[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 23.-31.Dezember 2006
News 14.-22.Dezember 2006
News 07.-13.Dezember 2006
News 01.-06.Dezember 2006
News 18.-30.November 2006
News 09.-17.November 2006
News 07.-08.November 2006
News 01.-06.November 2006
News 21.-31. Oktober 2006
News 18.-20. Oktober 2006
News 11.-17. Oktober 2006
News 05.-10. Oktober 2006
News 01.-04. Oktober 2006
News 01.-30. September 2006
News 25.-31. August 2006
News 19.-24. August 2006
News 12.-18. August 2006
News 07.-11. August 2006
News 01.-06. August 2006
News 29.-31. Juli 2006
News 20.-28. Juli 2006
News 14.-19. Juli 2006
News 11.-13. Juli 2006
News 05.-10. Juli 2006
News 01.-04. Juli 2006
News 29.-30. Juni 2006
News 22.-28. Juni 2006
News 14.-21. Juni 2006
News 01.-13. Juni 2006
News 20.-31. Mai 2006
News 14.-19. Mai 2006
News 11.-13. Mai 2006
News 07.-10. Mai 2006
News 01.-06. Mai 200t
News 29.-30. April 2006
News 26.-28. April 2006
News 23.-25. April 2006
News 19.-22. April 2006
News 11.-18. April 2006
News 08.-10. April 2006
News 05.-07. April 2006
News 03.-04. April 2006
News 01.-02. April 2006

News 28.-31. März 2006
News 25.-27. März 2006
News 23.-24. März 2006
News 22. März 2006
News 21. März 2006
News 20. März 2006
News 19. März 2006
News 17.-18. März 2006
News 16. März 2006
News 15. März 2006
News 14. März 2006
News 09.-13. März 2006
News 07.-08. März 2006
News 05.-06. März 2006
News 04. März 2006
News 01.-03. März 2006
News 21.-28. Februar 2006
News 16.-20. Februar 2006
News 10.-15. Februar 2006
News 05.-09. Februar 2006
News 01.-04. Februar 2006

News 2006
News 2005
News 2004
News 2003
News 2002
News 2001
News 2000

 
       
   
Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 01. - 08. Januar

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

Die Frau, die ja sonst nichts zu tun hat

"Helga und Alice stehen vor der Liste mit den Urlaubswünschen. (...). »Warum nimmst du nicht den Juni? (...). Du weißt genau, dass ich mit den Kindern auf die Ferien angewiesen bin.  « (...).
             Sie kann tun und sagen, was sie will; was mehr wiegt als alles andere, ist die Tatsache, dass sie eine alleinstehende Frau ist. Danach wird sie beurteilt. Bei der Arbeit zeigt sich dieses Urteil darin, dass sie die unangenehmensten Dienste kriegt, die meisten Wochenenden und fast alle Feiertage. »Das kann Alice mal machen«, heißt es dann, und an dem kleinen Wörtchen »mal« ist zu erkennen, was gemeint ist: Die macht ja sonst nichts."
             Alice macht viel. Sie kümmert sich um ihre alte Mutter, die alleine nicht mehr gut zurechtkommt. Mit ihr verbringt Alice die meisten ihrer freien Tage. Alice hat Freundschaften, die sie sehr ernst nimmt und für die sie einiges tut. Für ihre frisch geschiedene Freundin Ingrid zum Beispiel, die sich nicht traut, mit den zwei Kindern alleine zu verreisen. Ihr hat Alice versprochen, dass sie zusammen wegfahren - wenn sie denn in den Ferien Urlaub bekommt. Alice hat außerdem ein offenes Ohr für alle, die es brauchen. Wo andere sich umdrehen und gehen, weil zu Hause die Männer warten, da bleibt Alice stehen und hört zu. Nur zählt das ja alles nicht. Denn Alice hat sich, wie gesagt, nicht vermehrt."
(aus: Monika Hoffmann "Solo aufs Parkett", 2006, S.116f.)

