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Medienrundschau:
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News vom 01. - 06. Dezember
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Zitat
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Der Anfang für ein
Zuhause
"Das ist also dein Zuhause,
dachte ich. Jedenfalls, wenn du mal saubermachen und die
Flaschen wegwerfen und den Müll vom Balkon räumen und die Bücher
aufstellen und einen Schrank kaufen und deine Klamotten reintun
und deinen Spion blankputzen und dein Bett beziehen und dein Bad
schrubben und den Fußboden scheuern würdest, hättest du den
Anfang für ein Zuhause. Der Trouble mit dir ist, Harder, daß du
lieber den Anfang für eine Story hättest als den Anfang für ein
Zuhause."
(aus:
Jörg
Fauser "Das Schlangenmaul", 2006, S.96)
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SCHMITT, Cosima (2006): Wenn das Heizen zum Luxus wird.
Statistisches Bundesamt: 13 Prozent der Deutschen sind von Armut
bedroht, Familien nicht stärker als Kinderlose. Das bedeutet nicht,
dass diese Menschen hungern. Aber die Waschmaschine darf nicht
kaputtgehen und der Winter nicht zu kalt werden,
in: TAZ v. 06.12.
- Inhalt:
Cosima SCHMITT widerlegt das weitverbreitete
Klischee vom allein lebenden Yuppie:
"Akut
von Geldnot bedroht aber sind zwei andere Personengruppen: Mütter
oder Väter, die alleine Kinder erziehen. Und Menschen, die ganz
allein leben. Von beiden Gruppen hat fast jeder Dritte extrem
niedrige Einkünfte."
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KUBALL, Maximilian (2006): Fast jeder
Achte von Armut bedroht.
Deutschland im europäischen Mittelfeld. Arbeitslose und
Alleinerziehende besonders gefährdet,
in: Berliner Zeitung v. 06.12.
- SIEVERS, Markus (2006): Millionen
Deutsche leben am Rand.
Eine europäische Vergleichsstudie weist auf den engen
Zusammenhang zwischen Bildung und Armutsrisiko hin,
in: Frankfurter Rundschau v. 06.12.
- Inhalt:
"Jeder zweite Singlehaushalt in der Altersgruppe
zwischen 16 und 24 Jahren gehört zu den Armutsgefährdeten. Ein
soziales Problem ist damit nur bedingt verbunden. Denn in diesem
Kreis finden sich viele Studierende und Auszubildenden, deren
Kontostände nur vorübergehend niedrig sind", weiß SIEVERS im
Thema des Tages über die Alleinlebenden zu berichten.
Anmerkung:
Über die größte Gruppe der Alleinlebenden, nämlich
die älteren Alleinlebenden, schweigt sich SIEVERS aus unerfindlichen
Gründen aus. Hier führt eine
Analyse von Tanja MÜHLING weiter.
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- GÖPFERT, Claus-Jürgen (2006): "Trend
zum Wegzug ist gestoppt".
Durch regen Wohnungsbau werden vor allem junge Familien in der
Stadt gehalten,
in: Frankfurter Rundschau v. 06.12.
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- COORDES, Gesa (2006): Der schnelle
Fruchtbarkeitstest für zu Hause.
Marburger Mediziner hat eine Methode zur Überprüfung der
Zeugungsfähigkeit von Männern entwickelt und eine Firma für die
Vermarktung gegründet,
in: Frankfurter Rundschau v. 06.12.
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WEBER, Julian (2006): "London war schrecklich".
Tony Parsons war während der Punkexplosion in England Starautor
beim New Musical Express. Mit »Als wir unsterblich waren« hat er einen
Roman über diese Zeit geschrieben. Teil 1 eines zweiteiligen
Gesprächs mit ihm über das Buch und das England der siebziger Jahre,
in: Jungle World Nr.49 v. 06.12.
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RATERING, Claudia (2006): Wenn Papa und
Mama forschen.
In Deutschland spielt die Familie bei Berufungen von Professoren
bislang kaum eine Rolle. Das soll sich nun ändern,
in: Tagesspiegel v. 06.12.
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MELLE, Thomas (2006): Klick mich.
Sie ist in Deutschland. Er in Brasilien. Im Chatroom könnten sie
sich die Treue halten. Doch da kommen ganz andere Kräfte ins Spiel,
in: Süddeutsche Zeitung v. 02.12.
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- KLINGER, Nadja (2006):
Frauenfreundschaften
in: Das Magazin, Dezember
- LEHMANN, Andreas (2006):
Männerfreundschaften
in: Das Magazin, Dezember
- LEHMANN, Andreas (2006): Mein Leben liegt
in den Händen meiner Freunde.
Für den Lyriker Mario Wirz ist Freundschaft existentiell. Ohne
sie könnte der aidskranke Mann seine Medikamente nicht bezahlen,
in: Das Magazin, Dezember
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BONKE, Johannes (2006): "Ich finde Eros Ramazotti toll".
Benjamin von Stuckrad-Barre ist Popliterat. Es gibt nicht wenige,
die ihn für einen Schnösel halten. Vorsicht mit Vorurteilen. Ein
Gespräch mit dem Autor über Lesungen, die wie Konzerte sind, seine
Musikvorlieben und warum der Begriff Drogen viel zu nett klingt,
in: Das Magazin, Dezember
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PSYCHOLOGIE
HEUTE-Titelgeschichte:
Anders alt werden.
Lebenskunst für Fortgeschrittene |
- STIEMERLING, Dietmar (2006): Nicht
mit dir, nicht ohne dich.
Wenn Paare sich nicht trennen können,
in:
Psychologie Heute
Nr.12, Dezember
- NUBER, Ursula (2006): "Trennung muss
kein Scheitern sein".
