| |
|
[ News-Hauptseite ] [
Suche ] [
Homepage ]
|
|
| |
|
Medienrundschau:
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News vom 01.-
15.Mai 2002
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Spruch
des Monats:
"Einer
meiner ersten bezahlten Jobs bestand in der
freien Mitarbeit als Szene-Reporterin in der
Frankfurter Prinz-Redaktion.
Auch dort wurden Lifestyle-Trends gemacht
beziehungsweise frei erfunden. Oder gab es sie
wirklich? Man konnte nie sicher sein, was zuerst
da war, der Trend oder die Idee des Trends."
(Katja Kullmann
in
"Generation
Ally", 2002) |
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- KRUMPL, Doris
(2002): "Ich war eine Minute zu lang
da".
Als Filmschauspieler und
Romanautor erfindet sich gegenwärtig der
deutsche Modedesigner-Star Wolfgang Joop neu. Im
Gespräch mit Doris Krumpl erzählt er über die
depressive
Spaßgesellschaft und
gefähliche Beschleunigungen,
in: Der Standard v. 15.05.
- Inhalt:
Wolfgang
JOOP stilisiert sich als
Alter Ego von Egon SCHIELE, den er als
ersten
Punk
bezeichnet.
|
|
| |
|
- WA (2002):
Mehr Geburten: Politiker, Experten uneins.
Auf
Kindergeld und flexible Arbeitszeit setzt die
ÖVP, um die Zahl der Geburten zu erhöhen, die
SPÖ auf mehr Betreuungsplätze und ein Recht auf
Teilzeitarbeit. Für den Bevölkerungsexperten
Rainer Münz hat das Kindergeld gar
keine Auswirkungen auf die Geburtenrate,
in: Die Presse v. 15.05.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- OESTREICH,
Heike (2002): Mehr Kinder, mehr Stimmen.
16
Millionen junge Deutsche ohne Wahlrecht. Ein
Skandal? Um Kindern mehr Einfluss zu verschaffen,
bildet sich mal wieder eine bunte Allianz für
das Familienwahlrecht
in: TAZ v. 13.05.
- Kommentar:
In der
vorindustriellen Gesellschaft waren
Knechte, Mägde und sonstiges
unverheiratete Gesinde im Rahmen des
"ganzen
Hauses" dem
Patriarchen und Hausherren unterstellt.
Das
Familienwahlrecht knüpft an diese
vormodernen Zeiten an. Einen
eindrucksvollen Bericht über das
demütigende und rechtlose Leben dieser
Leibeigenen hat der ehemalige Leibeigene
Franz
INNERHOFER mit dem
ersten Teil seiner Franz-Holl-Trilogie
"Schöne
Tage" geliefert.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- HAGER,
Angelika (2002): 400 Jahre Zweisamkeit.
In
seinem Werk "Kultur der Begierde"
untersucht der Wiener Soziologe Franz X. Eder das
Liebesleben seit dem 17. Jahrhundert,
in: Profil Nr.20 v. 13.05.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- OCHS, Birgit
(2002): Nur keine falsche Bescheidenheit.
Das Loft-Leben zehrt vom
Gestus des Rauhen, Ungeschliffenen. Doch
sanierte, alte Industriebauten zählen längst zu
den gefragtesten und wertbeständigsten
Immobilien,
in: Frankfurter Allgemeine
Sonntagszeitung v. 12.05.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- MAUERSBERG,
Barbara & Ulla SCHICKLING (2002): "Ich
würde gern viele Hochzeiten
feiern"/"Was du immer mit dem Heiraten
hast".
Renate und Jenny Schmidt über
Männer im Haushalt, Mütter im Beruf und
Töchter in der Pubertät.
in: Frankfurter Rundschau v. 11.05.
|
|
| |
|
- DRIBBUSCH,
Barbara (2002): Muttertag
Der
Selbstbetrug der Männer,
in: TAZ v. 11.05.
- Kommentar:
DRIBBUSCH fordert
Gleichheit und zwar auf dem Gebiet der
Diskriminierung:
"Die
partnersuchende ältere Single-Frau wird
diskriminiert, für Männer aber, die
eine feste Bindung und die Vaterschaft
lieber verweigern, gibt es kein
Beleidigungsvokabular."
