[ News-Hauptseite ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 21.-30. Juni 2003
News 11.-20. Juni 2003
News 01.-10. Juni 2003
News 16.-31. Mai 2003
News 01.-15. Mai 2003
News 16.-30. April 2003
News 01.-15. April 2003
News 21.-31. März 2003
News 11.-20. März 2003
News 01.-10. März 2003
News 21.-28. Februar 2003
News 11.-20. Februar 2003
News 01.-10. Februar 2003
News 21.-31. Januar 2003
News 11.-20. Januar 2003
News 01.-10. Januar 2003
25.-31.Dezember 2002
16.-24.Dezember 2002
01.-15.Dezember 2002
23.-30.November 2002
16.-22.November 2002
01.-15.November 2002
16.-31. Oktober 2002
01.-15. Oktober 2002
16.-30. September 2002
01.-15. September 2002
16.-31. August 2002
01.-15. August 2002
16.-31. Juli 2002
01.-15. Juli 2002
15.-30. Juni 2002
01.-15. Juni 2002
16.-31. Mai 2002
01.-15. Mai 2002
16.-30. April 2002
01.-15. April 2002
16.-31. März 2002
01.-15. März 2002
15.-28. Februar 2002
01.-14. Februar 2002
16.-31. Januar 2002
01.-15. Januar 2002

16.-31.Dezember 2001
01.-15.Dezember 2001
16.-30.November 2001
01.-15.November 2001
Oktober 2001
September 2001
16.-31.August 2001
01.-15.August 2001
16.-31.Juli 2001
01.-15.Juli 2001
16.-30.Juni 2001
01.-15.Juni 2001
16.-31.Mai 2001
01.-15.Mai 2001
April 2001
März 2001
Februar 2001
Januar 2001

Dezember 2000
November 2000
Oktober 2000
September 2000
August 2000
Juli 2000
Juni 2000
Mai 2000
2000

 
       
   
Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 01. - 15. Juli 2003

 
       
     
     
     
       
     
   
  • ROSENFELD, Dagmar (2003): Land ohne Leute.
    Auf einer Wiese stehen rostige Pfosten, hier war mal ein Fußballplatz. Jetzt brauchen sie keinen mehr, der Nachwuchs fehlt. In Mecklenburg-Vorpommern entvölkern sich Städte und Dörfer. In 50 Jahren ist es in ganz Deutschland so, sagen Experten. Ein Blick in die Zukunft,
    in: Tagesspiegel v. 15.07.
    • Kommentar:
      Mit dem Konstrukt "demografischer Wandel" hat sich die Politik elegant aus der Verantwortung geschlichen!

            
         War früher ein Land ohne Leute ein untrügliches Zeichen dafür, dass ein Land seine Leute nicht ernähren konnte - strukturschwaches Gebiet hieß so etwas einmal - , so wird heute einfach die Argumentation umgekehrt.
            
         Das Problem der Arbeitslosigkeit wird umgedeutet in das Problem des Geburtenrückgangs.
            
         In seinem Buch "Vorbild Deutschland" deckt der Wirtschaftsjournalist Detlef GÜRTLER diesen Betrug auf. Dort wo die Menschen solche Arbeit finden, die eine Familie standesgemäß ernährt, dort wächst auch die Bevölkerung.
 
     
     
   
  • LÖHR, Sandra (2003): Krise schlägt Krise.
    Zwei Bücher erinnern an jene gar nicht so ferne Zeit, in der junge und erfolgreiche Menschen sich plötzlich mit einem Übel wie der Quarterlife Crisis konfrontiert sahen,
    in: TAZ v. 15.07.
    • Kommentar:
      Nachdem Florian ILLIES in seinem neuen Buch "Generation Golf zwei" den Begriff "Quarterlife Crisis" verwendet hat, darf nun Sandra LÖHR die US- und die deutsche Variante des Phänomens anhand zweier bereits seit längerem erschienenen Bücher zum Thema auch den TAZ-Lesern vorstellen.

            
         ILLIES schreibt dazu: "Endlich wurde ein Name für jene Ratlosigkeit gefunden, die nicht durch zu viele, sondern durch zu wenige Widerstände entsteht, für jene Erschöpfung, die einen beschleicht, weil man nicht weiß, wofür man eigentlich kämpfen soll".
            
