| |
|
[
News-Hauptseite
] [ Glossar ] [
Suche ] [ Homepage
] |
|
| |
|
Medienrundschau:
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News vom 01. - 06. Februar
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
BERTH, Felix (2007): Eine Rechnung für Kinder.
Wem nützt ein Familiensplitting nach französischem Vorbild - und
wem nicht? Eine Steuerfahndung in acht Kapiteln,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.02.
- Inhalt:
Felix BERTH greift in die
Debatte um die Reform des Ehegattensplittings
ein. Er bevorzugt nicht das Familiensplitting à la Frankreich,
sondern die Individualbesteuerung, wie in Österreich, Großbritannien
oder den skandinavischen Ländern:
"ein System, bei dem jeder
Erwerbstätige, egal ob verheiratet oder nicht, individuell besteuert
wird. (...).
Der Staat bezieht mit
einem solchen Modell Position. Dafür, dass Männer nicht
Alleinverdiener bleiben. Dafür, dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt
erwünscht sind. Dafür, dass Eltern sich die Erwerbsarbeit teilen. In
unsicheren Zeiten ist all dies wichtig".
|
|
| |
|
-
VOSS, Britta (2007): Jungs in Not.
Die Geschlechterdebatte hat ein neues Sorgenkind geschaffen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.02.
- Inhalt:
VOSS sieht in der Debatte um die
Jungskatastrophe eine neue Variante des "Backlash":
"der brachiale
Brückenschlag zwischen Geschlecht und Versagen ist Teil einer
neuerlichen Backlash-Variation. (...). Die Zwei-Geschlechter-Logik
lässt ein Fräuleinwunder in Politk und Wirtschaft nur zum Pries
einer ausgewachsenen Jungenkatastrophe zu."
|
|
| |
|
-
PRIGOW, Dmitrij (2007): Der Markt, die Sowjets und die
Kirche.
Megacitys - die Städte der Zukunft (V): Moskau - Wie drei Utopien
nebeneinander herwuchern,
in: Süddeutsche Zeitung v. 06.02.
|
|
| |
|
-
BARTELS, Gerrit (2007): Die Einsamkeit des Ohrlosen.
Scheitern als Lebenskunst: Wilhelm Genazino verspürt in seinem
neuen Roman nur "Mittelmäßiges Heimweh",
in: Tagesspiegel v. 06.02.
- Inhalt:
"Dieter
Rotmund, 43 Jahre alt, von Beruf Controller in einer kleinen
Pharmafirma, ist ein Einzelgänger ohne Freunde, aber mit Ehefrau und
ein paar Frauenbekanntschaften. Er leidet an sich, der Welt und
seiner Einsamkeit, dazu lebt er auch noch räumlich getrennt von
seiner Frau Edith: Sie wohnt mit der gemeinsamen Tochter im
Schwarzwald, er in der Großstadt",
beschreibt BARTELS den Protagonisten des aktuellen Romans
"Mittelmäßiges Heimweh" von Wilhelm GENAZINO.
|
|
| |
|
SPIEGEL
-Titelgeschichte: Erben statt arbeiten.
Vom unverschämten Glück,
steuerbegünstigt reich zu werden |
- DAHLKAMP, Jürgen/FLEISCHHAUER, Jan/NEUBACHER,
Alexander/POPP, Maximilian/REUTER, Wolfgang, SAUGA, Michael/VERBEET,
Markus (2007): Unverdientes Vermögen.
Allein in diesem Jahr werden 150 Milliarden Euro vererbt. Doch
der Steuerstaat, der die Arbeitenden hoch belastet und die
Vermögenden schont, wird davon kaum profitieren: Deutschlands Erben
tragen zur Staatsfinanzierung weniger bei als Deutschlands Raucher,
in: Spiegel Nr. 6 v. 05.02.
- Inhalt:
"Was für den Geldadel immer schon stimmte, Geld
macht Geld, gilt jetzt für eine ganze Generation, die
Erbengeneration", meinen die Autoren anlässlich eines
Gerichtsurteils des Bundesverfassungsgerichts.
Der Elitenforscher
Michael HARTMANN und Soziologe Jens BECKERT werden zum Thema zitiert.
