| |
|
[
News-Hauptseite
] [ Glossar ] [
Suche ] [ Homepage
] |
|
| |
|
Medienrundschau:
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
News vom 01. - 04. Oktober
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Zitat
des Monats:
Probleme sind wie
Goldfische - sie wachsen, wenn man sie füttert
"Weil
der Halt der Konventionen fehlt, ist das Bedürfnis nach der
Bestätigung der eigenen Ansichten durch den Partner heute
ungleich größer als früher. Damals bestätigte die
Gesellschaft dem Einzelnen, dass die Art und Weise, wie er
dachte und handelte, die einzig richtige war. Heute erwarten wir
diese Bestätigung vom Partner.
(...).
Viele Paare wenden sich einander nur zu, um über Probleme zu
reden, die sie miteinander haben.
(...).
Ein Paar, das am Ende eines Tages anfängt, sich über seine
Beziehung zu unterhalten und über das, was zwischen ihnen alles
schiefläuft, destabilisiert die Partnerschaft. Probleme sind wie
Goldfische - sie wachsen, wenn man sie füttert.
Halten
Sie es anders: Meiden Sie Problemgespräche - aber reden Sie viel
miteinander. Gute Gespräche sind ein entscheidender Schlüssel
für die Stabilität einer Beziehung. (...). Reden Sie (...) über
alles, was Ihnen wichtig ist: Schwierigkeiten mit dem Chef, das
neue Buch, das Sie gerade lesen, Auseinandersetzungen mit den
Kindern. Das ist entscheidend, um sich im Alltag nicht zu
verlieren".
(aus: Christian Thiel
"Was glückliche Paare richtig machen", 2007, S.88f)
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
-
GASCHKE, Susanne (2007): Wo leben wir eigentlich?
Die 439 Kreise und kreisfreien Städte Deutschlands im Vergleich:
Was haben sie Familien zu bieten in puncto Arbeit, Wohnung, Schule,
Freizeit, Kindergarten? Der "Familienatlas" gibt Auskunft,
in: Die ZEIT Nr.41 v. 04.10.
-
WEIDENFELD, Ursula (2007): Der Sieger Potsdam,
in: Die ZEIT Nr.41 v. 04.10.
-
THORWARTH, Peter (2007): Der Verlierer Unna,
in: Die ZEIT Nr.41 v. 04.10.
|
|
| |
|
-
BUHR,
Elke (2007): Die singende Ich-AG.
Mal ganz bei sich, dann aus Prinzip daneben: Jens Friebe betreibt
Musik als ehrgeiziges Rollenspiel. Seine kleinen, feinen Lieder sind
Lebenszeichen eines Bohemiens von Welt,
in: Die ZEIT Nr.41 v. 04.10.
|
|
| |
|
-
MEISTER, Martina (2007): Vital wie das Tote Meer.
John von Düffel erzählt von späten Eltern und diesem ganzen
Fertilitätszauber,
in: Die ZEIT Nr.41, Literaturbeilage v. 04.10.
- Anmerkungen:
Martina MEISTER rezensiert weniger
das Buch
"Beste Jahre" von John von DÜFFEL,
sondern räsoniert über die Generation der Forty-Somethings, "die
Zeuge wurde, wie innerhalb einer Lebensspanne aus einem
Geburtenüberschuss ein Fruchtbarkeitsproblem wurde".
Leider
vermisst man dabei jegliche Distanz, denn bereits der Herwig BIRG
der Weimarer Republik - also Friedrich BURGDÖRFER - hat mit seinen
Fehldeutungen der Geburtenentwicklung in den
1920er Jahren den Nazis in Hände gespielt.
Den Babyboom in den 1960er Jahren hätte es
nach den damals gängigen Prognosen nie geben dürfen.
Angeblich
sind die heutigen Prognosen zur Geburtenentwicklung unumstößlich.
Und auch die Auswirkungen sind angeblich eindeutig.
Tatsächlich
wissen wir heute jedoch sehr wenig, weil es die Politik seit
Jahrzehnten versäumt hat, die Rahmenbedingungen für die Forschung
auf einen modernen Stand zu bringen. Die amtliche Statistik in
Deutschland steht mehr oder weniger auf dem Stand der Nazizeit!
Außerehliche Geburten darf es nicht geben! Erfasst wird nur die
Reihenfolge ehelicher Geburten. Daran hat nicht einmal eine
angeblich moderne rot-grüne Regierung etwas geändert! Ledige Mütter
sind gesellschaftlich anerkannt? Die amtliche Statistik lehrt das
Gegenteil!
Wenn
jetzt JournalistInnen Moralapostel spielen, dann muss gefragt
werden, warum dies NIE ein Thema war? Offenbar hatte NIEMAND ein
Interesse daran zu erfahren, was es mit der Geburtenentwicklung
überhaupt auf sich hat. Stattdessen bekommt der Leser immer nur die
gleichen Vorurteile vorgesetzt.