DRIBBUSCH
ärgert sich über
Matthias
HORX, dem sie vorwirft,
mit dem Begriff "Panik Singles"
an das
Stereotyp
der "alten Jungfer" bzw.
"späte Mädchen"
anzuknüpfen. Unerwähnt bleibt jedoch,
dass HORX auch die Kategorie der
männlichen Frustsingles im Sinne von
"New Spinsters" (siehe WELT v.
20.04.2002) kreiert hat.
Es stellt
sich jedoch die Grundsatzfrage, ob man
nicht besser Diskriminierung generell
bekämpfen sollte, statt wie DRIBBUSCH
einen Diskriminierungswettbewerb zu
starten!
|
|
| |
|
- KNIPPHALS,
Dirk (2002): Distanz, lebenslänglich.
Die
Mutter ist ein unter Schmerzen gebärendes und
lebendes Wesen. Gerade in Deutschland hat sie die
Zeiten erst noch vor sich, in denen sie nicht die
Verzichtende geben muss. Notizen zum morgigen
Muttertag, angereichert mit Betrachtungen zum
Lebenslauf Hannelore Kohls und zu einem Film von
Ingmar Bergman,
in: TAZ v. 11.05.
- Kommentar:
KNIPPHALS
verabschiedet - wohl verfrüht - die
deutsche
Mutter. Aus John LENNONs
"Mother" und Michael LENTZ'
"Muttersterben" leitet er den
heutzutage typischen
Mutter-Sohn-Generationenkonflikt der 68er
& ff ab:
"Dass
diese Dynamik nun nicht als Kampf, als
Auseinandersetzung zwischen Kindern und
Eltern lodert (der Kampf gegen die
Väter: das große Achtundsechzigerthema,
die Mütter spielten damals keine große
Rolle), sondern sozusagen schwelend in
der Bewusstwerdung und im Eingeständnis
der Distanz, das ist dabei wohl das Neue,
das in den aktuellen
Generationenkonflikten bedacht werden
muss. Michael Lentz wurde 1964 geboren,
im letzten der geburtenstarken
Jahrgänge, ehe der Pillenknick
einsetzte. Zugleich war es einer der
ersten Jahrgänge, die die
zivilisatorischen Errungenschaften der
Achtundsechzigerjahre selbstverständlich
aufnehmen konnte,
Selbstverwirklichungsdrang,
Individualisierung und sexuelle
Liberalisierung inklusive."
Die
"Frau
an seiner Seite" -
verkörpert durch Hannelore KOHL - ist
KNIPPHALS' Gegenbild zum Hedonismus und
zur Ichsuche. Was KNIPPHALS als
Generationenkonflikt erscheint, das
könnte jedoch auch ein Milieuunterschied
sein! Ralf ROTHMANN hat mit
"Milch
und Kohle" ein
anderes Mutterbild der sprachlosen
Generation entworfen.
"Wer
Eltern hat, die sich tatsächlich beim
Bier über ihr Glücklichsein unterhalten
können, wird beim Abschiednehmen
sicherlich andere Probleme haben als die
von Fremdheit. Wahrscheinlich wird dabei
wirkliche Trauer eine Rolle
spielen", heißt das Credo von
KNIPPHALS.
Dahinter steckt die Annahme, dass
Reden Bindung stiftet. Trauerarbeit setzt Beziehungsarbeit
voraus. Die
nächste Generation könnte auch diesen
Mythos widerlegen.
|
|
| |
|
- SIRLESCHTOV,
Antje (2002): Familie in der Politik.
Mit
Geld allein nicht aufzuwiegen,
in: Tagesspiegel v. 11.05.
- Kommentar:
SIRLESCHTOV beklagt,
dass die Familie keine Lobby habe.
Angesichts der Tatsache, dass es zwar
eine stattliche Anzahl von
Familienverbänden gibt, aber keine
einzige Interessengruppe, die Singles
vertritt, muss diese Jammeriade
verwundern. Selbst im Familienland
Frankreich sind Singles besser
organisiert als hierzulande. Deutschland
ist hinsichtlich der politischen
Vertretung von Singles eindeutig ein
Entwicklungsland!
|
|
| |
|
NZZ-Zeitfragen
"Gefühlshaushalt plus"
- Kommentar:
Überall in Europa
wird deutlich, dass die amtliche
Statistik nicht in der Lage ist, die
Lebensverhältnisse der Bevölkerung
korrekt zu erfassen.
