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Medienrundschau:
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News vom 01. - 09. April 2008
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Zitat
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Die amtliche Statistik
behindert die Erforschung der Vaterschaft
"Der Kinderwunsch von
Männern, ihre Kinderzahl und das Alter beim Übergang zur
Vaterschaft wurden lange Zeit sowohl in der amtlichen Statistik
als auch in der Familienforschung so gut wie gar nicht
thematisiert. (...). Daten zum Alter des Vaters bei einer Geburt
werden nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes erst seit dem
Jahr 2000 erfasst. Ein großer Nachteil ist dabei, dass nicht
nach der Geburtenfolge unterschieden wird, es lässt sich also
nicht feststellen, wie alt Männer bei der Geburt ihres ersten
Kindes, also beim Übergang zur Elternschaft sind. Außerdem wird
lediglich das Alter derjenigen Männer erhoben, die zum Zeitpunkt
der Geburt mit der Mutter verheiratet sind. Über das Alter der
wachsenden Anzahl der Männer, die unverheiratet Vater werden,
kann demnach auf Basis der amtlichen Statistik bis dato keine
Aussage gemacht werden."
(aus:
Tanja Mühling & Harald Rost (Hg.) Väter im Blickpunkt.
Perspektiven der Familienforschung, 2008, S.16)
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SCHUMACHER, Juliane (2008): "Neoliberal sind immer die anderen".
Linke Stadtpolitik ist keine Einbahnstraße ins selbstbestimmte
Glück. Nicht in Zeiten, in denen Kreativität zum Vermarktungsfaktor
geworden ist. Armin Kuhn und Jenny Künkel, Mitorganisatoren der
Berliner Konferenz "Soziale Kämpfe in der neoliberalen Stadt",
erläutern den Stand der Dinge,
in: TAZ v. 09.04.
- Inhalt:
KUHN & KÜNKEL gehen u.a. darauf ein, wie Teile
der Hausbesetzerszene der neoliberalen Politik Vorschub leistete:
"Eine
Ihrer Thesen ist, die städtischen sozialen Bewegungen hätten - teils
unwissentlich - zur Durchsetzung neoliberaler Politik beigetragen.
Künkel:
Dass Forderungen von Bewegungen in offizielle Stadtpolitik
übernommen wurden, war ein Erfolg der Bewegungen und hart erkämpft.
Dennoch bleibt die Sache ambivalent. Die alternativen Projekte
bildeten auch eine innovative und materielle Ressource für die
finanzschwachen Kommunen. Wohlfahrtsstaatliche Leistungen wurden auf
alternative Projekte abgewälzt. Die halfen, die schlimmsten
Verwerfungen der neoliberalen Politik abzufedern, und trugen so zu
einem reibungslosen Ablauf der Umstrukturierungen, oft auch der
Aufwertungsprozesse bei.
Kuhn:
Die Integration war natürlich stark selektiv. Auf die offizielle
städtische Politik ließen sich jene Bewegungsteile ein, die einen
bestimmten Wissensstand besaßen, die sich auf die technokratischen
Details der Stadtplanung einlassen konnten oder wollten. Das führte
zu einer Spaltung zwischen einem integrierten, anerkannten Teil der
Bewegung und dem Rest, der noch härterer Repression ausgesetzt war.
Die Hausbesetzungsbewegung hat zur neoliberalen Umstrukturierung
beigetragen, aber sie hat auch darunter gelitten."
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WIDMANN, Arno (2008): Wie man ein Nadelöhr herstellt.
Nationale Eliten gibt es jede Menge; eine europäische ist noch
lange nicht in Sicht: Michael Hartmann legt Selektionsmechanismen unters Mikroskop,
in: Frankfurter Rundschau v. 09.04.
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TAZ-Brennpunkt: Warum die Rente steigt
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HEBEL, Stephan (2008): Der Rest ist Staunen.
Sich selbst in der Geschichte sehen: Peter Schneiders 68er-Buch
"Rebellion und Wahn",
in: Frankfurter Rundschau v. 08.04.
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LINNARTZ, Mareen (2008): "Erziehung ist Anstrengung".
Gespräch mit Rem Largo,
in: Frankfurter Rundschau v. 07.04.
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APIN, Nina (2008): Weg vom Spargelacker.
Von einer, die nach Berlin zog, um die Band fürs Leben zu finden:
Christiane Rösinger, taz-Autorin und Frontfrau der Band Britta, hat in
"Das schöne Leben" ihre Geschichte aufgeschrieben,
in: TAZ v. 07.04.
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DRIBBUSCH, Barbara (2008): Prozente statt Arsen.
Generationenkonflikte werden heute durch Streits um
Beitragspromille oder Rentenwerte ausgetragen und nicht mehr über
Wertedebatten zwischen Jung und Alt. Schade eigentlich,
in: TAZ v. 05.04.
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AMENDT, Gerhard (2008): Kindes Feind.
Ein beklagenswerter Vater,
in: Welt v. 05.04.
