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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 01. - 12. Januar 2008

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

Das Ehrenamt in der Gesellschaft der Langlebigen

"Schon heute erhielten über zehn Prozent aller Pflegebedürftigen Hilfe von Bürger zu Bürger, und dabei seien die Ehrenamtlichen fast immer jenseits der fünfzig, sogenannte »best agers« oder »junge Alte«, meistens weiblich, selten aus bildungsfernen Schichten und fast nie Arbeitslose oder Hartz-IV-Empfänger. (...). Die ständig größer werdende Schar der fitten Alten, die wolle weder Butterfahrten noch Kaffeekränzchen, nein, das seien oftmals Singles, Zugezogene ohne Familienanschluß, gebildet und gerade aus dem Berufsleben geschieden, die nun nach neuen Aufgaben verlangten."
(
Thomas Raab "Letzte Gänge, kurze Wege", 2007, S.353, in dem Reportageband "Schicht!", herausgegeben von Johannes Ullmaier)

 
       
       
   
  • HANFELD, Michael (2008): Vanity Fair.
    Chefredakteur Ulf Poschardt hört auf,
    in: faz.net v. 11.01.
  • DENK, David (2008): Berlin ist nicht Beverly Hills.
    "Vanity Fair"-Chef Ulf Poschardt hat das "neue Magazin für Deutschland" nicht ganz freiwillig verlassen. Mit dem neuen Chef droht das Heft noch banaler zu werden,
    in: taz.de v. 11.01.
    • Inhalt:
      "
      Man hatte immer den Eindruck, dass Poschardt mit angezogener Handbremse agierte, festgehalten vom eigenen Verlag. Der hat Poschardt nicht das Blatt machen lassen, das er hätte machen können. Dass Poschardt zur Kulturgeschichte des DJs promoviert hat und sich neben der Clubkultur mit moderner Kunst wie Death Metal bestens auskennt, hat man Vanity Fair nie angemerkt - seine FDP-Nähe leider umso mehr", meint DENK.
                  Matthias WULFF hat übrigens schon in der WamS vom 30.12. für August 2008 einen Wechsel von POSCHARDT verkündet:
                  "Poschardt wechselt: »Vanity Fair«-Chefredakteur Ulf Poschardt löst Guido Westerwelle ab und wird Generalsekretär der FDP."
                  Wer wissen will, was es mit der "Vanity Fear" auf sich hat, der sei auf die Sylvester-Ausgabe des Tagesspiegel verwiesen.
 
   
  • TDO (2008): "Max" wird mini.
    Keine Lust mehr auf poppigen Lifestyle-Journalismus? Dann sind Sie nicht allein. Nach einer langen Agonie des Magazins hat die Hubert Burda Media jetzt die Konsequenzen gezogen: Die Zeitschrift "Max" wird in ihrer jetzigen Form eingestellt,
    in: Spiegel Online v. 11.01.
    • Anmerkungen:
      Es scheint eine Art Mediengesetz zu sein, dass Lifestyle-Magazine ihren Zenit überschritten haben, sobald sie die Familie entdecken. MAX hatte im Jahr 2001 und 2002 die Familie entdeckt. Seit TEMPO hat das kein Lifestyle-Magazin überlebt. NEON hatte im April 2007 erstmals die Kinderfrage auf dem Cover. Vor dem Kind schreckte man noch zurück... 
 
     
   
  • KNIPPHALS, Dirk (2008): Am Nullpunkt des Erzählens.
    Detlef Kuhlbrodt, als Autor mit dieser Zeitung eng verbunden, hat einen schönen, kleinen Hype ausgelöst: Sein Buch "Morgens leicht, später laut" wird nicht nur gelobt, sondern auch emotional aufgeladen. Was sagt das über unseren Literaturbetrieb?
    in: TAZ v. 11.01.
 
