[ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]

   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 11.-30. September 2013
News 01.-10. September 2013
News 21.-31. August 2013
News 12.-20. August 2013
News 01.-11. August 2013
News 01.-31. Juli 2013
News 06.-30. Juni 2013
News 01.-05. Juni 2013
News 11.-31. Mai 2013
News 01.-10. Mai 2013
News 19.-30. April 2013
News 10.-18. April 2013
News 01.-09. April 2013
News 16.- 31. März 2013
News 10.- 15. März 2013
News 01.- 09. März 2013
News 15.-28. Februar 2013
News 01.-14. Februar 2013
News 01.-31.Januar 2013
News 15.-31.Dezember 2012
News 01.-14.Dezember 2012
News 16.-30.November 2012
News 10.-15.November 2012
News 01.-09.November 2012
News 16.-31. Oktober 2012
News 08.-15. Oktober 2012
News 01.-07. Oktober 2012
News 22.-30. September 2012
News 18.-21. September 2012
News 01.-17. September 2012
News 25.-31. August 2012
News 14.-24. August 2012
News 08.-13. August 2012
News 01.-07. August 2012
News 17.-31. Juli 2012
News 14.-16. Juli 2012
News 12.-13. Juli 2012
News 03.-11. Juli 2012
News 01.-02. Juli 2012
News 17.-30. Juni 2012
News 01.-16. Juni 2012

News 26.-31. Mai 2012
News 07.-25. Mai 2012
News 01.-06. Mai 2012
News 24.-30. April 2012
News 17.-23. April 2012
News 14.-16. April 2012
News 10.-13. April 2012
News 01.-09. April 2012
News 11.- 31. März 2012
News 04.- 10. März 2012
News 01.- 03. März 2012
 
 
   
Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 01. - 11. Oktober 2013

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Eine Kostenexplosion im Gesundheitswesen aufgrund des demografischen Wandels wird es nicht geben  

"Obwohl der Anteil der Älteren bereits stark gestiegen ist, sind die Gesundheitskosten nicht explodiert. Jahrzehntelang machten sie gut zehn Prozent des Bruttoinlandsprodukts aus. Nicht mal ein Fünftel der gestiegenen Ausgaben zwischen 2007 und 2010 sei auf den demografischen Wandel zurückzuführen, stellte die Barmer GEK 2012 in einer Studie fest. Bis 2040 prognostiziert die gesetzliche Krankenkasse demografiebedingte Kostensteigerungen von unter einem Prozent pro Jahr - zwischen 11 und 16 Euro jährlich pro Versichertem."
(Daniel HAUN in ZEITWISSEN, Oktober/November 2013, S.71)

 
 
       
   

BUSCHHEUER, Else (2013): Kein Anflug von Traurigkeit.
Wenn eine Frau keinen Partner hat, gilt sie als arme Sau. Ein Mann hingegen als cooler Hund. Blödsinn, ruft unsere Autorin. Auch Frauen, die allein leben, sind frei. Kleiner Tipp: Sparen Sie sich die mitleidigen Blicke,
in:
SZ-Magazin Nr.41 v. 11.10.

Ehe-Junkie Else BUSCHHEUER, die zum vierten Mal verheiratet ist und eine Fernbeziehung führt, schwärmt von Freifrauen, d.h. "unverpaarten" Frauen. Es geht also nicht wirklich um partnerlose Alleinlebende (nur in dem Sinne, dass mit diesen Stereotypen gespielt wird), sondern um die Sicht von (Ehe-)Paaren, die die Vorteile des Single-Daseins (Autonomie) mit den Vorteilen der Ehe bzw. des Paarseins kombinieren. Ein Vorbild hierfür ist für BUSCHHEUER Marie Ebner von ESCHENBACH: "Sie war zwar verheiratet, blieb aber frei", also eine Freifrau. Der Psychologe Jürgen vom SCHEIDT bezeichnete solche Personen auch als Krypto-Singles (wobei heutzutage eine Maskerade, wie sie vom SCHEIDT konstatiert hat, überflüssig ist). Dies ist im Grunde jene Lebensform, die für die Attraktivität einer "Single-Gesellschaft" steht, wie sie seit den 1990er Jahren von Sozialpopulisten beschworen wurde, statt sie als das zu bezeichnen was sie ist: eine neue Paarform des individualisierten Milieus.

