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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 31. Januar 2013

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Schüchternheit und die Schüchternheitsindustrie

"Angeblich leidet jeder fünfte Bundesbürger unter Schüchternheit, in den USA bezeichnen sich 42 Prozent der Bevölkerung als schüchtern, in Japan wollen es sogar 57 Prozent sein. Die Sozialphobie, also die schwere, pathologische - oder zumindest pathologisierte - Form der Schüchternheit, stellt nach Depressionen und Alkoholabhängigkeit inzwischen die dritthäufigste Form der psychischen Erkrankung in der westlichen Welt dar. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich daher, um eine Formulierung der Soziologin Susie Scott zu verwenden, eine ganze »Schüchternheitsindustrie« herausgebildet. Pharmaunternehmen verdienen mit der medikamentösen Behandlung sozialer Angststörungen ein Vermögen. (...). Daneben sollen unzählige Selbsthilfe-Bücher mit Titeln wie Das Buch für Schüchterne, Frei von Angst und Schüchternheit oder Endlich mit Frauen flirten Schüchternen helfen, »Wege aus der Selbstblockade« zu finden, »(s)oziale Ängst (zu) besiegen« beziehungsweise »Schüchternheit und Angst vor dem Flirten mit einfachen Übungen erfolgreich selbst zu überwinden«. Wer schüchtern ist, so scheint es, befindet sich in zwar unauffällig-zurückhaltender, aber überraschend großer Gesellschaft."
(aus: Florian Werner "Schüchtern" 2012, S.11)

 
 
       
   

PRANTL, Heribert (2013): Vaterglück mit Geburtsfehler.
Bislang konnten Mütter nichtehelicher Kinder ihr kategorisches Veto einlegen, wenn Väter das gemeinsame Sorgerecht anstrebten. Nach neuem Recht müssen sie innerhalb kurzer Fristen triftige Gründe vorlegen. Daher können Gerichte nicht immer das Kindeswohl würdigen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 31.01.

 
       
   

Katja Kullmann - Rasende Ruinen

KULLMANN, Katja (2013): Das Alpha-Mädchen kommt aus der Deckung.
Ein Beitrag zur Sexismus-Debatte,
in:
DeutschlandRadio v. 30.01.

 
       
   

GRÜNDLER, Sabine (2013): Familienleitbilder in Deutschland,
in:
Bevölkerungsforschung Aktuell Nr.1 v. 28.01.

 
       
   

BÖRSCH-SUPAN, Axel & Martin GASCHE (2013): Sägen an den Säulen.
Die Gegenwart: Die Zusatzrenten, mit denen die Parteien derzeit werben, lösen keine Probleme, sondern schaffen nur neue. Altersarmut würde durch sie nicht bekämpft, und Ungerechtigkeit würde nur von einem sozialen Sicherungssystem in ein anderes verschoben. Dabei ist die Statik unseres Rentensystems noch immer sehr gut,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.01.

 
       
   

HUMMEL, Katrin (2013): Leiblich.
Einst liebte ein Mann eine Frau. Seine Liebe schwand, doch aus seinem Sperma, das er mal hatte einlagern lassen, ließ sie sich von einem Arzt Kinder machen. Die Frage ist: Wer muss denen jetzt Unterhalt zahlen?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.01.

 
       
   

SCHAAF, Julia (2013): Wer prüft hier wen?
In Komödien gerät der Moment, in dem man seinen neuen Partner den Eltern vorstellt, unweigerlich zur Katastrophe. Doch irgendwann muss da jeder durch. Wie gestaltet man das erste Treffen so, dass alle Beteiligten es heil überstehen?
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.01.

 
       
   

WRANGEL, Cornelia von (2013): Die Geburtstagsmacher.
Topfschlagen und Sackhüpfen waren gestern - heute feiern Eltern lieber Wellnessgeburtstag. Agenturen nehmen ihnen sogar das Geschenkekaufen ab,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.01.