         Mit dieser Definition des Quarterlife-Problems betont ILLIES nicht das Luxusproblem der Optionsvielfalt, sondern beklagt die antiautoritäre bzw. liberale Erziehung der Eltern.
            
         Sandra LÖHR  atmet angesichts der Wirtschaftskrise auf, denn das Phänomen Quarterlife-Crisis wird dadurch für sie zu einem Problem der Vergangenheit:
            
         "Endlich müssen wir uns nicht mehr den Kopf über unsere Karrieremöglichkeiten zerbrechen. Jetzt, wo alles wieder vorbei ist und New Economy und Spaßgesellschaft tot sind, kann man sich einfach wieder, wie damals unsere Eltern auch, um die ökonomische Zukunft sorgen und ganz in Ruhe erwachsen werden."  
 
   
  • AMEND, Christoph & Stephan LEBERT (2003): "Meine eigene Wirklichkeit geht niemanden etwas an".
    Er ist der Erfinder der verwöhnten Generation Golf. Doch die Zeiten sind härter geworden. Und auch er polarisiert mehr den je. Wer ist Florian Illies?,
    in: Tagesspiegel v. 13.07.
 
     
   
  • WEWER, Antje & Anne PETERSEN (2003): Ja, ich will!
    Vorbei die Zeiten, als junge Leute verweigerten und rebellierten. Bürgerlichkeit wird neu erfunden. Alte Konzepte werden modernisiert. Und siehe da: Es funktioniert,
    in: Welt am Sonntag v. 13.07.
    • Kommentar:
      Bei Antje WEWER & Anne PETERSEN werden die neuen (Wirtschafts-)Bürgerbewegungen zu Volksbewegungen umgedeutet und Florian ILLIES gar zum Vordenker der neuen Bürgerlichkeit hochstilisiert:

            
         "Die neuen Volksbewegungen kommen aus dem bürgerlichen Milieu. Insgesamt 25 Initiativen wie der »BürgerKonvent« oder die gemeinnützige Stiftung »Klarheit in der Politik« folgen derzeit Arnulf Barings Ruf »Auf die Barrikaden!« und mahnen die Reformunfähigkeit der Deutschen an, posaunen »Deutschland ist besser als jetzt« oder »Wir mischen uns ein«.
      Einmischung predigt auch Florian Illies, Vordenker der neuen Bürgerlichkeit. Im jüngst erschienen zweiten Teil seines Bestsellers »Generation Golf« rätselt er, warum angesichts leerer Rentenkassen der Protest seiner Generation ausbleibt. Als Feindbild dienen Illies die 68er, die sich zwar eingemischt haben, aber nun »die konservativsten Besitzstandwahrer der Nation« geworden sind. Ihre antibürgerlichen Klischees sind nun moralischer Besitzstand des Kleinbürgers geworden.
      Das durch die Nazis weitgehend ausgerottete Bürgertum wurde durch die 68er weiter denunziert - und exakt jene Tendenz aufzuhalten und umzudrehen, ist eine historische Mission. Das Bürgertum findet in der augenblicklichen Umgründungsphase der Bundesrepublik zu ihren revolutionären Wurzeln zurück."

            
         Zu viel Ehre für elitäre Besitzstandwahrer!
 
   
  • WINKLER, Willi (2003): Wir Angestellten.
    Geistig obdachlos, fremdbestimmt, bald wegrationalisiert - ein zeitgemäßes Sittenbild,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 12.07.
    • Kommentar:
      Single-dasein.de hat im Mai anhand der Romanfigur Abschaffel von Wilhelm GENAZINO Singles und ihre Ängste behandelt, nun greift Willi WINKLER das Thema auf, legt jedoch den Schwerpunkt nicht auf das Single-Sein, sondern auf das Angestellten-Dasein:

            
         "Wilhelm Genazinos Held, der Angestellte Abschaffel, hat keinen Vornamen und diesen lächerlichen Zunamen, der sein weiteres Schicksal ankündigt. Er wird abgebaut werden, irgendwann wird er wegrationalisiert, ausgesteuert, eingespart, gefeuert, vom Stellenplan genommen, sozialverträglich entsorgt, ein – und tschüß! – Arbeitsloser mehr. Dreißig ist Abschaffel, dann 31, lebt allein, arbeitet seit zwölf, dreizehn Jahren in einer Spedition, überprüft Frachtbriefe, schäkert mit den Kolleginnen, rivalisiert ein bisschen mit den Kollegen und beschäftigt sich, um nicht ganz an der Welt, also an sich zu verzweifeln, mit der Beobachtung von allem. In seiner Freizeit wenigstens will er den Bohemien zelebrieren, aber er bleibt, was er ist: »Angestellter und Alleinwohner«.
      Der Single war 1977 noch nicht erfunden, doch lebt ihn Abschaffel bereits mustergültig vor: hektisches Einkaufen nach Feierabend, bescheidene Vergnügungsgelüste über den Rand des eigenen Körpers hinaus, häufig wechselnde, flüchtige Geschlechtskontakte, ein berufstypisch eher voyeuristisches als tätiges Dasein, also eine unendlich sinnlose Existenz."
 
   
  • WINKLER, Thomas (2003): Verweigerung zu verkaufen.
    "Wir sind Helden" machen die Repolitisierung der Popmusik vor, und erkennen, dass es nur eine Marktlücke ist,
    in: Frankfurter Rundschau v. 12.07.
 
   
  • BUCH, Hans-Christoph (2003): Big Sister.
    Die Literatur ist weiblicher geworden. Hat ihr das genützt oder geschadet,
    in: Welt v. 12.07.
    • Kommentar:
      Die Welt lässt den 68er BUCH gegen das von Frank SCHIRRMACHER diagnostizierte Matriarchat im Kulturbetrieb wettern:

            
         "Die Verdrängung des auf Härte und Aggressivität beruhenden männlichen Über-Ichs durch weibliche Werte wie Konsens und Kompromiss ist auch im Kulturbetrieb zu beobachten. Das von Judith Hermann personifizierte »Fräulein-Wunder« der deutschen Literatur ist hierfür nur ein Symptom", erklärt BUCH und wertet Frauenliteratur generell als "Wohlfühlliteratur" ab.
 
   
  • ERLER, Gisela (2003): Ein Herz und eine Seele.
    Sind Sie glücklich? Dann leigt das vielleicht daran, dass Sie eine Familie gegründet haben. Klingt spießig? Im Gegenteil, meint die Familienforscherin Gisela Erler: Die Kleinfamilie ist ungeheuer modern,
    in: SZ-Magazin. Beilage der Süddeutsche Zeitung v. 11.07.
 
     
     
   
  • REICHE, Katherina (2003): Von Kindern hängt alles ab.
    Familienpolitik. Max Wingen warnt eindrücklich vor den Folgen des Geburtenrückgangs,
    in: Rheinischer Merkur Nr.28 v. 10.07.
 
     
     
   
  • KNIPPHALS, Dirk (2003): Gegen die Wand gefahren.
    Die Heiapopeia-Jugend probt die Selbstkritik: Florian Illies schreibt eine Fortsetzung seines Bestsellers "Generation Golf" und entdeckt angesichts der Rezession, etwas verspätet, das melancholische Bewusstsein. Ein Trendsetter will er nie gewesen sein,
    in: TAZ v. 09.07.
 
   
  • ZAIMOGLU, Feridun (2003): Frust schieben Mut proben.
    Drei Jahre nach seinem Bestseller "Generation Golf" legt der Berliner Journalist Florian Illies nun eine Fortsetzung vor. "Generation Golf zwei" beschreibt Deutschlands Dreißigjährige, ernüchtert von Brösencrash, 11. September und Irak-Krieg. Private Schmollfibel oder Zeit-Dokument? Eine Kontroverse zur "GG zwei",
    in: Tagesspiegel v. 09.07.
  • AMEND, Christoph (2003): Mut proben,
    in: Tagesspiegel v. 09.07.
 