Die Autoren kritisieren:
"Die Arbeitnehmer finanzieren heute mit ihren Sozialbeiträgen
praktisch allein die staatlichen Renten- und Krankenkassen und
bestreiten über die Lohnsteuer einen wesentlichen Teil des
Steueraufkommens. Erben dagegen tragen inzwischen nicht einmal ein
Prozent zu den staatlichen Einnahmen bei. (...).
Vor allem drei Irrtümer
sind es, die das verbreitete Unbehagen an einer höheren
Erbschaftssteuer nähren.
Wer das Erbe besteuert, lautet der erste, besteuert die Bürger
doppelt. (...). In Wahrheit ist das Erbe vor allem ein enormer
Reichtumszuwachs für den Empfänger, der in wirtschaftlich stärkt,
genauso wie eine Jahresprämie seines Arbeitgebers. Entsprechend
muss es besteuert werden. (...).
Irrtum Nummer zwei ist die
Annahme, dass eine höhere Erbensteuer massenhaft Unternehmer aus
dem Land triebe. (...).
Die Erbschaftssteuer
schwächt die Kapitalbildung und den wirtschaftlichen Elan, so
lautet der dritte Irrtum. (...). Ganz im Gegenteil scheint es das
süße Gift des Erbens zu sein, das die Antriebskräfte zersetzt."
|
|
| |
|
-
RASCHE, Uta & BURGER, Reiner (2007): Kinderbetreuung.
Eine Lobby für die Einverdiener-Familie,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.02.
- Inhalt:
"Die
Frage nach dem Familienbild birgt für die Ministerin einigen
Sprengstoff, denn schon länger ist Konservativen in den
Unionsparteien ein Dorn im Auge, dass Frau von der Leyen das
Leitbild der voll berufstätigen Mutter auch kleiner Kinder
propagiert, skandinavischen Modellen nacheifert und sich nicht
erkennbar von der Familienpolitik der rot-grünen Regierung
unterscheidet.
(...).
Nicht nur inhaltlich, auch personell hat es nach dem
Regierungswechsel kaum Veränderungen im Familienministerium gegeben.
Die externen Berater der Ministerin, darunter der Soziologe
Hans Bertram von der Berliner Humboldt-Universität und der
Erziehungswissenschaftler
Wassilios FTHENAKIS, der früher am Staatsinstitut
für Frühpädagogik in München forschte und nun an der Universität
Bozen arbeitet, sind dieselben geblieben",
beklagen RASCHE & BURGER, die die Gegner einer CDU/CSU-Politik für
berufstätige Mütter vorstellen.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
SIEMS, Dorothea & Mariam LAU (2007): "Mehr Teilzeit-Arbeit für
Männer".
Ursula von der Leyen verlangt vom angeblich starken Geschlecht mehr
Engagement für die Familie. Im Gespräch erläutert sie, warum sie die
verwandtschaftlichen Beziehungen für ein enorm hohes Gut hält und
warum auch eine Gesellschaft mit vielen Alten großes Potenzial hat,
in: Welt v. 03.02.
- Inhalt:
Ursula von der LEYEN u.a. über eine stärkere
Kinder-Komponente im Steuerrecht:
"WELT.de:
Sie streben eine Reform des Ehegatten-Splittings an. Nicht der
Trauschein, sondern die Kindererziehung soll steuerlich honoriert
werden. In der Union stößt das zum Teil auf heftige Kritik: der Wert
der Ehe werde so untergraben.
Von der Leyen: Das Leitmotiv
ist die Kinderkomponente. Bei der Einführung des
Ehegatten-Splittings
vor 50 Jahren wurden 98 Prozent der Kinder in einer Ehe geboren.
2005 wurde dagegen jedes dritte Kind außerhalb einer Ehe geboren.
Wenn wir mehr für Kinder tun wollen, müssen wir über eine stärkere
Kinderkomponente im Steuerrecht nachdenken. Und wir müssen Rücksicht
auf ältere Eltern und deren Lebensleistung nehmen. Sie haben Kinder
erzogen ohne reelle Chance für beide Eltern, eigene Berufsbiografien
aufzubauen. Mein Anliegen beim Familien-Splitting ist, dass
Menschen, die Kinder haben, nicht so viel Steuern zahlen wie
Kinderlose mit gleichen Einkommen. Das wird auch von 68 Prozent der
Kinderlosen befürwortet. Schließlich brauchen wir eine
Kinderkomponente für die Eltern, die keine Steuern zahlen. Im
Niedriglohnbereich heißt das Kombination von eigenem Einkommen und
Kinderkomponente, wie zum Beispiel dem Kinderzuschlag."
|
|
| |
|
-
SCHNEIDER, Stefanie (2007): Liegt das Glück im Unglück?