 
       
   

Pro & Contra: Brauchen wir das Ehegattensplitting noch?

PETERSDORFF, Winand von (2013): Ja,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.01.

Nienhaus, Lisa (2013): Nein,
in:
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 27.01.

 
       
   

Das Single-Dasein in China

APPLETON, Tom (2013): ... und jetzt die Prinzessinnen.
Chinesische Einzelkinder haben es nicht leicht - besonders wenn sie Mädchen sind,
in: Telepolis
v. 26.01.

 
       
   

SZ-Wochenende-Thema: Freundschaft.
Sie ist allgegenwärtig, seitdem auf Facebook und Twitter Freund wie Prämienpunkte angehäuft werden. In einer Gesellschaft, die zu Vereinzelung und Single-Dasein tendiert, treten Freunde immer mehr an die Stelle der Familie. Erst recht, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Gleichzeitig wird es schwieriger, neue Freundschaften zu schließen, je älter man wird und je mobiler die Gesellschaft. Bei allen Widrigkeiten: Es ist Zeit, sich an den Wert der Freundschaft zu erinnern

Er - Sie - Es!
Kann es das geben: Freundschaft zwischen Männern und Frauen?

RÜHLE, Alex (2013): Aber ja,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.

MATZIG, Gerhard (2013): Leider nein,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.

STEINBERGER, Petra (2013): Und raus bist du.
Menschen brauchen Nähe zu anderen, sonst werden sie depressiv. Aber da gibt es Unterschiede: Intimfreunde, Altbekannte - und Tweetgenossen,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.

HORDYCH, Harald (2013): Mangel fürs Leben.
Warum gerade Männer sich schwertun, Freunde zu finden. Und warum Reden doch hilft,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.

KLUTE, Hilmar (2013): Alles auf Anfang.
Die Freundschaft ist in der Literatur immer eine Feier wert. Am schönsten ist sie, wenn Jugend sie verzaubert,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 26.01.

 
       
   

SCHIRG, Oliver (2013): Allein, aber nicht einsam.
Hamburger Haushalte: In 52 Prozent von Hamburgs Haushalten lebt nur eine Person. Viele der Singles in der Hansestadt sind mit der Situation aber ganz zufrieden,
in: Hamburger Abendblatt Online v. 26.01.

Ist das der neue Onlinejournalismus der Printmedien? Alte Artikel mit aktualisiertem Datum ins Netz zu stellen? Der Artikel von SCHIRG existiert  bereits mit Datum 22.12.2012.

 
       
   

KAPPERT, Ines (2013): "Adoption für alle".
Homo-Ehe: Die Proteste sind nicht nur reaktionär, sie haben auch bedenkenswerte Elemente, sagt die feministische Romanistin Barbara Vinken,
in:
TAZ v. 26.01.

 
       
   

SCHMOLLACK, Simone (2013): Wer will schon den fertigen Mann?
Geschlechter: Die US-amerikanische Journalistin Hanna Rosin ruft "Das Ende der Männer" aus: Die Frauen gehen in die Rolle der Familienernährerin oder heiraten erst gar nicht. Das Buch, das in Rosins Heimat für Wirbel sorgt, wird hier niemandem wehtun,
in:
TAZ v. 26.01.

 
       
   

JELLEN, Reinhard (2013): "Eindeutig ein Stellvertreterkrieg".
Christine Bauer-Jelinek über die "Gender-Ideologie",
in: Telepolis
v. 26.01.

 
       
   

MORA, Terézia (2013): Am Ort, wo man Farbe bekennen muss.
Die Schriftstellerin Terézia Mora über Grenzen: Grenzen sind gefallen, und dennoch wirken sie fort, metaphorisch in den Köpfen, real für die vielen, die weiterhin ausgeschlossen bleiben. Es ist die Chance der Literatur, die fortbestehenden Grenzen bewusst zu machen und dort Farbe zu bekennen, wo andere ihren Namen nennen und ihre Farbe bekennen müssen,
in:
Neue Zürcher Zeitung v. 26.01.