Ein Gespräch mit dem Paartherapeuten Hans Jellouschek über das
Problem der Trennungsunfähigkeit,
in:
Psychologie Heute
Nr.12, Dezember
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- REINHARDT, Susie (2006): Generation 30:
Das Leben - ein Projekt.
Die Dreißigjährigen sind die Generation, die demnächst in
Deutschland Führungspositionen bekleiden wird. Wie sieht ihr
psychisches Profil aus? Wer sind sie, was wollen sie - und wie planen
sie ihre Zukunft unter gesellschaftlichen Umständen, unter denen
eigentlich gar nichts planbar ist?
in: Psychologie Heute, Nr.12, Dezember
- REINHARDT, Susie (2006): "Nichts ist
unmöglich!"
Den Dreißigjährigen wird oft vorgeworfen, sie seien hauptsächlich
an der eigenen Selbstverwirklichung interessiert. Der Philosoph
Christian Schüle, selbst Mitte 30, erklärt, wie es dazu kam und warum
sich das gerade ändert,
in: Psychologie Heute, Nr.12, Dezember
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NEON-Titelgeschichte:
Die 100 wichtigsten jungen Deutschen |
- NEON (2006): 100 für Deutschland.
Politik, Sport, Kunst, Medien, Forschung: Welchen jungen
Deutschen gehört die Zukunft? Wer macht einen guten Job, wer hat
Macht, und um wen kommt man leider einfach nicht herum? Die neue
Neon-Liste gibt Aufschluss,
in: NEON, Dezember
- Anmerkung:
Die NEON-Promis vergreisen noch schneller
als die deutsche Gesellschaft!
Vergleicht man die Liste
2003 mit 2006, dann waren 2003 noch 76 Personen unter 30. Jetzt
nur noch 35. Die meisten Promis waren 2003 25, 27 oder 29 Jahre
alt (je 12), 2006 dagegen sind die 33Jährigen absolute Spitze.
Jung sein hieß 2003 zwischen 18 und 36 Jahre alt zu sein. 2006
dagegen zwischen 20 und 38 Jahre.
Schöne junge Welt also bei NEON!
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- SCHRÖDER, Vera (2006): "Ich plappere ab
fünf Uhr früh".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: NEON, Dezember
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- PANTELOLURIS, Michalis (2006): Der
dritte Mann.
Wer uns die Treue versprochen hat, den haben wir trotzdem nicht
exklusiv. Denn vor uns waren andere - und die verschwinden nie so
ganz. Unser Autor kennt ein paar seiner Vorgänger. Und fragt sich: Wie
zum Teufel passe ich in diese Reihe?
in: NEON, Dezember
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- HÖFLER, Barbara/KULLMANN,
Kerstin/FISCHER, Marc/PFEIFER, David (2006): Unsere Zukunft.
Deutschland wird alt. 2050 wird bereits ein Drittel der Deutschen
60 Jahre und älter sein: wir. Aber wie geht es den Alten eigentlich?
Wie verändert sich im Laufe des Lebens unser Verhältnis zu Liebe,
Freundschaft, Arbeit und Freizeit? Vier Neon-Autoren haben sich
rechtzeitig umgehört,
in: NEON, Dezember
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- SICHTERMANN, Barbara (2006): Die Rächer
kommen.
Doing gender: In einer Welt, in der alles durcheinander geht mit
Frauen und Männern, macht Hollywood die Weicheier wieder zu echten
Männern. Aber hat die Hausfrau Zukunft? Oder eher der Lady Cop?
in: Emma, November/Dezember
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- DORN, Thea (2006): Die Frauenpolitik
ist das Dilemma.
Thea Dorn trifft die FDP-Europa-Abgeordnete Silvana Koch-Mehrin -
und ist ziemlich begeistert. Und das nicht nur, weil die so ein
Mundwerk hat,
in: Emma, November/Dezember
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- ORTGIES, Lisa (2006): Liebe Männer,
bitte melden!
Was sagt Adam denn so zum Eva-Prinzip? Will er jetzt wieder allein
anschaffen?
in: Emma, November/Dezember
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KULLMANN, Katja (2006):
Einzelgängerinnen.
Sie leben gefährlich aber aufregend,
in: Emma, November/Dezember
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- GEER, Nadja (2006): Zwischen den
Stühlen.
Um das schöne Leben in prekären Verhältnissen geht es auf der neuen
CD von "Britta". Gespräch mit der Frontfrau Christine Rösinger,
in: Emma, November/Dezember
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Feministische Studien-Thema: Wie Phönix aus der Asche - Die
Wiedergeburt des Mannes
- CASALE, Rita & Edgar FORSTER (2006):
Einleitung: Der neue Mann oder die Wiederkehr der Natur im Soziale,
in: Feministische Studien, Heft 2
- VEIL, Mechthild (2006):
Familienpolitische Debatten im Aufwind: Streit um Leitbilder und um
Kinder,
in: Feministische Studien, Heft 2
- Inhalt:
Mechthild VEIL glaubt nicht an einen Erfolg
des Elterngeldgesetzes, da in Schweden die Implementierung anders
verlaufen ist:
"Dort hatte sich der Staat
bereits in den 1960er Jahren um eine ausreichende Infrastruktur
für die Kleinkindbetreuung gekümmert bevor 1974 die
»Elternversicherung«, wie es in Schweden heißt, eingeführt worden
ist, die ab dem Jahr 1994 einen sog. Vatermonat ermöglichte."
VEIL kritisiert, das mit
"radikal demografisch orientierten Diskursen (...) derzeit
versucht (wird), gleichstellungspolitische Errungenschaften als
defizitäre Entwicklungen umzudeuten, die sie für den
Geburtenrückgang verantwortlich machen."
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Zu den News vom
18.
- 30. November 2006
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