Während
Konservative immer noch das "Ganze
Haus"
idealisieren, vor dessen Hintergrund das
Bild der "Atomisierung"
beschworen wird, sehen Liberale im
Haushaltsbegriff einen Fortschritt.
Die
Beschränkungen des Haushaltsbegriffs
sind aber spätestens seit den 70er
Jahren sichtbar. Seit damals werden immer
weniger Paare und Familien erfasst, weil
die haushaltsübergreifenden Beziehungen
per Haushaltsbegriff wegdefiniert werden.
In ihrem
Beitrag beweist
Sylvia GRÄBE
eindringlich, dass das Haushaltskonzept
den modernen Beziehungen nicht gerecht
wird, wenn sie schreibt:
"Unterstützungsleistungen
gestalten sich heute (...) als
vielfältige Verflechtungen zwischen
selbständigen Haushalten, als Leistungen
privater sozialer Netze."
In
Deutschland bestehen Überlegungen die
amtliche Statistik zu reformieren, da
die Mängel
derart gravierend sind, dass nicht einmal
die Politik sie weiter ignorieren kann. Leider
gehen die anvisierten Reformen nicht weit
genug. Es soll zwar die
Lebenslaufperspektive stärker
berücksichtigt werden und
zusammenwohnende Paare werden besser
erfassbar. Ausschlaggebend war jedoch die
Tatsache, dass Alleinerziehende oftmals
gar nicht allein erziehend sind, sondern
mit einem neuen Partner zusammen leben.
Der geplante Abbau des Sozialstaats ist
somit der Grund, warum man gewisse
Lebensformen besser erfassen möchte.
Für die Schweiz sieht HE ebenfalls
Handlungsbedarf:
"Hausgemeinschaften
fallen als Steuer- und Konsumeinheit zwar
noch immer ins Gewicht. Doch sind sie
nicht länger Modell für das
ökonomische Handeln schlechthin und
geniessen mehr Freiheitsraum. Im Bereich
Steuern freilich wird Regulierungsbedarf
seitens des Staates weiterhin geltend
gemacht, wie etwa die ungelöste Frage um
den Haushaltabzug für Konkubinatspaare
in der Schweiz zeigt."
In
Deutschland spricht man nicht von
"Konkubinatspaaren", sondern
hierzulande werden diese Paare als
"unverheiratet zusammenlebend"
("Paare ohne Trauschein")
bezeichnet.
- HE
(2002): Gefühlshaushalt plus,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 11.05.
-
GRÄBE,
Sylvia (2002): Gemeinsames Wohnen und
Wirtschaften.
Haushaltsformen im
Zeichen der Pluralisierung der
Lebensstile,
in: Neue Zürcher
Zeitung v. 11.05.
-
HOLENSTEIN,
André (2002): Oeconomia - das Haus als
Welt.
Historische
Grundlagen eines sozialen Deutungs- und
Ordnungsmodells
in: Neue Zürcher
Zeitung v. 11.05.
- Inhalt:
HOLENSTEIN
beklagt die Ablösung des Hauses
als regulierendes
gesellschafts-politisches Prinzip
durch den Markt.
Nicht
die Sozialgeschichte, sondern die
Ideengeschichte steht dabei im
Mittelpunkt. Von ARISTOTELES bis
zur reformatorischen
Hausväterliteratur wird das
"Haus als 'Monarchie' im
Kleinen" skizziert.
Das
Haus erscheint in dieser
konservativen Sicht als
Ordnungsmodell, das der Unzucht
von "Eigenbrötlerinnen"
Einhalt gebietet:
"Als
«Eigenbrötlerinnen» wurden
(...) unverheiratete Frauen
bezeichnet, die ihr eigenes Brot
assen, mit anderen Worten: allein
einen Haushalt führten. Sie
lebten ohne Mann, blieben dem
Gottesdienst fern, betrieben
Kuppelei und scheuten das Licht,
kurz: Sie verstiessen gegen die
herrschende Moralvorstellung.
