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Medienrundschau:
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News vom 01. -
04. Mai
2004
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Zitat
des Monats:
"Es
stimmt nicht mehr, dass westliche Staaten eine sinkende
Geburtenrate haben.
(...).
In 13 der 58 europäischen Länder (...) hatten Frauen, die gegen
1960 geboren wurden, durchschnittlich mindestens zwei Kinder bis
zum Jahr 2001, wenn sie die 40 überschritten hatten.
(...).
Der niedrige deutsche Durchschnittswert hat sich knapp unter 1,7
stabilisiert. Dem werden sich die Durchschnittswerte von
Spanien, Italien und
Österreich bald anschließen, wenn sie ihn nicht sogar
untertreffen, denn in diesen Ländern hat der Abwärtstrend bis
2001 angehalten und liegt bei deutlich unter zwei Kindern.
(...).
Es gibt ein gewisses Einvernehmen darüber, dass das »echte«
Fertilitätsniveau eher höher ist, als es in den meisten Ländern
den Anschein hat."
(aus:
David A. Colemann "Im Angesicht des 21.
Jahrhunderts: Neue Entwicklungen und alte Probleme. In:
pro familia magazin, 2004, H.1, S.23) |
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Der wichtige
Artikel:
BUTTERWEGGE, Christoph (2004): Demographie als Demagogie.
Die Bevölkerungsentwicklung
wird von der Politik benutzt, um die Demontage des Sozialstaats zu
verklären,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.05.
- Inhalt:
Der Sozialwissenschaftler
Christoph Butterwegge
rekapituliert nochmals die sozialpolitische Debatte seit
Präsentation der Bevölkerungsvorausberechnung
im Juni 2003. BUTTERWEGGE sieht die
Gefahr, dass die Neue Mitte den
Rechtsextremismus befördert:
"Man
beschwört die »demographische Apokalypse«, um ein Rollback des
traditionellen Familienmodells (Alleinernährer/Hausfrauenehe) und
reaktionärer Praktiken der
Bevölkerungspolitik zu erreichen. Dadurch gewinnen rechtsextreme
Kernideologeme (Biologismus, Sozialdarwinismus und Sexismus) an
Einfluss."
Die Konsequenz einer Bevölkerungspolitik ist,
dass sie zu Lasten der sozialen Gerechtigkeit geht:
"Wer
die »Vergreisung« als Hauptproblem der Bundesrepublik betrachtet,
wird eher die Armut an Kindern als die Armut von Kindern bekämpfen.
Es geht aber nicht darum, Eltern generell besser zu stellen als
Kinderlose, sondern Kinder besser zu stellen, die entweder keine
wohlsituierten Eltern haben oder von ihnen vernachlässigt werden."
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- DANICKE, Sandra (2004): Heiliger
Sebastian der Adoleszenz.
...und role model für den stilbewussten Mittvierziger: Morrissey
ist zurück mit MG und Krawatte,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.05.
- Inhalt:
"Morrissey
kultivierte das Image des Außenseiter-Dandys, seit er vor exakt
zwanzig Jahren mit The Smiths das erste Album herausgebracht hat.
Einer Band, die in den nur vier Jahren ihres Bestehens den
vielleicht hingebungsvollsten Kult der europäischen Rockgeschichte
ausgelöst hat, mit ebenso originellem wie stilbildendem
Schmachtrock, der bis heute unerreicht ist. Morrissey war die Ikone
sich unverstanden fühlender Teenager, der Heilige Sebastian der
Adoleszenz und ein role model für jene, die anders dachten und
fühlten, zum Beispiel Homosexuelle. Über seine eigene Sexualität
schwieg Morrissey sich geheimnisvoll aus:
»I never had no one ever«"
schwärmt DANICKE
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KNIEBE, Tobias (2004): Kaspar Hauser des Pop.
Die Zukunft des Techno kommt aus Laichingen: Ein Treffen mit dem DJ
Superpitcher,
in: Süddeutsche Zeitung v. 03.05.
- Kommentar:
KNIEBE legt uns eine typische Heiligenlegende
eines Popstars vor: Die Story von Aksel SCHAUFLER alias DJ
Superpitcher, der gerade sein
Debütalbum "Here Comes Love"
veröffentlicht hat.
Die Mutter des 1973
geborenen SCHAUFLER sei Mitglied einer religiösen Sekte gewesen und habe
Film, Fernsehen und Pop für das Werk des Teufels gehalten, verrät uns KNIEBE,
um dann zu vermerken:
"Aksel Schaufler wächst
ohne all das auf, mit sieben Geschwistern, in einer vormodernen
Deprivation, einer experimentellen Versuchsanordnung zur Vermeidung
von schädlichen Sinneseinflüssen - eine Art Kaspar Hauser des Pop".
