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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 02. Juli 2012

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Die Hierarchie der Lebensformen aus der Sicht von Eltern und Kindern 

"Es zeigt sich eine deutliche Hierarchisierung von Lebensformen. Das Bild der Kernfamilie als »ideale« Lebensform ist fest in den Köpfen der Befragten verankert und findet durch Zuschreibungen von Überlegenheit in Kompetenz und Moral zusätzliche Festigung. Mit der Konstruktion der Kernfamilie als Ideal und als stabile Umgebung für das Aufwachsen von Kindern ist eine Abwertung davon abweichender Lebensformen verbunden. Ein-Eltern-Familien werden aufgrund der »fehlenden« Besetzung einer Elternposition als benachteiligt betrachtet und konstruieren sich auch selbst - vor der normativen Folie der Kernfamilie - als defizitäre »Mangelfamilie«. Der auch in der Forschung lange Zeit verwendete Begriff der »unvollständigen Familie« (...) scheint hier präsent zu sein. Stieffamilien werden aufgrund des alltäglichen Vorhandenseins von zwei Elternpersonen als »komplett« betrachtet, woraus die Zuschreibung umfassender Stabilität resultiert."
(Ulrike Zartler "Die Kernfamilie als Ideal. Zur Konstruktion von Scheidung und Nachscheidungsfamilien" in: Zeitschrift für Familienforschung, Heft 1, 2012, S.79)

 
 
       
   

Die Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes in den Medien

EHRENSTEIN, Claudia & Miriam HOLLSTEIN (2012): Müssen Frauen bald doppelt so viele Kinder bekommen?
Bevölkerungsrückgang: Schon seit 40 Jahren sterben in Deutschland mehr Menschen als geboren werden. Das neue Rekordtief bei den Geburtenzahlen erklären Statistiker mit "normalen Schwankungen",
in: Welt Online
v. 02.07.

THURNER-FROMM, Barbara (2012): Weniger Babys,
in: Stuttgarter Zeitung Online
v. 02.07.

 
       
   

HEIM, Manuela (2012): "Mir geht es um Kontakt, nicht um Orgasmen".
Die Berührerin: Im Schaufenster eines Kreuzberger Ladenlokals steht ein Buddha. Drinnen warten auf die Kunden eine Sitzgruppe und eine Art Zelt mit vielen Kissen und Decken. Hier massiert Milka Reich Männer - junge, alte, auch behinderte. Fast immer bis zum Höhepunkt. Seit zehn Jahren schon verkauft Reich Berührungen,
in:
TAZ Berlin v. 02.07.

 
       
   

Die Entwicklung der Geburtenzahlen in Deutschland

DESTATIS (2012): 2011 - Weniger Geburten, Sterbefälle und Eheschließungen,
in:
Pressemitteilung Statistisches Bundesamt Wiesbaden v. 02.07.

Über die Bedeutung der jetzt veröffentlichten Geburtenzahlen gibt  erst die Geburtenrate Auskunft. Ob sich hinter den Geburtenzahlen auch ein Rückgang der Geburtenrate verbirgt, das ist abhängig von der Entwicklung der potenziellen Mütter und von Tempoeffekten (geht des Alter der Mütter bei der ersten Geburt zurück oder ist es weiter gestiegen?).

Die Deutungskämpfe werden also weitergehen. Man darf gespannt sein, wie sich nun angesichts der neuen Zahlen die Gegner und Befürworter des Elterngeldes (der Kita, des Betreuungsgeldes usw.) aufstellen werden. Und wird die Suche nach Sündenböcken für die Entwicklung wieder bei den Kinderlosen enden? Oder werden endlich auch die strukturellen Gegebenheiten in den Blick kommen? Schließlich gibt es genügend Indizien, dass nicht erst die Vereinbarung von Beruf und Familie, sondern bereits die Vereinbarkeit von Beruf und (gleichberechtigter) Partnerschaft ein Problem ist. Ist es unter diesen Umständen wirklich sinnvoll "Singles" immer stärker zu diskriminieren?

Erst in den letzten Jahren kommt dem Thema Partnerlosigkeit, Partnerschaft und Kinderlosigkeit vermehrt Beachtung zuteil (mehr hier, hier, hier und hier).

 
       
   
AUS POLITIK UND ZEITGESCHICHTE-Thema: Wohlstand ohne Wachstum?

TREEK, Till van (2012): "Wohlstand ohne Wachstum“ braucht gleichmäßige Einkommensverteilung,
in:
Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.27-28 v. 02.07.

