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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
       
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 08. Februar 2018: [01.02.] [02.02.] [03.02.] [05.02.] [06.02.] [07.02.] [08.02.]

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Rückgang der Umverteilungseffekte von Renten und Sozialleistungen hat zwischen 2006 und 2016 zu einem Anstieg der Armutsgefährdungsquote unter "Alleinstehenden" beigetragen 

"Die Armutsgefährdungsquote Alleinstehender stieg seit 2006 um 11,4 Prozentpunkte von 21,5 Prozent auf 32,9 Prozent.  Über diesen Anstieg wurde am 12.-14. Februar 2018 in diversen Medien (Online und Print) berichtet. Die Differenz zwischen den Armutsgefährdungsquoten vor und nach Sozialleistungen einschließlich Renten (...) - die positive Verteilungswirkung der Sozialleistungen und Renten - sank von 42,0 Prozentpunkte in 2006 auf 30,7 Prozentpunkte in 2016. Diese EUROSTAT-Ergebnisse sollten nicht unbeachtet bleiben."
(aus: Bremer Institut für Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe (BIAJ) "Armutsgefährdungsquote Alleinstehender 2006 bis 2016 - vor und nach Sozialleistungen (EUROSTAT)" v. 15.02.2018)

 
       
       
   

08.02.2018

 
       
   

Die Familienpolitik im internationalen Vergleich in der Debatte

REIBSTEIN, Lena & Uta BREHM (2018): Müttererwerbstätigkeit in Industrieländern – Divergenz oder Konvergenz?
in:
Bevölkerungsforschung aktuell, Heft 1 v. 08.02.

 
       
   

Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

SCHRÖDER, Kristina (2018): Kinder für die Kinderlosen.
Essay: Viele Paare in Deutschland sind ungewollt ohne Nachwuchs. Der Staat könnte ihnen mit geringen Mitteln den Kinderwunsch erfüllen - gegen die Bedenken von Feministinnen oder Konservativen,
in:
Welt v. 08.02.

 
       
   

Die Entwicklung der Armut in Deutschland in der Debatte

EPD/KNA/DPA (2018): Kinder machen arm.
Bertelsmann Stiftung: Familien sind häufig finanziell schlechter gestellt als bisher angenommen,
in:
Frankfurter Rundschau v. 08.02.

 
       
   

Die Rentenpolitik der Parteien in der Debatte

STEFFEN, Johannes (2018): Die "Grundrente" im Koalitionsvertrag.
Ein Interpretationsversuch,
in:
sozialpolitik-portal.de v. 08.02.

 
       
   

Das Geburtengeschehen in Deutschland bis 2025. Oder: Warum Deutschland den Geburtenanstieg verschlafen hat

BURGER, Reiner (2018): Wo die Bildungskatastrophe beginnt.
Den Grundschulen in Nordrhein-Westfahlen fehlen Lehrer und Rektoren. Jetzt soll sich das ändern. Auch für die Schüler gibt es etwas Neues: einen Grundwortschatz,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.02.

Reiner BURGER berichtet über einen eklatanten Lehrermangel:

"In Duisburg fehlen 80 Lehrer, manche Stellen seien schon seit mehr als einem Jahr nicht besetzt, berichtet Bildungsdezernent Thomas Krützburg. Und obendrein haben 10 der 75 Grundschulen der Stadt derzeit keinen Rektor oder keine Rektorin; 63 könnten und müssten wegen ihrer Größe einen Konrektor haben, doch auch 25 dieser Stellen sind derzeit vakant. Es ist ein Teufelskreis, denn auf freie Stellen an Schulen ohne Leitung bewerben sich auch keine Lehrer. (...).
Insgesamt 390 Rektorenstellen waren zu Beginn des Schuljahrs 2017/2018 an den 2700 Grundschulen in NRW vakant, hinzu kamen 566 verwaiste Vertreterposten."

Mit weiteren Verbesserungen bei der Besoldung soll der Mangel behoben werden. Aufgrund des Geburtenanstiegs in Deutschland wird sich dieses Problem jedoch weiter verschärfen, denn Deutschland hat den Geburtenanstieg verschlafen. Dies wird sich in den nächsten 10 Jahren rächen.