Der Kreislauf der Liebe kann grausam sein: Zwei Menschen verlieben
sich, haben eine gute Zeit miteinander, und plötzlich bricht einer aus
der Idylle aus. Ist das so, weil Glück so schwer zu ertragen ist?
Unsere Autorin hat die Antwort,
in: Welt v. 03.02.
|
|
| |
|
-
BRUNS, Tissy (2007): Frauenbefreiung war gestern.
Dem "neuen Feminismus" geht es vor allem um Macht, Geltung und
Geld,
in: Tagesspiegel v. 03.02.
|
|
| |
|
-
GEISEL, Sieglinde (2007): "Eine Dirigentin ist für mich
keine Frau".
Über Chefinnen und Mütter am Arbeitsplatz,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 03.02.
- Inhalt:
"Dorn
liefert Bestätigungsprosa für privilegierte Frauen der oberen
Mittelschicht.
(...). Doch der neue
Feminismus will sich nicht einstellen, sosehr man ihn auch
herbeiredet. Die Argumente sind längst bekannt.
«Frauen haben seit
Jahrhunderten als Spiegel gedient, Spiegel mit der magischen und
erhebenden Kraft, die Gestalt eines Mannes in doppelter Grösse
wiederzugeben», so heisst es in
Virginia Woolfs Essay «Ein eigenes Zimmer» - ein Text, der auch
nach fast hundert Jahren noch Massstäbe setzt für
Geschlechterdebatten. Die Unterlegenheit der Frau sei für den Status
der Männer entscheidend, schreibt Woolf, denn «wenn sie nicht
unterlegen wären, würden sie auch nicht mehr vergrössern».
Das Problem ist nicht der
alte, neue oder mangelnde Feminismus, das Problem sind die Männer",
meint Sieglinde GEISEL.
|
|
| |
|
-
BOLLMANN, Ralph (2007): Wer ist hier prekär?
Trotz Abstiegsangst: Der "Generation Praktikum" geht es noch gut,
in: TAZ v. 02.02.
- REINBOLD, Fabian (2007): Billig und
willig.
Studie: 37 Prozent der Uniabsolventen machen Praktika, zur Hälfte
unbezahlt,
in: Tagesspiegel v. 02.02.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
BALZER, Jens (2007): Es geht um uns.
"A Weekend in the City": Bloc Party weiten den Britpop-Blick auf
die Welt,
in: Berliner Zeitung v. 02.02.
- Inhalt:
"Es geht immer noch um teenage angst und
Selbstfindungssorgen; aber bei Bloc Party sind das keine isolierten,
biografischen Probleme mehr. Als erste Band des neuen Britpop haben
sie den Blick aufs Ganze geweitet, auf Zusammenhänge, die Welt. Es
geht nicht mehr um die Melancholie gelangweilter Twens. Es geht um
Paranoia, Polarisierung, Rassismus. Um das, was uns alle angeht",
meint Jens BALZER.
|
|
| |
|
-
HERRMANN, Ulrike (2007): "Wer hat, dem wird gegeben".
Erbschaften stabilisieren die großen Vermögensunterschiede, hat der
Soziologe Jürgen Schupp in einer Studie ermittelt. Nur 4 Prozent der
Erben erhalten über 250.000 Euro,
in: TAZ v. 01.02.
-
SCHMITT, Cosima (2007): Die gefühlte Sicherheit.
Zur angeblich so prekären "Generation Praktikum" kann sich nur
zählen, wer es sich leisten kann - weil eine Erbschaft winkt,
in: TAZ v. 01.02.
- Inhalt:
"Die
Generation Praktikum hat die
Generation Taxischein abgelöst. Historisch gesehen befindet sie
sich in einer einmaligen Situation: Sie sind die Kinder derjenigen,
die vom Nachkriegs-Aufschwung besonders profitierten - doch sie
selbst können kaum auf rasch wachsenden Wohlstand hoffen.
