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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 01. - 15. Mai 2003

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

"An einem fremden Ort allein zu sein ist viel weniger schlimm, als daheim allein zu sein. Es ist eigentlich gar nicht schlimm. Daheim weiß man, wie wenig Leute man kennt, in der Fremde dagegen ist es normal, daß man keinen einzigen kennt, und man ist es zufrieden."
(aus: Iris Hanika "Das Loch im Brot", 2003)

 
       
       
     
       
     
       
     
       
   
  • OPIELKA, Michael (2003): Grüne Abstinenz.
    Die Ideen der Partei zur Reformdebatte sind bisher blass geblieben. Michael Opielka über vier Optionen guter Sozialpolitik,
    in: Frankfurter Rundschau v. 15.05.

Michael OPIELKA möchte die Grünen zur "politischen Organisation des »Wertewandels« hin zu »postmatieriellen Werten« machen.
Das liegt gerade nicht besonders im Trend
. OPIELKA fordert eine "subjektorientierte, auf »Empowerment« setzende Dienstleistungspolitik, die individualisierungsfreundlich ist und pluralistische Lebensentwürfe respektiert". Dies ist für OPIELKA jedoch kein Widerspruch zu seiner bevölkerungspolitischen Zielsetzung:

"So würde eine »gute« Sozialpolitik in der neuen Grundsicherung - der überfälligen Fusion von Arbeitslosen- und Sozialhilfe - für die Erziehenden kleinerer Kinder beispielsweise deutlich großzügigere Anrechnungsregeln für Partnereinkommen gelten lassen, und - auch damit - zur Anerkennung der Erziehungsarbeit beitragen. Letztere - und damit die Erhöhung der Geburtenrate - fordert beides: mehr öffentliche Kinderbetreuung und großzügigere Transferleistungen für Erziehende."

 
       
     
       
     
       
   
  • NIEJAHR, Elisabeth (2003): Die Feigheit der Flickschuster.
    Kanzler Schröder will den Sozialstaat umbauen. Doch er spart nur innerhalb des alten Systems. Damit die Agenda 2010 länger als ein Jahr hält, müsste es neu finanziert werden - durch Steuern statt durch Beiträge,
    in: Die ZEIT Nr.21 v. 15.05.

 
       
     
       
   
  • MENNE, Marion (2003): Jung, ledig, religiös,
    in: Rheinischer Merkur, Nr.20 v. 15.05.

    • Der Rheinische Merkur berichtet in mehreren Artikeln über eine "European Value Study". Die Schlagzeile ist wohl eher als Vermisstenanzeige zu lesen, denn im Artikel kommen junge, gläubige Ledige nicht vor. 
 
       
   
  • DEGES, Stefan (2003): Was leistet und kostet der Sozialstaat?
    in: Rheinischer Merkur, Nr.20 v. 15.05.

    • Warum die Artikelserie unter dem Stichwort "Debatte" läuft, das weiß wohl nur Gott allein, debattiert wird jedenfalls nicht, sondern Punkt für Punkt ein fest gefügtes neoliberales Glaubensbekenntnis abgelegt. Den Kirchen mangelt es an Gläubigen, bald gibt es weniger Kirchgänger als Mobilfunkantennen auf Kirchendächern, da muss gespart werden. Vielleicht treibt die Not die Menschen dann wieder in die Kirchen, wie so mancher hoffen dürfte.
 
       
     
       
     
       
     
       
   
  • RÖSINGER, Christiane (2003): Der Botho Strauß des Rock'n'Roll.
    Heinz Rudolf Kunze
    im Gespräch über Deutschland, Deutschrock und sein neues Album "Rückenwind",
    in: Berliner Zeitung v. 14.05.

  • TÖRNE, Lars von (2003): "Ich bin weiter Pessimist".
    Seine Fans halten Heinz-Rudolf Kunze seit mehr als 20 Jahren die Treue - obwohl er seine Texte manchmal selbst nicht versteht, wie der Musiker im Gespräch mit dem Tagesspiegel verriet. Am Donnerstag spielt Kunze in Berlin,
    in: Tagesspiegel v. 14.05.