"Im November 2010 wurde die Enquete-Kommission Wohlstand, Wachstum, Lebensqualität eingesetzt, um Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. Das Themenheft gibt Einblick in die Debatten. Aus der gewerkschaftlichen Sicht von Till van TREEK gilt Wachstum als notwendig, um soziale Ungleichheit zu reduzieren:

"In Anbetracht der in der jüngeren Vergangenheit massiv gestiegenen Einkommensungleichheit in vielen Ländern erscheint es (...) legitim, in den nächsten Jahren zunächst noch ein hohes Wirtschaftswachstum anzustreben. Denn ohne Wachstum wird es unter Wahrung des sozialen Friedens kaum möglich sein, die Ungleichheit in der Einkommensverteilung zu reduzieren." (S.36)

Es besteht zu befürchten, dass die Enquete-Kommission, genauso wie das vorliegende Themenheft die Frage danach, wie Lebensqualität in einer Gesellschaft der Langlebigen zu gewährleisten ist, gar nicht erst ernsthaft in Angriff nimmt. Welche Gefährdungen des Wohlfahrtsstaates durch eine einseitige Auslegung des Lebensqualitätsbegriffs bestehen, das wird anhand einer Ressourcentheorie und Machtanalyse deutlich. 

 
       
   

Das Single-Dasein in den USA

SHRIVASTAVA, Anjana (2012): Die große Lüge des Feminismus.
In den USA gilt es als selbstverständlich, dass Frauen gleichzeitig Familie haben und Karriere machen. Eine der mächtigsten Frauen Washingtons ist nun aus der Politik ausgestiegen - ihren Söhnen zuliebe,
in:
Welt am Sonntag v. 01.07.

 
       
   

Christiane Rösinger - Liebe wird oft überbewertet

VOLKMANN, Linus (2012): Die Paarkritikerin Christiane Rösinger.
Wenn Nachhaltigkeit das große Ding für alle ist, wie kommt es, dass Christiane Rösinger bisher so wenig gefeiert wurde? Schlauer in Pop als mancher Primus der Hamburger Schule war sie schon in den 90ern mit ihrer Band Lassie Singers, danach mit Britta. Doch erst jetzt mit der Buchautorenschaft öffnen sich für die 51-Jährige alle Indie-VIP-Türen,
in:
Intro, Juli/August

 
       
   
EMMA-Dossier: Ist die Liebe noch zu retten?

EMMA (2012): Warum Liebe weh tut.
Die Soziologin Eva Illouz, 51, spricht im Interview über die Liebe in der Moderne. Die deklarierte Feministin steht in der Tradition von Simone de Beauvoir und Shulamith Firestone und veröffentlichte 2011 das nach den Publikationen aus der Frauenbewegung am stärksten diskutierte Buch über die Liebe. Sie hat den Anspruch, das Liebeskonzept, das die Frauen benachteiligt, weiterzudenken. Und hat eine überraschende Lösung parat,
in:
Emma, Sommer

FIRESTONE, Shulamith (2012): Die Liebe abschaffen?
Die amerikanische Feministin, 67, hat im Alter von 25 den Klassiker der Neuen Frauenbewegung gegen die Liebe geschrieben. Ihr Buch "Frauenbefreiuung und sexuelle Revolution" erschien 1970 und fünf Jahre später in Deutschland. Über 40 Jahre später prägt sie immer noch die Debatte über Liebe,
in:
Emma, Sommer

KOPPETSCH, Cornelia (2012): Die Illusion der Gleichheit.
Die Soziologie-Professorin, 45, an der TU Darmstadt veröffentlichte mit Günter Burkart eine Studie über "Die Illusion der Emanzipation" (Univerlag Konstanz). Ihr Fazit: Niemand vertuscht in modernen Paarbeziehungen die Ungleichheit bei der Familienarbeit so eifrig wie die emanzipierten Frauen, stärker noch als in traditionellen Beziehungen
in:
Emma, Sommer

EMMA (2012): Chancen der Fernliebe.
Die Soziologin Elisabeth Beck-Gernsheim, 65, veröffentlicht seit über 30 Jahren zu "Frauenfragen" und ist seit 36 Jahren mit ihrem Kollegen Ulrich Beck verheiratet, mit dem sie gerade ein Buch über "Fernliebe" gemacht hat. Zurzeit lehrt sie in Trondheim, er in London. Beck-Gernsheim rät im Interview zur Liebe auf Distanz. Und hat dabei nicht nur die weißen, europäischen Mittelstandsfrauen im Visier,
in:
Emma, Sommer

RÖSINGER, Christiane (2012): Nieder mit der Paardiktatur!
Die schreibende Musikerin und badische Bauerntochter, 51, lebt seit 1985 in Berlin. Mit 21 bekam sie ein Kind und ist seither alleinerziehende Mutter. Nach der Frauenband Lassie Singers gründete Rösinger 1998 die Drei-Frauen-Band Britta. Ihre Songs über den Alltag von Frauen sind Kult. Sie wettert gegen die RZB (romantische Zweierbeziehung): Pärchen, verpisst euch!?
in:
Emma, Sommer