 
       
   
 
  • BOWIE, David (2007): Wie ich Ziggy Stardust erfand.
    Der britische Musiker David Bowie feiert heute seinen 60. Geburtstag. Für ein Buch hat er aufgeschrieben, wie seine Figur Ziggy Stardust entstanden ist. Das androgyne, überirdische Clownswesen ist die Mutter aller künstlichen Popfiguren,
    in: Welt v. 08.01.
  • DATH, Dietmar (2007: Der weise Pfau,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.01.
    • Inhalt:
      "
      Er war Beatnik, Glamboy, Mod; immer aber von jener zuverlässigen Halbseidenheit, die informierte Beobachter jederzeit zu durchschauen glaubten und der doch niemand je ganz auf den Grund gehen konnte", schreibt Dietmar DATH zu David BOWIE.
 
  • REHFELD, Nina (2007): No Sex statt Safer Sex.
    Sicher ist sicher: Die US-Gesundheitsbehörde empfiehlt Bürgern bis 29 Enthaltsamkeit,
    in: Berliner Zeitung v. 08.01.
 
  • EUBEL, Cordula (2007): Grüne entdecken die Familie.
    Die Beschränkung auf Teilbereiche wie Kinderarmut soll ein Ende haben, die Betreuung ausgebaut werden,
    in: Tagesspiegel v. 08.01.
     
 
 
 
  • SCHNAAS, Dieter (2007): Das Elterngeld setzt die staatliche Bevormundung der Familie fort,
    in: Wirtschaftswoche Nr.1-2 v. 08.01.
 
  • WEHNER, Markus (2007): "Jetzt nähern wir uns der Familie".
    Renate Künast über neues Denken bei den Grünen, putzige Muttis und Traummänner im Kabinett,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.01.
    • Anmerkung:
      "
      Für uns ist Familie dort, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern Verantwortung übernehmen", sagte CDU-Generalsekretär POFALLA einen Tag zuvor. Nun heißt es von der Grünen-Fraktionschefin KÜNAST:
      "Familie ist der Ort, an dem dauerhaft und verbindlich Verantwortung übernommen wird."

                   Dies könnte ein Vorgeschmack auf einen kommenden schwarz-grünen Konsens sein, der sich bereits im Jahr 2001 abzuzeichnen begann.
                   Neu ist jedoch, dass bei den Grünen die Multilokale Mehrgenerationenfamilie entdeckt wird:
                   "Die kleine Familie übernimmt Verantwortung, für Kinder, aber auch für die alten Eltern, ohne dass man räumlich zusammen wohnt."
                   Die Nichtberücksichtigung haushaltsübergreifender Sozialbeziehungen war einer der Hauptkritikpunkte von single-dasein.de - nicht nur - am 2001er-Familienkonzept der Grünen.  
 
  • OCHS, Birgit (2007): Kensington in Prenzlauer Berg.
    Ob einheitlich oder im kunterbunten Stilmix - in Berlin sind Townhouses in Mode,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.01.
 
  • LOY, Thomas (2007): 3 Zimmer, Küche, Oma.
    Das soll die Lösung eines großen Problems sein: Alt und Jung ziehen in ein Haus und helfen einander. Doch wie funktioniert die simulierte Familie?
    in: Tagesspiegel v. 07.01.
 
  • DOERING, Martina (2007): Die unfreiwilligen Singles von Kairo.
    Millionen junge Ägypter können aus Geldmangel nicht heiraten. Sexueller Frust und Übergriffe auf Frauen sind die Folge,
    in: Berliner Zeitung v. 06.01.
 
 
  • Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes: "2006 - Bevölkerungsrückgang hält an"

    • VOLMER, Hubertus (2007): "Wie bei den Autobahnen".
      Gespräch mit dem familienpolitischen Sprecher der Unionsfraktion Johannes Singhammer,
      in: n-tv v. 05.01.
      • Anmerkung:
        Die Passauer Neue Presse hat SINGHAMMER als Verfechter einer Rente nach Kinderzahl ins Gespräch gebracht. SINGHAMER dementiert dies:

                     "Sie werden mit der Forderung nach höheren Rentenbeiträgen für Kinderlose zitiert. Ist es nicht ungerecht, Paare ohne Kinder zu bestrafen?
        Diese Forderung haben wir nirgends erhoben, auch in unseren internen Überlegungen nicht. Wenn ich den entscheidenden Satz aus unserem Strategiepapier mal vorlesen darf: Uns geht es darum, "den Beitrag von Kindern für den Generationenvertrag künftig anders und besser zu bewerten". Es geht um eine Besserstellung der Familien, die Kinder erziehen - nicht darum, jemandem etwas wegzunehmen.
        Woher soll das Geld für diese Besserstellung kommen?
        Diese Frage wird natürlich immer wieder gestellt. Ich darf daran erinnern, dass alle öffentlichen Haushalte durch den Geburtenrückgang entlastet werden. 1990 hatten wir in Deutschland noch mehr als 900.000 Geburten. Im vergangenen Jahr waren es nur noch rund 670.000
        ", behauptet Johannes SINGHAMMER.
                     Das Statistische Bundesamt schätzt die Zahl der Lebendgeborenen für das Jahr 2006 auf 670 - 680 Tausend. SINGHAMMER nennt dagegen nur die Untergrenze.
                     Die Zahlen bedeuten zwar einen Rückgang der Geborenen gegenüber 2005. Angesichts des rapiden Rückgangs der potenziellen Mütter zwischen 1968 und 1973 darf die geschätzte Geborenenzahl jedoch nicht vorschnell als Sinken der Geburtenrate gedeutet werden. Vielmehr könnte sich dahinter sogar ein Anstieg der Geburtenrate verbergen.
                     Die  Medienberichterstattung des letzten Jahres sollte als Warnung dienen. Die Medien könnten in Verruf geraten, wenn sich dies nun erneut wiederholt.
    • SPERBER, Kathrin (2007): Rosige Aussichten,
      in: Frankfurter Rundschau v. 06.01.
      • Inhalt:
        "Hurra, Deutschland schrumpft!" schreibt SPERBER angesichts der neuen Bevölkerungszahlen:

                     "Endlich weniger Kinder. Das ist doch ein feiner Gedanke. Wir können das vorhandene Geld in deren gute Bildung und in richtig schöne Kindergärten mit genügend Pädagogen stecken. Was übrig bleibt, investieren wir in Alten-Residenzen, die ihren Namen auch verdienen", meint SPERBER.
 
 
 
 
 
  • MAYER, Michael (2007): Wie kommt der Mensch in die Welt?
    Ludger Lütkehaus skizziert eine Philosophie der Geburt,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 04.01.
    • Inhalt:
      "
      Die medizinisch-technische Implementierung der durch Kontroll- und Diagnoseverfahren erwirkten Geburt nach Wunsch und Wille, der «optionalen Geburt», zwinge die Philosophie zum Eingedenken dessen, was sie in ihrer zweieinhalbtausendjährigen Todesversessenheit nolens volens übersehen habe. «Geburtsvergessenheit» lautet der Vorwurf, den Lütkehaus seiner Disziplin macht", meint MAYER zum Buch "Natalität" des Literaturwissenschaftlers Ludger LÜTKEHAUS.
 
  • BUHR, Elke (2007): Verschlafen,
    in: Frankfurter Rundschau v. 04.01.
 
  • SIGUSCH, Volkmar (2007): Materielle Ungleichheit.
    Die sexuelle Frage,
    in: Frankfurter Rundschau v. 04.01.
    • Inhalt:
      "
      Nach wie vor werden bei uns wissenschaftliche Leistungen von Menschen nach ihren Geschlechtsteilen beurteilt", erläutert Volkmar SIGUSCH.
 
  • RUCHLAK, Nicole (2007): Die demografische Herausforderung.
    Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung,
    in: DeutschlandRadio v. 03.01.
    • Anmerkung:
      "
      Die Experten sind sich weit weniger einig, als es den Anschein hat. Das betrifft sowohl die Prognosen als auch deren Bewertung", meint RUCHLAK zur aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung.
                   Man muss jedoch fragen, warum sich diese Erkenntnis erst jetzt breit macht. Im Buch "Die Single-Lüge" wird nachgewiesen, dass dieser Schluss bereits zum Zeitpunkt der letzten Bevölkerungsvorausberechnung hätte gezogen  werden müssen. Nun also lautet der neue Konsens:
                   "Deutschland 2050, ein Zwischenresümee: Unbestritten ist allein die Tatsache, dass es in Zukunft weniger junge und viel mehr alte Menschen in Deutschland geben wird. Und dass man sich auf eine völlig andere Bevölkerungsstruktur einstellen muss. Alle anderen Einschätzungen beruhen auf Spekulationen und Interpretationen: Es gibt weder einen Konsens darüber, wie sich die Geburtenrate und die Lebenserwartung entwickeln werden, noch weiß man, wie viele Erwerbstätige wie viele Rentner finanzieren müssen oder wie sich die Produktivität steigern wird."
 