 
       
   

SCHNEIDER, Doris (2013): Jeder vierte Koblenzer lebt allein.
Singles an Rhein und Mosel,
in:
Rhein-Zeitung Online v. 25.01.

 
       
   

PAUER, Nina (2013): Neues aus dem Hörsaal.
20 Jahre Texte, Töne, Theorie: Ein Geburtstagsgruß an Tocotronic, die deutscheste Band der Welt,
in:
ZEIT Nr.3 v. 24.01

 
       
   

HARTMANN, Andreas (2013): Geschlossene Stadt.
Nicht nur David Bowie erinnert sich in seinem neuen Song daran, wie es damals war in Berlin, als die Mauer noch stand,
in:
Jungle World Nr.4 v. 24.01

 
       
   

DAPD (2013): Perfektes Parfüm Marke "Eigenduft".
Partnersuche mit Körpergeruch: Der Eigengeruch des Körpers wird verstärkt. Das macht unwiderstehlich. Dank eines künstlichen Molküls kann die Partnersuche zum Kinderspiel werden,
in:
TAZ Online v. 23.01.

 
       
   

BUDE, Heinz (2013): Die große Schuld der Alten.
Generationengerechtigkeit: Über die Unhaltbarkeit eines moralischen Begriffs,
in: S
üddeutsche Zeitung v. 23.01.

 
       
   

KRAUSE, Tilman (2013): Wer war bloß Stephan Weil?
in:
Welt v. 23.01.

"Sind es die Unauffälligen, die sich schließlich durchsetzen und groß rauskommen? Oder leben wir in einer Zeit, in der es diejenigen an die Spitze schaffen, die immer so mitgeschwommen sind und die infolgedessen auch niemand bemerkt hat?"

fragt der Enkel des letzten Prinzenerziehers am württembergischen Hof. Ein Lehrstück in Sachen feiner Unterschiede...

 
       
   

Das Online-Dating in der Debatte

ERDMANN, Nicola (2013): Wo sich die Frau ihre Kerle in den Warenkorb legt.
Liebesobjekte: Auf dem Dating-Portal "Shop A Man" ist immer Damenwahl: Erst wenn Mann im Warenkorb der Frau liegt, kann er Kontakt zu ihr aufnehmen. Der Mann als Liebesobjekt, die inneren Werte kommen später,
in:
Welt Online v. 21.01.

 
       
   
AUS POLITIK UND ZEITGESCHICHTE-Thema: Alternde Gesellschaft

MUNIMUS, Bettina (2013): Ältere – Taktgeber in der alternden Gesellschaft?
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.4-5 v. 21.01.

BÖRSCH-SUPAN, Axel/GASCHE, Martin/LAMLA, Bettina (2013): Anmerkungen zur Diskussion über Altersarmut,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.4-5 v. 21.01.

 
       
   

GRABOVAC, Alem (2013): "Über Gentrifizierung freuen".
Urbanität: Die Gedanken der Stadtforscherin Martina Löw kreisen um den öffentlichen Raum. Ein Gespräch über die Eigenlogik Frankfurts, überflüssige Gästetoiletten und den Bedeutungsverlust der Nationalstaaten,
in:
TAZ v. 19.01.

 
       
   

KOHLMAIER, Matthias (2013): Streicheleinheiten gegen Bezahlung.
Die will doch nur kuscheln: Jacqueline Samuel war wohl mit mehr als 100 Männern im Bett, so genau weiß sie das selbst nicht mehr. Die 29-jährige kuschelt gegen Bezahlung mit Fremden. Im Interview spricht sie über Langeweile bei der Arbeit und den Unterschied zwischen Kuscheln und Sex,
in:
sueddeutsche.de v. 17.01.