Man könnte das auch ganz
ordinär als typisch strenges, bildungsbürgerliches Erwachsenwerden
bezeichnen, aber ein bißchen Pathos ist schon notwendig, um einem
designierten Retter des Techno die richtige Biografie zu verpassen.
Ein richtiger Popstar
verlässt auch nicht einfach sein Elternhaus, sondern flieht mit 17
nach Ulm wie es KNIEBE für SCHAUFLER formuliert. Sonst wäre der
folgende Satz auch nur halb so schön ausgefallen:
"Es geht um: Stimmungen,
Träume. Nichts anderes. Und darum, den Urknall zu wiederholen, der
entsteht, wenn in einem siebzehnjährigen Hirn plötzlich Pop
explodiert."
Wow!
Fehlt noch ein zitierfähiger Slogan:
"We don't need people to
be alone". Das ist die zeitgemäße Netzwerkvariante von
Mario HENÉs Paar-Slogan: "Lieber allein, als gemeinsam einsam".
Drei Begriffe dürfen z. Z.
nicht fehlen, damit ein Popstar mittelschichttauglich wird: Dandy,
Ästhet und Romantiker. Dann ist auch Saint
Morrissey nicht weit...
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GEHLEN, Dirk von (2004): "Mein Vater gefällt sich in der Rolle des
Dauerpubertären.
Der Autor Joseph von Westphalen und sein Sohn David reden über
kreative Eltern, kalte Paella und Romane im Gefängnis,
in: Süddeutsche Zeitung v. 03.05.
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STAUN, Harald (2004): Der Papst der Einsamkeit.
Wem die Jungend eine Marter ist, dem ist das Alter eine Erlösung:
Morrissey ist wieder da. Und besser denn je,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.05.
- Kommentar:
Der Rolling Stone verspricht das einzige Interview
mit Morrisey und bringt ein wenig informatives 16-seitiges Special
über den ehemaligen Sänger und Songwriter der Popband The Smiths,
die in den 80er Jahren das Lebensgefühl von Gymnasiasten und
Postadoleszenten getroffen haben und auch heute wieder für
Postadoleszente in der Quarterlife Crisis aktuell sind.
Wieder verzweifelt
sein, freute sich Kerstin MÜLLER bereits im
August letzten Jahres
in der Jungle World.
Nun ist die
erste Single da und das neue Soloalbum erscheint Mitte des Monats.
Anlass für STAUN eine Loblied auf Morrissey zu singen:
Es ist ein Segen, daß
Morrissey sein Selbstmitglied mittlerweile ein wenig sparsamer
dosiert; daß sich aber seine Verzweifelung in einen gesunden
Zynismus verwandelt hat und seine Unsicherheit in Souveränität: das
bedeutet viel, viel mehr. Es beinhaltet ein Versprechen, das in der
Geschichte des Pop noch nie so deutlich formuliert worden ist: Das
Leben wird besser, wenn man älter wird."
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- ADORJÁN, Johanna (2004): Sie
und ihr Maple Walnut.
Mit ihrem neuen Roman "Jessica, 30" tut Marlene
Streeruwitz Frauen keinen Gefallen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 02.05.
- Kommentar:
Klischees! Klischees! Klischees! erregt
sich ADORJÁN. Das Schlimme sind ja nicht die Klischees,
schließlich produziert jeder Journalist tagtäglich
Klischees. Er möchte dann aber wenigstens seine eigenen
Klischees reproduziert sehen, aber STREERUWITZ
reproduziert nicht die FAS-Klischees, sondern die
Klischees von Frauenzeitschriften und Serien wie "Sex and
the City". Bridget Jones-Klone überall.
Nachdem sich ADORJÁN vier
Zeitungsspalten lang erregt hat, zitiert sie aus einem
FALTER-Interview
mit STREERUWITZ:
"Sie habe sich beim Schreiben
»wirklich in eine Dreißigjährige hineingespielt, die 'Woman'
liest, 'Sex and the City' schaut«, sagte Streeruwitz, 53, dem
österreichischen »Falter«. Herausgekommen ist eine Art
Neuauflage des
Klischeefrauen-Bestsellers »Schokolade zum Frühstück«
mit Kunst-Anspruch."
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- KIPPENBERGER, Susanne (2004): Mein
Haus, mein Auto, mein...