 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
  • BLÜM, Norbert (2003): Lob der Gewerkschaft.
    Ein Plädoyer für den Hauptangeklagten,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 12.05.

 
       
   
  • Wilhelm Genazino - Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman

    • HAGE, Volker (2003): Mit Gudrun auf der Couch.
      In seinem neuen Buch "Eine Frau, eine Wohnung, ein Roman" erzählt Wilhelm Genazino mitreißend vom Erwachsenwerden in der jungen Bundesrepublik,
      in: Spiegel Nr.20 v. 12.05.

 
       
   
  • DARNSTÄDT, Thomas & Michael KLOTH (2003): Die Konsens-Falle
    Das Grundgesetz galt lange als Glücksfall der Geschichte - doch nach 54 Jahren ist sein Glanz erloschen. Experten machen das von Eingriffen lädierte Regelwerk voller Konstruktionsfehler für die Blockade dringend notwendiger Reformen in Politik und Gesellschaft verantwortlich,
    in: Spiegel Nr.20 v. 12.05.

Der politische Neoliberalismus erfordert nicht nur den Abbau des Sozialstaats, sondern einen rigorosen Umbau des Staats. Die Autoren beschreiben, wie die Legislative gestärkt werden soll. Schwächung des Parteienstaats, des Verbändestaats und der Länder fordern die Neoliberalen. Vorbild sind die USA und Großbritannien, also Länder, die durch große soziale Ungleichheiten gekennzeichnet sind, die auch hierzulande durchgesetzt werden sollen. Das gefährliche Staatsvolk ist der Gegner eines solchen Staats. Die Rückkehr des Pöbels soll per Verfassungsreform in Schach gehalten werden. Der Soziologe Ralf DAHRENDORF hat diesen neuen Autoritarismus bereits vor längerem beschrieben.

Mit Die Regierung der Freiheit von Wolfgang FACH ist eine Ideengeschichte dieses neuen Liberalismus erschienen. Dort heißt es:

"Den Pöbel kann man nicht verhindern, man muß mit ihm umgehen".

Dieser modifizierte Krieg aller gegen alle könnte so aussehen:

"Die Metapher des bellum ommium contra omne ist insoweit veraltet, als nicht mehr zahllos viele Subjekte gleicher (Ohn-)Macht aufeinanderprallen würden, sondern zwei Kollektive mit vollkommen ungleicher Ausstattung: wenige Reiche gegen viele Arme, saturierte Minderheiten versus elende Mehrheiten, hier Eliten, dort Massen. Und man streitet weniger für Gott denn um Brot - idealistsiche Kriege machen materialistischen Kämpfen Platz." (S.119)

 
       
     
       
   
  • Das Online-Dating in der Debatte

    • HANNEMANN, Ulf (2003): Ideale Form des Flirts.
      Im Balzrevier Internet turteln Tausende zwischen Lust und Frust. Neue Kontaktbörsen streben auf den lukrativen Markt,
      in: Focus Nr.20 v. 12.05.

      • Wer vorher den Artikel über den neubürgerlichen Liebesdiskurs von Dirk KNIPPHALS gelesen hat, der ist  smalltalkmässig für die Online-Partnersuche im Neue Mitte-Milieu gerüstet.
 
       
   
  • ALBERS, Markus & Ulf POSCHARDT (2003): Die jammernde Nation.
    Reformdebatte, die 1001. Folge. 50 Jahre nach dem Wirtschaftswunder sind die Deutschen nur noch Weltmeister im Jammern. Warum?
    in: Welt am Sonntag vom 11.05.

Auf der nach oben offenen Jammerskala hat die WamS heute eindeutig den Spitzenplatz inne. Das Autoren-Tandem aus der Generation Golf radelt nochmals die ganze Debatte der letzten Monate ab und blickt dabei auf ein Jammertal. Es ist kaum zu glauben, dass Markus ALBERS noch Anfang 2002 ganz andere Sprüche klopfte! Ein goldenes Zeitalter prophezeite er seiner Leistungs-Generation Golf. Und jetzt: Kein Jammern ist zu nichtig, kein Abstecher zu unwichtig. Und das Wichtigste: Die Autoren beschimpfen ihre Leistungsgeneration nun als Besitzstandswahrer-Generation! Die zitierten Jammernden stammen alle aus dem Who is Who des Neoliberalismus und wenn nicht, dann werden sie wenigstens dafür vereinnahmt. Der Rest der Artikel ist ähnlich jammernd. Erwähnt werden soll nur noch, dass Wolfgang STOCK radikale Reformen fordert. Dazu ist jedoch bereits alles gesagt!
 