Dabei sind es nicht die
Kontostände allein, die Zukunftsängste beeinflussen. Wichtiger noch
ist der psychologische Effekt. Die Aussicht auf ein Erbe verleiht,
bei aller akuten Finanznot, eine gefühlte Sicherheit. Die Zeit der
Praktika - so zermürbend sie sein mag - wird als Übergangsphase
empfunden. Langfristig erhofft sich der entnervte Dauerpraktikant
einen gehobenen Lebensstandard. Die Aussicht auf ein Erbe ist dabei
eine wichtige emotionale Stütze - selbst wenn sie sich letztlich als
Illusion erweisen mag, etwa weil der demente Vater seine Rücklagen
dann doch selbst für ein gutes Pflegeheim braucht",
meint Cosima SCHMITT.
|
|
| |
|
-
STRAUBHAAR, Thomas (2007): Der Aufstand der Alten findet
nicht statt.
Fatalismus ist falsch. Wenn wir der veränderten Demografie Rechnung
tragen, bietet sie sogar eine Bereicherung,
in: Rheinischer Merkur Nr.5 v. 01.02.
- Inhalt:
"Es
ist wunderbar, dass die deutsche Bevölkerung nicht mehr wächst,
sondern sich bis 2050 wieder dem Niveau von 1950 nähert. Ebenso
wunderbar ist es, dass die Menschen länger leben. Es ist
lebensverachtend, die demografische Alterung als gesellschaftliches
Problem zu bezeichnen.
Schrumpfung und
Alterung werden dann zu einer unglaublichen Bereicherung, wenn die
notwendigen wirtschafts- und sozialpolitischen Veränderungen heute
in die Wege geleitet würden, statt an völlig unpassenden
Vorstellungen festzuhalten, die aus einem Zeitalter stammen, in dem
die deutsche Bevölkerung jung war und wuchs. (...).
Durch eine bessere
Vereinbarung von Mutter- und Berufsrolle könnte zum Beispiel das
Problem der fehlenden Fach- und Führungskräfte auf Jahre hinaus
schlagartig gelöst werden. Wenn dann noch die Älteren mit ihren
Fähigkeiten und der Lebenserfahrung angemessenen Angeboten in Brot
und Arbeit gehalten würden, verlöre das demografische Gespenst
endgültig seinen Schrecken",
erläutert Thomas STRAUBHAAR.
|
|
| |
|
-
- MARTENSTEIN, Harald (2007): Das
deutsche Blusenwunder.
Der Uschi-Obermaier-Film "Das wilde Leben" zeigt, wie
"Achtundsechzig" wirklich war,
in: Tagesspiegel v. 01.02.
|
|
| |
|
NEON-Titelgeschichte:
Bist du ein guter Freund?
Was die wichtigste Beziehung des Lebens ausmacht - und was sie
gefährden kann |
- PFEIFER, David (2007): Bist du ein
guter Freund?
Der Deutsche hat im Durchschnitt 3,3 Freunde. Ist das jetzt viel
oder wenig? Kommt drauf an, wie man mit ihnen umgeht,
in: NEON, Februar
- EBERT, Michael (2007): "Wahrheit ist
dubios".
Der Regisseur Sebastian Schipper hat schon zwei Filme über die
Freundschaft gedreht - »Absolute Giganten« und »Ein Freund von mir«.
Der Mann kennt sich aus mit der Verantwortung, ein Freund zu sein,
in: NEON, Februar
|
|
| |
|
- SCHROEDER, Vera & Lisa ZIMMERMANN
(2007): "Mittwochs und freitags ist Putztag".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: NEON, Februar
|
|
| |
|
- MOCEK, Ingo (2007): Unentspannter
Patriotismus.
Um sich von anderen Indiebands abzuheben, müssen Bloc Party keine
lustigen Bärte tragen - ihr Sänger ist schließlich schwarz. Kein Thema
in der toleranten Welt des Rock? Oh doch!
in: NEON, Februar
|
|
| |
|
PSYCHOLOGIE
HEUTE-Titelgeschichte:
Keine Angst vor der Angst!
Die guten Seiten eines gefürchteten Gefühls |
- NUBER, Ursula (2007): Das Fürchten
lernen.
Wir leben in einer Angstgesellschaft: Zunehmend reagieren
Menschen auf die Herausforderungen der Zeit mit Sorgen und
Befürchtungen. Und immer häufiger wird die Diagnose "Angststörung"
von Ärzten und Psychologen gestellt. Woher kommt die Angst? Sind
gesellschaftliche Entwicklungen die Ursache? Oder nähren wir die
Angst, indem wir falsch mit ihr umgehen?
in:
Psychologie Heute
Nr.2, Februar
- USTORF, Anne-Ev (2007): Angst macht
kreativ.
