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News vom 01. - 06. Februar 2008
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WESEMÜLLER, Ellen (2008): Gebären für Deutschland,
in: Berliner Zeitung v. 06.02.
- Inhalt:
WESEMÜLLER kritisiert die
"Du bist Deutschland"-Kampagne, die
bereits seit Dezember läuft:
"Der
versöhnliche Ton, der auf alle angesprochenen Probleme folgt, ist
die Haltung derer, die diese Probleme gar nicht haben: das
akademisch gebildeten Bürgertum. Ein Hohn in den Ohren der Eltern,
die ihren Kindern vom Hartz IV-Geld für 2,28 Euro täglich Essen
kaufen müssen. Über strukturelle Ursachen von Kinderarmut und
Benachteiligung schweigen die Macher, stattdessen wird den
Leidtragenden Begeisterung zur Sache nahe gelegt. Eine uralte
neoliberale Strategie, die aber in ihrer Dreistigkeit immer wieder
überrascht."
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SCHLÜTER, Christian (2008): Großstadtidylle.
Schöner wohnen in New York,
in: Frankfurter Rundschau v. 05.02.
- Inhalt:
SCHLÜTER widmet sich der Turbo-Gentrifizierung
des New Yorker Stadtviertels Dumbo:
"Down Under the
Manhattan Bridge Overpass".
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SZ-Thema des Tages: Die Erforschung der Midlife-Crisis
-
BARTENS, Werner (2008): Das traurige Tief in der Mitte.
Die Midlife-Crisis betrifft Menschen offenbar weltweit - doch
danach geht es meist wieder aufwärts,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.02.
-
MÜLLER-MEININGEN, Julius (2008): Die süße Ausnahme.
Italiener sind länger glücklich,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.02.
-
SZ (2008): "Oh, wie ist mir mies".
Ein Begriff für das Unerklärliche,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.02.
-
BARTENS, Werner (2008): Auf der Suche nach der Gelassenheit.
Der Psychosomatiker Peter Henningsen sit überzeugt, die
Lebenskrise bringt nicht nur Last und Leid, sondern bietet auch
Chancen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.02.
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GEYER, Christian (2008): Hände weg von unserer Kindheit!
Jetzt geht die Debatte erst richtig los: Die dilettantische Art,
mit der das Turbo-Gymnasium unter dem Aktenzeichen G 8 eingeführt
wurde, bringt Kinder um entscheidende Lebenserfahrungen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 04.02.
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JÄHNER, Harald (2008): Das Gift in den Familien,
in: Berliner Zeitung v. 04.02.
- Anmerkungen:
"1968
war ich fünfzehn Jahre alt. Die Haare hingen mir fast bis auf die
Schultern, und sie sollten im Laufe des Jahres immer länger werden.
Ich war stolz auf meine körperliche Schlaffheit wie viele meines
Alters",
beschreibt
JÄHNER, ein
Angehöriger der Single-Generation,
sein pubertäres 1968er-Gefühl in der wöchentlichen 68er-Serie der
Berliner Zeitung, um sich am Ende vehement gegen Götz ALY
abzugrenzen:
"Wenn
Götz Aly über die »15- bis 25-jährigen von 1968« heute behauptet (Berliner
Zeitung vom 28.1.), sie seien »der Konfrontation um die
NS-Verbrechen ihrer Eltern ausgewichen« und hätten »stattdessen die
Völkermörder in Washington gesucht«, so ist das völlig grotesk".
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PROFIL-Titelgeschichte:
Die betrogene Frau |
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HAMANN, Sibylle & Eva LINSINGER (2008): Die betrogene Frau.
Warum die Gleichberechtigung noch auf sich warten lässt,
in: Profil Nr.6 v. 04.02.
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- WOLF, Axel (2008): Warum so
schüchtern?
Schüchternheit ist ein weitverbreitetes, in seiner Destruktivität
aber immer noch unterschätztes Problem. Schüchterne Menschen müssen
sich zu sozialen Kontakten zwingen, obwohl sie gerne mehr davon
hätten. Dieses Dilemma wird von ihrer extremen Selbstbeobachtung
verursacht,
in: Psychologie Heute
Nr.2, Februar
- Inhalt:
"1978
hat der bekannte Sozialpsychologe Philip Zimbardo dieser
Zeitschrift ein Interview gegeben. Er bezeichnete sie als
»Gefängnis im Kopf« (...). Zimbardo war der Pionier in der
Erforschung der Schüchternheit, und er ergründete seither, warum
sei sich fast epidemisch in vielen westlichen Gesellschaften
ausbreitete (...).