       
     
       
   
  • WAGNER, Elisabeth (2003): Anna trauert um ihr Kind.
    Wenn sie auf dem Balkon stand, freute sie sich, wenn ihre Claudia dem Omnibus entstieg. Das Leben war in Ordnung, denn die Tochter wohnte bei ihr. Dann kam ein fremder Mann und nahm ihr Liebstes mit zu sich. Seither ist für Anna nichts wie früher. Keine Hoffnung, keine Zuversicht. Sie wird sich nicht umbringen, aber sie tut auch nichts mehr für sich. Warum auch? Nichts kann mehr werden wie einst. Eine Erzählung zum Muttertag
    in: TAZ v. 10.05.

 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
Gerhard SCHRÖDER braucht keinen Parlamentarismus, dafür sorgt bereits die Neue Mitte-Presse - ergo auch die ZEIT. Michael NAUMANN gehört zu jenen Heuchlern, die in Blättern schreiben, die von der Angst ganz gut leben. In Kontrollgesellschaften wird einerseits Angst geschürt und gleichzeitig Angst verdammt. NAUMANN trägt aktiv dazu bei, dass wir in einer solchen Gesellschaft leben.
 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
  • MÜLLER, Walter & Reinhard POLLAK (2003): Bei der Bildung fängt es an.
    Die Leistungskraft unserer Gesellschaft lässt sich nach wie vor nur durch mehr Chancengleichheit vergrößern,
    in: Frankfurter Rundschau v. 06.05.

Ein Beitrag zu den alten und neuen Ungleichheiten. Diesmal geht es um Bildungsungleichheiten:

"Von der Wiege bis zur Bahre bestimmt die soziale Herkunft in hohem Maß die soziale Position; die soziale Ungleichheit wird von der Generation der Eltern zur Generation der Kinder weitergetragen. In den modernen Gesellschaften verläuft diese Übertragung hauptsächlich über das Bildungswesen: Kinder unterschiedlicher sozialer Herkunft sind unterschiedlich erfolgreich in der Schule und erreichen unterschiedliche Bildungsabschlüsse. Diese prägen dann entscheidend die spätere berufliche Laufbahn, die ihrerseits maßgeblich das Einkommen bestimmt.
Die Bildungsforschung hat vor allem zwei Ursachenbündel aufgedeckt, die für den unterschiedlichen Bildungserfolg verantwortlich sind. Als erstes besitzen Kinder unterschiedlicher Herkunft Fähigkeiten, mit denen man es in der Schule zu guten Leistungen bringt, in unterschiedlichem Maß. (...).
Das zweite, wahrscheinlich wichtigere Ursachenbündel für unterschiedliche Bildungsabschlüsse stellen die Bildungsentscheidungen dar, die Eltern (zusammen mit ihren Kindern) treffen",

schreiben MÜLLER & POLLAK. Der Soziologe Michael HARTMANN sieht in formalen Bildungsabschlüssen dagegen nur eine notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung. Der Habitus entscheidet über den sozialen Aufstieg.

 
       
   
  • LAGER, Sven (2003): "Ich wollte der neue Böll werden".
    1
    987 schrieb Joachim Lottmann den Pop-Klassiker "Mai, Juni, Juli". Seinem Kollegen Sven Lager erzählt er, was seitdem geschah,
    in: Tagesspiegel v. 06.05.

 
       
     
       
   
ZITTY-Titelgeschichte: Abenteuer Kind.
Die neue Lust am Nachwuchs
 
       
   
  • Das Single-Dasein in der Schweiz

    • HAEMMERLI, Thomas (2003): Die weisse Illusion.
      Heiraten sei "en vogue" und klassisch "in", verkünden die Illustrierten. Doch das täuscht, sagen die Experten,
      in: SonntagsZeitung v. 04.05.

