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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 01. - 07. Dezember 2003

 
       
     
     
     
       
   
Zitat des Monats:
"KLEINFAMILIENNEID: Bei 35-jährigen Singles weit verbreitete Neigung, Familien zu beneiden und doch noch über eine Kind nachzudenken. Die eigene Familie soll dann aber bitte so stylish sein wie bei den Beckhams. Windelwechsel und Krach wird beim Beneiden nicht bedacht." (S.97)
...
"SINGLENEID: Bei Kleinfamilien und festen Paaren besonders ab Mitte 30 verbreiteter Neid auf Singles. Dabei handelt es sich um eine Vorstellung von singles, die mehr mit der TV-Serie
»Sex and the City" als mit der Realität zu tun hat. (S.155)
(aus: Volker Marquardt "Das Wissen der 35-Jährigen")
 
       
   
  • NEUDECKER, Sigrid (2003): Voll korrekt.
    Die Mittdreißiger sind die erste Generation, die ganz und gar im Bewußtsein der "political correctness" groß geworden ist. Jetzt ist Zeit für ein Update, 
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung  v. 07.12.
    • Kommentar:
      Florian ILLIES hat 2001 eine "Anleitung zum Unschuldigsein" auf den Buchmarkt geworfen. NEUDECKER hat offenbar zwei Jahre am schlechten Gewissen gearbeitet und darf jetzt in der FAS das Ergebnis präsentieren.

            
        Ihre eigene Erklärung lautet dagegen: "Wir retteten die Welt. Aber irgendwann bekamen auch wir Kinder und Autos."
            
        Man wird ja endlich einmal seine Meinung sagen dürfen, ist der Grundtenor dieser Angehörigen der Generation Golf, die sich zum linksliberalen Milieu zählt und nun das Recht auf Spießertum einfordert.
            
        Immerhin kann sie sich nun - beim Ausländerthema - auch auf Alice SCHWARZER - die Großmutter der deutschen Frauenbewegung - berufen, die im WELTWOCHE-Interview (das können Sie selbst dort nachlesen) das gesagt hat, was NEUDECKER bislang nur privat zu denken wagte.
            
        Das Credo dieser - konformistischen - Neu-Egoisten lautet:
            
        "Am Darwinismus war nicht alles schlecht, und schließlich wird uns auch der Staat bald zu mehr Eigenverantwortlichkeit erziehen. Also wappnen Sie sich. Machen Sie in der S-Bahn einen großen Bogen um mich. (...). Und wenn es mir den Tag rettet, werde ich Ihnen sogar die Pampers aus dem Altpapier klauben. Das verbessert vielleicht nicht die Welt - aber mir die Laune."
            
        Nicht mehr das Gewissen, sondern die Stimmung ist der Maßstab dieser postmodernen Spießer.
 
   
  • KIESERLING, André (2003): Soziologie der Ausrede,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung  v. 07.12.
    • Kommentar:
      KIESERLING geht der Frage nach, wie in einer sozial differenzierten Gesellschaft Ausreden funktionieren:

            
        "Bocklosigkeit ist kein Argument, aber konkurrierende Verbindlichkeiten ergeben eine brauchbare Entschuldigung.
      Das bedeutet auch, daß das Sammeln von Pflichten ein Sammeln von Freiheiten ist, und zwar von Freiheiten des Ausredengebrauchs."

            
        Betrachtet man unter diesem Gesichtspunkt das Vereinbarkeitsproblem von Beruf und Familie, dann hat das Eltern-Dasein gegenüber dem Single-Dasein den Vorteil, dass Ausreden von Eltern im Gegensatz zu Singles - denen bekanntlich Verantwortungslosigkeit zugeschrieben wird - gesellschaftlich anerkannt sind.
            
        Am Arbeitsplatz können Eltern Familienprobleme als Ausrede verwenden, während sie im Kreis der Familie den Arbeitsplatz vorschieben können, um sich Freiräume zu schaffen.  
 
   
  • LEBERT, Stephan (2003): Ein Mann sieht rot.
    Das Land soll reformiert werden: Jeder muss jetzt für sich selber sorgen. Ist die Solidarität am Ende? Eine persönliche Bilanz,
    in: Tagesspiegel  v. 07.12.
    • Kommentar:
      Die
      Westerwellisierung der Republik schreitet - dank CDU, SPD und Grünen - weiter fort.
            
        "Eigenverantwortung, Individualisierung, Flexibilität" ist die heilige Dreifaltigkeit der Mitte-Religion. Stephan LEBERT beschreibt anhand seines Alltags und der Familiengeschichte, was Solidarität einmal hieß und wie es heute damit steht. Wollen wir die Amerikanisierung unseres Staates? Hochsicherheits- statt Sozialstaat?
            