 
       
   

Die Rentenpolitik der Parteien in der Debatte

CREUTZBURG, Dietrich (2018): Koalitionäre regeln die Renten von Zeitungsboten neu,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.02.

 
       
   

07.02.2018

 
       
   

Der Koalitionsvertrag in der Debatte

CDU/CSU/SPD (2018): Ein neuer Aufbruch für Europa. Eine neue Dynamik für Deutschland. Ein neuer Zusammenhalt für unser Land.
Koalitionsvertrag,
in:
sozialpolitik-portal.de v. 07.02.

 
       
   

Die Riester-Rente in der Debatte

BMF (2018): Statistische Auswertungen zur Riester-Förderung.
Auswertungsstichtag 15. Mai 2017 - Beitragsjahre 2013 bis 2016,
in:
Bundesfinanzministerium.de v. 07.02.

 
       
   

Martina Löw in der Debatte

REITZER, Hannah (2018): Vom Glück, ein Mannheimer zu sein.
SZ-Serie Was ist Heimat? Die Soziologin Marina Löw untersucht, wie Städte Neuankömmlingen ein Zuhause werden,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 07.02.

 
       
   

06.02.2018

 
       
   

Die Ehe in der Debatte

STALA BW (2018): Erneut mehr Hochzeiten im Südwesten.
Ledige Männer heiraten im Schnitt mit gut 33 Jahren, Frauen mit knapp 31 Jahren,
in:
Pressemitteilung des Statistischen Landesamt Baden-Württemberg v. 06.02.

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

GRUNDLEHNER, Werner (2018): "Die Kassen müssen in Jahrzehnten rechnen".
Ein Pensionskassenberater erklärt, wieso Vorsorgeeinrichtungen die strukturierten Produkte meist links liegen lassen,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 06.02.

 
       
   

05.02.2018

 
       
   

Die Institutionen der Single-Gesellschaft in der Debatte

ENGEL, Sarah Heidi (2018): Professionell kuscheln.
Viele Menschen sehnen sich nach körperlicher Nähe. Ein Verein vermittelt ihnen die sanfte Berührung,
in:
Welt v. 05.02.

 
       
   

Die Familienerweiterung als Problem

GEIS, Wido & Anja Katrin ORTH (2018): Frühe Eltern entscheiden sich für größere Familien.
Determinanten des Übergangs zu erstem, zweitem und dritten Kind,
in:
IW-Report Nr.3 v. 05.02.

Wido GEIS, Mitautor des Gutachtens Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Mehrkindfamilien in Deutschland für den Lobbyverband kinderreicher Familien Deutschland e. V., legt nun eine neue Veröffentlichung zum Thema vor. Das Gutachten bezog sich auf Ergebnisse von Martin BUJARD & Harun SULAK, wenn es heißt:

"Dass in Deutschland seit dieser Zeit so wenige Kinder geboren werden, geht zu bedeutenden Teilen darauf zurück, dass sich heute deutlich weniger Elternpaare für dritte und weitere Kinder entscheiden. Haben noch 22,4 Prozent der zwischen 1941 und 1946 geborenen Frauen drei und mehr Kinder zur Welt gebracht, waren es bei den zwischen 1972 und 1976 geborenen nur 17,0 Prozent. Dieser Rückgang der Zahl kinderreicher Familien erklärt Berechnungen von Bujard / Sulak (2016) zufolge rund 68 Prozent des Geburtenrückgangs, wohingegen nur 26 Prozent auf den deutlichen Anstieg der Kinderlosigkeit entfallen. Dennoch wird im politischen und wissenschaftlichen Diskurs über familienpolitische Ansätze zur Stärkung der Geburtenzahlen der Fokus in der Regel auf die Familiengründung und selten auf den Übergang zu drittem und weiteren Kindern gelegt." (2017, S.4)

BUJARD & SULAK beziehen sich jedoch in ihrem Beitrag Mehr Kinderlose oder weniger Kinderreiche? - anders als die Gutachten-Autoren - bei den 68 Prozent Rückgang keineswegs auf die Frauenjahrgänge ab 1941, denn diese sind bereits Teil des Problems, sondern auf den Geburtenrückgang der Frauenjahrgänge 1933 bis 1968. GEIS u.a. verfälschen also in ihrem Gutachten das Problem.