Das
negative soziale Urteil über die
«Eigenbrötlerinnen» basierte
auf einem Ordnungsideal, das von
erwachsenen Personen ausging, die
nicht allein eine Haushaltung
führten, sondern im Rahmen einer
geordneten, ehelichen Beziehung.
Es implizierte ein Lob der
Ordnung, wie sie in Häusern
herrschen sollte, und ein Lob der
Ordnung, wie sie vom Haus aus
gedacht wurde."
Aber bereits damals ging es nicht
primär um moralische, sondern um
ökonomische Interessen:
"Die
Obrigkeiten waren an der
Funktionstüchtigkeit des Hauses
interessiert. Dieses wurde als
Produktionseinheit und als
fiskalisch belastbare Einheit
gestützt, was sich etwa in der
Flut von Gesindeordnungen zeigt,
die den Bedarf der adeligen,
bäuerlichen und bürgerlichen
«Häuser» an billigen
Arbeitsplätzen befriedigen
sollten."
|
|
| |
|
- MIGGE, Thomas
(2002): "Frauen sind einfach besser
drauf".
Scheidung in Italien:
Männer verkraften Trennung schlecht,
in: Saarbrücker Zeitung v.
11.05.
|
|
| |
|
- NIMMERVOLL,
Lisa (2002): "Mütterbewegung, die voll auf
Beruf setzt".
Barbara Vinkens
feministische Kritik der traditionellen Mutter,
in: Der Standard v. 11.05.
|
|
| |
|
- ERDMANN,
Holger (2002): "Ich rede gern über
Erotik".
Wie
Frauen Männer anmachen: Kim Fisher singt heute
im Tränenpalast,
in: Berliner Morgenpost v. 11.05.
- Inhalt:
Interview mit Kim
FISHER, die sich als "glücklicher
Single" bezeichnet.
|
|
| |
|
- STENGEL,
Eckhard (2002): "Zahlväter" vermissen
Lebenssinn.
Internet-Befragung: Männer
leiden nach Scheidung,
in: Frankfurter Rundschau
v. 10.05.
- Inhalt:
Bericht über die
nicht-repräsentative Internet-Befragung
von Zahlvätern, die von dem Bremer
Sozialwissenschaftler Gerhard AMENDT
durchgeführt wurde.
|
|
| |
|
- SCHMID,
Josef (2002): Herwig Birg - Die demographische
Zeitenwende,
in:
DeutschlandRadio v. 09.05.
|
|
| |
|
-
NIEJAHR,
Elisabeth (2002): Das Märchen vom Aufstieg.
Die
Deutschen glauben, dass es jeder nach oben
schaffen kann. Falsch: Von den eigenen Bürgern
unbemerkt, ist das Land zur Klassengesellschaft
mutiert. Der Sozialstaat muss sich auf die Armen
konzentrieren,
in:
Die ZEIT Nr.20 v. 08.05.
|
|
| |
|
- DRÖSSER,
Christoph (2002): Flirtfaktor Hund,
in:
Die ZEIT Nr.20 v. 08.05.
|
|
| |
|
- WINKELS,
Hubert (2002): Der verhinderte Attentäter.
Was
macht unsterblich: Ein Bild? Ein Kind? Ein Mord?
- Norbert Krons "Autopilot",
in: Die ZEIT Nr.20 v.
08.05.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- HETTINGER,
Yvette (2002): Reifere Frauen sind besser
informiert,
in:
Brückenbauer Nr.19 v. 07.05.
|
|
| |
|
- EIDENEIER,
Alexis (2002): Nachtschwärmer auf Seelenreise.
Jochen
Schimmang überzeugt von neuem als großartiger
Erzähler,
in: Literaturkritik.de,
Mai, v. 07.05.
|
|
| |
|
- BOLZ, Annette
(2002): Schwer verliebt.
Wissenschaftler verraten, wie man
Herrn oder Frau "Richtig" findet -
nicht nur im Wonnemonat Mai,
in: Frankfurter Rundschau
v. 07.05.
|
|
| |
|
- FABIANEK,
Birgit-Sara (2002): Die Pflege wird zum Fall für
Frauen.
Viele geben für Angehörige
ihren Beruf auf
in: Frankfurter Rundschau
v. 07.05.