        Vorbehalte hat LEBERT vor allem gegen die Gewerkschaften. Wie die Katholiken die Ressource Gott neu erfinden wollen, so soll die Gewerkschaft die Ressource Solidarität neu erfinden.
            
        Ein Konzept hat LEBERT dafür jedoch nicht, außer dass ihn "Mehr Lohn, weniger Arbeitszeit" und eine Politik gegen Besserverdienende unsympathisch sind.
               Am Ende bleibt nur vage das Prinzip Hoffnung:
               "Der Ausgangspunkt dieses Artikels war der Versuch, mir klar zu werden, was Solidarität für mich bedeutet. Widersprüchlich ist das Ergebnis geworden. Irgendwie hängt das Thema mit meiner Erziehung zusammen, irgendwie spüre ich an meinem eigenen Leben, warum die Idee der Eigenverantwortung gut zum derzeitigen Klima passt. Aber mindestens genauso fürchte ich mich vor dem sozialen Alltag, den unsere Zeitgeistdenker gerade konzipieren. Und irgendwie hoffe ich auf einen Mittelweg.
      Wie auch immer, wir stehen an einer entscheidenden Wegscheide, und es ist vielleicht kein so gutes Zeichen, dass außer dem alten Norbert Blüm sich kaum jemand aufregt.
      "
            
        Ijoma MANGOLD ist einen Schritt weiter und hat bereits jenen Politikstil der Generation Golf beschrieben, der heutzutage zum Erfolg führen könnte, aber auch er wartet noch auf den Mann der Tat...
 
   
  • FR-Themenausgabe: Die Alternative.
    Es geht auch anders - Ideen für eine neue Wirtschafts- und Sozialpolitik

    • Kommentar:
      Die FR bietet Alternativen ohne Biss!
      Nachhilfe soll dem Kanzler gegeben werden. Tatsächlich wird hier nur das geboten, was die AGENDA 2010 fortschreibt. Dafür stehen Denker wie Heinz BUDE, Wolfgang MERKEL und Paul NOLTE, die für die SPD-Zeitschrift "Berliner Republik" schreiben. Dieses SPD-Karriere-Netzwerk Berlin steht für die Unterstützung des derzeitigen Kanzlerkurses.
      Mogelpackung auf der ganzen Linie.

            
        Die Thesen von Paul NOLTE konnte man vor geraumer Zeit bereits in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung lesen.
    • NOLTE, Paul (2003): Vom Steuerstaat zur Gebührengesellschaft.
      Sie stärkt die Mündigkeit ihrer Bürger und nimmt sie in die Verantwortung für von ihnen finanzierte Leistungen,
      in: Frankfurter Rundschau  v. 06.12.
    • BUDE, Heinz (2003): Selbständigkeit und Sorge.
      Kultur des Wiedereintritts: Für eine Politik des Respekts und für eine soziale Praxis gelebter Paradoxien,
      in: Frankfurter Rundschau  v. 06.12.
    • MERKEL, Wolfgang u.a. (2003): Wider die Erstarrung.
      Auf der Suche nach Reformansätzen für Deutschland,
      in: Frankfurter Rundschau  v. 06.12.
      • Kommentar:
        Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat die Studie "Sozialdemokratische Antworten auf integrierte Märkte - Dritte Wege im internationalen Vergleich" von Wolfgang MERKEL mit viel Geld gefördert.

              
          Die Autoren dürfen nun auf einer ganzen Seite die Ergebnisse präsentieren.
              
          Es werden die Reformansätze in Großbritannien ("Neoliberales Erbe"), Niederlande ("Erneuern im Konsens"), Frankreich ("Etatismus") und Schweden ("Zurück zum Modell") vorgestellt.
              
          Im Beitrag "Mehr Zukunft als Vergangenheit" wird die Sozialstaatsbeschreibung des dänischen Politikwissenschaftlers Gösta ESPING-ANDERSEN, dem neuen Guru einer SPD im Meinungstief, übernommen:
              
          "Der deutsche Sozialstaat war nie sozialdemokratisch. Er war (...) christdemokratisch, konservativ und auf den Status quo fixiert."
    • LOCHMANN, Walter (2003): Arbeit "fairteilen".
      Die Wünsche von Beschäftigten, Beruf und Familie, Bildung und Zeitwohlstand besser zu vereinbaren, könnten mit einer "fairteilten" demografischen Lebensarbeitszeit realisiert werden,
      in: Frankfurter Rundschau  v. 06.12.
      • Kommentar:
        Der Gewerkschafter LOCHMANN möchte die klassische Dreiteilung des Lebenslaufs durch eine Vierteilung retten:

              
          "Ein neues "Vier-Phasen-Modell" als Normalarbeitsverhältnis könnte wie folgt aussehen:
        • Phase I: Nach der Ausbildung bis zur Familiengründung
        • Phase II: Familien- und Weiter-
        bildungsphase
        • Phase III: Nach der Familienphase
        • Phase IV: Fünf bis zehn Jahre vor
        dem Renteneintritt
        "
              
          In diesem normativen Gewerkschaftsmodell gilt das Single-Dasein als abweichendes Verhaltens.
              