GEIS & ORTH gehen - im Gegensatz zu vielen anderen Studien - auf die Paarbildung als Voraussetzung der Familiengründung ein. Ihre Untersuchung unterscheidet jedoch nicht zwischen zusammenwohnenden Paaren und Paaren ohne gemeinsamen Haushalt, was ein gravierender Nachteil ist. GEIS & ORTH sehen auch in reiner Propaganda ein Mittel zur Steigerung der Geburten:

"Nicht nur das Timing von Familiengründung und Erweiterung auch die Werte und Normen im Hinblick auf die optimale Familiengröße bieten Ansatzpunkte für politisches Handeln. So muss im öffentlichen Diskurs und bei der Gestaltung politischer Maßnahmen darauf geachtet werden, dass die Familie immer der »Normalfall« und die Kinderlosigkeit der Ausnahmefall bleibt. (...). Ein besonderes Augenmerk sollte dabei auf größere Familien mit drei und mehr Kindern gelegt werden, die in der öffentlichen Meinung häufig eine eher ungünstige Konnotation erhalten. Hier ist es wichtig, auch positive Beispiele aufzuzeigen. Zudem sollten in der Kommunikation von öffentliche Einrichtungen (z. B. in Informationsbroschüren) verstärkt Bilder von Familien mit drei und mehr Kindern und nicht nur von der klassischen Zweikinderfamilie verwendet werden." (2018, S.18f.)

Der Versuch über Propaganda das Familienleitbild zu verändern wird seit jeher insbesondere in der Springer-Presse praktiziert. Solche Versuche können jedoch leicht das Gegenteil bewirken, wenn das Publikum ganz andere Vorstellungen vom eigenen Leben hat.     

 
       
   

Die Hochburgen der Alternative für Deutschland in der Debatte

RIETZSCHEL, Antonie (2018): Wem die Stadt gehört.
In Cottbus hat sich ein Graben aufgetan. Die einen finden: zu viele Flüchtlinge. Andere finden: zu viele Nazis. Über einen Ort, der seine Identität sucht,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 05.02.

KLEMT, Henry-Martin (2018): Cottbus mit und ohne Hass.
1500 Einwohner demonstrierten Mitmenschlichkeit - rechte Asylfeinde mobilisierten 3000,
in:
Neues Deutschland v. 05.02.

 
       
   

Die Entwicklung der Armut in Deutschland in der Debatte

ROTH, Steffen (2018): Trügerische Statistik.
Forum: Jeder minderjährige Flüchtling erhöht die Kinderarmut in Deutschland, obwohl es ihm im Regelfall besser geht,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 05.02.

 
       
   

Wilhelm Genazino in der Debatte

BÖTTIGER, Helmut (2018): Ewiger Mangel und verkorkste Lage.
Von der Mutter zur Geliebten und wieder zurück, ein bewährter Held ist wieder da: Wilhelm Genazinos neuer Roman "Kein Geld, keine Uhr, keine Mütze",
in:
Süddeutsche Zeitung v. 05.02.

 
       
   

Die Babyboomer in der Debatte

SCHWENN, Kerstin (2018): Übermütige Rentenversprechen.
Wenn die Babyboomer in Rente gehen, wird sich die Garantie nicht halten lassen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.02.

 
       
   

Die Entwicklung der Altersarmut in Deutschland in der Debatte

FISCHER, Eva (2018): Auf niedrigem Niveau.
Grafik des Tages: Die gesetzliche Rente in Deutschland reicht künftig vielen kaum zum Leben,
in:
Handelsblatt v. 05.02.

 
       
   

Das Single-Dasein in den USA

HÄRING, Norbert (2018): Das Leben am Limit.
Ökonomische Vergleiche: In den USA gibt es millionenfache absolute Armut wie in Entwicklungsländern, schreibt Nobelpreisträger Angus Deaton - und erntet heftigen Widerspruch,
in:
Handelsblatt v. 05.02.

