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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 01. - 07. Januar 2004

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

"Tom Ripley ist mit fünfundzwanzig schon ein älterer Herr. Er kann es nur sein, indem er das Leben, das seinem Stand und seiner Herkunft nach für ihn gedacht war, auslöscht. Das fällt ihm nicht schwer, denn Tom Ripley kommt aus dem Nichts. Er ist Vollwaise und in bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen. Er hat nicht studiert und muß sich mit erniedrigenden Jobs über Wasser halten, bevor er die Gelegenheit bekommt, ein anderer zu werden. Die Gelegenheit kommt, als er die Möglichkeit hat, seinen wohlsituierten Freund umzubringen und dessen Identität anzunehmen. (...). Eben noch ein grüner Junge aus dem Bostoner Kleinbürgertum, überspringt er einfach die mittleren Jahre, in denen er sich normalerweise ein Leben aufbauen, erkämpfen und einrichten müßte, und schnappt sich die Attribute und Ausstattungsstücke des gesetzten Alters der Upperclass. (...). Er will zu diesen goldbeschienenen jungen Menschen gehören, weil sie eine Vergangenheit haben und deshalb auch eine Gegenwart und Zukunft. Sie haben, ganz banal, eine Familie. Eine Familie, die ihn etwas vererbt hat, Geld, aber nicht nur Geld, sondern ein Leben, in das man gehören kann."(S.43f.)
(aus: Malin Schwerdtfeger "Wir Nutellakinder" im Kursbuch "Die 30jährigen")

 
       
       
     
       
     
       
     
       
   
  • LÖCHEL, Rolf (2004): Charaktermaske Chauvi.
    Claudia Benthien und Inge Stefan geben einen Sammelband zu kulturellen Inszenierungen von Männlichkeit heraus,
    in: Literaturkritik.de, Januar v. 06.01.

    • "Valerie, die weibliche Hauptfigur sei »die Männerphantasie an sich« und somit »der Traum jedes ordentlichen Sexisten«. Zudem handele es sich um einen Roman, den nur Sextouristen »gut finden« können. Denn da der Ich-Erzähler »unabgesichert« sei und zur »eigenen Stimme« werde, bleibe der Text stets eine »direkte Aussage des Autor-Subjekts«, der die Lesenden »in die Affirmation« zwinge. Zwingend ist auch diese Kritik, die Marlene Streeruwitz in einem Fernsehinterview gegen Michel Houellebecqs Roman »Plattform« in Anschlag brachte.
      Dennoch dürfte sie unter Literaturwissenschaftlern nicht auf ungeteilte Zustimmung treffen. Zu denjenigen, die Widerspruch erheben würden, dürfte vermutlich Thomas Borgstedt zählen. Diese Annahme legen zumindest seine Ausführungen über ein anderes Werk des französischen Autors nahe. In
      »Elementarteilchen« nämlich sieht Borgstedt nicht nur eine »Parodie auf den feministischen Diskurs«, an der er offenbar Gefallen findet, sondern auch einen »kulturkritisch skandalösen Tabubruch«, »provokant und 'politisch unkorrekt'«. Womit er für seinen Schützling schon tief in die Kiste der Immunisierungsstrategien gegriffen hat. Bei Houellebecqs »popliterarisch[em]« Buch, so fährt er fort, handele es sich um eine »biologisch unterfütterte ironische Affirmation« bestimmter »Geschlechterklischees« des »populär-feministischen Diskurses», die wiederum »eine kompensatorische 'Maskerade' de[s] verunsicherten Subjekt[s] durch genuin männliche Attitüden« sei. Womit er - für den Fall, dass die Immunisierungsstrategien nichts fruchten - sicherheitshalber noch auf den Mitleidseffekt für den armen Kerl setzt.
      Nachlesen lässt sich Borgstedts Verteidigungsrede - die im übrigen auch
      Christian Kracht gilt - in dem von Claudia Benthien und Inge Stephan herausgegebenen Sammelband »Männlichkeit als Maskerade«, dessen Titel auf Joan Rivieres Aufsatz »Womanliness as a Masquerade« (1929) anspielt und dessen Beiträge kulturelle Männlichkeits-Inszenierungen von der griechischen Mythologie über den Höfischen Roman und die Wiener Moderne bis hin zum »Superhelden-Genre« und der »Star Wars«-Trilogie der Gegenwart beleuchten
      ", schreibt Ralf LÖCHEL über ein Thema das in den letzten Jahren vermehrt zu Kontroversen geführt hat.
 