- Kommentar:
FABIANEK berichtet
über die Studie "Pflegebedürftige
Personen im Haushalt und das
Erwerbsverhalten verheirateter
Frauen" von
Hans-Peter BLOSSFELD und
Sonja DROBNIC, die auf repräsentativen
Daten des Deutschen Instituts für
Wirtschaftsforschung Berlin (DIW) basiert
und in der Zeitschrift
für Soziologie
erschienen ist.
Die Pflege
älterer Familienangehöriger war
traditionell die Aufgabe der Töchter und
ist es weiterhin. Für die USA wies
Kathrine R.
ALLEN nach, dass Töchter
aus Arbeiterfamilien oftmals ehelos
blieben, weil sie Familienangehörige
pflegen mussten.
Pagan
KENNEDY hat in ihrem Buch
"Späte Mädchen" den Bruch mit
dieser Tradition der "alten
Jungfer" thematisiert.
Warum
BLOSSFELD & DROBNIC ihre Studie auf
verheiratete Frauen beschränkt haben,
ist deshalb nicht unbedingt
nachvollziehbar.
|
|
| |
|
- KUNISCH,
Hans-Peter (2002): Rache an Resi.
Margit Schreiners
Monolog-Roman "Haus, Frauen, Sex",
in: Süddeutsche Zeitung v.
07.05.
|
|
| |
|
OUTLOOK
INDIA-Titelgeschichte "The
Indian Male"
-
THAKRANEY,
Anil (2002): It's raining men.
In their misplaced
enthusiasm, many urban women have crossed
the line and have turned into men
themselves,
in: Outlook India
v. 06.05.
- JAIN,
Madhu (2002): Lapdogs on the backseat.
Who is the real
Indian male? The domesticated angry man
of our films or the puppyish
"suitable boys" of our soaps?,
in: Outlook India
v. 06.05.
-
JOSHI,
Ruchir (2002): Do you have a licence for
the Monkey?
The old list of
ping-pong-ball-headed Indian monkeys that
Sillers drew on is now outdated. The time
is ripe for a new typology of the urban
postmodern Hindustani purush,
in: Outlook India
v. 06.05.
-
PILLAI,
Ajith (2002): Hedonism's Global Flotsam.
Survival pressure
makes the young Indian male a chronic
individualist,
in: Outlook India
v. 06.05.
-
BABANI,
Anup (2002): Men are like this only.
Statistics are like
bikinis: what the reveal is suggestive...
in: Outlook India
v. 06.05.
|
|
| |
|
PROFIL-Titelgeschichte
"Die Trends der Zukunft"
- HAGER,
Angelika & Nina HOROWITZ (2002):
Trendkost.
Wie liebt,
kauft, arbeitet und wohnt der neue
Mensch? Und was will er überhaupt vom
Leben? Zwei neue Studien des deutschen
Trend-Papsts Matthias Horx geben
Aufschluss. Plus: Was wissen Trendgurus
wie Naisbitt, Popcorn & Co wirklich?
in: Profil Nr.19 v.
06.05.
- PROFIL
(2002): "Es wird kräftig gepeitscht
werden".
Der Trend- und
Zukunftsforscher Matthias Horx über Sex
als Hobbykultur, das neue Drama zwischen
Mann und Frau und die Konsumideologie der
Bobos,
in: Profil Nr.19 v.
06.05.
|
|
| |
|
- DDP
(2002): Getrennt und doch zusammen: Berlin ist
Stadt der Singles,
in:
Berliner Morgenpost v. 06.05.
|
|
| |
|
- HEITHOFF,
Tom (2002): Die Männlichkeit als Maskerade.
Was
in Softies und echten Kerlen steckt,
in: Tagesspiegel v. 06.05.
|
|
| |
|
- BLUM,
Tobias (2002): Vater + Mutter + Kleinkind = drei
Stimmen.
Kardinal
Lehmann befürwortet das Familienwahlrecht. In
einigen katholischen Bistümern dürfen Eltern
für ihre Kinder mitwählen,
in: Tagesspiegel v. 06.05.
|
|
| |
|
- ROHMIG,
Stefan (2002): So schön war die Zeit, sie kommt
nie wieder.
Jürgen Teipel stellt mit Hilfe
von Dias, Bändern und Musik sein Buch
"Verschwende deine Jugend" in der U
60311-Bar vor,
in: Frankfurter Rundschau
v. 04.05.