 
 
  • ASI (2007): Elterngeld und Familienförderung.
    Über Kinder reden,
    in: Tagesspiegel v. 02.01.
  • DRIBBUSCH, Barbara (2007): Silvester trennt arme und reiche Eltern.
    Seit Neujahr gilt für die Mütter und Väter Neugeborener das neue Elterngeld. Viele nicht berufstätige Mütter aber waren froh, wenn sie ihr Baby noch vor dem 1. Januar, null Uhr, bekamen - für sie ist die alte Regelung zum Erziehungsgeld günstiger,
    in: TAZ v. 02.01.
  • SCHMITT, Cosima (2007): Konsens für Babys.
    Das neue Elterngeld ist Zeichen einer neuen CDU-Familienpolitik,
    in: TAZ v. 02.01.
  • ZYLKA, Regine (2007): Hoffen auf den Babyboom,
    in: Berliner Zeitung v. 02.01.
 
MANAGER MAGAZIN-Titelgeschichte:
Bremst die Ehe die Karriere?
Kontroverse unter Managern
  • BUCHHORN, Eva (2007): Family Business.
    Unverheiratete Manager waren einst chancenlos. Heute scheinen Singles und kinderlose Paare einen Startvorteil zu haben. Bremst die Familie die Karriere?
    in: Manager Magazin, Januar
    • Inhalt:
      An der Manager-Ehefront herrscht weiterhin Abwehrkampf.

                   Eva BUCHHORN redet den aufmüpfigen Ehegattinnen kräftig ins Gewissen. Die Gattinnen gefährden den Erfolg ihrer Männer (= Helden) und ihren eigenen Status, wenn sie sich nicht der alten Moral beugen und ihren Männern den Rücken frei halten.
                   BUCHHORN führt zwei Argumente auf, die sich als Druckmittel gegen allzu aufmüpfige Ehegattinnen erweisen.
                   1) Die Konkurrenz der Singles/Kinderlosen
                   BUCHHORN kann zwar keine Zahlen vorweisen, aber seit der Begriff "Single-Gesellschaft" in aller Munde ist, reicht schon der Verweis auf die Existenz dieser Spezies, um das Aus-der-Reihe-tanzen-wollen in die Schranken zu verweisen.
                   Familienmenschen sind gegenüber Singles/Kinderlosen im Nachteil, aber eben nur, wenn die Ehefrau nicht ihren Pflichten nachkommt, dem Mann den Rücken frei zu halten. Eigene Karriere oder Entlastung im Haushalt darf eine Ehegattin eines Managers nicht von ihrem Mann erwarten.
                   2) Die Ersatzfrau wartet nur auf ihren Einsatz
                   BUCHHORN erwähnt zwar, dass aufgrund der Zunahme von Hochschulabschlüssen die Frauen ihre Männer heutzutage stärker unter Druck setzen können als früher. Eigenes Leben, eine Karriere und Entlastung im Haushalt stehen für die Wünsche nach einer modernen Partnerschaft. Da die männlichen Helden aber lieber ihre aufmüpfige Ehefrau "entsorgen", statt auf den beruflichen Erfolg zu verzichten, muss die Ehegattin die jüngere und pflegeleichte Ersatzfrau fürchten.
                   Als Fazit lässt sich ziehen: Wenn sich an den Werten im Arbeitsleben der Manager nichts ändert - und wenig deutet darauf hin -,  dann bleibt in Managerkreisen weiterhin das traditionelle Modell erste Wahl.
                   Das Etikett "Neue Hausfrau" steht mittlerweile für die Aufwertung der Hausfrau, die in der Vergangenheit oftmals mit dem abwertenden Begriff des "Heimchen am Herd" belegt wurde.
 