          Weder die Folgen der Langlebigkeit noch Abweichungen vom klassischen Normallebenslauf werden hier ausreichend berücksichtigt.
    • EMUNDTS, Corinna (2003): Die Privatsache.
      Deutschland gehen die Kinder aus, aber die notwendige gesellschaftspolitische Kurswende lässt auf sich warten,
      in: Frankfurter Rundschau  v. 06.12.
      • Inhalt:
        Corinna EMUNDTS, Jahrgang 1970, ist ebenfalls unter den Autoren der Zeitschrift "Berliner Republik" zu finden.

              
          Für die FR referiert sie hier diverse politische Stellungnahmen und Beobachtungen auf Parteitagen. Folgende Passage ist besonders typisch für diese Berichterstattung:
              
          "Je rarer Kinder werden, desto kritischer werden die Kinderlosen beäugt. Das ließ sich bei den Regionalkonferenzen der CDU-Parteichefin Angela Merkel gut beobachten, als sie ihre von der Herzog-Kommission erarbeiteten Reformkonzepte unters eigene Parteivolk brachte. Gerade junge Eltern favorisierten das Rentenmodell der Schwesterpartei CSU, das für Kinderlose höhere Rentenbeiträge und niedrigere Rentenzahlungen vorsieht als für Eltern."
              
          Zum Thema Renate SCHMIDT und Bert RÜRUP wurde bei single-dasein.de schon alles gesagt.   
 
   
  • KIANI, Wäis (2003): Stirb, Susi!
    Verwirrte Stilmagazine haben den Männern eingeredet, ihre "innere Frau" zu entdecken. Ein Katastrophe. Machen Sie den Männer-Test!
    in: Süddeutsche Zeitung  v. 06.12.
    • Kommentar:
      Männer sollen wie im Italo-Western sein und deshalb 20 Tipps beherzigen, um nicht als neuer Mann Marke "metrosexuell" zu verkommen. Ein Beitrag zum Thema: nach 68 ist vor 68...
 
   
  • RÜBESAMEN, Kristin (2003): Im Fernsehen plappern junge Erben neuerdings über ein Thema, das bisher tabu war: ihr Millionenvermögen,
    in: Süddeutsche Zeitung  v. 06.12.
 
     
     
   
  • ZUCKER, Renée (2003): Schule des Sterbens.
    Hannelore Schlaffer war übel gelaunt, als sie ihr Erbauungsbüchlein übers "Alter" schrieb,
    in: TAZ  v. 06.12.
    • Inhalt:
      Renée ZUCKER kritisiert das Bild der Single-Frau bei SCHLAFFER:

            
        "Schlimm dran sind die allein stehenden Frauen. Vor allem, wenn sie unangepasst sind. Mit dieser Drohung befindet sich Schlaffer in momentan angesagter Gesellschaft. Vor allem bei Suhrkamp. Dort tat jüngst Rainer Paris kund, dass alles Elend dieser westlichen Welt seinen Anfang mit der Emanzipation und Selbstverwirklichung der Frau genommen habe."
 
   
  • KÖPPEL, Roger & Thorsten STECHER (2003): "Ich bin es leid, eine Frau zu sein".
    Lässt sich das Patriachat doch noch abschaffen? Weshalb betrügen die Männer ihre Partnerinnen immer mit einer Jüngeren? Und was ist das Geheimnis wirklicher Pornografie? Zu Gast bei Alice Schwarzer, Deutschlands grosser Feministin,
    in: Weltwoche Nr.49  v. 04.12.
    • Kommentar:
      "Wo sehen Sie den Backlash?
      Überall. Im Schlankheitswahn. Im Schönheitswahn. Im angeblichen Babyboom. Das ist nicht ohne Komik, dass man in den Medien überall Stars mit platzenden Bäuchen sieht. In Wahrheit geht die Geburtenrate aber dramatisch zurück. Wir haben keinen Babyboom, sondern einen Babystreik", behauptet Alice SCHWARZER.

            
        Möglich, dass die Rede vom Babyboom noch übertrieben ist (auch die aktuellste Datenlage bildet nur die Vergangenheit ab), die Rede vom "Babystreik", worunter wohl der übliche Gebärstreik gemeint sein soll, ist ebenfalls falsch.
            