 
       
   

03.02.2018

 
       
   

Der Immobilienmarkt in Deutschland in der Debatte

HESSE, Martin/JUNG, Alexander/SALDEN, Simone/SEITH, Anne (2018): Der Wohnungswahn.
Geldanlage: Das Eigenheim gilt als wichtiger Teil der Altersvorsorge. Doch Wohnungen und Häuser werden in Metropolen zunehmend unerschwinglich - und das Angebot ist so rar, dass windige Verkäufer leichtes Spiel haben. Lohnt sich der Immobilienerwerb noch?
in:
Spiegel Nr.6 v. 03.02.

 
       
   

Die Rentnermacht in der Debatte

BALZER, Imre/KNUTH, Hannah/LÜDKE, Steffen/NEZIK, Ann-Kathrin (2018): #diese altenleute.
Generationen: Junge Politiker leiden unter der Macht der Alten. Die dringend notwendige Verjüngung der Parteien kommt nicht voran,
in:
Spiegel Nr.6 v. 03.02.

 
       
   

Das Renteneintrittsalter und die Erhöhung der Erwerbsquote von Älteren in der Debatte

BARTSCH, Matthias & Dietmar HIPP (2018): "Ach, der Dachdecker".
Spiegel-Gespräch: Die frühere Verfassungsrichterin Renate Jaeger sagt: Das Rentensystem ist rechtsstaatswidrig, weil es nicht mehr zu verstehen ist. Und: Wir müssen alle noch länger arbeiten,
in:
Spiegel Nr.6 v. 03.02.

 
       
   

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

LEITHÄUSER, Johannes & Matthias WYSSUWA (2018): Frust und Frieden.
Alles hängt manchmal mit allem zusammen: eine Werft in der ostdeutschen Provinz mit den Koalitionsverhandlungen, der Streit über Rüstungsexporte mit den Sorgen in Vorpommern. Eine Geschichte über große Politik und die ganz kleine,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.02.

 
       
   

Die Schulpolitik der Kirchen in der Debatte

DECKERS, Daniel (2018): Gottes Verwaltungschef auf Erden.
Acht von Hamburgs 21 katholischen Schulen müssen schließen, weil Pensionslasten über Jahrzehnte ignoriert wurden. Auch der Bischof spielte keine rühmliche Rolle,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 03.02.

Die katholische Kirche in Deutschland schwimmt im Geld und Daniel DECKERS will uns weismachen, dass die Kirche in Hamburg ihre Schulen schließen muss, weil das Erzbistum Hamburg (genauso wie andere deutsche Bistümer, z.B. Limburg oder Eichstätt) Misswirtschaft betrieben hat.

Es wird Zeit die Kirchen als schlichte Unternehmen zu betrachten und sie auch so zu behandeln, statt sie weiter zu hätscheln. Die Hamburger Kirche will ihre Lasten sozialisieren, während die Profite weiterhin privatisiert werden. Das ist die typische Praxis neoliberaler Unternehmen!

 
       
   

Christian Baron - Proleten Pöbel Parasiten

BARON, Christian (2018): Die Möglichkeit einer Liebe.
Warum Michel Houellebecq von allen lebenden europäischen Schriftstellern der bedeutendste ist,
in:
Neues Deutschland v. 03.02.

 
       
   
02.02.2018
 
       
   

Die Rentenpolitik der Parteien in der Debatte

SCHWENN, Kerstin (2018): Das Rentenkonzept kostet Beitragszahler Milliarden.
Union und SPD einigen sich: Senioren sollen profitieren - die Jungen müssen zahlen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 02.02.

HEIDE, Dana & Peter THELEN (2018): Mütterrente kostet 3,4 Milliarden Euro.
CDU, CSU & SPD haben weitere Ergebnisse erzielt. Vor allem die Einigungen bei der Rente werden teuer,
in:
Handelsblatt v. 02.02.

SCHULZE, Tobias (2018): Renten sind sicher (bis 2025).
Auch das gibt es bei den Koalitionsverhandlungen: Die Gespräche zur Rentenpolitik enden harmonisch,
in:
TAZ v. 02.02.