 
       
   
GEO-Titelgeschichte: Frau - Mann.
Der Unterschied, der k(l)einer ist

LANGER, Fred (2012): Alles Bio. Oder?
Geschlechter-Forschung: Der Mythos vom Unterschied, Teil1: Fühlen vs. analysieren, kümmern vs. kommandieren: Hat wirklich die Natur unser Rollenspiel programmiert? Oder führen doch eher wir selbst Regie? Die Gehirne von Frau und Mann jedenfalls sind sich ähnlicher, als wir denken,
in:
GEO, Juli

Seit Jahren haben die Vertreter biologistischer Weltanschauungen von Allan & Barbara PEASE bis Louann BRIZENDINE Konjunktur. Nun regt sich massiv Kritik an solchen Erklärungsmustern, die sich bislang als harte naturwissenschaftliche Fakten präsentieren konnten. Spätestens seit Craig BENNETT, ein US-amerikanischer Neuropsychologe, Hirnscans anhand eines toten Lachses entzaubert hat, ist klar: die angeblich harten Fakten sind lediglich Interpretationen. Fred LANGER berichtet über die Kritik an der biologistischen Weltsicht von Lutz JÄNCKE, Neuropsychologe an der Universität Zürich, und der Neuropsychologin Cordelia FINE ("Die Geschlechterlüge"):

"Nicht Hormone machen uns unterschiedlich, sondern vor allem Worte. Und die Umwelt".

LANGER berichtet auch darüber wie in den USA die  Zahlen von Frauen in mathematischen und Informatikstudiengängen erfolgreich gesteigert wurden und sich die Leistungen an Jungs annäherten:

"In den USA betrug das Verhältnis mathematisch hochbegabter Jungs zu Mädchen in den frühen 1980er Jahren 13 zu eins; 2005 hatte es sich auf 2,8 zu eins angenähert.

 
       
   

Einsamkeit - Vom Alleinsein in der paar- und familienorientierten Gesellschaft

SAUM-ALDEHOFF, Thomas (2012): Im Gefängnis der Einsamkeit.
Wir sind von morgens bis abends am Kommunizieren. Auf Facebook sammeln wir Freunde wie früher Briefmarken. Und doch fühlen sich immer mehr Menschen inmitten von "Kontakten" tief isoliert. Woher rührt die Epidemie der Einsamkeit, die sich in unserer Gesellschaft ausbreitet? Und wie findet man hinaus?
in: Psychologie Heute, Juli

 
       
   

Patchworkfamilien in der Debatte

MICHEL, Gabriele (2012): Ist Patchwork Kunst- oder Flickwerk?
Patchworkfamilien können gelingen, ermutigen Inga Bethke-Brenken und Günter Brenken. Dagegen entlarvt Melanie Mühl diese Lebensform als Mogelpackung,
in: Psychologie Heute, Juli

Gabriele MICHEL ist weder mit dem Buch Mut zur Patchwork-Familie der Psychotherapeuten und Patchworker Inga BETHKE-BRENKEN & Günter BRENKEN, noch mit dem Buch Die Patchwork-Lüge von Melanie MÜHL zufrieden. Ersteres empfindet sie als "Kochbuch für Anfänger", Letzteres verliert sich in Kulturkritik.

 
       
   
NEON-Titelgeschichte: Verliebst du dich zu leicht?
Woran du merkst, ob dein Partner zu dir passt - oder ob du besser weitersuchen solltest

NEON (2012): Werden wir ein Paar?
Zwei lernen sich kennen. Und dann? Woran genau entscheidet sich, ob man ein Paar wird? Ein Drama in vier Akten,
in: Neon, Juli

 
       
   

KALLE, Matthias (2012): Guter Stoff.
Unser Kolumnist hat ein Paar getroffen, das sich liebt wie im Rausch. Aber anscheinend auch nur dann,
in: Neon,
Juli

 
       
   

BUCHHOLZ, Jenny (2012): "Ich bin die Missionarin".
Ehrliche Kontaktanzeigen. Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon, Juli

 
       
   

GAEDE, Lars (2012): "In der Provinz kannst du noch der Erste sein!"
Fast alle Freund der Chemnitzer Band Kraftklub sind in die Großstädte abgehauen. Kraftklub sind geblieben - und sagen: Deshalb haben sie Erfolg,
in: Neon, Juli

 
       
 

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Zu den News vom 17. - 30. Juni 2012

   
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