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Medienrundschau:
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News vom 01. - 08. Januar
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Zitat
des Monats:
Die Frau, die ja sonst
nichts zu tun hat
"Helga und Alice stehen vor
der Liste mit den Urlaubswünschen. (...). »Warum nimmst du nicht
den Juni? (...). Du weißt genau, dass ich mit den Kindern auf
die Ferien angewiesen bin. « (...).
Sie kann tun und sagen, was sie will; was mehr wiegt als alles
andere, ist die Tatsache, dass sie eine alleinstehende Frau ist.
Danach wird sie beurteilt. Bei der Arbeit zeigt sich dieses
Urteil darin, dass sie die unangenehmensten Dienste kriegt, die
meisten Wochenenden und fast alle Feiertage. »Das kann Alice mal
machen«, heißt es dann, und an dem kleinen Wörtchen »mal« ist zu
erkennen, was gemeint ist: Die macht ja sonst nichts."
Alice macht viel. Sie kümmert sich um ihre alte Mutter, die
alleine nicht mehr gut zurechtkommt. Mit ihr verbringt Alice die
meisten ihrer freien Tage. Alice hat Freundschaften, die sie
sehr ernst nimmt und für die sie einiges tut. Für ihre frisch
geschiedene Freundin Ingrid zum Beispiel, die sich nicht traut,
mit den zwei Kindern alleine zu verreisen. Ihr hat Alice
versprochen, dass sie zusammen wegfahren - wenn sie denn in den
Ferien Urlaub bekommt. Alice hat außerdem ein offenes Ohr für
alle, die es brauchen. Wo andere sich umdrehen und gehen, weil
zu Hause die Männer warten, da bleibt Alice stehen und hört zu.
Nur zählt das ja alles nicht. Denn Alice hat sich, wie gesagt,
nicht vermehrt."
(aus: Monika Hoffmann "Solo
aufs Parkett", 2006, S.116f.)
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BOWIE, David (2007): Wie ich Ziggy Stardust erfand.
Der britische Musiker David Bowie feiert heute seinen 60.
Geburtstag. Für ein Buch hat er aufgeschrieben, wie seine Figur Ziggy
Stardust entstanden ist. Das androgyne, überirdische Clownswesen ist
die Mutter aller künstlichen Popfiguren,
in: Welt v. 08.01.
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DATH, Dietmar (2007: Der weise Pfau,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 08.01.
- Inhalt:
"Er
war Beatnik, Glamboy, Mod; immer aber von jener zuverlässigen
Halbseidenheit, die informierte Beobachter jederzeit zu durchschauen
glaubten und der doch niemand je ganz auf den Grund gehen konnte",
schreibt Dietmar DATH zu David BOWIE.
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- REHFELD, Nina (2007): No Sex statt
Safer Sex.
Sicher ist sicher: Die US-Gesundheitsbehörde empfiehlt Bürgern bis
29 Enthaltsamkeit,
in: Berliner Zeitung v. 08.01.
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- EUBEL, Cordula (2007): Grüne entdecken
die Familie.
Die Beschränkung auf Teilbereiche wie Kinderarmut soll ein Ende
haben, die Betreuung ausgebaut werden,
in: Tagesspiegel v. 08.01.
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SCHNAAS, Dieter (2007): Das Elterngeld setzt die staatliche
Bevormundung der Familie fort,
in: Wirtschaftswoche Nr.1-2 v. 08.01.
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- WEHNER, Markus (2007): "Jetzt nähern
wir uns der Familie".
Renate Künast über neues Denken bei den Grünen, putzige Muttis und
Traummänner im Kabinett,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.01.
- Anmerkung:
"Für
uns ist Familie dort, wo Eltern für Kinder und Kinder für Eltern
Verantwortung übernehmen",
sagte CDU-Generalsekretär POFALLA einen Tag zuvor.