Der Bestseller-Autor Alain de
Botton sagt: Seien Sie ruhig neidisch, stehen Sie zu Ihrer Eifersucht,
denn nur so kann etwas aus Ihnen werden. Er hat dafür einen neuen
Begriff geprägt: Statusangst. Ein Hausbesuch,
in: Tagesspiegel v. 02.05.
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KUNTERDING, Kathrin (2004): Besser flirten: 15 Tipps fürs
Online-Dating.
Superlover99 kommt in Wirklichkeit kaum noch vom Sofa hoch,
Kuschel_Maus lässt einem keine Luft zum Atmen? Was sich hinter den
Profilen der Cyberflirter verbirgt und wie Sie sich selbst perfekt
verkaufen: die wichtigsten Web-Regeln,
in: Tomorrow, Mai
- Inhalt:
KUNTERDING hat mit Sabine Wery von LIMONT
(Parship.de) und Jan
BECKER von Friendscout24.de gesprochen, bietet 15 allgemeine Tipps
und einen Vergleich von 8 Flirtbörsen.
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Der wichtige Artikel:
COLEMAN, David A. (2004): Im Angesicht des 21.
Jahrhunderts.
Neue Entwicklungen und alte Probleme,
in:
pro familia magazin, Schwerpunkt Familienpolitik =
Bevölkerungspolitik, H.1,S.23-24
- Kommentar:
Deutsche Bevölkerungswissenschaftler und
Politiker dramatisieren gegenwärtig den Geburtenrückgang.
Bert RÜRUP hat in seinem
Gutachten "Nachhaltige Familienpolitik im Interesse einer aktiven
Bevölkerungsentwicklung" die Kinderlosigkeit zum zentralen
gesellschaftlichen Problem erklärt. Dies ist eine Kriegserklärung an
die Singles in Deutschland.
RÜRUP schließt sich in seiner
Argumentation, die empirisch wenig stichhaltig ist, den Verfechtern
einer Polarisierungsthese an. Für diese Hardliner ist die
entscheidende Frage, ob Frauen überhaupt Mütter werden, d.h. es geht
diesen Polarisierern darum, die Freiheit der Reproduktion
einzuschränken.
RÜRUP blendet alle
wissenschaftlichen Ergebnisse aus, die seiner Argumentation
widersprechen könnten. Zum einen wird behauptet, dass die Erhöhung
des Erstgebäralters mit einer niedrigeren Geburtenrate verbunden
ist.
Dem widersprechen eindeutig die
Erkenntnisse von Gert HULLEN. RÜRUP und seine Co-Autorin müssen
den Beitrag kennen, denn sie zitieren andere Autoren aus dem
Sammelband, in dem HULLENs Ergebnisse publiziert sind.
In dem neuesten Heft des pro
familia magazins wird das Gutachten von RÜRUP diskutiert.
Der wichtigste Beitrag stammt
jedoch von dem
britischen Demografen David A. COLEMAN, der an der Oxford University
lehrt. Er behauptet, dass inzwischen ein gewisses Einvernehmen
darüber bestehe, dass das tatsächliche Geburtenniveau höher sei, als
es die meisten europäischen Länder ausweisen. Single-dasein.de hat
des Öfteren auf diese Sachverhalt hingewiesen. Im RÜRUP-Gutachten
heißt es dagegen:
"Im Jahr 2001 betrug für
Deutschland die zusammengefasste Geburtenziffer 1,29 (...). Für die
neuen Bundesländer gehen Schätzungen sogar von einer niedrigeren
Geburtenhäufigkeit von 1,2 aus. Da das bestandserhaltende Niveau
einer Bevölkerung bei 2,1 Kindern pro Frau liegt, wird jede
Elterngeneration in Deutschland nur zu etwa zwei Dritteln durch
Kinder ersetzt werden." (S.8).
Während RÜRUP von 1,2 Kindern pro Frau
spricht, schreibt COLEMAN, dass sich das Geburtenniveau in
Deutschland knapp unter 1,7 Kindern pro Frau stabilisiert habe.
Wie ist es möglich, dass
es eine solch gravierende Differenz in der Einschätzung der
deutschen Geburtenrate gibt?
Die Erklärung liegt darin, dass RÜRUPs
Geburtenniveau keinen Unterschied zwischen jüngeren und älteren
Frauenjahrgängen macht. Die Erhöhung des Erstgebäralters bei
jüngeren Frauenjahrgängen hat jedoch dazu geführt, dass der
traditionelle Ansatz in der Beschreibung des Geburtenverhaltens
versagt. Dies hat
Gert HULLEN anhand des
Familiensurvey empirisch nachgewiesen.
