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Medienrundschau:
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News vom
01. - 04. Dezember 2005
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Zitat
des Monats:
"Trotz
ihrer Zugehörigkeit zum unteren Einkommensquintil (Anm.d.V.:
Einkommensfünftel) bleibt eine relativ große Gruppe (ca. 30 %)
von eigentlicher Armut verschont. Zu diesen
»Unterversorgungsfreien« gehören überdurchschnittlich oft
Menschen mit einem hohen Bildungsniveau und einer guten
beruflichen Position. Hinsichtlich der Familienform finden sich
hier v.a. Ehepaare ohne Kinder.
(...).
Kritisch ist, dass mehr als die Hälfte
(ca. 55 %) der Niedrigeinkommenshaushalte zwei oder mehr
Problemlagen vereinen. (...). Anhäufungen von Deprivationen
finden sich v.a. bei Alleinlebenden, in den neuen Bundesländern
und bei Alleinerziehenden."
(Tanja
Mühling in der Zeitschrift für Familienforschung, Heft 2, 2005)
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BLUMENFELD, Beate (2005): Keine Kinder, na und?
Warum habe ich eigentlich keine
Kinder? Manchmal glaube ich, Politiker und Kollegen wissen da besser
Bescheid als diejenigen, die es betrifft,
in: Berliner Illustrierte Zeitung. Beilage der Berliner Morgenpost v. 04.12.
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TAZ-BRENNPUNKT: Das Rentenloch lässt sich nicht füllen
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DRIBBUSCH, Barbara (2005): Die Jungen sind die Dummen.
Für die jungen Arbeitnehmer von heute heißt es erst mal: Zahlen,
zahlen, zahlen. Und wie viel sie dann später im Rentenalter
zurückkriegen, bleibt ungewiss,
in: TAZ v. 03.12.
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DRIBBUSCH, Barbara (2005): Welcher Rententyp sind Sie?
Auswandern, Geheimkonto im Ausland oder sparen. Es gibt ein paar
Auswege aus dem Rentendilemma. Sie können aber auch einfach zahlen
und sich gut fühlen,
in: TAZ v. 03.12.
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ORDE, Sabine am (2005): Jetzt wird abgerechnet!
Die Rentenkassen sind leer. Das Problem: Es gibt immer mehr
Rentner und immer weniger Beitragszahler. Die Folgen: Das
Rentenalter wird erhöht, die Rentenbeiträge steigen, der
Bundeszuschuss zur Rentenversicherung wird gekappt, die Renten
stagnieren oder sinken sogar,
in: TAZ v. 03.12.
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ENGARTNER, Tim (2005): Geistig-moralisch umverteilt.
Der Politikwissenschaftler Christoph Butterwegge schreibt
überzeugend gegen den neoliberalen Konsens in Politik und Medien an.
Zwischen SPD und CDU kann er zu Recht keinen großen Unterschied
erkennen,
in: TAZ v. 03.12.
- Inhalt.
Tim ENGARTNER empfiehlt Neoliberalen und Bürgern, die
den Sozialstaat als notwendiges Korrektiv zum Markt ansehen, das
Buch "Krise und Zukunft des Sozialstaates" von
Christoph BUTTERWEGGE.
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WULF, Jan-Hendrik (2005): Und ewig nervt die Zivilgesellschaft.
Schriften zu Zeitschriften: "Vorgänge" will die "Rückkehr der
Bürgerlichkeit". Also: kein Bier mehr auf der Straße?
in: TAZ v. 03.12.
- Inhalt:
WULF hat im
Heft 170 der Zeitschrift
Vorgänge Aufrufe zur "Rückkehr
der Bürgerlichkeit" gelesen.
Dahinter
verbirgt sich die Entsolidarisierung der Eliten, die Bürgerlichkeit
als "Zurück zur Familie" interpretieren:
"Der
Historiker Jens Nordalm bezeichnet Bürgerlichkeit daher auch als
einen nicht totzukriegenden persönlichen Habitus: »Das Auf und Ab
der Diskurse und Diagnosen berührt einen Menschentyp nicht, der
unter den Bedingungen der modernen Welt ein selbst gestaltetes und
frei geordnetes Leben führen will.« Das hätten sogar die 68er
praktiziert und trotz anders lautender Parolen.
Möglich sei Bürgerlichkeit also auch heute: »Single-Dasein und
Kinderlosigkeit oder prekäre Arbeitsbiographien und Geldeinbußen
machen nicht aus einem Bürger einen Nicht-Bürger, sondern aus einem
vielleicht glücklichen einen unglücklichen Bürger.« Für Nordalm
alles kein Anlass zum Kulturpessimismus, denn »auf Menschlichkeit
und Moral im relevanten Nahraum darf man noch immer vertrauen«.