NEON-Titelgeschichte:
Wie frei sind wir wirklich?
Auto, Miete, Waschmaschine - wann es endgültig Zeit ist, von Eltern unabhängig zu werden
  • CARL, Verena (2007): Nehmen von den Alten.
    Unbezahlte Praktika, Zeitverträge, Niedrighonorare: Oft sind Jobeinsteiger noch Jahre nach Ausbildungsende auf Finanzspritzen von den Eltern angewiesen. Selbst wenn jene gern helfen, bleibt ein Problem: die finanzielle Abhängigkeit ist das Gegenteil von Freiheit,
    in: NEON, Januar
    • Inhalt:
      "Zum Stichtag 30. September 1999 waren bei der Bundesagentur für Arbeit 4330 Praktikanten mit Uniabschluss als Jobsuchende registriert, fünf Jahre später hatte sich die Zahl glatt verdoppelt - Tendenz steigend. (...).

                   Ein Trend, den auch die aktuelle Globalife-Studie unterstreicht. Der Bamberger Soziologieprofessor Hans-Peter Blossfeld hat gemeinsam mit 60 Wissenschaftlern aus 20 Ländern der westlichen Welt über mehrere Jahre untersucht, wei sich die Globalisierung auswirkt.
                   (...).
      Glück im Unglück, dass die ältere Generation genügend Vermögen gehortet hat, um ihren Nachwuchs auch nach dem Diplom weiter durchzufüttern. Laut Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) unterstützen 16 Prozent aller über 65-Jährigen ihre Kinder oder Enkel regelmäßig. Im Durchschnitt werden 350 Euro gezahlt. Was nicht heißt, dass die anderen ihrem Nachwuchs gar nicht unter die Arme greifen - sie tun es nur nicht per Dauerauftrag, sondern steuern etwas bei, wenn gerade Not am Mann ist. Holm Friebe, Koautor des Buches über Freiberufler-Netzwerke, »Wir nennen es Arbeit«, hat beobachtet: »Der Reichtum der Nachkriegsgeneration sammelt sich bei denen, die heute ins Rentenalter kommen. Schon zu Lebzeiten wird das Erbe tropfenweise weitergegeben.« Auch so mancher Angehörige der selbsternannten »digitalen Bohème« kann seinen brotlosen Multimediaprojekten nur deshalb jahrelang entspannt nachgehen, weil im Hintergrund die Eltern etwas zubuttern."
  • CARL, Verena (2007): "Ein klarer Deal kann helfen".
    Die Entwicklungspsychologin Christiane Papastefanou von der Universität Mannheim hat das Verhältnis zwischen erwachsenen Kindern und ihren Eltern erforscht. Sei hält es für wichtig, finanziell auf eigenen Beinen zu stehen,
    in: NEON, Januar
 
  • NEON (2007): "Ich saufe mir mein Alter schön".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: NEON, Januar
 
  • HANSKE, Paul-Philipp/SARREITER, Benedikt/SCHÄFER, Susanne/HÖFLER, Barbara/RAAB, Klaus/MOORSTEDT, Tobias (2007): Vorbei!
    Der NEON-Jahresrückblick 2006,
    in: NEON, Januar
    • Inhalt:
      U.a. fünf "Sündenböcke für den demografischen Wandel
      • Frank Schirrmacher, Autor des Bestsellers »Minimum« und Mitherausgeber der FAZ: Die Frauen sind schuld. Denn sie verweigern sich ihrer naturgegebenenen Rolle als »sozialer Kitt«.
      • Eva Herman, ehemalige Tagesschau-Sprecherin und Autorin des Bestsellers »Das Eva-Prinzip«: Die Emanzipation ist schuld. Sie hat dazu geführt, dass Frauen ihre biologisch festgelegte Aufgabe vergessen haben - Mann und Kinder zu versorgen.
      • Das Bundesfamilienministerium: Egoistische Selbstverwirklicher sind schuld. Bei den Kinderlosen handele es sich oft um Menschen, die »in überdurchschnittlichem Maß Wert auf Unabhängigkeit legen«, heißt es in einer Broschüre des Ministeriums.
      • Meike Dinklage, Autorin von »Der Zeugungsstreik«: Die Männer sind schuld. Weil sie mit sich selbst nicht zurechtkommen, verweigern sie sich der Familiengründung.
      • Sigmund Gottlieb, Fernsehchefredakteur beim »Bayerischen Rundfunk«: Alle Frauen, die nicht so sind wie sein, sind schuld. Er dankte Frau Gottlieb in einem offenen Brief dafür, dass sie all die Jahre lang den gemeinsamen Kindern mittags nicht bloß irgendein Essen hingestellt habe, sondern »mit Liebe zubereitete Leckerbissen, die ihre Lebensgeister zurückholten nach einem kräftezehrenden Schultag«."
 