In Deutschland wird diese
Erkenntnis jedoch von den Medien bislang totgeschwiegen. COLEMANs
Beitrag macht dies zum ersten Mal außerhalb des Fachpublikums
öffentlich.
Der
belgische Demograf Ron LESTHAEGHE hatte bereits im Rahmen des
Pflegeurteils 2001 die Sicht der deutschen Demografen kritisiert.
Vom Interview in der Berliner Zeitung nahm jedoch - außer
single-dasein.de - niemand Notiz.
Wie lange lässt sich dieses
Thema noch von unserer Elite unterdrücken? Wenn Singles diese Fakten
nicht vehement in die öffentliche Debatte einbringen, dann wird das
niemand tun. Stellen Sie die Politiker zur Rede. Konfrontieren Sie
die Politiker mit diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Es ist keineswegs so,
dass dieses Thema nur lebenslang Kinderlose angeht. Ganz im
Gegenteil! Die Hauptlast der neuen Bevölkerungspolitik werden die
Eltern tragen, deren Kinder nicht mehr im Haushalt leben - allein
schon deswegen, weil sie die Mehrheit sein werden!
Die FAZ hat vor kurzem darauf hingewiesen,
dass Kinderlose - und hier sind eben nicht ausschließlich lebenslang
Kinderlose gemeint, einen höheren Beitrag zur Pflegeversicherung
zahlen sollen. Dies wäre der Einstieg in den
katholischen
Sozialstaat .
Ein solcher Einstieg ist mit
gravierenden Folgen verbunden, der offenbar kaum jemanden bewusst
ist, denn sonst müsste ein wütender Protest durch die Republik
gehen.
Die Polarisierer arbeiten mit
einem weiten Kinderlosenbegriff, der alle Menschen, die gerade nicht
mit Kindern in einem Haushalt leben zu Kinderlosen umdefiniert.
Auch der Geburtenrate,
die von RÜRUP verwendet wird, unterliegt ein weiter
Kinderlosenbegriff, insofern potentielle Eltern als lebenslang
Kinderlose gezählt werden.
Bei COLEMAN ist das nicht im
gleichen Ausmaß der Fall, denn die jahrgangsspezifische Geburtenrate
ist sich der Verzerrung durch späte Erstgeburten bewusst.
Seit einiger Zeit wird
gerne auf das Vorbild Frankreich verwiesen. Frankreich sei ein einig
Familienland. 1,9 Geburten je Frau wird uns Deutschen vorgerechnet.
In der neuesten Titelgeschichte des Pariser Magazins
Nouvel Observateur geht es um die neuen
Singles in Frankreich. Von 1999 bis heute sind laut Marie LEMONNIER
die Single-Haushalte in Frankreich um 5 Millionen auf ca. 14
Millionen angestiegen.
In Deutschland gab es dagegen
den letzten starken Anstieg der Single-Haushalte in den 80er Jahren.
Stefan HRADIL, der Singles zu Pionieren der Moderne stilisiert hatte,
musste vor einiger Zeit sogar zugeben, dass die Entwicklung der
Single-Haushalte in Deutschland unter den Erwartungen zurück
geblieben sei.
Frankreich beweist zu allererst,
dass der Zusammenhang zwischen Geburtenrate und Anstieg der
Einpersonenhaushalte keineswegs ein negativer sein muss.
Ein Anstieg der
Single-Haushalte darf also nicht mit einem Rückgang der Geburtenrate
verwechselt werden, obwohl das gerne nahe gelegt wird.
Nicht verschwiegen werden soll jedoch,
dass LEMONNIER in ihrem Beitrag auch die Alleinerziehenden ("monoparents")
zu den Singles zählt. Aber auch wenn man diese 1,8 Millionen
Alleinerziehenden abzieht, bleibt unter dem Strich ein starker
Anstieg übrig.
David A. COLEMAN weist in
seinem Beitrag darauf hin, dass der französische Babyboom
überschätzt wird. Deutschland steht dagegen angesichts des
dramatischen Geburtenrückgangs in den neuen Bundesländern gar nicht
so schlecht dar.
COLEMAN verweist darauf, dass
der Geburtenrückgang in Italien, Spanien und Österreich stärker sei,
als dies in der traditionellen Berechnung der Geburtenrate zum
Ausdruck komme.
Im nächsten Heft des pro
familia magazin soll der Beitrag von COLEMAN in voller Länge
publiziert werden. Dann findet sich hoffentlich auch ausführlicheres
Zahlenmaterial.