        Zum "Krieg der Geschlechter" hat SCHWARZER ebenfalls etwas zu sagen:
            
        "Könnte es sein, dass das Postulat von der absoluten Gleichheit die Geschlechter überfordert?
      Man bekommt Freiheit natürlich nicht geschenkt. Man hatte sich eingerichtet in der Hierarchie, in den Abhängigkeiten, es wurde geschwiegen, die Türe zugemacht. Jetzt versucht frau den aufrechten Gang. Natürlich löst das Verunsicherung aus, bei beiden Geschlechtern. Sie gleiten ja nicht von der die Menschen verbiegenden Ungleichheit strahlend in die Gleichheit. Und trotzdem ist in diesen wenigen dreissig Jahren eine wahre Revolution in den Köpfen passiert. Für die jungen Frauen von heute ist es selbstverständlich, neben der Familie einen Beruf zu haben. Wir sind für solche Forderungen früher ausgelacht worden. Auch den jungen Männern von heute tut es gut, auch mal Mensch sein zu dürfen und nicht nur Maschine wie ihre armen Väter und Grossväter.
      Sie reden von «Verunsicherung». Ihre Kritiker, wie der deutsche Soziologe Rainer Paris, sprechen von einer aktuellen «Eiszeit». Die permanente Ideologisierung des Geschlechterverhältnisses, die Tatsache beispielsweise, dass jedes Kompliment als plumpe Anmache interpretiert wird, habe das Grundvertrauen zwischen Mann und Frau zerstört.
      Ach wissen Sie, so ein Wissenschaftler steht ja auch nicht ausserhalb seiner Haut. Dem ist vielleicht gerade die Frau weggelaufen, schon fängt er an, von einer «Eiszeit» zu reden", kontert SCHWARZER. 
 
   
  • ALLMAIER, Michael (2003): Zugempfindlich.
    Sitten und Gebräuche. Der moderne Bahnreisende tritt nicht gern mit anderen in Kontakt,
    in: Die ZEIT Nr.50  v. 04.12.
    • Kommentar:
      Bahnreisenden dürfte der Text irgendwie bekannt vorkommen, denn vor einiger Zeit gab es in Bahn mobil, dem Magazin der Bahn, eine Kritik an den Reisenden, die mehr Platz beanspruchen als ihnen die Bahn zugestehen möchte. ALLMAIER variiert das Thema ein wenig... 
 
   
  • SCHMIDT, Renate & Bert RÜRUP (2003): Die nützlichen Kinder.
    Familienpolitik lohnt sich,
    in: Die ZEIT Nr.50  v. 04.12.
    • Kommentar:
      Bevölkerungspolitik ist ein Wort, das Politiker (noch) ungern benutzen. Deshalb sprechen sie verschämt von "bevölkerungsbewusster Familienpolitik" (WINGEN) oder hier eben von "nachhaltiger Familienpolitik".

            
        Diese Schönfärberei soll Kinderlose beruhigen, sollte jedoch hellhörig machen, denn über kurz oder lang werden sie vollkommen in der Defensive sein.
            
        Das "Reformer"tandem, verbreitet ökonomistische Plattitüden:
            
        "Für eine Gesellschaft und damit eine Volkswirtschaft wie die unsere bedeuten weniger Kinder weniger Wohlstand, weniger Dynamik, weniger Innovation und weniger Lebensqualität."
            
        Dies ist inzwischen das Standardlamento der Demagogen geworden, die damit Denkverbote etablieren möchten.
            
        Komplexe Sachverhalte werden durch eine eindeutige Ursache-Wirkungskette ersetzt. Bedeuten aber weniger Kinder tatsächlich weniger Wohlstand? Diese Frage soll erst gar nicht gedacht werden.
            
        Die neuen Bundesländer zeigen dagegen, dass die Menschen dorthin ziehen, wo Arbeit ist, die eine Familie ernährt (siehe dazu auch Detlef GÜRTLER) . Die Geburtenraten innerhalb von Deutschland sind höchst unterschiedlich.
            
        Warum sollte eine alternde Gesellschaft nicht innovationsfördernd sein? Ist unsere Elite nicht nur denkfaul? Und ist Lebensqualität nicht von ganz anderen Dingen abhängig?
            
        Wer Kinder instrumentalisiert und Kosten-Nutzen-Analysen anstellt, der muss sich fragen lassen, ob er das Kindeswohl im Auge hat, oder nur die Interessen einer bestimmten Klientel vertritt.
            
        Wir lassen uns keine Denkverbote verordnen!
 
     
     
   
  • GÜNTHEROTH, Horst & Florence SCHÄFER (2003): Auf dem Ego-Trip.
    Ihr Mann nervt Sie mit seinem PS-Wahn? Ihre Frau hat 150 Paar Schuhe, Tendenz steigend? Wenn die Macken und Hobbys überhand nehmen und die Kosten weglaufen, ist die Beziehung schwer gefährdet. Teil 4 der STERN-Serie: Wie wir den Ausgleich finden zwischen den eigenen Interessen und denen unseres Partners,
    in: Stern Nr.50  v. 04.12.
 