Ob Mozart, Beuys, Bowie oder Allen - viele renommierte Künstler
führen ihre Kreativität auf einen Grund zurück: Angst,
in:
Psychologie Heute
Nr.2, Februar
- NUBER, Ursula (2007): "Angst ist eine
Möglichkeit der Selbstbestimmung".
Der Psychotherapeut Arnold Retzer plädiert dafür, die Angst als
einen Freund zu sehen, der einem sehr viel über einen selbst
verraten kann,
in:
Psychologie Heute
Nr.2, Februar
|
|
| |
|
- SCHÄFER, Annette (2007): "Sehr alt zu
werden ist kein Zuckerschlecken".
Er kannte sich aus mit dem Alter, vor allem mit den
Herausforderungen des hohen Alters. Ihm selbst aber war diese
Erfahrung nicht beschieden: Im November 2006 starb der
Entwicklungspsychologe
Paul Baltes im Alter von nur 67 Jahren an
Krebs. Annette Schäfer hatte einige Monate zuvor noch Gelegenheit, mit
ihm über sein Leben zu sprechen,
in:
Psychologie Heute
Nr.2, Februar
|
|
| |
|
- JONG, Theresia Maria de (2007):
Gluttermück.
Das urdeutsche Phänomen des Mutterglücks ist schuld am
Geburtenrückgang, meint Karin Deckenbach,
in:
Psychologie Heute
Nr.2, Februar
- Anmerkungen:
Angesichts des
Kampfes der Lebensstile im
Medienmilieu, meint JONG, dass die Fronten zwischen
Vollzeitjobberinnen und "Nur-Müttern" verhärtet seien. Beispielhaft
dafür sei das Buch
"Die Mutterglück-Falle" von Karin
DECKENBACH.
Dagegen sieht
der Politikwissenschaftler Claus LEGGEWIE in seinem Beitrag
"Eltern
- Kinderlose" die Affekte sowohl gegen "Nur-Mütter" als auch gegen
Kinderlose abflauen:
"Wenige Autorinnen
bemühen noch Affekte gegen »Nur-Mütter« wie zu der Zeit, als ein
Müttermanifest der GRÜNEN (das für ein Familienleben mit Kindern
warb und die Haus- und Erziehungsarbeit aufwertete) noch in die Nähe fashistischen Mütterkults gerückt werden konnte, obwohl doch nur
postuliert wurde, es sei »an der Zeit für eine neue Frauenbewegung,
(...) die die Wirklichkeit, die Wünsche und Hoffnungen von Müttern
mit Kindern ebenso konseqauent und nachdrücklich vertritt wie die
Interessen kinderloser Frauen« (...).
Im Großen und Ganzen wird der
kinderlose Lebensentwurf heute akzeptiert, ohne dass damit andere
Lebensentwürfe abgewertet werden müssen." (S.160f.)
Diese
Einschätzung stammte jedoch vom Februar 2006, d.h. kurz bevor der
Frühling des Patriarchen begann und
Eva HERMANN mit ihrem "Eva-Prinzip"
eine Welle von Anti-Eva-Prinzip-Bücher auslöste, die von
Thea DORN über
Karin DECKENBACH und
Christian RICKENS bis zu
Désirée NICK reichte.
|
|
| |
|
-
FRANZEN, Günter (2007): Der Idiot der Familie.
Über die Unlust der deutschen Männer,
in: Frankfurter Hefte/Neue Gesellschaft, Januar/Februar
- Inhalt:
Der Psychoanalytiker
Günter FRANZEN arbeitet sich weiter
an seiner 68er-Biografie ab und verknüpft diese Aufarbeitung mit
schicken, neubürgerlichen Thesen:
"Im Verlauf dieses von Deutschland
ausgehenden Krieges löste sich das traditionelle
Geschlechterverhältnis in Rauch und Asche auf, wurde der auf
wechselseitiger Anerkennung und Anziehung der Geschlechter
beruhenden biologischen Generativität der Boden entzogen, wartete
fortan auf Mann und Frau nur noch das Unglück."
|
|
| |
|
[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom
23.
- 31. Januar 2007
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[ Glossar ] [
Suche ] [ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|