  • MÜLLER, Franziska K. (2007): Äußere Werte.
    Wahre Schönheit kommt von innen? Stimmt nicht. Menschen beurteilen einander nach streng äußerlichen Kriterien. Der Wiener Evolutionsbiologe Karl Grammer kennt auch das Kleingedruckte im Handel mit Aussehen und Status,
    in: NEON, Januar
 
DAS MAGAZIN-Titelgeschichte:
Auf zu neuen Ufern?
Vom Risiko des Seitenwechsels
  • DAS MAGAZIN (2007): Seitenwechsel.
    Wenn Prominente plötzlich ihr Image oder gleich ihre Grundsätze ändern, fällt das auf. Hier eine kleine Liste freiwilliger Wendemanöver aus der letzten Zeit,
    in: Das Magazin, Januar
    • Inhalt:
      U.a. Eva Herman:
      "Bildschirm - Herd
      Die Moderatorin, 48, die eine mustergültige TV-Karriere hingelegt hat, profilierte sich bekanntlich unlängst als leidenschaftliche Emanzipationskritikerin. In ihrem Buch
      »Das Eva-Prinzip« erklärt sie den beruflichen Ehrgeiz der Frauen als Grund für den Zerfall von Familien und plädiert für die Rückkehr zur klassischen Rollenverteilung.
      Die ARD schickte sie folgerichtig nach Hause: Im August wurde bekannt, dass sie nicht mehr zum
      »Tagesschau-Team« gehört, bei dem sie 1989 begonnen hatte."
 
  • FUCHS, Kirsten (2007): Ich & Wir.
    Wenn man vier Monate zusammen ist, wird es Zeit für ein Vorstellungsgespräch bei den Eltern. Teil eins einer neuen Kolumne, die vom Alltag der Liebe erzählen wird,
    in: Das Magazin,
    Januar
 
  • USCHMANN, Oliver (2007): Die Ruhe nach dem Sturm.
    Als Rockjournalist hat Marc Spitz lange selbst wie ein Rockstar gelebt. Er ist Autor einer L.A.-Punk-History und der neuen, offiziellen Green Day-Biografie. Der Mann ist eben schnell - obwohl er es heute langsamer angeht,
    in: Visions Nr.166, Januar
 
EMMA -Titelgeschichte: Emma wird 30
  • SCHWARZER, Alice (2007): Der zweite Schritt.
    ...muss die Antwort von Frauen wie Männern auf Fundamentalismus und Biologismus sein!
    in: Emma,
    Januar/Februar
  • KULLMANN, Katja (2007): Ehrlich gesagt, warst du mir lästig.
    Emma & Ich: Die Autorin von 'Generation Ally' war sechs, als EMMA zur Welt kam,
    in: Emma, Januar/Februar
  • KNÜPLING, Friederike (2007): Eigentlich könnte ich gelassen sein.
    Emma & Ich: Friederike Knüpling gehört zu der stolzen Generation, die nach EMMA geboren ist,

    in: Emma,
    Januar/Februar
 
  • SCHEIFFELE, Peter (2007): Wir nennen es Arbeit.
    Die Freiheit der Prosumenten,
    in: Spex Nr.306,
    Januar/Februar
    • Inhalt:
      Peter SCHEIFFELE rückt das Buch "Wir nennen es Arbeit" von Holm FRIEBE & Sascha LOBO in die Nähe von Ulf POSCHARDT und Matthias HORX:

                   "Fast möchte man meinen, der fabulierende und ins Alter gekommene Trendforscher Mathias Horx hat, um seiner Trendmanie eine Verjüngungskur zu verabreichen, zwei szenefesten Praktikanten das Wort überlassen. Wachablösung."
   

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom   23. -  31. Dezember 2006

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
    [ Glossar ] [ Suche ] [ Homepage ]  
   
 
   
© 2000-2008
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 21. April 2008 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002