Mit dem Beitrag von COLEMAN ist
nun hoffentlich auch in Deutschland die Debatte um die Berechnung
der Geburtenzahlen eröffnet, die im internationalen Rahmen bereits
seit längerem geführt wird.
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RÖTTGER, Nikolaus (2004): Wir, die gefallene Generation.
Ein junger Autor klagt 68er und 89er gleichermaßen an,
in:
Cicero, Mai
- Kommentar:
Das dröge Debattenmagazin CICERO versucht die
Generation Golf mit einer lahmen Generationendebatte zu ködern.
Roger de WECK, ehemaliger
ZEIT-Mitarbeiter und Jahrgang 1953 hat im April-Heft mit
"Die Unfälle der Generation Golf" den Köder ausgelegt. Jetzt
darf JETZT-Mitarbeiter RÖTTGER antworten.
Besseres Papier ist der einzige
Vorteil gegenüber den üblichen Mitte-Presseprodukten, deren
Einheitsbrei hier noch einmal aufgewärmt wird. Die längere
Haltbarkeit des Druckerzeugnisses nützt jedoch nichts, wenn die
Halbwertszeit der Information so gering ist wie bei CICERO.
Da lesen
wir selbst Bernd ULRICH noch lieber...
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NEON-Titelgeschichte:
Haben wir die Liebe verlernt?
Wie Single-Börsen und Flirt-Partys zu unserer letzten Hoffnung werden |
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CREUTZ, Oliver (2004): Das Geschäft mit der Einsamkeit.
Sieben Millionen junge Singles leben in Deutschland. Um den
Partner fürs Leben zu finden, vertrauen immer weniger auf ihr Glück
und immer mehr auf die Hilfe von Internetflirts und Dating-Agenturen.
Aber lässt sich Liebe kaufen?
in: NEON, Mai
- Kommentar:
Es gibt keine richtige Partnersuche im
falschen, so könnte man die Perspektive von CREUTZ bezeichnen.
Die "Single-Industrie" wird als
Kultur-Industrie kritisiert. Die Realität der kommerzialisierten
Partnersuche wird an den Marketingsprüchen gemessen:
"Die Liebe ist kompliziert. Es ist
schwer, einen Menschen zu finden, der passt. Der ein Leben lang
passt. Und plötzlich tauchen Agenturen wie Match.com auf, die
behaupten: Die Liebe ist ganz einfach."
Zur "Single-Industrie" ist
anzumerken, dass hier eine riesige Forschungslücke seitens der
Gesellschaftswissenschaften besteht.
Wenn überhaupt, dann existiert
eine dröge Kulturkritik. Es fehlen Studien, die sich mit dem
weiten Feld der Single-Kultur beschäftigen.
Die beklagte Kinderlosigkeit in
Deutschland ist kein Problem, das erst mit der Familiengründung
beginnt, sondern bereits bei der Partnerwahl.
Diese Erkenntnis hat sich
bislang nicht durchgesetzt.
Positiv vermerkt werden
muss, dass CREUTZ nicht einfach nur die Zahlen der Single-Haushalte
genommen hat, sondern versucht sich den Partnerlosen anzunähern.
Alte und Witwen werden
ausgegrenzt, d.h. es geht ihm um die "Partnerlosen im Paar- bzw.
Familienlebensalter".
Die Fixierung auf die
Alleinlebenden schließt jene aus, die zuhause wohnen (müssen), d.h.
es geht nicht um benachteiligte Partnerlose, sondern um die
wohlhabende Mittelschicht.
Immerhin wird darauf verwiesen,
dass die Mehrzahl männlich ist. Das ist immer noch nicht
selbstverständlich.
Partnerlose mit Kind werden jedoch
ignoriert, denn diese leben in Haushalten von Alleinerziehenden oder
in Mehrpersonenhaushalten.
CREUTZ charakterisiert seine
Zielgruppe folgendermaßen:
"Mehr als die Hälfte ist
männlich,und alle leiden an Einsamkeit, an einem leeren Bett. Manche 30-jährige Singles
haben seltener Sex als 60-Jährige. Das hält doch kein Mensch aus.
Sieben Millionen Singles."
Es fehlt der Hinweis, dass
die männlichen Singles häufiger zu den gering verdienenden
Partnerlosen zählen, während die Frauen besser verdienen.
Die NEON-Singles gehören dagegen
zu den Yuppies (Mediengestalterin, IT Professional, Loftbesitzer,
Informatikerin, Produktmanager und Managerin Steuern und Finanzen),
wenn man von der 20jährigen Kinderkrankenschwester absieht.