Wieso eigentlich? Aber jetzt hat man ihn zumindest verstanden:
Kulturkritik ist das törichte Unterfangen, die moralischen Ansprüche
aus dem persönlichen Nahraum auf die ganze Gesellschaft ausdehnen zu
wollen; Bürgerlichkeit ist das glatte Gegenteil davon."
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WEIDENFELD, Ursula (2005): Elterngeld.
Ein neues Bild von der Familie,
in: Tagesspiegel v. 03.12.
- Inhalt:
Ursula WEIDENFELD ist nicht davon überzeugt, dass mit
dem geplanten Elterngeld ein entscheidender Beitrag zur Steigerung
der Geburtenrate geleistet wird.
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WORATSCHKA, Rainer (2005): Juristen: Elterngeld ist verfassungswidrig.
Karlsruher Richter Di Fabio warnt Regierung, Rollenverteilung von
Mann und Frau vorzugeben,
in: Tagesspiegel v. 03.12.
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HARMS, Ingeborg (2005): Bedecket die Blöße.
Man sieht weg: Die Arroganz der neuen Keuschheit,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.12.
- Inhalt:
HARMS hat in deutsche Zeitschriften geblickt. In der
Zeitschrift Merkur sind ihr die Artikel von Karl Otto
HONDRICH ("Zur Wiederverhüllung des Busens")
und Gerhard HENSCHEL aufgefallen.
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MARTENSTEIN, Harald (2005): Selbstverliebt.
Eheähnliche Gemeinschaften,
in: Die ZEIT Nr.49 v. 01.12.
- Kommentar:
Harald Martenstein ist etwas verspätet in die
postfeministische Post-68er-Ära
eingetreten.
Widerwillig
natürlich, denn jetzt ist angeblich der Mainstream der Minderheiten
an der Macht:
"Einen
harmonischen Zustand (...) kann die Gesellschaft erst dann
erreichen, wenn wir alle, jeder von uns, zu einer diskriminierten
Gruppe gehören und wir einander endlich auf Augenhöhe begegnen."
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WOLFFSOHN, Michael (2005): Das Zeitalter der Ichlinge.
Plädoyer für eine neue Bürgerlichkeit,
in: DeutschlandRadio v. 01.12.
- Kommentar:
Bis vor kurzem galt Frankreich den
Nationalkonservativen und ihren Sympathisanten als
europäisches Musterland: hohe Geburtenraten täuschten darüber
hinweg, dass Frankreich - verglichen mit Deutschland keineswegs
besser dasteht. Nun gilt Frankreich plötzlich als der Kranke
Europas, und das kranke Japan ist plötzlich - trotz erheblichem
demografischem Wandel - genesen. Internationale Vergleichen sollte
man also grundsätzlich misstrauen, denn meistens werden Äpfel mit
Birnen verglichen, das gilt besonders im Geburtenwettlauf...
Ach
ja, wir seien alle egoistisch, klagt WOLFFSOHN.
Er sollte einfach GEO
lesen...
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RUTZ, Michael & Matthias GIERTH (2005): Wofür steht die Union?
Seit einem halben Jahr ist er Ministerpräsident von NRW. Seine
Analyse: „Wir haben zu viel über Zahlen und zu wenig über Menschen
geredet.“
in: Rheinischer Merkur Nr.48 v. 01.12.
- Kommentar:
Jürgen RÜTTGERS sagt den Katholiken das, was
sie hören wollen:
"Der
Koalitionsvertrag ist eine Arbeitsgrundlage, mehr nicht. Es ist
richtig, dass wir mehr für Kinder tun, dass wir mehr Kinder aus der
Sozialhilfe holen wollen. Und es ist bedauerlich, dass wir für
Kinder keine höheren Freibeträge vereinbaren konnten. Das Elterngeld
wird sicher noch einmal diskutiert: Dass Menschen umso mehr für ihre
Kinder bekommen, je höher sie verdienen, ist unsozial. Das
entspricht nicht der Position der CDU.
Auch
die Vorschrift, welcher Elternteil zu Hause bleiben muss, um das
volle Elterngeld zu erhalten, ist für eine Unionspolitik höchst
ungewöhnlich.
Die
Regelung, Väter zwei Monate zur Betreuung zu verpflichten, ist
überhaupt nicht verfassungsgemäß konstruierbar. Es widerspricht auch
der Aufgabe der Politik: Es ist nicht an uns, den Menschen zu sagen,
wie sie zu leben und ihre Familie zu organisieren haben. Wir müssen
Menschen die Möglichkeit geben, ihr Leben familienfreundlich zu
gestalten. Alles andere ist Vätern und Müttern selbst zu
überlassen."