Im
Buch
"Die Single-Lüge"
wird aufgezeigt, warum es bis heute keine gesicherten Erkenntnisse
auf einem Gebiet gibt, das angeblich über Wohl und Wehe unserer
Gesellschaft entscheidet.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
KLINGHOLZ, Reiner (2007): Ende gut, alles gut. Ohne uns.
Wenn alle Menschen verschwänden, könnte die Natur sich die Welt
zurückerobern - wie, das beschreibt der amerikanische Journalist Alan
Weisman,
in: Die ZEIT Nr.41, Literaturbeilage v. 04.10.
- Anmerkungen:
Reiner KLINGHOLZ, Direktor des
Berlin-Instituts für Weltbevölkerung und globale Entwicklung, ist
von institutswegen empört über das Szenario "Die Welt ohne uns", die
Alan WEISMAN in seinem gleichnamigen Buch ausbreitet. Sein Urteil
ist deshalb wenig überraschend:
"Wir
sollten uns auf eine globale Ein-Kind-Politik einigen, die
Menschenfamilie auf 1,6 Milliarden Köpfe schrumpfen lassen und die
Ressourcen schonen. Naiver kommt kein Wort zum Sonntag daher",
findet KLINGHOLZ
|
|
| |
|
-
SCHOLZ, Martin (2007): Selbstbildnisse eines Dichters.
Günter Grass im Interview,
in: Frankfurter Rundschau v. 04.10.
- Inhalt:
Günter GRASS macht u.a. Frank SCHIRRMACHER den
Platz als bedeutendster deutscher Mahner streitig:
"Martin
SCHOLZ: Acht Kinder und 15 Enkelkinder.
Günter GRASS: Inzwischen sind es 16 Enkelkinder. Sonst stimmt
alles.
Martin
SCHOLZ: Sie sind seit langem mit Ihrer zweiten Frau Ute verheiratet
, Ihre Groß-Familie ist fast ein soziales Kunststück, Patch-Work
würde man auf Neudeutsch sagen. Wie haben Sie das alles
zusammengehalten in den vergangenen Jahrzehnten?
Günter
GRASS: Dass Ehen geschieden werden, kommt in den besten Familien
vor. Dann kommt es darauf an, dass die beteiligten Erwachsenen, bei
all den Gründen, die sie dazu bringen, nicht mehr zusammenzuleben,
kein Gezerre zu Lasten der Kinder anstellen. So konnte das
zusammenwachsen. Diese Art von Familiensinn habe ich auch meinen
Kindern mitgeteilt. Sie sehen, meine Familiensituation ist nicht
repräsentativ für jene Szenarien, die uns vor einer überalterten
Gesellschaft warnen, in der es immer weniger Kinder gibt. Was ich
übrigens schon zu einem relativ frühen Zeitpunkt, 1980, in meinem
Buch
»Kopfgeburten« beschrieben habe:
»Die Deutschen sterben aus«, hieß es da. Und trotzdem gibt es
heute Leute, die jetzt
Methusalem-Debatten lostreten und so tun, als hätten sie das
Phänomen erfunden."
|
|
| |
|
-
LES MADELEINES (2007): Dialektik der Treue.
Ein Plädoyer für eine Gratwanderung jenseits von
Omnipotenzphantasien, nach denen man sein Privatleben ganz alleine
gestalten könne, und vorauseilender Selbstaufgabe des Subjekts, das,
weil es an gesellschaftlicher Totalität eh nichts ändern könne, mit
gutem Gewissen weiter seine Liebsten terrorisiert,
in: Jungle World Nr.40 v. 04.10.
|
|
| |
|
-
KIONTKE, Jürgen (2007): Lebenslange Einzelhaft.
Prekäre Zeiten – wie reagiert das Kino darauf? Zwei neue Filme,
»Immer nie am Meer« und »Gegenüber«, zelebrieren einen
Neo-Existenzialismus,
in: Jungle World Nr.40 v. 04.10.
- Inhalt:
"Den Leuten geht es nicht gut. Die Konjunktur hat
zwar angezogen, aber in den Nettolöhnen spiegelt sich das nicht
wider. Es bleibt wenig Platz für Entwicklung, wenn man sich dauernd
ökonomisch bedroht fühlt. Außerdem steht der Überwachungsstaat vor
der Tür.
Das
mag der Grund sein, warum lockere Beziehungskomödien im Kino derzeit
nicht funktionieren. Selbst »Zwei Tage in Paris«, Julie Delpys
flockige Sommerdialogparade, ist nicht Report einer glücklichen
Liebe, sondern die Geschichte einer Trennung. Lustigkeit und
Happy-end scheinen ihre glaubwürdige Basis verloren zu haben;
Wünsche, freies Begehren, fröhliche Auswahl – nichts für diese
Zeiten. Wir haben schließlich nicht 1967. In Sachen Beziehung ist
Kontrolle und Härte angesagt, Zwang und Murks – das kommt der
Realität näher", meint
Jürgen KIONTKE.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
NIEDERBERGER, Daniela (2007): Kinder wollen keine Krippen.