- Inhalt:
ROHMIG bespricht
anlässlich einer "Lesung" von
Jürgen TEIPEL den Doku-Roman:
"Verschwende
Deine Jugend ist
spannender als ein Kriminalroman, weil
man eine Ahnung davon bekommt, was in
dieser Aufbruchsphase zwischen 1977 und
1981 alles möglich war, und wie viele
der Nachwirkungen heute noch zu spüren
sind."
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- CASATI,
Rebecca (2002): Frau Putzig.
Schürzen,
Blümchen und Lavendel: Die Mode propagiert den
neuen Heimchen-Chic,
in: Süddeutsche Zeitung v.
04.05.
|
|
| |
|
- KRASSER,
Senta (2002): Es gibt ein Leben nach der ersten
Ehe,
in: Süddeutsche Zeitung v. 04.05.
- Inhalt:
KRASSER datiert den
Durchbruch der
"Patchwork-Familie" und damit
der "Lebensabschnittsmutter" im
deutschen Fernsehen auf den 03.11.1983.
Damals wurde von der ARD die erste Folge
der Serie "Ich heirate eine
Familie" ausgestrahlt.
|
|
| |
|
-
-
BÖTTIGER,
Helmut (2002): Die bleierne Teilzeit.
Versager unter
sich: Die Generation der 78er leckt ihre
Wunden. Ein Klassentreffen auf Schloss
Elmau,
in: Tagesspiegel v.
04.05.
- KRAUSE,
Tilman (2002): Lost Generation.
Die deutsche
Literatur steht im Moment, oberflächlich
betrachtet, auch ohne die 78er glänzend
da,
in: Welt v. 04.05.
- MELLER,
Marius (2002): Gruppe 2001.
Immer noch "Ohne
Titel" einer großen Zukunft
entgegen: Das zweite Elmauer Treffen zur
Gegenwartsliteratur,
in: Frankfurter
Rundschau v. 03.05.
|
|
| |
|
Pressekonferenz
"Leben und Arbeiten in Deutschland -
Mikrozensus 2001" am 03.05.
|
|
| |
|
- BINSWANGER,
Mathias (2002): Ein Volk des diskreten Neids.
Sind
die Schweizer angesichts der hohen
Abgangsentschädigungen der Manager wirklich
gegen Missgunst gefeit, wie die Weltwoche
behauptet hat? Eine Replik
in: Weltwoche v. 03.05.
|
|
| |
|
- MEIER,
Markus Diem (2002): Alles nur Berechnung.
Liebe
hat wenig mit Leidenschaft zu tun. Sie ist ein
Kosten-Nutzen-Kalkül. Ökonomen beweisen ihre
wirtschaftlichen Gesetzmässigkeiten
in: FACTS Nr.18 v. 02.05.
- Kommentar:
Für alle, die ihren
Emotionen nicht trauen und statt dessen
lieber Kosten-Nutzen-Rechnungen
aufstellen. MEIER übersetzt alle
Emotionen in Kategorien, die auch
Ökonomen verstehen. Das Paar wird als
Unternehmen beschrieben, dessen Bilanzen
man jederzeit aufstellen kann. Ein
Problem gibt es jedoch. Die Theorie
eignet sich nicht zur Prognose, sondern
nur zur Selbstrechtfertigung. Hat man
sich getrennt, dann waren die Kosten der
Beziehung höher als der Nutzen. Lebt man
weiterhin in einer Beziehung, dann ist
der Nutzen höher als die Kosten.
Der Autor
behauptet, dass Partnerschaften
ökonomischer sind als das Single-Dasein:
"Das Paarleben ist das bessere
Geschäft als die Singleexistenz. Studien zeigen: Leute, die
in festen Händen sind, leben länger, leiden weniger unter
Depressionen und sind glücklicher."
Pech
für den Autor, dass es keine Studie gibt, die das
tatsächlich beweisen kann!
|
|
| |
|
- BÜHLER,
Philipp (2002): Ein Glas Wein zu Weihnachten.
Was ist
Normalität? - Da gibt es
die, für die ist eine Exkursion zum Südpol
etwas fast Alltägliches. Und dann gibt es die
anderen, für die ist schon der Gang quer durchs
Restaurant ein großes Abenteuer. Kurzum:
"In jedem von uns steckt ein Elling!"
in: Berliner Zeitung v. 02.05.