Nun heißt es von der Grünen-Fraktionschefin KÜNAST:
"Familie ist der Ort, an dem dauerhaft und verbindlich Verantwortung
übernommen wird."
Dies könnte
ein Vorgeschmack auf einen kommenden schwarz-grünen Konsens sein,
der sich
bereits im Jahr 2001
abzuzeichnen begann.
Neu ist jedoch,
dass bei den Grünen die Multilokale Mehrgenerationenfamilie entdeckt
wird:
"Die kleine Familie
übernimmt Verantwortung, für Kinder, aber auch für die alten Eltern,
ohne dass man räumlich zusammen wohnt."
Die
Nichtberücksichtigung haushaltsübergreifender Sozialbeziehungen war
einer der Hauptkritikpunkte von single-dasein.de - nicht nur - am
2001er-Familienkonzept der Grünen.
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- OCHS, Birgit (2007): Kensington in
Prenzlauer Berg.
Ob einheitlich oder im kunterbunten Stilmix - in Berlin sind
Townhouses in Mode,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 07.01.
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- LOY, Thomas (2007): 3 Zimmer, Küche,
Oma.
Das soll die Lösung eines großen Problems sein: Alt und Jung ziehen
in ein Haus und helfen einander. Doch wie funktioniert die simulierte
Familie?
in: Tagesspiegel v. 07.01.
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- DOERING, Martina (2007): Die
unfreiwilligen Singles von Kairo.
Millionen junge Ägypter können aus Geldmangel nicht heiraten.
Sexueller Frust und Übergriffe auf Frauen sind die Folge,
in: Berliner Zeitung v. 06.01.
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VOLMER,
Hubertus (2007): "Wie bei den Autobahnen".
Gespräch mit dem familienpolitischen Sprecher der Unionsfraktion
Johannes Singhammer,
in: n-tv v. 05.01.
- Anmerkung:
Die
Passauer Neue Presse hat
SINGHAMMER als Verfechter einer Rente nach Kinderzahl ins Gespräch
gebracht. SINGHAMER dementiert dies:
"Sie
werden mit der Forderung nach höheren Rentenbeiträgen für
Kinderlose zitiert. Ist es nicht ungerecht, Paare ohne Kinder zu
bestrafen?
Diese Forderung haben wir nirgends erhoben, auch in
unseren internen Überlegungen nicht. Wenn ich den entscheidenden
Satz aus unserem Strategiepapier mal vorlesen darf: Uns geht es
darum, "den Beitrag von Kindern für den Generationenvertrag
künftig anders und besser zu bewerten". Es geht um eine
Besserstellung der Familien, die Kinder erziehen - nicht darum,
jemandem etwas wegzunehmen.
Woher soll das Geld für diese Besserstellung kommen?
Diese Frage wird natürlich immer wieder gestellt. Ich darf daran
erinnern, dass alle öffentlichen Haushalte durch den
Geburtenrückgang entlastet werden. 1990 hatten wir in Deutschland
noch mehr als 900.000 Geburten. Im vergangenen Jahr waren es nur
noch rund 670.000",
behauptet Johannes SINGHAMMER.
Das Statistische
Bundesamt schätzt die Zahl der Lebendgeborenen für das Jahr 2006
auf 670 - 680 Tausend. SINGHAMMER nennt dagegen nur die
Untergrenze.
Die Zahlen bedeuten
zwar einen Rückgang der Geborenen gegenüber 2005. Angesichts des
rapiden Rückgangs der potenziellen Mütter
zwischen 1968 und 1973 darf die geschätzte
Geborenenzahl jedoch nicht vorschnell als Sinken der Geburtenrate
gedeutet werden. Vielmehr könnte sich dahinter sogar ein Anstieg
der Geburtenrate verbergen.
Die Medienberichterstattung des
letzten Jahres sollte als Warnung dienen. Die Medien
könnten in Verruf geraten, wenn sich dies nun erneut wiederholt.