Thomas HAEMMERLI hat u.a. Familiensoziologen wie Beat FUX befragt. Diese Berufspessimisten sehen die Ehe nur aus der Sicht der Familie, zudem hängen sie einem Ideal der bürgerlichen Familie an, vor dessen Hintergrund die "moderne Ehe" nur defizitär sein kann.

Die Ehe in der Debatte

 
       
     
       
     
       
   
  • VEIEL, Axel (2003): Die Liebe in Zeiten des Islamismus.
    In Marokko erschweren das Ideal der unberührten Braut und das Familienrecht die Suche nach Partner und Glück,
    in: Frankfurter Rundschau v. 03.05.

 
       
     
       
     
       
   
  • FREITAG-Thema: Sozialstaat

    • RIEDMÜLLER, Barbara (2003): Im System bleiben.
      Fiskalische Notoperation. Die "Agenda 2010" verfehlt den Einstieg in eine neue Kultur der Arbeit,
      in: Freitag, Nr.19 v. 02.05.

 
       
     
       
   
  • Das Single-Dasein in Frankreich

    • CESPEDES, Vincent (2003): Sexe, mensonges et politique.
      Après l'amour au temps des cathédrales, l'amour au temps des hypermarchés. Dans "Je t'aime", un philosophe de 30 ans arpente le désastre du couple occidental,
      in: Nouvel Observateur v. 01.05.

Vincent CESPEDES über die Liebe in Zeiten des Supermarktes.
 
       
     
       
   
NZZ FOLIO (2003): Vorsorge.
Wovon sollen wir im Alter leben?

KAPPELER, Beat (2003): Waghalsige Wetten auf die Zukunft.
Weder die staatlichen Rentenzusagen noch die Versprechungen der Pensionskassen werden auf Dauer haltbar sein. Neue Arbeits- und Lebensformen sind der einzige Ausweg aus dem Dilemma der Altersvorsorge,
in: NZZ Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai

Deutsche Neoliberale schwärmen von der Alterssicherung in der Schweiz! Die Schweizer sehen das ganz anders.
Auswanderung ist nicht nur in Deutschland ein Thema der Neuen-Mitte-Presse, sondern auch in der hoch gelobten Schweiz.

FRIEDHOFF, Stefanie (2003): Back to work.
Der Börsencrash hat die amerikanischen Pensionsfonds, einst Garanten für fette Altersrenten ins Elend gestürzt. Jeder vierte Rentner kann sich den Ruhestand nicht mehr leisten. Viele sind gezwungen, sich wieder einen Job zu suchen,
in: NZZ Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai

DIETRICH, Andreas (2003): Ich fühle mich volatil.
Ein Versicherter auf der Suche nach seinem Vorsorgegeld,
in: NZZ Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai

IMHASLY, Bernard (2003): Die Bank des armen Mannes.
Ein Haus, etwas Goldschmuck und guterzogene Kinder sind in Indien, wo die grosse Mehrheit täglich um die Existenzsicherung kämpft, die wichtigste Vorsorge. Bei finanziellen Engpässen helfen private Komitees, denen man eher traut als den offiziellen Finanzinstituten,
in: Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai

SCHÄR, Markus (2003): Krumme Touren.
Wie Manager einer Pensionskasse Millionen in den Sand setzten und gleichzeitig ihre eigenen Taschen füllten: der Fall Ascoop,
in: NZZ Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai

JANSSEN, Martin/SCHMID, Adrian/WELTI, Ernst (2003): Lohnt sich eine dritte Säule? Können Kassen pleite gehen?,
in: NZZ Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai

HELLER, Andreas (2003): Auf und davon.
Das Pensionskassengeld kassieren und im sonnigen Süden ein neues Leben beginnen. Tipps für Heimatmüde,
in: NZZ Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai

SCHOETTLI, Urs (2003): Sparen, sparen, sparen.
Eine Geburtenrate von 1,34 Kindern und bald eine Lebenserwartung von 90 Jahren: Was die demographische Entwicklung betrifft, ist Japan Europa einiges voraus. Entsprechend düster sind dort die Aussichten für künftige Rentner - viele sorgen mit einer vierten Säule vor,
in: NZZ Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai

  • SOMMER, Jürg H. (2003): Die Schweiz im Jahr 2025.
    Was können wir von unseren Sozialwerken noch erwarten? Zwei Szenarien,
    in: NZZ Folio, Beilage der Neuen Zürcher Zeitung, Nr.5 , Mai

 
       
   
  • PSYCHOLOGIE HEUTE-Titelgeschichte: Beruf und Familie?
    So gelingt der Balance-Akt

    • NUBER, Ursula (2003): Arbeit und Familie: Wir können beides haben.
      Work-Life-Balance nennen es Wissenschaftler. Vom alltäglichen Wettlauf mit der Zeit sprechen Paare und Eltern. Beide meinen dasselbe: Die Schwierigkeit, beruflichen und familiären Anforderungen gleichermaßen gerecht zu werden. Viele Familien fühlen sich dabei alles andere als "in Balance". Sie sehen in Arbeit und Familie zwei Bereiche, die sich grundsätzlich gegenseitig behindern. Diese Sichtweise fordern nun Wissenschaftler heraus, die behaupten: Wir können beides haben - ein erfülltes Familienleben und Zufriedenheit im Beruf,
      in: Psychologie Heute, H.5, Mai

    • KRUMPHOLZ-REICHEL, Anja (2003): Jongleure des Alltags.
      Die Arbeit ist einem wichtig. Der Partner und die Familie auch. Vorankommen möchte man im Beruf, aber gleichzeitig will man ausreichend Zeit für Freunde und Hobbys haben. Viele Menschen wissen aus leidvoller Erfahrung, wie schwer es ist, Arbeit und Beruf miteinander zu vereinbaren. Welche Wege sie dabei erproben, haben Sozialwissenschaftler erforscht,
      in: Psychologie Heute, H.5, Mai

KRUMPHOLZ-REICHEL berichtet im wesentlichen über die Ergebnisse der Münchner Yuppiesoziologie im Umfeld von Ulrich BECK. Anfang der 1990er Jahre haben dort Soziologinnen wie Maria S. RERRICH und Karin JURCZYK das Konzept der alltäglichen Lebensführung entwickelt. Im Artikel werden die strategische und situative Lebensführung gegenübergestellt. In den Dual-career couples (Jürgen SCHULTE) sieht KRUMPHOLZ-REICHEL eine Trendwende:

"Diesen Paaren gelingt es, Doppelkarriere und Familie zu vereinbaren. Ihr Erfolgsrezept: Beide Partner nehmen abwechselnd Karriereeinschränkungen hin und kümmern sich gleichberechtigt um die Familie. Bei Engpässen wird externe Unterstützung im Haushalt und bei der Kinderbetreuung in Anspruch genommen."

Die Kehrseite ist, dass hierzu ein haushaltsnaher Niedriglohnsektor notwendig ist:

"Professionelle Dienstleister sollen übernehmen, wozu Eltern keine Zeit mehr haben - Haushalt, Kinderbetreuung, die Pflege der Schwiegermutter."

  • KRUMPHOLZ-REICHEL, Anja (2003): "Vielen geht es bei der Arbeit besser als zu Hause".
    Ein Gespräch mit Arlie Russell Hochschild, Soziologin und Direktorin des Center for Working Families an der Universität von Kalifornien,
    in: Psychologie Heute, H.5, Mai

  • ROHMANN, Elke & Gabriele ROHMANN (2003): Und drinnen waltet die fleißige Hausfrau.
    Hausarbeit ist Frauensache. Auch heute noch wirkt diese traditionelle Vorstellung in den Köpfen von Männern und Frauen und führt zu einer enormen Ungleichverteilung der privaten Arbeit,
    in: Psychologie Heute, H.5, Mai

 
       
   

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Zu den News vom 16. - 30. April 2003

 
       
   
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