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SCHLAG, Beatrice (2005): Mann nehme.
Softies, hergehört: Die Frau von heute will wieder behandelt werden
wie eine Frau. Selbstgereimtes, gute Manieren und «mal drüber reden»
ist wirklich schön. Aber zwischendurch will sie eben auch Schweiss auf
ihrer Haut spüren. Zum Sonnenuntergang einen Prolo mit Niveau – ach,
das wär’s,
in: Weltwoche Nr.48 v. 01.12.
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OBERNDÖRFER, Dieter (2005): Demographie und Demagogie.
Wissenschaft und Interesse bei Herwig Birg und Charlotte Höhn,
in: Blätter für deutsche und internationale Politik, Dezember
- Kommentar:
Wer erwartet, dass
Dieter OBERNDÖRFER die unseriösen
Praktiken der Demografie anprangert, der wird enttäuscht werden.
Die
Überschrift hält keineswegs was sie verspricht, sondern OBERNDÖRFER
hat überhaupt kein Interesse daran die Katastrophenszenarien zu
kritisieren, denn ihm kommt die Demagogie geradewegs recht.
Da
es ihm um die Forcierung der Einwanderung geht, liegt seine
Argumentation auf der gleichen Linie wie BIRG. Ihn stört lediglich,
dass BIRG bei der Bekämpfung der Bevölkerungsschrumpfung auf einen
Gebärwettlauf, während OBERNDÖRFER auf einen Einwanderungswettlauf
setzt.
Zwar kritisiert er, dass "Birg (...) die Trennung von Sein und
Sollen, von wissenschaftlicher Analyse und normativer Stellungnahme
(ablehnt)", das hindert OBERNDÖRFER keineswegs daran, selber diese
Trennung abzulehnen.
Die
Prämissen der Bevölkerungsvorausberechnungen werden nicht
hinterfragt, sondern höchstens relativiert. Während BIRG auf seine
eigenen Berechnungen setzt, rechtfertigt OBERNDÖRFER seine Position
mit Berechnungen der UN.
Beide
Berechnungsansätze kranken jedoch daran, dass die deutsche
Bevölkerungsstatistik seriöse Vorausberechnungen über einen längeren
Zeitraum gar nicht zulässt.
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DEGENS, Marc (2005): Auf Wiedersehen, Dr. Winter,
in: Intro Nr. 134, Dezember
- Kommentar:
Marc DEGENS plädiert für die
Entdeckung des Schriftstellers Jochen SCHIMMANG:
"Es
sind sieben meisterhaft geschriebene Geschichten,
nachdenklich, gefühlvoll und lebensbejahend, die sich
gegenwärtig und neugierig großen Themen stellen: dem Altern,
dem Scheitern, dem Abschied, dem Tod. Es ist schwer, dafür
die richtigen schriftstellerischen Mittel zu finden - zu oft
verwandelt sich Schmerz in Wehleid, Romantik in Kitsch,
Sehnsucht in Nostalgie. Jochen Schimmang, der 1948 geboren
wurde und 1997 mit
»Ein Kurzes Buch Über Die Liebe« einen der schönsten und
traurigsten Liebesromane der letzten Jahre vorgelegt hat,
verfügt über das geeignete Rüstzeug. Seine seit 1979
erschienenen elf, oft übersehenen Romane und Prosasammlungen
gehören zum Besten, was die deutsche Literatur in den
letzten drei Jahrzehnten hervorgebracht hat. Und der Ruf der
deutschen Literatur wäre wesentlich besser, wenn mehr
Menschen Jochen Schimmangs Bücher lesen würden. Dem
Erzählungsband
»Auf Wiedersehen, Dr.
Winter«, der soeben im jungen Kölner Verlag Tisch 7
erschienen ist, kann man auch aus diesem Grund nicht genug
Leser wünschen."
Auf
single-generation.de gilt Jochen SCHIMMANG seit
Anfang an als wichtigster Schriftsteller der
Single-Generation.
Sein
Roman
"Der schöne Vogel Phönix"
(1979) ist das
Single-Generation- Pendant zu
Christian KRACHTs "Faserland".
In
einer Rezension des Buchs "Global Players"
wurde bereits für die
Entdeckung dieses Schriftstellers
plädiert.
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DIEDERICHSEN, Diedrich (2005): Echos von Spiegelsounds in Golden
Headphones.
Wie Kunst und Musik einander als Mangelwesen lieben,
in: Texte zur Kunst, Nr.60, Dezember
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LINTZEL, Aram (2005): Spiralen der Erinnerung.