 
       
   

SCHMOLLACK, Simone (2013): Pragmatische Hochzeiten.
Liebe: Viele ältere Paare gehen heute die Ehe ein, um sich gegenseitig finanziell abzusichern. Und auch, um einander unkompliziert pflegen zu können,
in:
TAZ v. 17.01.

 
       
   

MINKMAR, Nils (2013): Über den Merkiavellismus.
Ein neuer Machtstil dominiert Europa. Im Interview erklärt der Soziologe Ulrich Beck, wie das Hinausschieben von Entscheidungen durch Angela Merkel Deutschland eine merkwürdige politische Dominanz in Europa erarbeitet,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 17.01.

 
       
   

SCHAAF, Julia (2013): Wenn die Liebe geht.
Einvernehmliche Trennung? So ein Quatsch. Durch gegenseitige Schuldzuschreibungen betreiben die meisten Paare schon vorher emsig den Niedergang ihrer Beziehung. Von Tätern und Opfern in Partnerschaften,
in:
faz.net v. 15.01.

 
       
   

UW (2013): Studie: "Mythen" der kinderlosen Gesellschaft.
Wissenschaftler haben in der Studie "Zukunft mit Kindern" die Fruchtbarkeit in in Deutschland, Österreich und der Schweiz analysiert. Sie empfehlen: Mehr "Familienzeit" im Job, dafür später in Pension,
in:
Die Presse v. 15.01.

 
       
   

Die Entwicklung der Geburtenzahlen in Deutschland

DESTATIS (2012): 2012 erneuter Bevölkerungsanstieg erwartet,
in: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt Wiesbaden v. 14.01.

 
       
   

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Thema: Die Provinz verwaist.
Wie Dörfer und Gemeinden gegen den Bevölkerungsschwund kämpfen

HENZLER, Claudia (2013): Bis zum letzten Mann.
Von Nordfriesland bis Heidesheim: Gemeinden versuchen alles, damit ihre Einwohner bleiben. Sie sanieren ihre Städte, fördern die Industrie: Es ist ein Wettstreit, den nicht alle gewinnen werden,
in: S
üddeutsche Zeitung v. 12.01.

 
       
   

Statistisches Jahrbuch Mecklenburg-Vorpommern 2012

VOLGMANN, Thomas (2013): Mecklenburg-Vorpommern allein zu Haus.
Singles im Trend,
in:
Schweriner Volkszeitung Online v. 11.01.

Thomas VOLGMANN präsentiert uns ein Wirrwarr an Daten, das der normale Leser unmöglich durchschauen kann:

"Bereits 41 Prozent aller Wohnungen werden nur noch von einer Person bewohnt. Singles stellen damit die häufigste Haushaltsgröße im Land. (...). Deutliche Unterschiede gibt es zwischen den Bundesländern. Der Anteil der Singlehaushalte ist in den Stadtstaaten (...) am höchsten. Unter den Flächenländern gibt es die höchste Quote in Sachsen mit 23 Prozent. Dann folgt bereits Mecklenburg-Vorpommern mit 21 Prozent."

Was denn nun? 41 oder 21 Prozent Einpersonenhaushalte in Mecklenburg-Vorpommern?

VOLGMANN bringt den Anteil der Einpersonenhaushalte an den Haushalten (41 %) mit Alleinwohnenden (unbekannt, da nicht erhoben und in einer Wohnung mehrere Einpersonenhaushalte existieren können, z.B. bei Wohngemeinschaften) und Alleinlebenden (21 %) durcheinander. Singles, d.h. Partnerlose, leben zwar oftmals allein, sind aber nicht nicht identisch mit Alleinlebenden, weil auch Paare ohne gemeinsamen Haushalt (z.B. Menschen mit Fernbeziehungen) als Alleinlebende gezählt werden.