- Inhalt:
Interview
mit dem Romanautor
Ingvar
Ambjørnsen (auch Ambjörnsen), der mit
"Die Blutsbrüder" die
Romanvorlage für den Film
"Elling" lieferte.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
- RAUTERBERG,
Hanno (2002): Leben im unheimlichen Heim.
In
Deutschland werden täglich 130 Hektar Boden
versiegelt - für den Bau von Straßen und
Häusern. Die Speckgürtel um die Städte
wachsen, alte Wohnquartiere veröden. Nur die
Politik kann die Zersiedelung stoppen: Neu
Baugesetze müssen das Wohnen in der Stadt wieder
attraktiv machen,
in: Die ZEIT Nr.19 v.
02.05.
- Kommentar:
RAUTERBERG ist ein
Lobbyist
der Family-Gentrifier. Statt der
Entschärfung sozialer Brennpunkte
fordert er eine Stadtpolitik für
Yuppie-Familien. Die DINKs mit
Kinderwunsch der Generation Golf möchten
nicht mehr im Suburb versauern, sondern
innenstadt- und arbeitsplatznah Familie
und Spassgesellschaft vereinbaren.
RAUTERBERG stellt einen umfassenden
Maßnahmenkatalog vor, mit dem dies
erreicht werden soll.
|
|
| |
|
- DÖBLER,
Katharina (2002): Allein zu zweit.
Familie
ist da, wo Kinder sind, sagt der Kanzler. Doch
Alleinerziehende sind nach wie vor benachteiligt.
Was ihnen am meisten fehlt, ist Zeit,
in: Die ZEIT Nr.19 v. 02.05.
|
|
| |
|
- MALCOMESS,
Hilde (2002): Alles Zicken?
Katja Kullmann rechnet mit
der Frauengeneration um die 30 ab,
in: Rheinischer Merkur
Nr.18 v. 02.05.
|
|
| |
|
PSYCHOLOGIE
HEUTE-Titelgeschichte:
Nur kein Neid!
Zufrieden leben in einer ungerechten Welt |
- NUBER,
Ursula (2002): Warum es so schwer ist,
zufrieden zu sein,
in: Psychologie Heute, Mai
- KRUMPHOLZ-REICHEL,
Anja (2002): "Neid ist ein extrem
selbstschädigendes Gefühl".
Es sind nicht nur
die Kirschen in Nachbars Garten, die
unseren Neid erwecken. Was uns vor allem
quält, ist die Vorstellung, die
wunderbaren Kirschen könnten den
Nachbarn glücklich und zufrieden machen.
Neid entsteht, so der
Psychologieprofessor Rolf Haubl, wenn
Menschen nicht gemäß ihren eigenen
Möglichkeiten leben,
in: Psychologie
Heute, Mai
- TENZER,
Eva (2002): Gerechtigkeit: Die Basis für
Zufriedenheit.
Wer glaubt, ihm
widerfahre Unrecht, wird oft seines
Lebens nicht mehr froh. Ungerecht
behandelt zu werden produziert nicht nur
Unzufriedenheit, sondern auf Dauer auch
Hilflosigkeit, Depression und Aggression.
Wie kann es gelingen, zufrieden zu
bleiben - auch wenn es in der Welt nicht
gerecht zugeht?,
in: Psychologie
Heute, Mai
- RICHTER,
Horst-Eberhard (2002): Eine andere Welt
ist möglich.
Nach dem
Zusammenbruch sozialistischer Systeme
feiert der Kapitalismus ungebremst seinen
Sieg. Die reichen Staaten werden immer
reicher, die armen immer ärmer. Werte
wie Solidarität, Gemeinschaft und
Gerechtigkeit haben in einer
globalisierten Welt keinen Platz. Doch
neuerdings haben sie wieder eine Lobby:
Attac. Der Psychoanalytiker
Horst-Eberhard Richter beschreibt die
neue Bewegung der Globalisierungsgegner
und erforscht die Motive ihrer
Mitglieder,
in: Psychologie
Heute, Mai
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom 16. - 30. April 2002
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[ Suche ] [ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|