Zimbardo
kommt das Verdienst zu, ein psychisches Phänomen auf die
Tagesordnung der psychologischen Forschung gesetzt zu haben, das
bis dahin unterschätzt oder für relativ harmlos gehalten wurde.
(...).
Schüchternheit
ist mit selbstquälerischer, ständiger Selbstbeobachtung verbunden,
mit dem Zwang, sich unablässig zu vergleichen, zu zensieren, immer
mit dem Schlimmsten zu rechnen. Schüchterne fürchten nichts so
sehr wie Blamagen, und sie denken ewig darüber nach, was andere
wohl von ihnen halten.
In zahlreichen Forschungsprojekten ist das Phänomen Schüchternheit
- auch unter der Rubrik »soziale Phobie« oder »soziale Angst« - noch genauer
untersucht worden (...).
Im
Zentrum des Problems steht ein Vermeidungsverhalten (...).
Einige Schüchterne isolieren sich nach und nach so sehr, dass
sie unter Einsamkeit und schließlich Depression leiden", meint Axel
WOLF.
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- OTTO, Anne (2008): "Darf ich bitten?"
Tanzen boomt. Nicht nur in Fernsehshows. Ob Tango, Sals oder
Walzer, immer mehr Deutsche besuchen Tanzkurse. Warum das gemeinsame
Tanzen eine Renaissance erfährt und was wir daran so lieben, haben
mittlerweile auch Psychologen erforscht,
in: Psychologie Heute
Nr.2, Februar
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- KUNZ, Gabriele (2008): Väter brauchen
Geld.
Die Vorstellung vom Mann als Ernährer der Familie scheint noch in
vielen Arbeitgeberköpfen herumzugeistern: Väter verdienen mehr als
kinderlose Männer,
in: Psychologie Heute
Nr.2, Februar
- Anmerkungen:
KUNZ stellt eine Studie von Matthias
POLLMANN-SCHULT & Martin DIEWALD vor:
"Das
Einkommen von Vätern mit einer Berufsausbildung steigt mit der
Anzahl der Kinder und liegt über dem von kinderlosen Männern mit
einer Partnerin. Vor allem hochqualifizierte verzeichnen
überproportional hoche Einkommensanstiege. Akademiker mit einem Kind
verdienen rund vier Prozent mehr als gleich qualifizierte kinderlose
Männer, und Akademiker mit zwei Kindern haben einen
Einkommensvorsprung von rund sechs Prozent."
Die
Studie wurde bereits im
September 2007 in der Kölner
Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie vorgestellt.
Die Ergebnisse bestätigen eindrucksvoll die Kritik von
single-dasein.de am Single-Mythos, die im Buch
"Die Single-Lüge"
ausführlich dargelegt wird.
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NEON-Titelgeschichte:
Liebe braucht Eifersucht.
Warum es jeder Beziehung hielft, wenn
man sich seines Partners nicht allzu sicher ist |
- DILLIG, Annabel (2008): Gutes Gift.
Eifersucht macht krank, ruiniert Beziehungen und ist nicht
vereinbar mit der modernen Welt. Trotzdem gelingt es einfach nicht
sie abzuschaffen. Vielleicht zum Glück. Denn in der richtigen Dosis
verabreicht, kann sie eine Liebe retten,
in: Neon, Februar
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- EUL, Alexandra (2008): "Mein
Traumjob ist Hausmütterchen!".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon,
Februar
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- KOCH, Christoph & Mathias IRLE (2008):
Mein lieber Freund!
Die Fernfreundschaft ist komplizierter als die Fernbeziehung: Man
heult seltener am Telefon und verdächtigt den anderen nicht ständig
der Untreue. Doch dafür lebt man sich Schritt für Schritt auseinander.
Unsere Autoren, selbst erfahrene Long-Distance-Freunde, raten: einfach
mal über alles schreiben,
in: Neon, Februar
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- KULLMANN, Kerstin (2008): Geschlossene
Gesellschaft.
Frauen sind gut ausgebildet, fleißig und kompetent, Männer machen
Karriere. Das ist kein Klischee, sondern immer noch die Wahrheit. Die
Autorin Annette Anton erklärt, warum es nicht reicht, besser als ein
Mann zu sein - und wie sie selbst der Mädchenfalle entkam,
in: Neon, Februar
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Zu den News
vom 20.
- 31. Januar 2008
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