- SPERBER, Kathrin
(2007): Rosige Aussichten,
in: Frankfurter Rundschau v. 06.01.
- Inhalt:
"Hurra, Deutschland schrumpft!" schreibt
SPERBER angesichts der neuen Bevölkerungszahlen:
"Endlich weniger Kinder.
Das ist doch ein feiner Gedanke. Wir können das vorhandene Geld in
deren gute Bildung und in richtig schöne Kindergärten mit genügend
Pädagogen stecken. Was übrig bleibt, investieren wir in
Alten-Residenzen, die ihren Namen auch verdienen", meint SPERBER.
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- MAYER, Michael (2007): Wie kommt der
Mensch in die Welt?
Ludger Lütkehaus skizziert eine Philosophie der Geburt,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 04.01.
- Inhalt:
"Die
medizinisch-technische Implementierung der durch Kontroll- und
Diagnoseverfahren erwirkten Geburt nach Wunsch und Wille, der
«optionalen Geburt», zwinge die Philosophie zum Eingedenken dessen,
was sie in ihrer zweieinhalbtausendjährigen Todesversessenheit
nolens volens übersehen habe. «Geburtsvergessenheit» lautet der
Vorwurf, den Lütkehaus seiner Disziplin macht",
meint MAYER zum Buch
"Natalität" des Literaturwissenschaftlers Ludger LÜTKEHAUS.
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- BUHR, Elke (2007): Verschlafen,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.01.
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- SIGUSCH, Volkmar (2007): Materielle
Ungleichheit.
Die sexuelle Frage,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.01.
- Inhalt:
"Nach
wie vor werden bei uns wissenschaftliche Leistungen von Menschen
nach ihren Geschlechtsteilen beurteilt",
erläutert Volkmar SIGUSCH.
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RUCHLAK, Nicole (2007): Die demografische Herausforderung.
Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung,
in: DeutschlandRadio v. 03.01.
- Anmerkung:
"Die
Experten sind sich weit weniger einig, als es den Anschein hat. Das
betrifft sowohl die Prognosen als auch deren Bewertung",
meint RUCHLAK zur aktuellen Bevölkerungsvorausberechnung.
Man muss
jedoch fragen, warum sich diese Erkenntnis erst jetzt breit macht.
Im Buch
"Die Single-Lüge"
wird nachgewiesen, dass dieser Schluss bereits zum Zeitpunkt der
letzten Bevölkerungsvorausberechnung hätte gezogen werden
müssen. Nun also lautet der neue Konsens:
"Deutschland
2050, ein Zwischenresümee: Unbestritten ist allein die Tatsache,
dass es in Zukunft weniger junge und viel mehr alte Menschen in
Deutschland geben wird. Und dass man sich auf eine völlig andere
Bevölkerungsstruktur einstellen muss. Alle anderen Einschätzungen
beruhen auf Spekulationen und Interpretationen: Es gibt weder einen
Konsens darüber, wie sich die Geburtenrate und die Lebenserwartung
entwickeln werden, noch weiß man, wie viele Erwerbstätige wie viele
Rentner finanzieren müssen oder wie sich die Produktivität steigern
wird."
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- ASI (2007): Elterngeld und
Familienförderung.
Über Kinder reden,
in: Tagesspiegel v. 02.01.
-
DRIBBUSCH, Barbara (2007): Silvester trennt arme und reiche Eltern.
Seit Neujahr gilt für die Mütter und Väter Neugeborener das neue
Elterngeld. Viele nicht berufstätige Mütter aber waren froh, wenn sie
ihr Baby noch vor dem 1. Januar, null Uhr, bekamen - für sie ist die
alte Regelung zum Erziehungsgeld günstiger,
in: TAZ v. 02.01.
-
SCHMITT, Cosima (2007): Konsens für Babys.