   
  • SCHÖNHERR-MANN, Hans-Martin (2008): Eine radikale Existenz.
    Zu früh für ihre Welt: Am 9. Januar wäre die Existentialistin und Frauenrechtlerin Simone de Beauvoir 100 Jahre alt geworden,
    in: Freitag Nr.2 v. 11.01.
    • Inhalt:
      "
      Normalerweise hatten Frauen der französischen Bourgeoisie, der de Beauvoir entstammt, bis in die zwanziger Jahre des 20. Jahrhunderts nur drei Optionen: die Heirat, das Leben als alte Jungfer im Haus des Vaters oder das Kloster", erläutert SCHÖNHERR-MANN.
 
     
     
     
   
  • RIECHELMANN, Cord (2008): Jenseits der Kathedralen.
    Die Wahrnehmung der 68er-Bewegung ist bei vielen Beteiligten des Diskurses stark von ihrer persönlichen Wahrnehmung jener Zeit geprägt. Theorie und Analyse brauchen jedoch nicht nur den Blick auf die eigene Geschichte, sondern auch das Bewusstsein um jenen Blick,
    in: Jungle World Nr.2 v. 10.01.
 
     
   
  • SCHULZ, Rüdiger (2008): Gründe für und gegen Kinder.
    Was Eltern und Kinderlose jeweils empfinden,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.01.
    • Inhalt:
      "
      Das Glück, das Mütter und Väter – trotz vielerlei Belastungen und Einschränkungen – in ihrem Leben mit Kindern empfinden, den bisher noch Kinderlosen besser zu vermitteln ist eine große gesellschaftliche Aufgabe", verkündet Rüdiger SCHULZ vom Institut für Demoskopie Allensbach.
 
   
  • VINKEN, Barbara (2008): Ausgang aus der Unmündigkeit.
    Mit ihrem Werk "Das andere Geschlecht" wurde Simone de Beauvoir weltberühmt. Heute jährt sich der Geburtstag der französischen Philosophin und Schriftstellerin zum 100. Mal. Eine Hommage an ihr Werk und ihre Persönlichkeit,
    in: TAZ v. 09.01.
    • Inhalt:
      "
      Das Trauma, das Menstruation und Geschlechtlichkeit für die Frauen früherer Generationen bedeutet haben müssen, können wir, so glaube ich, nicht mehr nachvollziehen. Beauvoirs Schilderungen von Hochzeitsnächten wirken wie aus einer anderen Zeit. Kurz, die sexuelle Emanzipation ist entschieden schneller fortgeschritten als die ökonomische", meint Barbara VINKEN (Autorin des Buchs "Die deutsche Mutter") angesichts "Das andere Geschlecht" von Simone de BEAUVOIR.
  • SCHLAFFER, Hannelore (2008): Die radikale Beweglichkeit einer Wohlerzogenen.
    Emanzipation, Libertinage und Atheismus waren die Leitbegriffe ihrer Existenz: Vor 100 Jahren wurde die französische Schriftstellerin Simone de Beauvoir geboren. Auch in Deutschland wurde sie zum Symbol der weiblichen Befreiung,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 09.01.
    • Inhalt:
      "Beauvoirs Unterscheidung von biologischer Gebärfähigkeit und sozialer Mutterschaft forderte und fordert noch immer heraus: Wer diese Differenz akzeptiert, nimmt Frauen die wichtigste Auszeichnung, von der sie selbst meinen, die Natur habe diese für sie vorgesehen, die Mutterliebe", erläutert Hannelore SCHLAFFER.
 
     
   
  • Berliner Zeitung-Tagesthema: Demographischer Wandel

    • BÜCHNER, Gerold (2008): Gesund schrumpfen.
      Die Bundesregierung fördert Initiativen gegen den Bevölkerungsschwund. Zwei Gebiete wurden für Vorzeigeprojekte ausgewählt. Brandenburg entwickelt eigene Ansätze,
      in: Berliner Zeitung v. 09.01.
 