CREUTZ hat mit Manfred HASSEBRAUCK
und Beate KÜPPER zwei kompetente Sozialpsychologen in Sachen
Partnerwahl befragt. Für Fragen zur Online-Partnersuche hätte man
sich jedoch Nicola DÖRING ("Sozialpsychologie des Internet") oder
Evelina BÜHLER-ILIEVA gewünscht.
HASSEBRAUCK vergleicht die
Online-Suche mit arrangierten Ehen:
"»Wo kein Prickeln ist, fehlt die
Verliebtheit.« Deswegen sind Internetbörsen für Hassebrauck die
moderne Entsprechung der arrangierten Ehe: »Die selbst arrangierte
Ehe.« Mit einem Nachteil: »Etwas, das mir in den Schoß gefallen ist,
gebe ich leichter wieder auf.« Wer sich online verliebt, entliebt
sich offline schneller."
Hier wird an eine neuartige
Situation - Online-Liebe - mit traditionellen Ansätzen
herangegangen!
CREUTZ behandelt auch nur kommerzielle
Online-Börsen, während das weite Feld nicht-kommerzieller Foren bzw.
nicht unbedingt auf Kupplerdienste spezialisierte Dienste
ausgeblendet bleibt
Computer sind nach Partys und
dem Büro "laut der Gesellschaft für Konsumforschung der
drittbeliebteste Platz zum Flirten", schreibt CREUTZ.
Das Buch "Der Morgen danach"
des französichen Soziologen Jean-Claude KAUFMANN zeigt, dass auch
die Partysituation jede Menge Fallstricke in sich birgt.
-
CREUTZ, Oliver (2004): "Viele wollen nur das Beste - aber das ist
nicht zu haben".
Die Psychologin Beate Küpper untersucht die Folgen der
Single-Gesellschaft. "Moderne Möglichkeiten lassen die Partnersuche
wie ein Vergnügen erscheinen, nicht wie ein Eingeständnis nach
Bedürftigkeit."
in: NEON, Mai
-
VORBEK, Lilli (2004): Allein zu Hause.
Schafft man es auch alleine, wenn der richtige Partner auf sich
warten lässt? Es geht, glaubt unsere Autorin. Auch wenn's manchmal
hart ist. Aber besser fast glücklich alleine sein als unglücklich zu
zweit,
in: NEON, Mai
- Kommentar:
VORBEK unterscheidet zwischen Menschen, die
für das Single-Dasein geschaffen sind ("Sheriffs") und jenen, die zu
weich dafür sind ("Weiber").
Das Single-Dasein stillt den
unbändigen Erfahrungshunger, während das Paar-Dasein etwas für den
ruhige Lebensabend ist.
Am besten legt man beim Lesen
eine CD von Christiane RÖSINGER und den Lassie-Singers auf, denn VORBEK
schreibt über die "Pärchenlüge" der Langzeitpärchen und ihre
abschreckenden Pärchenabende.
Die Autorin ist definitiv eine
kompromisslose Romantikerin, die
lieber allein als einsam zu zweit ist.
Wenn der Märchenprinz wider
Erwarten ausbleibt, dann ist es Zeit für ein
Buch von Jean-Claude KAUFMANN.
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DECKERT, Marc (2004): "Ich mochte nur die Outlaws".
Mit 67 Jahren ist David Carradine einer der coolsten alten Männer
Hollywoods. Einst glänzte er als wortkarger Shaolin-Kämpfer Caine in
der Serie "Kung Fu". Nun lieh er dem Oberbösewicht Bill in Tarantinos
"Kill Bill 2" seine gefährliche Aura. Dabei war sein Jugendidol nicht
Bruce Lee, sondern Beethoven,
in: NEON, Mai
- Inhalt:
David Carradine u.a. über die
Vorzüge des Alleinreisens:
"Das Reisen war eine wichtige Erfahrung
- weil ich merkte, dass ich für mich sorgen kann, auch wenn es alles
eher anstrengend war. Und es war mir wichtig, mit Leuten
zusammenzukommen, die eine eigene Philosophie hatten und die soziale
Ordnung kritisierten."
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- Der lesenswerte Artikel:
GUTSCHMIDT, Gunhild (2004): das Komplott gegen die Alten.