       
   
Helmut HÖGEs Informant berichtet von Singles, die in keiner Single-Statistik erfasst werden:

     "Die meisten Obdachlosen sind Männer. Frauen verlieren zwar schneller ihren Job, kommen aber besser damit klar, auch mit der Einsamkeit. Männer verwahrlosen zudem leichter. Sie suchen verzweifelt Kontakte, treffen sich mit anderen am Kiosk oder im Bahnhof, pennen mal hier mal dort und irgendwann sagen sie sich: »Ich brauch meine Wohnung, diesen Saustall, doch eigentlich gar nicht.» Man gibt einem Menschen noch kein Zuhause, wenn man ihm eine Wohnung zuweist."

Männliche Singles als Modernisierungsverlierer war von single-generation.de bereits vor längerer Zeit als ein Thema benannt worden, das es zu entdecken gilt. Der Artikel von HÖGE ist ein erster Einstieg in ein weitgehend brachliegendes Thema:

"Für Frauen gibt es an sich (...) mehr und bessere Hilfsangebote als für Männer. Außerdem sprechen die Gerichte zu Recht im Trennungsfall, wenn ein Kind da ist, meistens der Frau die Wohnung zu.
Und dann sind hier in den letzten Jahren rund 500 000 Männerarbeitsplätze weggefallen, aber 700 000 Frauenarbeitsplätze neu entstanden. Für Männer sieht es also immer schlechter aus - besonders von einem bestimmten Alter an und bei bestimmten Berufen. Es gibt inzwischen eine regelrechte Partnerlosigkeit aus Armut. Die Männer sind einsam, weil sie arm sind und umgekehrt.
"

Immer wieder hat single-generation.de darauf hingewiesen, dass das Alleinleben im mittleren Lebensalter männlich ist, während die sozialpopulistische Presse lieber über die einsame Karrierefrauen im Single-Appartement berichtet. Männliche Singles gehören außerdem überproportional zu den Geringverdienern, was - weil es nicht ins Yuppie-Klischee unserer Sozialpolitiker passt - ausgeblendet wird.

 
       
   
Bernhard PÖTTER darf heute ausnahmsweise ein Herz für Kinderlose haben:

"Kinderlose kann man ohne Risiko beschimpfen. Man erntet dafür allgemeine Zustimmung wie sonst nur beim Lob für Harald Schmidt. Totaler Mainstream. Schon das Etikett lässt keinen Raum für Sympathie: Kinderlos, da schwingt mit: arbeitslos, herzlos, gnadenlos, skrupellos, Trauerkloß. Da vergessen wir gern die Details. Dass es nämlich nur ein kleiner Teil der »Kinderlosen« ist, der sich aus lauter Sehnsucht nach Selbstverwirklichung gegen den eigenen Nachwuchs und für Pudel und Prosecco entscheidet. Dagegen sind viele Kinderlose entweder wegen eines medizinischen Problems »ungewollt kinderlos« (immerhin jedes siebte Paar); sie finden keinen Partner, mit dem sie Brutpflege betreiben könnten; sie können es sich (noch) nicht leisten, Kinder in die Welt zu setzen, oder sie arbeiten so viel, dass Kindermachen nicht mehr in den Terminkalender passt. Und nur Frauen fallen in die Rubrik »kinderlos«. Bei Männern heißt das »ungebunden«."

In der taz sind Männer dagegen zeugungs- und erziehungsunwillig (für ersteres ist Ulrike WINKELMANN zuständig und für letzteres Barbara DRIBBUSCH), vergisst er anzumerken. Und ganz auf dem neuesten Stand ist PÖTTER eben auch nicht, denn die FAZ hat den kinderlosen Mann entdeckt.

 
       
     
       
   
SPIEGEL-Titelgeschichte: Der letzte Deutsche.
Auf dem Weg zur Greisen-Republik
  • BÖLSCHE, Jochen u.a. (2004): Land ohne Lachen.
    Deutschland schrumpft - und ergraut. Die Bundesrepublik rangiert mit ihrer Geburtenrate unter 190 Staaten auf Platz 185. Vier von zehn deutschen Akademikerinnen verzichten auf Mutterglück und Mutterstress. Sind die Frauen in den Gebärstreik getreten - oder die Männer in den Zeugungsstreik?
    in: Spiegel Nr.2 v. 05.01.

 
       
   
OUTLOOK INDIA-Titelgeschichte: The World's Youngest Nation.
The Zippies Are Here. 54 percent of Indians are now below 25 years of age. Young city or suburban residents between 15 and 25 years of age, with a zip in their stride.
Im Spiegel-Ranking des Kindermangels steht Indien auf Platz 80! Also kaum mehr als Mittelmäßigkeit bei der Nachwuchsproduktion. Das sieht Outlook India aber ganz anders: Indien ist Weltspitze.

Benchmarking ist eben eine Frage des Indikators. Will man eine Nation schlecht machen - wie unsere Neoliberalen - oder will man die Stärken hervorheben - z.B. wie Detlef GÜRTLER in Vorbild Deutschland.