Das neue Elterngeld ist Zeichen einer neuen CDU-Familienpolitik,
in: TAZ v. 02.01.
- ZYLKA, Regine (2007): Hoffen auf den
Babyboom,
in: Berliner Zeitung v. 02.01.
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MANAGER
MAGAZIN-Titelgeschichte:
Bremst die Ehe die Karriere?
Kontroverse unter Managern |
- BUCHHORN, Eva (2007): Family
Business.
Unverheiratete Manager waren einst chancenlos. Heute scheinen
Singles und kinderlose Paare einen Startvorteil zu haben. Bremst die
Familie die Karriere?
in: Manager Magazin, Januar
- Inhalt:
An der Manager-Ehefront herrscht weiterhin
Abwehrkampf.
Eva BUCHHORN
redet den aufmüpfigen Ehegattinnen kräftig ins Gewissen. Die
Gattinnen gefährden den Erfolg ihrer Männer (= Helden) und ihren
eigenen Status, wenn sie sich nicht der alten Moral beugen und
ihren Männern den Rücken frei halten.
BUCHHORN
führt zwei Argumente auf, die sich als Druckmittel gegen allzu
aufmüpfige Ehegattinnen erweisen.
1) Die
Konkurrenz der Singles/Kinderlosen
BUCHHORN kann zwar
keine Zahlen vorweisen, aber seit der
Begriff
"Single-Gesellschaft" in aller Munde ist, reicht schon der Verweis
auf die Existenz dieser Spezies, um das Aus-der-Reihe-tanzen-wollen in die Schranken zu verweisen.
Familienmenschen sind gegenüber Singles/Kinderlosen im Nachteil,
aber eben nur, wenn die Ehefrau nicht ihren Pflichten nachkommt,
dem Mann den Rücken frei zu halten. Eigene Karriere oder
Entlastung im Haushalt darf eine Ehegattin eines Managers nicht
von ihrem Mann erwarten.
2) Die
Ersatzfrau wartet nur auf ihren Einsatz
BUCHHORN erwähnt
zwar, dass aufgrund der Zunahme von Hochschulabschlüssen die
Frauen ihre Männer heutzutage stärker unter Druck setzen können
als früher. Eigenes Leben, eine Karriere und Entlastung im
Haushalt stehen für die Wünsche nach einer modernen Partnerschaft.
Da die männlichen Helden aber lieber ihre aufmüpfige Ehefrau
"entsorgen", statt auf den beruflichen Erfolg zu verzichten, muss
die Ehegattin die jüngere und pflegeleichte Ersatzfrau fürchten.
Als Fazit
lässt sich ziehen: Wenn sich an den Werten im Arbeitsleben der
Manager nichts ändert - und wenig deutet darauf hin -, dann
bleibt in Managerkreisen weiterhin das traditionelle Modell erste
Wahl.
Das Etikett
"Neue Hausfrau"
steht mittlerweile für die Aufwertung der Hausfrau, die in der
Vergangenheit oftmals mit dem abwertenden Begriff des "Heimchen am
Herd" belegt wurde.
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NEON-Titelgeschichte:
Wie frei sind wir wirklich?
Auto, Miete, Waschmaschine - wann es endgültig Zeit ist, von
Eltern unabhängig zu werden |
- CARL, Verena (2007): Nehmen von den
Alten.
Unbezahlte Praktika, Zeitverträge, Niedrighonorare: Oft sind
Jobeinsteiger noch Jahre nach Ausbildungsende auf Finanzspritzen von
den Eltern angewiesen. Selbst wenn jene gern helfen, bleibt ein
Problem: die finanzielle Abhängigkeit ist das Gegenteil von
Freiheit,
in: NEON, Januar
- Inhalt:
"Zum Stichtag 30. September 1999 waren bei der
Bundesagentur für Arbeit 4330
Praktikanten mit Uniabschluss als Jobsuchende registriert,
fünf Jahre später hatte sich die Zahl glatt verdoppelt - Tendenz
steigend. (...).