Die Bundesbürger - angestachelt von Politikern und Medien - sorgen
sich um die Vergreisung des Landes. Behauptungen wie "Die zunehmende
Lebenserwartung der Alten bringt die Jungen um ihre Zukunft" schüren
den Konflikt zwischen Jung und Alt. Die Forderung nach
Generationengerechtigkeit halten Kritiker jedoch für Populismus. Mit
der Hetze gegen die Alten soll von den tatsächlichen Ursachen der
Probleme abgelenkt werden,
in:
Psychologie Heute, Mai
- Inhalt:
"Über die statistische Zunahme an Lebensjahren wird
die Öffentlichkeit informiert wie über eine bevorstehende
Naturkatastrophe", beklagt GUTSCHMIDT.
An der Debatte um
Generationengerechtigkeit und Generationenvertrag stört GUTSCHMIDT
die unhinterfragte Ausgangsbasis, dass Kinderreichtum per se
notwendig sei, um in Zukunft Wohlstand zu garantieren.
Dagegen meint GUTSCHMIDT, dass der
Generationenvertrag nicht auf viele Kinder angewiesen sein, sondern
darauf,
"dass diese Kinder als Erwachsene bezahlte, versicherungspflichtige
Arbeit haben. Und dies ist seit Jahren nicht mehr der Fall.
Arbeitslosigkeit, prekäre Beschäftigung und Niedrigeinkommen haben
dafür gesorgt, dass immer weniger in die Rentenkasse fließt."
Die Rentenkassen sind also
gegenwärtig nicht durch den demografischen Wandel leer, sondern,
"weil sie durch Massenarbeitslosigkeit, Frühverrentung,
versicherungsfremde Leistungen und Verdrängung der Erwerbstätigen
aus versicherungspflichtigen Beschäftigungen ausgezehrt wurden."
Dem Sozialpopulismus, der arme
Kinder gegen reiche Rentner ausspielt, entgegnet GUTSCHMIDT, dass es
auch reiche Kinder und arme Rentner gebe.
Der Skandal bestehe darin, dass
die soziale Ungleichheit INNERHALB einer Generation, - ob nun
jung oder alt -, zunehme.
Aus frauenpolitischer
Perspektive wirft GUTSCHMIDT ein, dass die Sozialhilfebedürftigkeit
von Kindern, die Konsequenz eines familienpolitischen Konzeptes sei,
das auf das Versorgermodell setzt. Steigende Scheidungen und
nichteheliche Geburten führten dazu, dass vor allem Kinder von
alleinerziehenden Frauen auf Sozialhilfe angewiesen seien.
Dem öffentlich ausgetragenen
Generationenkonflikt à la Philipp MIßFELDER setzt sie die
private Generationensolidarität der Alten mit den Jungen
entgegen.
Der repräsentative Alterssurvey
unter Leitung von Martin KOHLI hat die finanziellen Transferströme
von Alt zu Jung erhoben.
Im letzten Teil des Beitrags
behauptet GUTSCHMIDT, dass mit der Debatte um mehr
Generationengerechtigkeit in erster Linie Frauen zu Opfern der
Sozialpolitik werden könnten.
Sowohl die Kinderlosigkeit der
Frauen als auch ihre höhere Lebenserwartung im Vergleich zu Männern
spielt in der Debatte um die Altersversorgung eine zentrale Rolle.
In Forderungen nach einer
Staffelung der Rente nach Kinderzahl, ungleiche Versicherungstarife und
Subventionierung der Ehegattenfamilie sieht GUTSCHMIDT eine
verfehlte Sozial- und Familienpolitik.
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GEO-Titelgeschichte: Deutschlands Zukunft.
Wie werden wir leben? Wo werden
wir leben? Welche Aussichten hat unsere Gesellschaft?
- KLINGHOLZ, Reiner (2004): Aufbruch in ein
anderes Land.
Geburtenrückgang, Überalterung, Zuwanderung: Die
demographischen Veränderungen werden die Gesellschaft von Grund auf
und nachhaltig verändern. Die Deutschen müssen sich vom alten
Wachstumsdenken verabschieden - und im radikalen Wandel nach Chancen
für einen Neuanfang suchen,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai
- SPARMANN, Anke (2004): "Vielleicht
irgendwann...".
Geburtenreichtum und -armut sind ungleich
verteilt. Im Kreis Cloppenburg bekommen Frauen doppelt so viele
Kinder wie in Heidelberg. In Hoyerswerda leben viele Männer ohne
Aussicht auf eine eigene Familie. Liegt das am Geld oder am Glauben?