  • SINHA, Suveen K. (2004): Age Of The Zippie.
    S/He's Liberalisation's Child, living for today, spending like there's no tomorrow and at peace with ist transience,
    in: Outlook India v. 05.01.

  • JOSEPH, Manu (2004): The Generation Why.
    Let's say they don't gel. Questions about India? This writing lump of humanity, this vast brown terra incognita elicits just one response from them - "don't know"..."can't say"...
    in: Outlook India v. 05.01.

  • MENON, Sadanand (2004): Mad Cow Disease Of Self-Consumtion.
    Young India seems to be in the grip of a new politics of memory, a kind of gibberish of the mind,
    in: Outlook India v. 05.01.

 
       
     
       
     
       
   
  • KOCH, Klaus Georg (2004): Blick in ältere Höllen.
    Mit den neuen Zumutbarkeitsregelungen für Arbeitslose dreht der Staat am Begriff der Arbeit,
    in: Berliner Zeitung v. 05.01.

 
       
     
       
   
  • SCHNURR, Eva-Maria (2004): Weblogs im Wahlkampf.
    "Sie haben ein Modem? Ich habe eine Meinung!",
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 04.01.

Eva-Maria SCHNURR mokiert sich über unliebsame Konkurrenz für Qualitätszeitungen:

"die politischen Blogs haben eine Mission. Sie wollen die aus ihrer Sicht oft einseitige oder selektive Medienberichterstattung ergänzen. (...).  
Blogs gibt es zu fast jedem denkbaren Thema von Handarbeitstips bis zu selbstverfaßter Lyrik. Doch Ziel der politischen Blogger ist es, ihre Meinung zu verbreiten. Deshalb kommentieren sie Artikel aus Zeitungen und Magazinen, stellen Informationen aus kleineren, nur lokal erscheinenden Medien zusammen, veröffentlichen bislang in der Öffentlichkeit nicht beachtete Studien oder notieren ihre Gedanken zum Tagesgeschehen."

Single-generation.de gehört zwar technisch gesehen nicht zu den Blogs, aber das Ziel die Einseitigkeit der angeblich objektiven Qualitätszeitungen sichtbar werden zu lassen und unterdrückte Informationen zugänglich zu machen, ist ein Anliegen dieser Site. Die Quellenangaben ermöglichen eine Transparenz, die den traditionellen Medien vielfach fehlt.

 
       
     
       
   
  • NEUE ZÜRCHER ZEITUNG-Zeitfragen: Leichtes und Sinnhaftes

    • HERRMANN, Jörg (2004): Ekstasen des Sehens.
      Das Kino als Ort religiöser Erfahrung,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 03.01.

    • LANDBECK, Hanne (2004): Der Herzschlag der Mediengesellschaft.
      "Daily Soaps" bringen einfaches Glück,
      in: Neue Zürcher Zeitung v. 03.01.

"Vier Dailys, «Verbotene Liebe» und «Marienhof» im ersten deutschen Programm und «Unter uns» und «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» bei RTL, teilen sich den heiss umstrittenen, aber gesättigten Markt. Kein Einlass mehr in die Welt der Happy few. Im Gegensatz zur «Lindenstrasse» und zur für diese vorbildlichen britischen «Coronation Street» sind die Dailys nicht gerade gesellschaftskritisch. Sie pochen mitten im Herzen der Mediengesellschaft und propagieren den «hippen Lifestyle» eines Grossstadtmilieus, in dem sich hauptsächlich weisse, «trendsettende» Menschen meist deutscher Abstammung tummeln, die ein enges Beziehungsgeflecht schicksalhaft miteinander verknüpft. Aus unzähligen WG und angesagten Kneipen, den Treffpunkten für alle seelenüberquellenden und deshalb unaufhörlich plappernden Protagonisten, schwappen die flott jugendsprachlich gefärbten, dabei aber peinlich genau Problemmilieus - wie die deutsch-türkische oder auch die ostdeutsche Gemeinschaft - vermeidenden Sprachhülsen zum einsam Fernsehenden. Globalisierung kommt werbefreundlich als Australienreise vor", berichtet Hanne LANDBECK, die 2002 das Buch Generation Soap veröffentlicht hat.
 
       
   
  • SIEMS, Dorothea & Cornelia WOLBER (2004): "Familienfreundlichkeit ist ein wichtiger Standortfaktor".
    Ministerin Renate Schmidt (SPD) appelliert an die Kommunen, die Kinderbetreuung zu verbessern,
    in: Welt v. 03.01.