     
     
   
SPIEGEL -Titelgeschichte: Junge Männer: Die gefährlichste Spezies der Welt.
Die Migration der Gewalt
  • BARTSCH, Matthias u.a. (2008): Exempel des Bösen.
    Sie sind jung, männlich, chancenlos - und gefährlich: Der brutale Übergriff zweier Ausländer auf einen Pensionär hat eine hitzige Polit-Debatte über den Umgang mit kriminellen Migranten ausgelöst. Doch ist die Gewaltbereitschaft junger Männer auch angeboren? 
    in: Spiegel Nr.2 v. 07.01.
 
   
  • WALLASCH, Alexander (2008): Bauer sucht keine Frau.
    Tierwirt Jürgen Stroelke ist solo - und hat kein Problem damit. Wenn die Paarungszeit kommt, weiß er sich auch anders zu helfen. Von der RTL-Kuppelsendung "Bauer sucht Frau" hält er nichts, dann doch lieber Gangbang,
    in: TAZ v. 07.01.
 
   
  • LANG, Susanne & Jan FEDDERSEN (2007): "Ich bin eben unmodisch. Leider!"
    Der Soziologe Richard Sennett im taz.mag-Gespräch über den Vorteil von Fehlern, Verbesserungen und der Perfektion des Handwerks. Mutmaßungen über Ikea, Nikolaus Harnoncourt, die Büchse der Pandora und Adorno. Und weshalb Investitionen in Fertigkeiten sich langfristig auszahlen und Microsoft die taz verklagen wird,
    in: TAZ v. 05.01.
 
     
   
Zeit-Dossier: Die Liebe der Väter
 
   

JUNGLE WORLD-Thema: Linke Verteidiger, rechte Stürmer.
40 Jahre Debatte über 1968

  • DIEDERICHSEN, Diedrich (2008): So genannte Generationen.
    Die Erfindung der Generation dient dem Individuum dazu, sich über ein historisches Datum selbst zu vergewissern, sei es durch die Romantisierung oder durch die Kritik von 68,
    in: Jungle World Nr.1 v. 03.01.
    • Inhalt:
      "
      Generationen waren skeptisch, verloren, existenzialistisch, ja sogar politisiert. Oder es gab historische Namen und Jahreszahlen: 68, 77, 89. Schließlich, seit gar nichts mehr machbar zu sein scheint in der Welt, ordnet man sich nur noch dem niedrigsten gemeinsamen Objektivum zu: der Generation als Alterskohorte, die sich dann bescheidenerweise auch nur noch nach vergessenen Fernsehserien oder Automodellen nennt. Das ist dann das biopolitische Stadium. Generationszugehörigkeit ist wieder so von außen verhängt und von Natur und Schicksal verordnet wie früher Krieg und NS.
                  Dazwischen war 68. 68 war die letzte oder vorletzte Bezeichnung einer kollektiven Prägung, die noch auf Historisches rekurrierte. Die große globale Lockerung nämlich. (...).
                  Man kann sagen, dass alle diese Konstruktionen helfen sollen, real machtlosen Personen das Gefühl zu geben, nicht ganz ohne Verbindung zur historischen Realität gelebt zu haben", meint Diedrich DIEDERICHSEN.
  • SCHULZ, Jörn (2008): Who the fuck is Rudi Dutschke?
    2008 tun die immer noch linken und die längst nicht mehr linken Veteranen so, als habe sich das Jahr 1968 nur in Deutschland abgespielt, als seien alle Menschen ausschließlich mit der Frage beschäftigt gewesen, ob sie zur Vietnam-Demonstration gehen oder lieber noch einen Joint rauchen sollten, so als habe die ganze Welt nur aus Revoluzzern und Blumenkindern bestanden. So war es nicht,
    in: Jungle World Nr.1 v. 03.01.
 