An Beruf, Bildung oder Beziehungen? Die Suche nach den Ursachen hat
überraschende Einsichten zutage gebracht - wenn auch keine einfachen
Antworten,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai
- Inhalt:
SPARMANN hat mit dem Mannheimer Soziologen Karsten
HANK gesprochen, der sich in der Studie "Zur Struktur und
Kontinuität regionaler Fertilitätsunterschiede" mit regional
unterschiedlichem generativen Verhalten beschäftigt hat. Seine
Erkenntnis:
"Geographisch siedeln Kinderreichtum und Kinderarmut
oft dicht beieinander. Die geburtenstarken Landstriche Bayerns oder
Baden-Württembergs etwa liegen im Hinterland »extremer Ausreißer
nach unten«, den Universitätsstädten Würzburg und Heidelberg."
In Heidelberg hat sich SPARMANN mit dem
Soziologen
Thomas KLEIN unterhalten, der trotz
Anstieg der Single-Haushalte keinen Anstieg der Partnerlosen
erkennen kann:
"der Anteil der Personen, die ohne feste
Partnerschaften leben, ist trotz angeblichen
»Individualisierungsschubes« seit den 1960er Jahren weitgehend
konstant geblieben."
KLEIN sieht jedoch einen
Unterschied bei der Dauerhaftigkeit der Partnerschaften. Das
Single-Dasein ist in dieser Sicht keine alternative Lebensform,
sondern Single- und Paarphasen wechseln sich im Lebensverlauf ab.
Dies ist nach KLEIN auch ein weiterer Grund für den
Geburtenrückgang. Erst Paare, die längere Zeit zusammenleben
entscheiden sich für Nachwuchs.
KLEIN plädiert deswegen dafür,
Paarberatungsstellen staatlicherseits zu fördern, denn
Familiengründung beginnt mit der Partnerwahl und nicht erst mit der
Geburt, wie die traditionelle Familienpolitik dies annimmt.
Auch das Lieblingsthema von
KLEIN fehlt nicht: der Heiratsmarktengpass.
Frauenüberschuss unter
Heidelberger Studenten einerseits und Männerüberschuss in
Hoyerswerda. Beides verringert die Chancen der Familiengründung.
- MICHAL, Wolfgang (2004): Region der
Zukunft.
...haben Raumplaner die entvölkerten Gebiete in
Deutschlands Mitte genannt. Weil es hier schon heute aussieht wie
bald vielerorts auf dem Land: verlassen. Ein Teufelskreis aus
Landflucht, Alterung und wegbrechenden Steuereinnahmen, dem
Politiker ohnmächtig gegenüberstehen. Schulen, Geschäfte und
Bahnhöfe machen dicht. Zurück bleibt demographisches Ödland, zu
schwach für einen Neuanfang,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai
- TÜGEL, Hanne (2004): Generation Grau.
Viele Rentner, zu wenige Kinder, noch weniger
Enkel, stagnierende Wirtschaft...Aus solcher Zwischenbilanz eine
unabwendbar trostlose Zukunft in einem vergreisenden Land
abzuleiten, ist falsch. Die "Neuen Alten" haben ein unschätzbares
Kapital: Zeit. Und Lust, sie sinnvoll zu nutzen: Um Neues zu lernen.
Um ihre Erfahrungen weiterzugeben. Um sich sozial zu engagieren -
zum Wohle der Jungen,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai
- TRIPPEL, Katja (2004): Die neue
Avantgarde.
Ein Tabu-Thema für westdeutsche Bürgermeister,
eine Herausforderung für Stadtplaner: das Schrumpfen der Kommunen.
Wo Industrien sterben, der Nachwuchs ausbleibt und attraktiver
Wohnraum fehlt, geht der Einwohnerschwund an die Substanz -
wirtschaftlich, sozial und baulich. In Gelsenkirchen aber hat die
Suche nach kreativen Gegenentwürfen begonnen,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai
- HENSCHEL, Uta (2004): Die
Vielvölker-Stadt.
Jeder vierte Stuttgarter ist ein Migrant. Menschen
aus 175 Ländern leben in der Schwabenmetropole. Der
CDU-Bürgermeister, dankbar für internationalen Zuwachs, nennt das
"Weltläufigkeit". So positiv wie Stuttgart bekennt sich kaum eine
andere Stadt zu ihren Ausländern und einer multi-kulturellen
Zukunft. Doch längst nicht alle Zuwanderer sind schon integriert.
Das soll jetzt nachgeholt werden,
in: GEO. Das neue Bild der Erde, Mai
- GEO (2004): Der demographische Wandel:
Daten, Trends und Analysen.
Kreise und Städte im Test,
in: GEO. Beilage zu den demographischen Perspektiven
Deutschlands, Mai
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Zu den News
vom 21. - 30. April 2004
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