 
       
   

Die Ostrentenangleichung in der Debatte

VATES, Daniela (2018): Ost-Rentnern soll es besser gehen.
Verhandler einigen sich auf Fonds zum Ausgleich von Nachteilen. Vor allem Frauen betroffen,
in:
Frankfurter Rundschau v. 02.02.

NEIßE, Wilfried (2018): Im Osten geschieden tut heute weh.
Brandenburg: Landesparlament beschoss Appell zur Einführung eines Entschädigungsfonds,
in:
Neues Deutschland v. 02.02.

 
       
   

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

LAUER, Céline (2018): Dieses verdammte Dorf.
Alwine in Brandenburg wurde im Dezember versteigert. Für 140.000 Euro. Der neue Besitzer macht nun einen Rückzieher. Der Grund klingt beunruhigend - und lässt die Bewohner bang zurück,
in:
Welt v. 02.02.

 
       
   

Die Altersvorsorge in der Schweiz in der Debatte

ENZ, Werner (2018): Die Versicherer bestehen den Finma-Test.
Die Prämieneinnahmen sind weiter rückläufig,
in: Neue Zürcher Zeitung
v. 02.02.

 
       
   

01.02.2018

 
       
   

Das Online-Dating in der Debatte

HAYER, Björn (2018): Halt mich warm.
Liebe: Tindern, berechnen und Risiken abmildern, so datet die Spätmoderne,
in:
Freitag Nr.5 v. 01.02.

 
       
   

Oliver Nachtwey in der Debatte

NACHTWEY, Oliver (2018): Für die vielen, nicht die wenigen.
Woher kommt die Krise der Linken? Sie hat das Mantra der Alternativlosigkeit verinnerlicht,
in:
Die ZEIT Nr.6 v. 01.02.

 
       
   

Das einsame Sterben in der Debatte

MÄRZ, Ursula (2018): In der Gefriertruhe.
Am Prenzlauer Berg in Berlin verschwinden zwei alte einsame Menschen und werden jahrelang nicht vermisst. Nur die Rente wird weiter ausbezahlt - an den mutmaßlichen Mörder,
in:
Die ZEIT Nr.6 v. 01.02.

 
       
   

Die Lebensversicherer als Akteur der Altersvorsorge: Von vollmundigen Versprechungen zur Entledigung der Altlasten

KROHN, Philipp (2018): Versicherungskunden mögen neue Garantieprodukte.
Die Deutschen lassen sich von ihren Garantien nicht abbringen - auch nicht durch die hochkomplexen neuen Varianten der Lebensversicherer,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.02.

HERZ, Carsten (2018): Die Leiden der Assekuranz.
Die Versicherer kämpfen mit sinkenden Zinsen und wachsenden Problemen. Dennoch setzen sie 2018 auf mehr Geschäft und mahnen in Berlin die rasche Regierungsbildung an,
in:
Handelsblatt v. 01.02.

SIEVERS, Markus (2018): "Kein Grund für Crash-Szenarien".
Lage der Lebensversicherer ist stabil. Die gesamte Branche verzeichnet Umsatzplus,
in:
Frankfurter Rundschau v. 01.02.

 
       
   
PSYCHOLOGIE HEUTE-Titelgeschichte: Die Stärke der Stillen.
Introvertierte Menschen entdecken ihre Talente und entwickeln neues Selbstbewusstsein

OTTO, Anne (2018): Die Stärke der Stillen.
Sie brauchen keine Partys, ein gutes Buch ist ihnen lieber. Sie reden wenig und verbringen gerne Zeit allein. Introvertierte standen lange im Schatten der geselligen Extravertierten und zweifelten oft, ob mit ihnen etwas nicht stimmt. Zunehmend entdecken die Stillen ihre Stärken und entwickeln ein neues Selbstbewusstsein,
in:
Psychologie Heute, Februar

Der Medienhype um die Introvertierten begann in Deutschland erst mit der Übersetzung des US-Bestsellers Still von Susan CAIN im Januar 2011 mit der ersten Psychologie Heute-Titelgeschichte und einem Sommerloch-Titel des Spiegel im August 2012.