   
  • ZYLKA, Jenni (2003): Fernsehserien, gruselig.
    Während sie das Kind kriegt, geht der Olle Schampus trinken - in den schönen neuen Babyshows,
    in: TAZ v. 08.07.
    • Inhalt:
      Jenni ZYLKA mokiert sich über die mangelnde Repräsentativität der neuen TV-Gebärwilligen:

            
         "Gibt es nicht heutzutage eine Menge Frauen über 30, die den Blagensegen aus guten Gründen relativ weit nach hinten verschoben haben? Gibt es weiterhin nicht auch immer mehr »Mia hat zwei Mamas bzw. Papas«-Bücher? Im Privatfernsehen-Paralleluniversum kommt das alles nicht vor. Da wird allenfalls mit spitzem Mündchen mal das Wort »Lebenspartner« genuschelt, ansonsten kriegen entweder blutjunge Pärchen das erste Kind oder gestandenen Familien flutscht gelassen das dritte heraus."
 
     
     
   
SPIEGEL-Titelgeschichte: Die neuen Werte.
Ordnung, Höflichkeit, Disziplin, Familie
  • MOHR, Reinhard u.a. (2003): Nobel statt Nabel.
    In den Zeiten der Krise, des Pisa-Schocks und um sich greifender Verlotterung ist eine neue Bürgerlichkeit gefragt. Das Einhalten von Regeln, das Leben mit althergebrachten Tugenden und Ritualen wird wichtiger,
    in: Spiegel Nr.28 v. 07.07.
 
   
  • GORRIS, Lothar & Wolfgang HÖBEL (2003): "Jetzt kommt der Realismus".
    Florian Illies über die Irrfahrten und wirtschaftlichen Crashs der heute Um-die-30-Jährigen, Routenplaner für den Weg aus der Krise und sein Buch "Generation Golf zwei",
    in: Spiegel Nr.28 v. 07.07.

 
     
   
  • SCHMIDBAUER, Wolfgang (2003): Ich.
    Eine neue Literatur entsteht - ihr Thema: das eigene Ego. Was gefällt uns so an diesen Büchern?,
    in: Tagesspiegel v. 06.07.
 
     
     
   
  • KREKELER, Elmar (2003): Wir waren's nicht, Helmut ist's gewesen.
    Vor drei Jahren ging's ihr noch gut. Jetzt ist die Generation Golf in die Krise geraten. Und Florian Illies, der sie erfand, erzählt in "Generation Golf II", wie es ihr geht. Wie bisher und gar nicht schlecht. Eigentlich. Eine Inspektion,
    in: Welt v. 05.07.
 
     
   
  • WINKLER, Thomas (2003): "Wir sind nicht allein".
    Müssen nur wollen: Judith Holofernes und Pola Roy spielen in der richtigen Band zur richtigen Zeit, Wir Sind Helden aus Berlin. Ein Gespräch über Konsumverzicht als Verkaufsschlager, Ende der Spaßgesellschaft und kontrollierten Imagetransfer,
    in: TAZ v. 04.07.
 
   
  • FLASSBECK, Heiner (2003): Forschen ohne Verstand.
    Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung meint: Je kürzer Arbeitslose unterstützt werden, je schneller finden sie einen Job. Doch das ist wissenschaftlich verbrämter Unfug,
    in: TAZ v. 03.07.
 
     
   
  • ULRICH, Bernd (2003): Vertreibung aus dem Paradies.
    Noch einmal will die Regierung mit neuen Schulden gute Laune machen. Eigentlich müsste die Botschaft lauten: Alle müssen sich einschränken - denn die Wende zum Weniger hat auch Vorteile,
    in: ZEIT Nr. 28 v. 03.07.
 
     
   
  • BERG, Michael (2003): Lern mich kennen - aber schnell!
    Speeddating nun auch in Frankfurt: 18 Frauen treffen 18 Männer für jeweils drei Minuten. Plaudern und Flirten bis zum Gong - nur die Adresse ist tabu,
    in: Frankfurter Rundschau v. 02.07.
 
     
   
  • ADAM, Konrad (2003): Konvente haben Konjunktur.
    Bürger kämpfen gegen den Reformstau - Aber jeder marschiert allein,
    in: Welt v. 02.07.
    • Inhalt:
      Singlefeind und MIEGEL-Freund ADAM referiert über die Kontroverse innerhalb der neuen Bürgerbewegung, die sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen kann.
 
   
  • HECHT, Heinrich (2003): Trockenrosette.
    Frank Schirrmacher und das Geschlecht,
    in: junge welt v. 02.07.
 