 
       
     
       
   
Der hessische Wirtschaftsminister RHIEL ist bestens informiert über den Stand der Kinderlosigkeit in Deutschland, nur weiß niemand woher er das weiß:

"Rhiel sprach von einer Polarisierung innerhalb der jüngeren Generationen. Vor allem die besser Gebildeten blieben kinderlos. In Westdeutschland werden 40 Prozent der jungen Akademiker zeitlebens ohne Nachwuchs bleiben. (...). Vor allem die männlichen Hochschulabsolventen übernehmen nach Aussagen der Statistiker für den Nachwuchs nur ungern Verantwortung. Nahezu 50 Prozent von ihnen blieben kinderlos."

Was denn nun? Sind Kinderlose nun zeitlebens kinderlos, erziehen sie nur nicht oder zeugen sie nicht. Was meint also Herr RHIEL, wenn er von Kinderlosen spricht? Es trifft sich ganz gut, dass Kinderlosigkeit in Deutschland ein sehr dehnbarer Begriff ist. Im Grunde sind eben 100 % der Bevölkerung hierzulande irgendwann in ihrem Leben kinderlos! Mehr geht nun wirklich nicht mehr.

 
       
   
  • Das Single-Dasein in Indien

    • STEINBERGER, Karin (2004): Eine Frage des Preises.
      Heiratsmarkt in Indien: "Es ist die Hölle. Sie haben keine Ahnung, wie rückständig wir sind". Jedes Jahr sterben Tausende Frauen, weil ihre Eltern die geforderte Mitgift nicht bezahlen können - Nisha Sharma hat sich dagegen gewehrt,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 02.01.

 
       
     
       
     
       
   
  • WINKELMANN, Ulrike (2004): In Zukunft ganz dynamisch.
    Es wird weiter reformiert: Die Pflegeversicherung,
    in: TAZ v. 02.01.

    • Ulrike WINKELMANN über die Kluft zwischen dem Notwendigen und dem Gerechten: "Noch im Januar wird Sozialministerin Ulla Schmidt Eckpunkte eines Gesetzes vorlegen, das bis zum Sommer verabschiedet sein soll. Erste Details wurden zu Jahresende schon verraten: So soll von Nicht-Erziehenden ein Extrabeitrag von 2,50 Euro verlangt werden. Zwar haben sämtliche Experten geraten, die Vorgabe des Karlsruher Gerichts lieber über die Steuer umzusetzen. Doch von Finanzminister Hans Eichel (SPD) ist in diesem Jahr nichts, gar nichts zu erwarten.
      Also muss Schmidt sich mit ihrer Strafgebühr unbeliebt machen - vor allem bei denen, deren Kinder schon aus dem Haus sind."
 
       
     
       
   
Auf diese Ursache des Geburtenrückgangs ist bisher noch niemand gekommen:

"Möglicherweise hatte die demografisch fatale Unfähigkeit zum Heiraten und Kinderkriegen in den vergangenen Jahrzehnten damit zu tun, dass es einfach nicht mehr genug Pantoffeln in Deutschland gab. (...). Schuld am Verschwinden der Pantoffel waren natürlich die 68er",

verkündet Matthias HEINE. Die Trendwende liest HEINE deshalb aus dem Comeback der Pantoffel ab:

"Der Pantoffel wird wieder gesellschaftsfähig. Die Szene hat ihn neuerdings angeblich als »Loungewear« entdeckt. (...).
So schließt sich der Kreis: Die Rückkehr des Pantoffels ist möglicherweise Zeichen eines Paradigmenwechsels in der Familienpolitik des Staates und der Einzelnen. Man hat keine Angst mehr vor Ehe, Kindern und der durch sie angeblich drohenden Verpantoffelung."

 
       
     
       
   
  • DÖRING, Nicola (2004): Verliebt - verlobt - vernetzt.
    Paarbeziehungen im Internet-Zeitalter,
    in: Psychologie Heute, Januar

 
       
     
       
   
  • NUBER, Ursula (2004): Die Kunst, "richtig" zu scheitern.
    Es gibt nur noch wenige Tabus. Eines davon ist das Scheitern. In unserer erfolgsorientierten Zeit ist kein Platz für Niederlagen. Fatal: Denn jeder Mensch gehört zu irgendeinem Zeitpunkt seines Lebens zu den Losern. Ein Ziel, einen Plan aufgeben zu müssen, das ist eine elementare Lebenserfahrung. Doch nur wer richtig damit umgehen kann, erkennt den Gewinn, der im Scheitern liegt, 
    in: Psychologie Heute, Januar

 
       
   
  • RUTSCHKY, Katharina (2003): Tod und Gedächtnis.
    Über den neuen Umgang mit der Endlichkeit des Lebens,
    in: Merkur, Januar

 
       
   

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Zu den News vom 17. - 31. Dezember  2003

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

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