Landauf, landab werden Loblieder auf Kinderkrippen gesungen. Zu
Recht? Psychiater melden Zweifel an der Fremdbetreuung an. In den
ersten drei Lebensjahren seien Kleinkinder unbedingt auf ihre Mütter
angewiesen,
in: Weltwoche Nr.40 v. 04.10.
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
-
KÖNIG, Jens (2007): Sie retten die Liebe.
Beim ersten gemeinsamen Auftritt gibt Oskar Lafontaine seiner Frau
Christa Müller Flankenschutz - und verteidigt ihr erzkonservatives
Familienkonzept,
in: TAZ v. 01.10.
|
|
| |
|
-
ESCH, Christian (2007): Die Frauen haben's verbockt.
Eva Herman kritisiert in
"Das Prinzip Arche Noah" die Familienpolitik und wieder mal ihr
eigenes Geschlecht,
in: Berliner Zeitung v. 01.10.
- Inhalt:
Für "Eva Hermans neues Buch gilt, dass vieles darin
schlecht ist, der Inhalt zum Beispiel. Andererseits ist manches
daran auch gut, zum Beispiel die Wertschätzung der Mutter", meint
Christian ESCH zum neuen Buch von Eva HERMAN.
|
|
| |
|
LITERATUREN-Thema:
Warum?
Büchner-Preis für Martin Mosebach |
-
LÖFFLER, Sigrid (2007): Als man zum Kitsch noch Horreur sagte.
Der aufhaltsame Aufstieg des Martin Mosebach zum
Georg-Büchner-Preisträger 2007. Würdigung einer exemplarischen
Karriere,
in: Literaturen, Oktober
- Inhalt:
Sigrid LÖFFLER kritisiert die Wahl von
Martin MOSEBACH zum
Georg-Büchner-Preisträger 2007, die ganz dem gegenwärtigen
reaktionären Zeitgeist entspricht:
"Die
Kritiker machten kaum mehr den Versuch, die von den
Mosebach-Apologeten auftrumpfend in Umlauf gebrachten und lobend
gemeinten Gesinnungs-Sticker – «Reaktionär», «Antimodernist», «Anarch»,
«Kulturpessimist», «vorkonziliarer Katholik» – ins ursprünglich
Diffamierende zurückzudrehen. Das wäre wohl auch vergebliche
Liebesmüh’ gewesen. Solche Polemik greift nämlich nicht mehr, seit
der Zeitgeist auf der konservativen Welle surft und seit die
einstigen Verunglimpfungsmarken reihenweise rehabilitiert und in
Ehrentitel umgemünzt werden; erst recht nicht, seit sich der
ästhetisierende Feuilleton-Katholizismus – als dessen Wegbereiter
und Wortführer Mosebach durchaus gelten kann – für den Flirt mit
der lateinischen Messe nach tridentinischem Ritus sogar auf Papst
Ratzingers wohlwollende Unterstützung berufen kann.
(...).
Die Darmstädter Jury hat diesmal eher eine Gesinnung als
büchnerpreiswürdig ausgezeichnet und weniger ein originelles
literarisches Œuvre. Denn, unter uns Sektbaronen und
Bildungsbürgern sei es gesagt: Auf Mosebachs Literatur trifft ein
Aphorismus seines philosophischen Abgotts, des kolumbianischen
Erzreaktionärs Nicolás Gómez Dávila, leider nur allzu genau zu:
«Am schlechtesten schreibt, wer den, der gut schreibt, nachahmt.»"
|
|
| |
|
NEON-Titelgeschichte:
Wie lang hält die Liebe? |
- BAUER, Patrick & Kathrin HARTMANN
(2007): Langstrecke.
Partnerschaften haben es auf Dauer schwer. Ist die Liebe immer
flüchtig? Ein E-Mail-Dialog,
in: Neon, Oktober
|
|
| |
|
- SCHROEDER, Vera & Alexandra EUL (2007):
"Fremdknutschen macht mich an".
Ehrliche Kontaktanzeigen.
Nichts als die Wahrheit: NEON-Singles erzählen aufrichtig von ihren
Macken - und warum es sich trotzdem lohnt, sie kennen zu lernen,
in: Neon, Oktober
|
|
| |
|
DAS MAGAZIN-Titelgeschichte:
Prachtweiber.
Stolz, schön, skeptisch - Frauen, die nicht mehr 20 sind |
- GILLEN, Gabriele (2007): Lachfalten
sammeln.
Gestern war ich noch jung. Eine Frau im Irrgarten der
Lebensmitte,
in: Das Magazin, Oktober
|
|
| |
|
[ zum Seitenanfang ]
Zu den News
vom 21.
- 30. September 2007
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die
Inhalte externer Internetseiten
|
|
| |
|
|
|
| |
|
[Suche] [ Homepage ] |
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|
| |
|
|
|