Ein Trend, den auch die
aktuelle Globalife-Studie unterstreicht. Der Bamberger
Soziologieprofessor
Hans-Peter Blossfeld hat gemeinsam mit 60 Wissenschaftlern aus
20 Ländern der westlichen Welt über mehrere Jahre untersucht, wei
sich die Globalisierung auswirkt.
(...).
Glück im
Unglück, dass die ältere Generation genügend Vermögen gehortet hat,
um ihren Nachwuchs auch nach dem Diplom weiter durchzufüttern.
Laut Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
(DIW) unterstützen 16 Prozent aller über 65-Jährigen ihre Kinder
oder Enkel regelmäßig. Im Durchschnitt werden 350 Euro gezahlt.
Was nicht heißt, dass die anderen ihrem Nachwuchs gar nicht unter
die Arme greifen - sie tun es nur nicht per Dauerauftrag, sondern
steuern etwas bei, wenn gerade Not am Mann ist. Holm Friebe,
Koautor des Buches über Freiberufler-Netzwerke,
»Wir nennen es Arbeit«, hat beobachtet: »Der Reichtum der
Nachkriegsgeneration sammelt sich bei denen, die heute ins
Rentenalter kommen. Schon zu Lebzeiten wird das Erbe tropfenweise
weitergegeben.« Auch so mancher Angehörige der selbsternannten
»digitalen Bohème« kann seinen brotlosen Multimediaprojekten nur
deshalb jahrelang entspannt nachgehen, weil im Hintergrund die
Eltern etwas zubuttern."
- CARL, Verena (2007): "Ein klarer Deal
kann helfen".
Die Entwicklungspsychologin Christiane Papastefanou von der
Universität Mannheim hat das Verhältnis zwischen erwachsenen Kindern
und ihren Eltern erforscht. Sei hält es für wichtig, finanziell auf
eigenen Beinen zu stehen,
in: NEON, Januar
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- NEON (2007): "Ich saufe mir mein Alter
schön".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: NEON, Januar
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- HANSKE, Paul-Philipp/SARREITER,
Benedikt/SCHÄFER, Susanne/HÖFLER, Barbara/RAAB, Klaus/MOORSTEDT,
Tobias (2007): Vorbei!
Der NEON-Jahresrückblick 2006,
in: NEON, Januar
- Inhalt:
U.a. fünf "Sündenböcke für den demografischen Wandel
-
Frank Schirrmacher, Autor des Bestsellers »Minimum« und
Mitherausgeber der FAZ: Die Frauen sind schuld. Denn sie
verweigern sich ihrer naturgegebenenen Rolle als »sozialer Kitt«.
- Eva Herman, ehemalige
Tagesschau-Sprecherin und Autorin des Bestsellers
»Das Eva-Prinzip«: Die Emanzipation ist schuld. Sie hat dazu
geführt, dass Frauen ihre biologisch festgelegte Aufgabe vergessen
haben - Mann und Kinder zu versorgen.
- Das
Bundesfamilienministerium: Egoistische Selbstverwirklicher sind
schuld. Bei den Kinderlosen handele es sich oft um Menschen, die
»in überdurchschnittlichem Maß Wert auf Unabhängigkeit legen«,
heißt es in einer Broschüre des Ministeriums.
- Meike Dinklage, Autorin
von »Der Zeugungsstreik«: Die Männer sind schuld. Weil sie mit
sich selbst nicht zurechtkommen, verweigern sie sich der
Familiengründung.
- Sigmund Gottlieb,
Fernsehchefredakteur beim »Bayerischen Rundfunk«: Alle Frauen, die
nicht so sind wie sein, sind schuld. Er dankte Frau Gottlieb in
einem offenen Brief dafür, dass sie all die Jahre lang den
gemeinsamen Kindern mittags nicht bloß irgendein Essen hingestellt
habe, sondern »mit Liebe zubereitete Leckerbissen, die ihre
Lebensgeister zurückholten nach einem kräftezehrenden Schultag«."