Das Statistische Bundesamt hat zwar 2005 das Lebensformenkonzept - und damit kosmetische Veränderungen am Haushaltskonzept - eingeführt, Paare ohne gemeinsamen Haushalt werden jedoch weiterhin als Singles stigmatisiert und die Lebenswirklichkeit in unserer neuen Klassengesellschaft ignoriert. Beispielhaft für diese Sichtweise steht der französische Soziologe Jean-Claude KAUFMANN, der in diesem Zusammenhang von Quasi-Paaren spricht.

Im Begriffskonzept des Einpersonenhaushalts werden Haushaltsform, Wohnform und Beziehungsform zusammengedacht, während in modernen Gesellschaften alle drei Dimensionen unabhängig von einander gedacht werden müssen. Bei dem Konzept des Einpersonenhaushalts handelt es sich somit lediglich um eine veraltete Ideologie, die immer weniger der Lebenswirklichkeit in einer globalisierten Welt entspricht.

SCHÖNEBECK, Carsten (2013): Das Single-Leben ist keine Frage des Alters,
in:
Schweriner Volkszeitung Online v. 11.01.

 
       
   

Das Ehegattensplitting in der Debatte

JUNGBLUTH, Rüdiger (2013): Mehr für die Frauen.
Ehegattensplitting: Die FDP will die Steuerklasse 5 streichen, um Ehefrauen zu Vollzeitarbeit zu motivieren. Brächte das etwas?
in:
ZEIT Nr.3 v. 10.01.

 
       
   

MAYER, Susanne (2013): Ist der Mann wirklich am Ende?
Geschlechterrollen: Frauen sind auf dem Gipfel der Macht, Männer am Boden, sagt Hanna Rosin. Ihr Buch, in den USA heftig diskutiert, erscheint auf Deutsch.  Ein Gespräch,
in:
ZEIT Online v. 10.01.

 
       
   

EMMERLING, Dieter (2012): Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen 2011,
in:
Wirtschaft und Statistik, Dezember

KELLER, Matthias & Thomas HAUSTEIN (2012): Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Ergebnisse des Mikrozensus 2011,
in:
Wirtschaft und Statistik, Dezember

 
       
   

RASCHE, Uta (2013): "Nirgendwo sonst stehen Eltern so unter Druck".
Die niedrige Geburtenrate in Deutschland hänge auch mit den hohen Ansprüchen zusammen, die Eltern an ihre Kinder stellen, sagt der Bevölkerungsforscher Norbert Schneider. Damit wachse das Risiko des Scheiterns. Ein Interview,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.01.

 
       
   

SCHLIETER, Kai (2013): Fortschritt als Unsterblichkeit.
Diesseits: Die Frage, was kommt nach dem Tod, beschäftigt alle Kulturen, alle Religionen. Heute sind es die Forscher, die Unsterblichkeit verheißen. Warum Wissenschaft in unserer Epoche das Erbe der Religion angetreten hat,
in: TAZ v. 08.01.

 
       
   
PROFIL-Titelgeschichte: Lebensgefühl Einsamkeit.
1,3 Millionen Single-Haushalte in Österreich: Warum immer mehr Menschen allein sind und wie man der sozialen Isolation entkommt

HAGER, Angelika & Sebastian HOFER (2013): Isolationshaft Einsamkeit.
Einsamkeit gilt als Schreckgespenst einer digital restlos vernetzten und manisch beziehungssüchtigen Gesellschaft. Alleinsein muss jedoch nicht nur krank machen, sondern kann auch zum Trainingslager für ein besseres Ich werden,
in:
Profil v. 07.01.

 
       
   

Das Ehegattensplitting in der Debatte

KAMANN, Matthias (2013): Herz und Geld.
Ehen sind auch materielle Gemeinschaften. Wenn zwei Menschen beschließen, alles miteinander zu teilen, hat der Staat dem zu folgen. Weshalb das Ehegattensplitting vernünftig ist – auch für homosexuelle Paare,
in: Welt v. 07.01.