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ROßBACH, Henrike (2008): Viele Wickelvolontäre, kaum
Karrierefrauen.
Seit mehr als einem Jahr gibt es das Elterngeld. Fachleute halten
dieses familienpolitische Instrument für zeitgemäß. Väter scheinen es
auch zu mögen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.04.
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LOVENBERG, Felicitas von (2008): Die Sucht nach Genuss treibt uns
in den Tod.
Hanif Kureishi ist nicht nur in seiner britischen Heimat als
furchtloser Autor bekannt. Er spricht aus, was andere nicht zu denken
wagen, und schreibt auf, was viele lieber nicht so genau wissen
möchten. In seinem neuen Roman zeigt er uns eine Gegenwart, wo die
Neurose die Norm ist, und eine Gesellschaft, in der die alten Werte
nichts mehr gelten. Ein Gespräch über Hochkultur, sexuelles
Konsumverhalten und die Segnungen der Psychoanalyse,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.04.
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WEFING, Heinrich (2008): Rabenväter.
Wieso kann man Männer nicht zwingen, sich um ihre Kinder zu
kümmern?
in: Die ZEIT Nr.15 v. 03.04.
- Anmerkungen:
"Zahllose
Väter hierzulande lassen ihre Kinder im Stich, jeden Tag, ein Leben
lang. Manche zahlen wenigstens Unterhalt, andere drücken sich selbst
davor und zählen darauf, dass ihr asoziales Verhalten schon von den
Sozialkassen aufgefangen werde,"
wettert WEFING.
Väter
haben immer noch ein schlechtes Image. Ein neuer Sammelband über
"Väter im Blickpunkt" zeigt jedoch,
dass Väter besser sind als ihr Ruf. Auch das Bild vom getrennt
lebenden bzw. geschiedenen Vater muss differenzierter betrachtet
werden, wie z.B. Gudrun CYPRIAN in ihrem Überblicksartikel über
Väterforschung im deutschsprachigen Raum zeigt:
"Der
Anteil der Väter, wie wegen Trennung und Scheidung nicht (mehr) mit
ihren (leiblichen) Kindern zusammenleben, ist kontinuierlich
gestiegen. Rechtlich bleiben getrenntlebende/geschiedene Väter ihren
leiblichen Kinder gegenüber zumindest finanziell verpflichtet. Jeder
zweite Vater hat nach zwei Jahren Trennung keinen Kontakt mehr zum
leiblichen Kind/zu den Kindern (...). Väter ohne Kontakt reduzieren
am häufigsten die Unterhaltszahlung oder stellen diese ganz ein
(...). Andererseits kommt eine große Zahl von Vätern dieser Pflicht
wie vereinbart nach, manche geben sogar freiwillig mehr (und zwar
Geld und Zuwendung, »Cash« und »Care«, einige sogar über die Zeit
der rechtlichen Verpflichtung hinaus" (2008, S.32).
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Gerichtsurteil zum Umgangsrecht
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SCHMOLLACK, Simone (2008): Sophie, das Kuckuckskind.
Heute tritt das neue Vaterschaftsrecht in Kraft: Sybille und Frank
haben eine Tochter, Sophie. Die drei sind eine Familie. Aber der
leibliche Vater des Mädchens ist Holger. Das ist jetzt erst
herausgekommen. Nun haben alle ein Problem: Frank will Sophies Vater
bleiben, Holger will es werden. Das neue Vaterschaftsrecht regelt
solche Fälle,
in: TAZ v. 01.04.2008
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GALORE-Titelheld:
Heinz Strunk |
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SCHALLENBERG, Jörg (2008): "Der späte Erfolg ist der schönere",
Heinz Strunk im Gespräch,
in: Galore Nr.38, April
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FUCHS, Sebastian (2008): "Die Elite lebt in einer Art
Parallelwelt".
Julia Friedrichs im Gespräch,
in: Galore Nr.38, April
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WILDERMANN, Patrick (2008): "Ich langweile mich zu Tode in diesem
Land".
Maxim Biller im Gespräch,
in: Galore Nr.38, April
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DAS
MAGAZIN-Titelgeschichte:
Neuzeitnomaden.
Liebe, Arbeit,
Studium: Vom Glück & Unglück der Weltenwechsler
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PUSCHMANN, Thomas (2008): NeuzeitNomaden.
Auslandssemester, Jobangebote jenseits der Grenze, eine ferne
Liebe - junge Leute kurven heute international viel herum. Welche
Rituale helfen ihnen klarzukommen, wo fühlen sie sich zu Hause?
Eifrige und vorsichtige Weltenwechsler erzählen,
in: Das Magazin, April
-
JANESCH, Sabrina (2008): Eine Frage der Haltung.
Die Autorin hat polnische Wurzeln und ist in Deutschland groß
geworden. Wie lebt es sich zwischen zwei Welten und vor allem mit
zwei verschiedenen Frauenbildern?
in: Das Magazin, April
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SPIEß, Martin (2008): Glück auf Raten.