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- MÜLLER, Franziska K. (2007): Äußere
Werte.
Wahre Schönheit kommt von innen? Stimmt nicht. Menschen beurteilen
einander nach streng äußerlichen Kriterien. Der Wiener
Evolutionsbiologe Karl Grammer kennt auch das Kleingedruckte im Handel
mit Aussehen und Status,
in: NEON, Januar
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DAS MAGAZIN-Titelgeschichte:
Auf zu neuen Ufern?
Vom Risiko des Seitenwechsels |
- DAS MAGAZIN (2007): Seitenwechsel.
Wenn Prominente plötzlich ihr Image oder gleich ihre Grundsätze
ändern, fällt das auf. Hier eine kleine Liste freiwilliger
Wendemanöver aus der letzten Zeit,
in: Das Magazin, Januar
- Inhalt:
U.a. Eva Herman:
"Bildschirm - Herd
Die Moderatorin, 48, die eine mustergültige TV-Karriere hingelegt
hat, profilierte sich bekanntlich unlängst als leidenschaftliche
Emanzipationskritikerin. In ihrem Buch
»Das Eva-Prinzip«
erklärt sie den beruflichen Ehrgeiz der Frauen als Grund für den
Zerfall von Familien und plädiert für die Rückkehr zur klassischen
Rollenverteilung.
Die ARD schickte sie folgerichtig nach Hause: Im August wurde
bekannt, dass sie nicht mehr zum
»Tagesschau-Team« gehört, bei dem sie
1989 begonnen hatte."
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- FUCHS, Kirsten (2007): Ich & Wir.
Wenn man vier Monate zusammen ist, wird es Zeit für ein
Vorstellungsgespräch bei den Eltern. Teil eins einer neuen Kolumne,
die vom Alltag der Liebe erzählen wird,
in: Das Magazin, Januar
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USCHMANN, Oliver (2007): Die Ruhe nach dem Sturm.
Als Rockjournalist hat Marc Spitz lange selbst wie ein Rockstar
gelebt. Er ist Autor einer L.A.-Punk-History und der neuen,
offiziellen Green Day-Biografie. Der Mann ist eben schnell - obwohl
er es heute langsamer angeht,
in: Visions Nr.166, Januar
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EMMA
-Titelgeschichte: Emma wird 30 |
- SCHWARZER, Alice (2007): Der zweite
Schritt.
...muss die Antwort von Frauen wie Männern auf Fundamentalismus
und Biologismus sein!
in: Emma, Januar/Februar
- KULLMANN, Katja (2007): Ehrlich gesagt,
warst du mir
lästig.
Emma & Ich: Die Autorin von 'Generation Ally' war sechs, als
EMMA zur Welt kam,
in: Emma,
Januar/Februar
- KNÜPLING, Friederike (2007): Eigentlich könnte
ich gelassen sein.
Emma & Ich:
Friederike Knüpling gehört zu der stolzen Generation, die nach
EMMA geboren ist,
in: Emma, Januar/Februar
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- SCHEIFFELE, Peter (2007): Wir nennen es
Arbeit.
Die Freiheit der Prosumenten,
in: Spex Nr.306, Januar/Februar
- Inhalt:
Peter SCHEIFFELE rückt das Buch
"Wir nennen es Arbeit" von Holm FRIEBE & Sascha LOBO in die Nähe
von Ulf POSCHARDT und Matthias HORX:
"Fast möchte man meinen, der
fabulierende und ins Alter gekommene Trendforscher Mathias Horx hat,
um seiner Trendmanie eine Verjüngungskur zu verabreichen, zwei
szenefesten Praktikanten das Wort überlassen. Wachablösung."
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom
23.
- 31. Dezember 2006
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