 
       
   

Wolfgang Welt - Ich schrieb mich verrückt

SCHÄFER, Frank (2013): Wozu Argumente, wenn man eine Meinung hat?
Rockkritik: Grob gedrechselte Hasslatten: Der Band "Ich schrieb mich verrückt" versammelt journalistische Texte des Universaldilettanten Wolfgang Welt und zeichnet dessen Weg vom Zeilenschmierer zum professionellen Gonzo-Reporter nach,
in: TAZ v. 07.01.

 
       
   

KLUGE, Alexander (2013): "Herr Illies, wie war das Jahr 1913?"
Mit seinem Buch "1913" hat Florian Illies den Bestseller dieses Winters geschrieben. Was lässt sich aus seiner Zeitreise lernen? Ein Gespräch über die Explosion der Moderne,
in:
Welt am Sonntag v. 06.01.

 
       
   

KAUBE, Jürgen (2013): Auf dem Jahrmarkt der Zeitdiagnosen.
Essay: Die Unhaltbarkeit von Zeitdiagnosen ist schon fast ein wissenschaftliches Gesetz. Wer sich dennoch auf dem Jahrmarkt der Epochenumbrüche behaupten möchte, muss eine Reihe argumentativer Kniffe beherrschen,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.01.

 
       
   

Das Single-Dasein in China

GEINITZ, Christian (2013): Rotes Rentnerheer.
Überalterung in China: Verstädterung und Überalterung treffen Chinas Dörfer mit voller Wucht. Die jungen Leute wandern ab, für die alten sichert die Rente nicht einmal das Existenzminimum. Schuld daran ist auch die Einkindpolitik,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 05.01.

 
       
   

HERRSCHER, Antonia (2013): "Die Alternative wäre, unter der Erde zu sein".
Lebensspanne: Unter Helmut Kohl war Ursula Lehr Ministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit. Als Wissenschaftlerin beschäftigte sie sich mit dem Alter. Ein Gespräch über Einschränkungen, Chancen und Freiheiten jenseits des 80. Lebensjahrs,
in:
TAZ v. 05.01.

 
       
   

Federico Moccia & der Kult um die Liebesschlösser

MAIWALD, Kai-Olaf (2013): Wir sind keine Affäre.
Das neueste Liebesritual: Vorhängeschlösser, die zu Abertausenden an Flussbrücken angebracht werden. Was wollen uns und sich die Paare damit sagen? Eine soziologische Deutung,
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 04.01.

 
       
   

HINRICHS, Dörte & Matthias SOMMER (2013): Immer mehr Vereinzelung?
Die Zunahme der Singlehaushalte in den Großstädten,
in: Lebenszeit. Sendung des
DeutschlandRadio v. 04.01.

 
       
   

BROCKMANN, Hilke (2013): Her mit den Müttern!
Die Frauenquote mag Frauen fördern – aber nur die, die keine Kinder haben,
in:
ZEIT Nr.2 v. 03.01.

 
       
   

Eric Klinenberg - Going solo

KOLOSOWA, Wlada (2013): Allein, nicht einsam.
Single-Haushalte: Jeder fünfte Deutsche lebt allein, weltweit steigt die Zahl der Ein-Personen-Haushalte. Was bedeutet das für die Gesellschaft? Werden wir egoistischer, isolierter? Mitnichten, meint der Soziologe Eric Klinenberg. Einsamkeit ist weder eine Frage der Wohnverhältnisse - noch des Beziehungsstatus,
in:
Spiegel Online v. 02.01.

 
       
   

Berthold Vogel - Wohlstandskonflikte

HERRSCHER, Antonia (2013): "Schon 1930 gab es die Statuspanik".
Mittelschicht: Der Soziologe Berthold Vogel über Absturzängste und die "solidarische Mitte" als historischen Ausnahmefall,
in:
TAZ v. 02.01.

