsweek-Titelgschichte The Truth about Fertility vom 27.08.2001 und Time-Titelgeschichte vom 15.04.2002) tut ihr übriges:
      
"Mit 28 nimmt die Fruchtbarkeit ab, habe ich gelesen. Mit 30 ist sie nur noch zu zwei Dritteln vorhanden. Ab 35 fällt sie auf 50 Prozent. Bei über 40-Jährigen schrumpft die Wahrscheinlichkeit, schwanger zu werden, schwanger zu werden, auf zwei Prozent. Den Amerikanerinnen wird ihr biologisches Verfallsdatum derzeit mittels Kampagne der American Society for Reproductive Medicine eingehämmert. Das Poster mit der Babyflasche in Form eines Ziffernblattes findet sich in jeder gynäkologischen Praxis. Es will uns sagen: Deine Eierstöcke altern schneller als du!"
      
Was tun, wenn das psychische Reifestadium dem der Geschlechtsorgane weit hinterher hinkt?
BUCHNER will weder als 40jährige dem  "Club der kinderlosen, aber erfolgreichen Frustfregatten" angehören, noch den erstbesten Mann zum Vater machen:

      "ist er überhaupt der Richtige? Und verwechselt er, der nur unregelmäßig mit Aufträgen versehene Werbetexter, das Kinderaufziehen nicht mit einer zwölfstündigen Legoland-Spielidylle? Statt Existenzangst Flucht ins Hausmannsdasein? Werde ich rechtzeitig einen anderen Samenspender finden, wenn ich ihn ziehen lasse? Werde ich für immer allein bleiben?"
      Als Ausweg bleibt nur die Verdrängung.
Was bei BUCHNER fast eine Sinnkrise auslöst, das begrüsst dagegen die Süddeutsche Zeitung vom 31.08.2002
 
 
 
   
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