Pop - Nostalgia - Art,
in: Texte zur Kunst, Nr.60, Dezember
- Inhalt:
Aram LINTZEL widmet sich künstlerischen Praxisformen, "die
eine Art Erinnerungsarbeit an verlorenen Momenten lebensweltlicher
Fülle und hoffnungsvoller kollektiver Aufbrüche leisten und gerade
darin an dem politischen Anspruch des Pop-Begriffs entgegen seinen
hedonistischen Indienstnahmen festhalten wollen."
- MÜLLER, Markus (2005): Zwischen Rip-Off
und Start-Up.
Über
Simon Reynolds, "Rip It Up and Start Again - Post-Punk 1978-1984",
in: Texte zur Kunst, Nr.60, Dezember
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- WEBER-HERFORT, Christine (2005): Emanzipiert
und kinderlos?
Der Bevölkerungsschwund geht auch auf das Konto der Frauenbewegung,
behauptet Susanne Gaschke,
in: Psychologie Heute, Nr.12, Dezember
- Kommentar:
"Vor dem Generationenvertrag kommt der
Geschlechtervertrag", pflichtet WEBER-HERFORT der Brigitte-Autorin
Meike DINKLAGE ("Zeugungsstreik")
bei.
GASCHKEs
Buch "Emanzipationsfalle" verkürzt sie damit auf den einen Aspekt,
dass Männer sich der Mitverantwortung bei der Kindererziehung
entziehen.
Zwischen
nationalkonservativen Bevölkerungspolitikern, Jung-Postfeministinnen
und Alt-Feministinnen gibt es eine unheimliche Allianz, die darin
besteht, dass die politische Konstruktion der Geburtenkrise kein Thema ist.
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- MEISE, Sylvia (2005): Wie viel
Globalisierung verträgt der Mensch?
Die Globalisierung wird von Politik und Wirtschaft für vieles
verantwortlich gemacht. Doch hat sie auch Auswirkungen auf die
persönliche Lebensplanung der Menschen? Eine internationale Studie ist
dieser Frage nachgegangen,
in: Psychologie Heute, Nr.12, Dezember
- Inhalt:
MEISE berichtet über die Studie Globalife
unter der Leitung des Bamberger Soziologen
Hans-Peter BOSSFELD.
Die
empirischen Lebensverlaufsforschung widerlegt die Annahme
nationalkonservativer Bevölkerungswissenschaftler, dass der
Familienbildungsprozess aufgrund des Werteverfalls oder der Ichsucht
behindert wird:
"Nicht
unsoziale Selbstsucht verhindert die Bereitschaft, sich zu binden,
sondern vernünftiger Selbstschutz."
Gerade
für junge Berufseinsteiger gilt:
"Private
Wünsche und die Anforderungen der Arbeits- und Wirtschaftswelt sind
kaum noch vereinbar."
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GEO-Titelgeschichte:
Die Abkehr vom Egoismus.
Wie Gemeinsinn und Nächstenliebe neu entdeckt werden. |
- SCHRÖDER, Jens (2005): Der Aufstieg des
Guten.
Warum sich immer mehr Freiwillige und Ehrenamtliche um das
Gemeinwohl in Deutschland verdient machen - und das nicht nur zur
Weihnachtszeit,
in: GEO, Nr.12, Dezember
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Literaturen-Titelgeschichte:
Wie gewaltig ist der Glaube? |
- SAAGER, Michael (2005): Musikzimmer,
in: Literaturen, Nr.12, Dezember
- Kommentar:
"Wie hast du's mit der Religion?" fragt die
Zeitschrift Literaturen Gesine SCHWAN, Rüdiger SAFRANSKI und
Gustav SEIBT.
Christoph
TÜRCKE sieht im Rezensionsessay "Der Markt hat's gegeben, der Markt
hat's genommen" im Kapitalismus die eigentliche Religion.
Diedrich
DIEDERICHSEN dagegen würde im Pop die eigentliche Religion der
Gesellschaft sehen, weshalb es kein Zufall sein dürfte, dass sich die
Rezension seines Buches
"Musikzimmer" in dieser Ausgabe
befindet.
SAAGER
schwärmt über den Popgott DIEDERICHSEN:
"Eindrucksvoll
ist die Einleitung zu den 64 Texten: ein dichter Essay, der noch
einmal diskutiert, was Pop alles ist, was Pop mit Kunst zu tun hat
oder was es bedeutet, darüber zu schreiben. Und nicht minder
eindrucksvoll bleibt die Fähigkeit des Autors, die ästhetische
Grammatik von Musik herauszuarbeiten und in originelle Worte zu
fassen."
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- GNAM, Andrea (2005): Ort der Schrecken und
der Utopie.
Neue Berlinromane,
in: Merkur Nr.680, Dezember
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom 27. -
30. November 2005
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