   
  • BARTELS, Gerrit (2003): Der Blues der Zeit.
    Erst ein Kind der goldenen Zwanziger, später der Erfinder der schwarzen Serie: Heute wäre der Krimi-Autor Cornell Woolrich 100 Jahre alt geworden,
    in: TAZ  v. 04.12.
    • Inhalt:
      Gerrit BARTELS mit einer Hommage an den Erfinder der Schwarzen Serie:

            
        "Das Ambiente der Romane ist zumeist düster, irgendwo zwischen Gosse, Tanzclub und am Rande der jeweils erträumten Bürgerlichkeit angesiedelt, und Woolrichs Sicht auf die Welt eine leicht hoffnungslose, manchmal desperate, manchmal kämpferische.
      Verkörpert wird diese Weltsicht nicht in sympathisch zynischen Private-Eye-Figuren wie Marlowe oder Spade, sondern in Menschen, die man heute als Modernisierungsverlierer bezeichnen würde: kleine Leute, die traurig und verloren wirken; die kaum noch auf das kleine Glück zu hoffen wagen, Menschen wie die junge Helen in »Ich heirate einen Toten«: »Sie war etwa neunzehn. Trostlose, hoffnungslose neunzehn, keine leuchtende, glänzende.«
      "
 
   
  • ROHLF, Sabine (2003): Wurstsalat und Topfpflanzen.
    In Birgit Vanderbekes Roman "Geld oder Leben" gewinnen die simplen Freuden gegen Designerhemden,
    in: Berliner Zeitung  v. 04.12.
    • Kommentar:
      "Anders als die Generation der 68er lehnen wir Konsum nicht ab. Im Gegenteil, wir machen fasziniert mit und kaufen, was das Zeug hält. (...). Während die 68er nach einer Befreiung von der Konsumkultur strebten, ist Kaufen unsere Form von Freiheit", schreibt Volker MARQUARDT in dem Buch
      "Das Wissen der 35-Jährigen".
            
        Solche Sätze trennt die Generation Golf von den 78ern, deren Repräsentanten Reinhard MOHR und Birgit VANDERBEKE sind.
            
        MARQUARDT versucht die Synthese: ein 78er der Generation Golf, der sich die Attitüde der Alternativkultur bewahrt hat und sie mit dem Hedonismus verbindet:
            
        "Während die 68er Konsum an sich kritisieren, kritisierten wir die Produkte", schreibt MARQUARDT über jene, die nach "No Logo" ihr schlechtes Gewissen mit ökologisch und politisch korrekten Produkten beruhigen.
            
        "Geld oder Leben", das ist die Sache von MARQUARDT nicht. Designerhemden und simple Freuden sind kein Gegensatz, sondern der Mix macht's...
 
     
   
  • NOLTE, Paul (2003): Wer hat, dem wird gegeben.
    Kevin Phillips schreibt die Geschichte der wirtschaftlichen Ungleichheit in Amerika,
    in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  v. 02.12.
    • Inhalt:
      Paul NOLTE bespricht Kevin PHILLIPS' Buch über die amerikanische Geldaristokratie:

            
        "Kevin Phillips bietet nicht ganz leichte Kost, aber er schafft doch auf vorbildliche Weise jenen Brückenschlag zwischen akademischer, populärer und Wirtschaftsliteratur, der dem Anspruch des Verlages entspricht. Zudem könnte das Buch auch bei uns aktueller nicht sein, denn es liefert Diskussionsstoff über Spitzensteuersätze, Erbschaftssteuer oder die Moralität von Managergehältern. Also: eine erfreuliche und sehr willkommene Bereicherung des Bücherherbstes."
 
   
  • KAUBE, Jürgen (2003): Nur ein Prognosefehler kann uns noch retten.
    Wenn alles so bleibt, wird's finster: Peter Schimany über Ursachen und Folgen des demographischen Wandels,
    in: Literaturbeilage der Frankfurter Allgemeinen Zeitung  v. 02.12.
    • Kommentar:
      Die reißerische Schlagzeile führt in die Irre.

            
        Jürgen KAUBE rezensiert das Buch "Die Alterung der Gesellschaft" des Soziologen Peter SCHIMANY. KAUBE legt dabei - politisch korrekt - den Schwerpunkt auf den Geburtenrückgang.
            
        SCHIMANYs Buch ist jedoch umfassender. Eine Vielzahl von Faktoren beeinflussen die Bevölkerungsentwicklung. So behandelt Peter SCHIMANY auch die
      Folgen der Langlebigkeit,
      ein Thema, das zukünftig an Bedeutung gewinnen wird. Die Folgen der Langlebigkeit werden erst dann wirklich ernst genommen, wenn die anstehenden Sozialreformen, hinter uns liegen.

            
        Dann erst stellt sich die zentrale Frage der näheren Zukunft, welchen Platz die "jungen Alten" in dieser Gesellschaft einnehmen werden.
            