 
       
   
NEON-Titelgeschichte: Ist deine Familie noch normal?

HAAF, Meredith (2013): Die lieben Irren.
Das Schöne an der Familie ist, dass uns niemand sonst so gut kennt. Aber es kann uns auch niemand sonst so in den Wahnsinn treiben. Hängt das zusammen?
in: Neon, Januar

 
       
   

WEISS, Vanessa (2013): Mund zu, Herz auf.
"Wir können über alles reden!" Aber sollte man auch? Warum die Liebe länger hält, wenn man lernt zu schweigen
in: Neon, Januar

 
       
   

KALLE, Matthias (2013): Liebe ohne Ende.
Monat für Monat hat unser Kolumnist die Liebe gesucht. Viel klüger ist er dabei nicht geworden. Wahrscheinlich ist das gut so,
in: Neon, Januar

 
       
   

NEON (2013): "Ich muss mich schnell übergeben".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und erklären, warum es sich trotzdem lohnt, sie kennenzulernen,
in: Neon, Januar

 
       
   

SCHÖNBERGER, Birgit (2013): Eine Art von Begehren nach Welt.
Um das eigene Leben als gelungen ansehen zu können, brauchen Menschen mehr als Anerkennung - sie brauchen Resonanz. Erst wenn sie die Erfahrung machen, etwas zu bewegen und von anderen und der Umwelt bewegt zu werden, stehen sie fest in der Welt. Fehlen "resonante Weltbeziehungen", erklärt der Soziologe Hartmut Rosa, kann dies zu Burnout und anderen Zeiterkrankungen führen,
in: Psychologie Heute, Januar

 
       
   

SAUM-ADEHOFF, Thomas (2013): "Warum sollte die Psyche gesünder sein als der Rest des Körpers?"
Seit einigen Jahren schlagen die Sozialversicherungen Alarm: Immer mehr Menschen werden wegen psychischer Leiden krankgeschrieben oder sogar frühverrentet. Werden wir alle gestörter? - Fragen an den Epidemiologen Hans-Ulrich Wittchen, der im Auftrag der EU seit mehr als zehn Jahren anhand großer Bevölkerungsstudien die Verbreitung psychischer Störungen in Europa verfolgt,
in: Psychologie Heute, Januar

 
       
   

USTORF, Anne-Ev (2013): "Die Erfolgreichen interessieren mich weniger als die Verzweifelten".
Hans Weingartner ist einer der interessantesten deutschsprachigen Regisseure. In seinen Filmen Das weiße Rauschen und Die fetten Jahre sind vorbei widmet sich der studierte Neurowissenschaftler vorzugsweise den Schaltstellen zwischen Psyche und Gesellschaft, versucht seelische Zustände mit gesellschaftspolitischen Entwicklungen zu verknüpfen. Mit Psychologie Heute sprach der österreichische Regisseur über seinen neuen Film Die Summe meiner einzelnen Teile - und seinen Wunsch, in der Depressionsforschung zu arbeiten,
in: Psychologie Heute, Januar

 
       
   
SPEX -Titelgeschichte: 20 Jahre Tocotronic.
Der exklusive Spex-Report auf 16 Seiten. Mit Stimmen von Oliver Polak, Casper, Cosima von Bonin, Kristof Schreuf u.a.

BUSS, Esther (2013): Wie eine Haubitze.
Eine Reportage,
in: Spex, Nr.342, J
anuar/Februar

HOSSBACH, Martin (2013): Sich selbst verdauend.
Dirk von Lowtzow und Jan Müller über Cordhosen und Adidasjacken, bewusste Positionierungen, Erwartungshaltungen und Klischees sowie über jene frühen Tocotronic-Songs, die heute nicht mehr funktionieren,
in: Spex, Nr.342, J
anuar/Februar

 
       
 

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Zu den News vom 15. - 31. Dezember 2012
 

   
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