Introvertierte sind die Mauerblümchen unserer neoliberalen Gesellschaft und die paar Untersuchungen und Bücher, die in der neuen Titelgeschichte vorgestellt werden, sind nicht wirklich dazu geeignet, um in Introvertierten die kommenden neuen Menschen zu sehen. Eher gilt Introvertiertheit als Fall für die Behindertenbeauftragten (wobei der Coach der Therapeut der Wahl ist), bestenfalls als Fall für die Diversity-Beauftragten von Unternehmen. Dass die gescheiterte US-Präsidentenkandidatin Hillary CLINTON sich zur Introversion bekennt ist nicht unbedingt ermunternd. Weil die Situation also alles andere als rosig ist, endet der Artikel wenigstens mit einer aufmunternden Vision: Die Zeit der Introvertierten beginnt erst. Das mag für die heute gerade Geborene ein Trost sein, denn die sollen alle Methusalems werden.    

 
       
   

Einsamkeit in der Debatte

EBERHARDT, Wolfram (2018): Einsam sein.
Es kann uns alle treffen: Jeder Dritte fühlt sich zeitweise einsam, und bei vielen wird dieser Zustand chronisch. Denn je mehr uns das Gefühl der Verbundenheit abhandenkommt, desto misstrauischer, eigenbrötlerischer - und einsamer werden wir. Wie entkommen wir dieser Falle?
in:
Psychologie Heute, Februar

 
       
   

Die Institutionen der Single-Gesellschaft in der Debatte

OTT, Helena (2018): Die Kuschlerin.
Elisa Meyers Arbeitsplatz ist ihr Bett. Fremde zahlen für ihre Umarmungen, nicht für Sex. Dennoch löst ihr Job Irritationen aus. Von der fließenden Grenze zwischen Gefühl, Therapie und Intimität,
in:
Neon, Februar

 
       
   

Die AfD-Hochburg Sachsen in der Debatte

MEINHARDT, Birk (2018): Nicht ohne Zorn.
Einst war hier ein Dorf. Dann kamen die Sozialisten, später die Privatisierer, zuletzt kamen Flüchtlinge. Nun ist Prohlis ein armer, gespaltener Stadtteil von Dresden mit empörten Bewohnern,
in:
Cicero, Februar

 
       
   

Die Lebensversicherer als Akteur der Altersvorsorge: Von vollmundigen Versprechungen zur Entledigung der Altlasten

BÖHME, Johannes (2018): "Der Sozialstaat hat eine eher traurige Geschichte".
Der einstige Maoist François Ewald wurde Schüler und Wegbegleiter des großen französischen Philosophen Michel Foucault. In Frankreich gilt er heute vielen als neoliberaler Verräter. Seinen Weg bereut er nicht,
in:
Cicero, Februar

Das Interview gibt Hinweise auf den Enstehungskontext des 1986 erschienenen Buchs L'Etat providence von François EWALD das 1993 als Der Vorsorgestaat erschien und damit quasi die Rechtfertigung für die Teilprivatisierung des deutschen Rentensystems lieferte. Bereits 1991 beschrieb EWALD in dem Buch Politik in der Risikogesellschaft das neoliberale Ethos der Versicherungsgesellschaft:

"Versicherung bezeichnet nicht nur eine Anzahl von Institutionen, durch die in unseren Gesellschaften bestimmte Sicherheitsbedürfnisse abgedeckt werden; sie bezeichnet vielmehr das Wessen des Gesellschaftsvertrages. Der Gesellschaftsvertrag in modernen Gesellschaften verwirklicht sich vermittelt der Strukturen und Mechanismen der Versicherung. Oder besser gesagt, die Gesellschaften treten in die Moderne ein, sobald der Gesellschaftsvertrag die Form eines Versicherungsvertrages annimmt. Die Versicherung konstituiert den realen Kern der modernen Gesellschaft." (1991, S.288)

EWALD verstand sich als PR-Agentur zur Beseitigung des schlechten Images der Versicherungswirtschaft. Die Altersvorsorge wurde damals mit keinem Wort erwähnt, wurde jedoch immer schon implizit mit einbezogen, wenn es heißt:

"In bezug auf die Finanzierungsprobleme der sozialen Sicherheit spricht man derzeit viel von der Krise des Wohlfahrtsstaats. Indem man so den Staat in den Vordergrund rückt, wird die Tatsache der »Versicherungs-Gesellschaft« verkannt. Die modernen Institutionen der sozialen Sicherheit repräsentieren den dritten Institutionalisierungspfad einer Politik, die Ende des letzten Jahrtausends begonnen hat. Zu ihr gibt es gegenwärtig keine Alternative. Ihr Prinzip besteht darin, ihren Inhalt zum Gegenstand permanenter Verhandlungen zu machen, indem der Gesellschaftsvertrag auf der gemeinsamen Abdeckung bestimmter Risiken gegründet wird."
(1991, S.99f.)

Man kann darin das Manifest der Finanzialisierung von Vorsorge sehen. Die Versicherungsindustrie war EWALDs Rettung wie er sagt, denn:

"Die Versicherungsindustrie hatte einen schlechten Ruf. Claude Bébéar, der Gründer und ehemalige Vorstandsvorsitzende von Axa, wollte die Branche intellektualisieren und attraktiver machen. Ich brachte eine wissenschaftliche Schriftenreihe zum Thema Risiko heraus."

Die 1980er Jahre waren der Beginn der soziologischen Individualisierungsdebatte, was nichts anderes als der Beginn des Neoliberalismus in Deutschland und Frankreich war.

"Wir wollten in den frühen 2000ern die Art und Weise, wie der Sozialstaat operiert, ändern. Der Wohlfahrtsstaat ist (...) aus ethischer Perspektive (...). ein Fehlschlag. (...). Wir haben uns von extremer Armut befreit. Von der Angst vor dem Morgen. Aber der Preis ist unsere Unterwerfung."

Mit Unterwerfung meint EWALD das Zahlen von Steuern, das in Deutschland von der Mehr-Netto-vom-Brutto-Fraktion bekannt ist. Mit dem Neoliberalismus fand jedoch eine Verschiebung der Macht vom Staat auf die Unternehmen statt. Damit ergeben sich nun ganz andere Herausforderungen für die Zukunft. EWALD setzt auf die Generation Macron. Man wird sehen, ob das klug ist.

 
       
   

Grundeinkommensmodelle in der Debatte

BOTHFELD, Silke (2018): Mit dem Grundeinkommen gegen den Sozialstaat?
Erik Olin Wright und Ronald Blaschke forderten in den Oktober- bzw. den November-"Blättern" 2017 die Einführung eines beindungslosen Grundeinkommens. Ob das tatsächlich eine emanzipatorische und gerechte Idee ist, diskutiert die Politikwissenschaftlerin,
in:
Blätter für deutsche und internationale Politik, Februar

 
       
   

Die globalisierte Dienstleistungsgesellschaft in der Debatte

WICHTERICH, Christa (2018): Der prekäre Care-Kapitalismus.
Sorgeextraktivismus oder die neue globale Ausbeutung,
in:
Blätter für deutsche und internationale Politik, Februar

 
       
   
DAS ARGUMENT-Schwerpunkt: Widersprüchliche Ressource Familie

ANASTASIADOU, Marianthi (2017): Der diskrete Charme der Familie.
Zu (neuen) Paradoxien des Privaten im Griechenland der Krise,
in: Das Argument, Nr.324

GARRIDO, María Gómez (2017): Die Familie in Spanien während der Krise.
Letzter Zufluchtsort?
in: Das Argument, Nr.324

McROBBIE, Angela (2017): Die neoliberale Ökonomie der Familie.
Wiederherstellung als soziale Fürsorgeinstanz und Zerstörung feministischer Errungenschaften,
in: Das Argument, Nr.324

HAUBNER, Tine (2017): Ein unbequemes Erbe.
Die Ausbeutung von Pflegearbeiten und der marxistische Ausbeutungsbegriff,
in: Das Argument, Nr.324

 
       
 

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