Daniel und Sara führen seit neuen Jahren eine Fernbeziehung. Er
lebt in Kiel, sie in Atlanta. Wie funktioniert das?
in: Das Magazin, April
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NEON-Titelgeschichte:
Aus der Liebe lernen.
Wie dich vergangene Beziehungen
prägen - und wie viel dein Partner davon merken sollte |
- LUGERT, Verena (2008): Gebrannte
Kinder.
Aus früheren Beziehungen schleppt fast jeder Altlasten mit sich
herum, die ihn unfrei oder ungerecht machen - oder einfach nur
nerven. Die gute Nachricht: Wer in seinem Liebesgedächtnis zu lesen
lernt, kann künftige Katastrophen vermeiden,
in: Neon, April
- KIENLE, Dela (2008): Die Liebe
entsorgen.
Wohin mit Erinnerungsstücken, wenn eine Beziehung zerbricht? Im
Karton verstauben lassen - oder nach Zagreb: Dort haben die Künstler
Olinka Vistica und Drazen Grubisic ein "Museum der gebrochenen
Herzen" eröffnet,
in: Neon, April
- DILLIG, Annabel (2008): Altlasten als
Ausreden.
Psychologe und Autor Wolfgang Schmidbauer weiß, dass Zeit nicht
hilft, gescheiterte Beziehungen zu verdauen,
in: Neon, April
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- EUL, Alexandra (2008): "Ich
putze mir vor jedem Kuss die Zähne".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon, April
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- FRÖMEL, Susanne (2008): Meine fremde
Mutter.
Den Eltern entrissen und in eine Pflegefamilie verpflanzt - ein
klassisches Kindheitstrauma. Unsere Autorin hat es umgekehrt erlebt:
Sie musste als Kind zurück zu einer Mutter, die sie nicht kannte. Ein
Text über leibliche und wahre Eltern,
in: Neon, April
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- GAUB, Maximilian (2008): Das
Szeneviertel.
Wo muss man jetzt wohnen und ausgehen? Wann weiterziehen? Den
aktuellen In-Bezirk zu erwischen, ist vor allem eine Frage des
Timings. Schuld am engen Zeitfenster sind drei übliche Verdächtige,
in: Neon, April
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PSYCHOLOGIE
HEUTE-Titelgeschichte:
Das Wunder der Ehe.
Wie die Liebe den Alltag überlebt |
- RETZER, Arnold (2008): Das Wunder der
Ehe.
Was ist das Geheimnis einer dauerhaften Ehe? Was machen "alte"
Paare richtig? Die Analyse des Heidelberger Paartherapeuten Arnold
Rezter räumt mit einigen weitverbreiteten Vorstellungen über die
Liebe und die Partnerschaft auf,
in: Psychologie Heute
Nr.4, April
- JELLOUSCHEK, Hans (2008): Versöhnen
wir uns?!
Menschen, die sich lieben, fügen sich Verletzungen zu. DAs ist
unausweichlich. Will ein Paar den gemeinsamen Weg weitergehen,
müssen sich die Partner erlittenes Unrecht verzeihen. Keine einfache
Entscheidung, aber die einzige die der Beziehung eine gute Zukunft
bietet,
in: Psychologie Heute
Nr.4, April
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- REINHARDT, Susie (2008): Neue Väter -
warum viele sich mit dem Wandel schwertun.
Weg von der reinen Versorgerrolle, hin zum aktiven Vater, das
wünschen sich viele Männer - und noch mehr Frauen. Warum nur ist die
Verwirklichung des Wunsches so schwer? Liegt es an Männern, die ihre
umdenkenden Geschlechtsgenossen entwerten, oder werden engagierte
Väter von ihren Arbeitgebern blockiert? Eine Bestandsaufnahme,
in: Psychologie Heute
Nr.4, April
- REINHARD, Susie (2008): "Für Väter kann
geteilte Elternschaft die Männlichkeit bedrohen".
Wie verhalten sich "aktive Väter" in der Familie, und wie wirkt es auf
die Kinder, wenn Männer ebenso wie Frauen an der Kinderbetreuung und
der Hausarbeit beteiligen? Ein Interview mit Karin Flaake,
in: Psychologie Heute
Nr.4, April
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- ERNST, Heiko (2008): Generativität: Die
Aufgabe der zweiten Lebenshälfte.
In Deutschland sind die geburtenstarken Nachkriegsjahrgänge, die
sogenannten Babyboomer, im Zenit ihres Lebens, in ihren "besten
Jahren". Die erste Nachkriegsgeneration macht sich berechtigte
Hoffnungen, die eigene Verrentung um 30 Jahre und mehr zu überleben.
Aber was fängt sie mit den gewonnen Jahren an?
in: Psychologie Heute
Nr.4, April
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- SCHMIDT, Walter (2008): Zwiespältiges
Wiedersehen.
Die Psychologie des Klassentreffens,
in: Psychologie Heute
Nr.4, April
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom 27. - 31. März 2008
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