        Während gegenwärtig Sozialpopulisten noch den Drei-Generationen-Vertrag einfordern, verlangt die Gesellschaft der Langlebigen einen Vier- bzw. Fünf-Generationen-Vertrag.
 
   
  • Das lesenswerte Interview:
    HILPOLD, Stephan (2003): Der Wert der Achtung.
    Georg Franck im Gespräch über den mentalen Kapitalismus,
    in: Frankfurter Rundschau  v. 02.12.
    • Inhalt:
      Georg FRANCK u.a. über die Ausbeutung im mentalen Kapitalismus:

            
        "Diejenigen werden ausgebeutet, die Beachtung für mediale Information geben, aber keine Beachtung zurückbekommen. Bei der unvermittelt zwischenmenschlichen Kommunikation, also wenn wir zwei jetzt miteinander sprechen, kriege ich ungefähr das zurück, was ich investiere. Diese Austauschbeziehung wird im Fall der medialen Kommunikation sehr einseitig. Die große Zahl der Leser und Seher gibt hier nur noch, ohne je selber ins Licht der Beachtung zu gelangen."
            
        Vor diesem Hintergrund müssen dann die Ausführungen über die Ungleichheiten im mentalen Kapitalismus und der damit verbundenen ungleichen Organisierbarkeit von Interessen gesehen werden:
            
        "Besonders problematisch ist, wenn ganze Bevölkerungsgruppen unter Aufmerksamkeitsmangel leiden.
      Wo ganzen Gruppen das Einkommen an Beachtung vorenthalten wird, kommt es zu starker Reibung. Meine Vermutung ist, dass diejenigen, die sich heute von der populistischen Rechten angesprochen fühlen, nicht etwa das neue Proletariat sind, sondern Menschen mit Ressentiments gegenüber denjenigen, von denen sie sich zu wenig beachtet fühlen. Sie greifen zu einer Art Notwehr: Sie reden sich und anderen ein, dass die, die ihnen die Achtung verweigern, selber der Achtung nicht wert sind.
      Was bedeutet das für den Sozialstaat? Muss man Bevölkerungsgruppen am Rande statt materieller Zuwendung in Zukunft Aufmerksamkeit entgegenbringen?
      Ja und nein. Unser Sozialstaat ist im langen Emanzipationsprozess der Arbeiterbewegung entstanden. So weit sind wir im mentalen Kapitalismus noch nicht. Die Stufe, auf der wir uns heute befinden, ist diejenige, auf der unterprivilegierte Gruppen anfangen, sich selbst zu organisieren. Ethnische, sexuelle und subkulturelle Minderheiten haben begonnen, Identitätspolitik zu treiben.
      Sie schieben den schwarzen Peter der Zivilgesellschaft hin. Der Staat ist in ihrem Modell fein raus.
      Emanzipation ist nicht geeignet, von oben betrieben zu werden. Die Betroffenen müssen sich selbst organisieren. Was der Staat beitragen kann, ist, dass seine Organe sich der Identitätspolitik nicht verschließen oder diese gar unterdrücken.
      "
 
     
   
  • FELLMETH, Sebastian (2003): Heiraten auf chinesisch.
    In China werden die Frauen knapp. Wer heiraten will, muss viel Geld an die Familie der Braut bezahlen. An Menschenhändler weniger. Sie handeln mit jungen Frauen aus Vietnam. Phuong war eine von ihnen. Neun Jahre und drei Geburten später gelingt ihr die Flucht. Dies ist ihre Geschichte,
    in: TAZ  v. 02.12.
 
   
  • BISKY, Jens (2003): Die Wiederkehr des Revisionismus.
    Das Hamburger Institut für Sozialforschung sucht die neue soziale Frage,
    in: Süddeutsche Zeitung  v. 02.12.
    • Inhalt:
      Jens BISKY berichtet über die Tagung "Gibt es eine neue soziale Frage?", die von Heinz BUDE und Berthold VOGEL am Hamburger Institut für Sozialforschung im Rahmen der Reihe "Revisionen der Denkweise" veranstaltet wurde:

            
        "Gibt es eine neue soziale Frage, die sich von der vertrauten der Industriegesellschaft unterscheidet? Und wenn ja, mit welchen Begriffen wäre darüber vernünftig zu reden? Ja, es gibt sie, erklärte einleitend Stephan Lessenich (...). Die gute alte soziale Frage beruhte auf der Diagnose, dass es einigen oder vielen zu schlecht ginge, dass es »defizitäre Lebenslagen« gebe. Demgegenüber herrsche heute der Eindruck, dass es vielen zu gut ginge. Heute müssten Verluste verteilt werden. Es gebe ein verbreitetes Ressentiment gegen die Demokratisierung von Wohlfahrt. Freiheit werde vor allem als Freiheit begriffen, die eigenen Marktchancen zu nutzen.
      »Autonomiegewinne der Leute«, etwa das »Glück der faulen Arbeitslosen«, müssten auf ein vernünftiges Maß zurückgeführt werden. Der Sozialneid der Mittelschichten richte sich weniger nach oben als nach unten. Dieses Ressentiment, der Ruf nach einer Neujustierung von Pflichten und Rechten werde von der Politik aufgegriffen, verstärkt und kanalisiert. Auf dem Grund der neuen sozialen Frage fänden wir mithin die uralten Gefühle von Neid und Missgunst. Die Sorge angesichts der Freiheiten in der Wohlstandsgesellschaft, der Glaube an die heilende Kraft der Marktzwänge und die Bereitschaft zur autoritären Durchsetzung von Änderungen machten eine Entwicklung in Richtung »zunehmende Unfreiheit« wahrscheinlich.
      "
 
   
  • BECKHARDT, Lorenz (2003): Midlife-Blues.
    Wer früher jung war, ist heute alt - aber nicht weinen!
    in: Literaturbeilage der Süddeutschen Zeitung  v. 01.12.
    • Inhalt:
      BECKHARDT rezensiert "Generation Z" von Reinhard MOHR. Der halbe MOHR wäre mehr gewesen:

            
        "Genau jene Teile seines Buchs, in denen Mohr seinen tristen Alltag als alternder Single beschreibt, in denen er den Erfahrungsbericht über seine Probleme mit Frauen und der leeren Wohnung präsentiert, hätte er dem gelangweilten Leser gut und gern ersparen können.
      Umso unterhaltsamer die Passagen, die von Vergleichen zwischen 1978 und 2003 leben, von Erfahrungen, die eine Generation treffend beschreiben."
 
   
  • HARTMANN, Elke (2003): Ziel MBA: Mann, Brautkleid, Altar,
    in: Focus Nr.49  v. 01.12.
 
   
  • MALZACHER, Florian (2003): Schmerz lass nach.
    Der Weg von "Pain" zu "Over" führt neben anderen auch über Bazon Brock: Der Schmerzkongress tagt im Schauspiel Frankfurt,
    in: Frankfurter Rundschau  v. 01.12.
 
   
  • LUCKSCHEITER, Roman (2003): Lob der Faulheit.
    Was ist konservativ? Frankreichs "Intellos" streiten sich",
    in: Tagesspiegel v. 01.12.
    • Kommentar:
      Roman LUCKSCHEITER berichtet ausführlich über die neue Runde im Streit um die "neuen Reaktionäre". Im Mittelpunkt steht die Wortmeldung von Michel HOUELLEBECQ, der im Figaro Magazine (08.11.) erneut Stellung bezog:

            
        "Ein prominenter Vertreter der jüngeren Intellektuellengeneration, der ebenfalls als beliebtes Ziel linker Kritik gilt, (...) wirbt für eine gelassene Neudefinition des Konservativen. Im »Figaro magazine« warnt er davor, dieses Etikett mit dem des Reaktionären zu verwechseln und dabei das Potenzial jener Literaten zu übersehen, die sich nicht der vorherrschenden Ideologie des »bougisme« anschließen wollten, des kürzlich vom Philosophen Pierre-André Taguieff gegeißelten blinden Fortschrittswillens. Er, Houellebecq, fühle sich von der Routine ewiger Innovation ermüdet. Seinen Gemütszustand bezeichnet er als »intellektuelle Faulheit«, die nichts anderes als die »Wurzel des Konservatismus« sei. Auf dieses Bekenntnis folgt nun freilich keine Selbstkritik, sondern ganz im Gegenteil eine geradezu naturwissenschaftliche Herleitung der existenziellen Notwendigkeit des Konservatismus als Tugend.
      Schon in der Mathematik lerne man, so Houellebecq, dass die elegante, die kurze Beweisführung als die bessere gelte, weil sie Zeit und Gedächtnis spare. Ergo: Faulheit ist ein intellektueller Vorteil. (...).
      Der Konservatismus als Quelle des Fortschritts und die Faulheit als Mutter der Effizienz – diese eigenartige Konstruktion, mit der das Verhalten der Intellektuellen nach dem Zeitalter des unbedingten Engagements erläutert und nobilitiert werden soll, führt zum melancholischen Grundtypus, den der Autor so glaubwürdig verkörpert und der vom Publikum so begeistert goutiert wird. Am Ende seiner Intervention in der jüngsten französischen Intellektuellendebatte verleiht er diesem Typus die Aureole des Friedfertigen in Zeiten eines latenten Krieges: (...) im Gegensatz zum Reaktionären werde der Konservative (...) niemals über Helden oder Märtyrer verfügen. Doch auch wenn er konsequenterweise niemanden retten werde, so werde er auch keine Opfer fordern.
      "
            
        Der Beitrag von HOUELLEBECQ ist im französischen Original auf der französischen Homepage der Freunde von Michel Houellebecq in der Rubrik "Presse" nachzulesen.
 