   
  • SCHIRRMACHER, Frank (2003): Männerdämmerung.
    Wer uns denkt: Frauen übernehmen die Bewußtseinsindustrie,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 01.07.
    • Kommentar:
      Frank SCHIRRMACHER diagnostiziert den Zerfall der Gesellschaft, der mit der Übernahme der Bewußtseinsindustrie durch Frauen bereits im Gange ist. Sein Gewährsmann dafür ist der Anthropologe Arnold GEHLEN:

            
         "Die Patriarchen verdämmern, und die Nachfrage nach ihnen sinkt. Frauen übernehmen die Vermittlung und sogar die Macht in einer zerfallenden Gesellschaft.
      »Kleine zivilisierte Völker«, so hat Arnold Gehlen eines vorhergesagt, »oder solche, denen alle Knochen zerschlagen sind, streben der Deckung zu, sie neigen zu Versicherungen, Krankenscheinen, zu sexuellen Libertisinismen und moralischen Vorträgen an die Außenwelt. Aber gerade diese Atmosphäre kommt den innersten Bedürfnissen des Weibes entgegen«."
 
     
   
  • DETTLING, Daniel (2003): Sie wollen es nicht mehr besser haben.
    Allzu passiv fügen sich die 30-Jährigen in ihr Schicksal als betrogene Generation,
    in: Welt v. 01.07.
    • Kommentar:
      "Warum steigt die nächste Generation jetzt nicht auf die Barrikaden, wie es die neue bürgerliche Protestbewegung um die Meinhard Miegels und Arnulf Barings vormacht? Warum sammeln sich die 30-Jährigen nicht und gründen ebenfalls eine »Reformpartei«? Stattdessen überlassen sie das Aufbegehren einigen konservativen 68ern. Aber auch von diesen geht keine wirkliche Reformbegeisterung aus. Sie hatten seit den siebziger Jahren genug Zeit für eine neue Politik gehabt und sie nicht genutzt",
      grenzt sich DETTLING junior nun deutlicher auch gegen jene 68er ab, die ihm ideologisch eigentlich nahe stehen. Offenbar ist nun eine neue Zuspitzung angesagt.
 
     
   
  • SCHINDHELM, Michael (2003): Generationen ohne Eigenschaften.
    Sie sind in den besten Jahren, sie müßten jetzt dran sein an den Schalthebeln der Gesellschaft, aber es scheint ihnen an Sendungs- und Machtbewußtsein zu fehlen. Die Kinder des Kalten Krieges irrlichtern noch immer umher,
    in: Das Magazin, Juli
 
   
  • BRAUN, Walter (2003): Die Bohnenstangenfamilie.
    Seit Menschengedenken hatte die Altersstruktur der Gesellschaft die Form einer Pyramide - viele Kinder an der Basis, wenige alte Menschen an der Spitze. Nun müssen zum ersten Mal in der Geschichte vier, wenn nicht gar fünf Generationen miteinander auskommen,
    in: Psychologie Heute, Juli
    • Kommentar:
      BRAUN stellt Sarah HARPER, Direktorin des Oxford Insitute of Ageing vor, die das Buch "The Family in Ageing Societies" herausgegeben hat.

            
         HARPER geht es im Gegensatz zu den üblichen sozialmoralischen Verurteilungen einer alternden Gesellschaft um die Veränderungen, die durch die neue Langlebigkeit beeinflusst werden.
            
         Während neoliberale Sozialstaatskritiker von Jürgen BORCHERT bis Konrad ADAM die niedrige Geburtenrate als Ausdruck eines familienunfreundlichen Sozialstaats interpretieren, sieht HARPER die Geburtenrate im Zusammenhang mit der neuen Langlebigkeit.
            
         So führt Langlebigkeit zu einer "Verlängerung der einzelnen Lebensphasen". Wie sich die Langlebigkeit jedoch genau auf das Fortpflanzungsverhalten auswirkt, das lässt sich dem Artikel nicht entnehmen.
 
       
   

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom 21. - 30. Juni 2003

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
    [ Suche ] [ Homepage ]  
   
 
   
© 2000-2006
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 29. August 2006 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002