   

Rheinischer Merkur-Spezial: 1968 - Das wilde Jahr

  • FLORIN, Christiane (2008): "Ich will Spießer werden".
    Eine Kindheit in einer Künstlerkommune – das Paradies. Trotzdem wuchs gerade hier die Sehnsucht nach einem bürgerlichen Leben,
    in: Rheinischer Merkur Nr.1 v. 03.01.
 
     
   
  • Brigitte-Dossier: Hauptsache nicht allein?

    • KÜRTHY, Ildikó von (2008): Hauptsache nicht allein?
      Über gute Gründe, ein Paar zu bleiben. Und nicht ganz so gute,
      in: Brigitte Nr.2 v. 02.01.
 
   
  • Markus Löning in der Debatte

    • AVERESCH, Sigrid (2008): FDP fordert Wahlrecht für Kinder.
      Eltern als Treuhänder,
      in: Berliner Zeitung v. 02.01.
 
   
  • Ein Jahr Elterngeld-Gesetz

    • APPENZELLER, Gerd (2008): Volltreffer.
      Als vor einem Jahr das Elterngeld eingeführt wurde, befürchteten viele Kritiker, die an das letzte Nettoeinkommen der Mutter oder des Vaters gekoppelte Höhe der Zahlungen privilegiere die Empfänger höherer Bezüge. Sie lagen falsch,
      in: Tagesspiegel v. 02.01.
 
   
  • KIENLE, Dela (2008): Das Kauderwelsch der Liebe.
    Es gibt tausend Arten "Ich liebe dich" zu sagen. Leider kommt die Botschaft nicht immer an, gerade in einer eingespielten Beziehung. Ein kleiner Übersetzungskurs für die verschiedenen Sprachen der Liebe,
    in: Neon,
    Januar
 
   
  • EUL, Alexandra (2008): "Püppi ist mein liebster Kosenamen".
    Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
    in: Neon, Januar
 
   
PSYCHOLOGIE HEUTE-Titelgeschichte:
Loslassen.
Trennungen meistern, frei werden für Neues
  • NUBER, Ursula (2008): Das bittersüße Glück des Loslassens.
    Wir haben Angst vor Trennungen und meiden sie nach Möglichkeit. Dabei wäre Angst vor den Folgen des Festhaltens sehr viel angebrachter. Denn: Wer sich nicht trennen kann, riskiert seine Gesundheit. Wer dagegen loslässt, hat die Hände frei. Doch deise Freiheit ist nur dann etwas wert, wenn man die erlittenen Verluste nicht verdrängt, sondern sie als Entwicklungschance nutzt,
    in:
    Psychologie Heute Nr.1, Januar
  • NUBER, Ursula (2008): "Trennung ist keine Katastrophe".
    Die einen vermeiden sei, wo sie nur können. Die anderen sitzen sie aus. Und wieder andere gehen vorsichtshalber erst gar keine Bindungen ein: Trennungen sind für viele Menschen ein großes Problem. Die Psychotherapeutin Johanna Müller-Ebert erklärt, was wir können und wissen müssen, wenn ein Abschied ansteht,
    in:
    Psychologie Heute Nr.1, Januar
 
   
LITERATUREN-Schwerpunkt:
schreiben jetzt.
Wie Autoren auf dem Markt überleben
  • LÖFFLER, Sigrid/MEYER-GOSAU, Frauke/PERSON, Jutta (2008): Die Stunde der kleinen Nager.
    Über den Roman als Allesfresser, Naturwissenschaft in der Literatur, Schreiben als Kunst des Fahrradfahrens, einen Lokführerstreik der Literaturkritik und kulturpessimistische Szenarien, die keine Drohung sein können. Ein LITERATUREN-Gespräch mit Ulrike Draesner, Dietmar Dath und John von Düffel,
    in: Literaturen,
    Januar
 
     
     
   
  • HEINSOHN, Gunnar (2008): Demographischer Keynesianismus,
    in: Merkur, Nr.704,
    Januar
 
   

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Zu den News vom   21 - 31. Dezember 2007

 
       
   
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