     
     
     
   
  • HARMS, Ingeborg (2003): Martyrium der Schönheit.
    Über Mode als Fetisch,
    in: Merkur Nr.656, Dezember
    • Kommentar:
      HARMS stellt einen Zusammenhang zwischen Monarchie und Alltag her:

            
        "Entscheidend für die ästhetische Diskussion scheint mir der postidealistische Schönheitsbegriff zu sein, den die Fetischtheorie bereitstellt. Unter ihren Prämissen wird es denkbar, daß ein Teil die Befriedigung spendet, die aus idealistischer Sicht nur das harmonische Ganze liefern kann. Erlaubt man sich den Kunstgriff, die masochistische Situation auf die allgemeine Lage des Subjekts in der Moderne zu übertragen, so werden die weitreichenden Konsequenzen sichtbar. Nach dem Ende des Gottesgnadentums, der Dekapitation des Königs und der Vernichtung seines Sakralkörpers verlor der kastrierte Staat seine metaphysische Verankerung. Dieselbe Desillusion vollzog sich im 20. Jahrhundert auf dem Parkett der ethisch-ästhetischen Kunstallianz."
 
   
NZZ FOLIO-Thema:
Kitsch und Kult
  • STRÄSSLE, Andrea (2003): Mit bebenden Lippen.
    Der Gute, der Böse, die Schöne und Chefarzt Dr. Mertens. In zehn Schritten zum Happy End,
    in: NZZ Folio , Dezember
 
   
Generation BruchlandungMAGAZIN-Titelgeschichte: Generation Bruchlandung.
Die 30Jährigen im deutschen Jammertal
  • LEHMANN, Andreas (2003): Guten Morgen, Heiapopeia-Jugend.
    Der Boom der 90er hat jungen Leuten Hoffnung auf eine glänzende Zukunft gemacht. Inzwischen ist die Generation der heute 30jährigen in der "Ellenbogengesellschaft" angekommen. Und wehrt sich. Ein Gespräch mit Marie Oetker über schnelles Geld, Mut zu Fehlern und die Botschaft der Eltern, nichts zum Fenster rauszuschmeißen,
    in: Das Magazin, Dezember
 
     
     
   
NEON-Coverstory: Generationen-Gejammer.
Warum so viele Forderungen an junge Menschen Unsinn sind
  • DECKERT, Marc (2003): Die Zerreiß-Probe.
    Manchmal sind "Generationendebatten" ja doch zu etwas gut. Zum Beispiel, um uns erklären zu lassen, wie wir Jungen das Land wieder voranbringen können. Am besten, indem wir qualifiziert, mobil, familienorientiert, bescheiden und konsumfreudig sind, das Risiko lieben und schon jetzt für die Rente vorsorgen. Ziemlich viel auf einmal. Entweder wir sind alle Superhelden, oder es gibt da den einen oder anderen Widerspruch,
    in: Neon, Dezember 2003/Januar 2004
    • Kommentar:
      Im Artikel geht es u.a. um die Konsequenzen der Langlebigkeit:

            
        "»Die These von der überforderten Generation ist derzeit ziemlich in«, sagt Kittlaus, »aber das ist mir zu defensiv. Die Institutionen sind einfach noch nicht auf eine langlebige Gesellschaft eingestellt«. Er glaubt nicht an »sorglose« oder »entscheidungsschwache« Junge, sondern an natürliche Verzögerungen. Unterstützt wird seine Sicht von Entwicklungspsychologen und Gerontologen wie der Britin Sarah Harper, die behaupten, dass sich mit den großen Lebensspannen der Menschen auch einzelne Lebensphasen verlängern."
            
        Dies wird ausführlicher bei single-dasein.de als Thema des Monats Dezember behandelt werden.
      Während hierzulande die
      sozialpopulistische Rentendebatte tobt, wird damit bei single-dasein.de "Die Gesellschaft der Langlebigen" aus einer ganz anderen Perspektive unter die Lupe genommen.
 
   
  • DECKERT, Marc (2003): "Bis 25 bist du nur ein Embryo".
    Als Erfinder der "Generation X" wurde Douglas Coupland vor zehn Jahren berühmt. In seinem neuen, ernsthaftesten und bisher besten Roman "Hey Nostradamus!" erzählt er von den Folgen eines High-School-Massakers. NEON sprach mit Coupland über seinen Wandel als Schriftsteller, den Zuckergehalt von Coca-Cola und die Inflation der Generationen-Begriffe in der Literatur,
    in: Neon, Dezember 2003/Januar 2004
 
   

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Zu den News vom 16. - 30. November  2003

 
       
   
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