BUSCHHEUERs Artikel zeigt die ganze Verlogenheit der Debatte um Singles, bei der die verschiedenen Dimensionen des Alleinlebens unberücksichtigt bleiben.

 
       
   

Die mediale Inszenierung des Baby-Booms im Berliner Szene-Bezirk Prenzlauer Berg - Eine kommentierte Bibliografie

GEISLER, Astrid (2013): Kapuzenpulli-Union.
In Berlin-Prenzlauer Berg wirbt der CDU-Politiker Lars Zimmermann offensiv um alternative Wählergruppen. Mit Erfolg. Bei der Bundestagswahl erhielt er als Direktkandidat mehr Stimmen als SPD und Grüne. Nischenphänomen oder Trend?
in:
TAZ v. 11.10.

 
       
   

Patchworkfamilien in der Debatte

GOEBEL, Esther (2013): Komplexes Geflecht.
Beziehungsweisen (5): Die Patchworkfamilie ist längst ein festes Beziehungsmodell in der modernen Gesellschaft geworden. Oft gilt sie sogar als hip und frei von traditionellen Zwängen. Doch eine Frage bleibt: Wie gut funktioniert das wirklich?
in:
Süddeutsche Zeitung v. 11.10.

 
       
   

Kinderlose in der Debatte

MISCHER, Ralf T. (2013): Behindert, kinderlos – Rente gekürzt.
Werner Rugen kann nicht Vater sein und soll deshalb mehr für Pflegeversicherung zahlen,
in:
Neue Westfälische Online v. 10.10.

 
       
   

Das Single-Dasein in Japan

GERMIS, Carsten (2013): Das geht nicht gut aus.
Japan ist eines der reichsten Länder der Erde - und eines der verzagtesten. Was passiert, wenn in überalterten Gesellschaften der Pessimismus strukturell wird?
in:
Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.10.

 
       
   

KULLMANN, Katja (2013): Im kalten Nebel.
Essay: Nach dem Wahlsieg von Angela Merkel denken viele, es gehe weiter wie bisher. Doch das ist falsch. Deutschland ist eine knallharte Klassengesellschaft geworden,
in:
Freitag Nr.41 v. 10.10.

 
       
   

NIEJAHR, Elisabeth (2013): Deutsch, alt, lässig.
Warum unsere Gesellschaft die demografische Krise meistert,
in:
ZEIT Nr.42 v. 10.10.

 
       
   

BUJARD, Martin (2013): Familienpolitik braucht einen langen Atem.
Effekte auf die Geburtenrate sind langfristig und benötigen eine kohärente Politik,
in:
Demografische Forschung aus erster Hand, Nr.3 v. 09.10.

 
       
   

OESTREICH, Heide (2013): Abschied vom Zombie.
Geschlechter: WissenschaftlerInnen fordern eine neue Gleichstellungspolitik. Gender Mainstreaming wird die nicht mehr heißen, aber das ist nicht wichtig,
in:
TAZ v. 08.10.

 
       
   
FOCUS-Titelgeschichte: Projekt Kind.
Mit High-Tech-Medizin zum Baby - aber kann man Glück planen?

SEITZ, J. u.a. (2013): Abenteuer Baby.
Es wird geplant wie für eine Dschungel-Expedition voll unbekannter Gefahren: Das Projekt Kind fordert Eltern - und überfordert viele, die den richtigen Zeitpunkt verpassen,
in:
Focus Nr.41 v. 07.10.

SANIDES, Silvia (2013): Eltern in aller Freundschaft.
Zwei, die sich gemeinsam um Kinder kümmern, müssen kein Liebespaar sein. In Amerika verbinden sich Paare zum Zweck der Elternschaft ohne Liebe und Sex. Sie nennen es Co-Parenting,
in:
Focus Nr.41 v. 07.10.

GOTTSCHLING, Claudia (2013): Kinderwunsch auf Eis.
Spätes Mutterglück? Kein Problem, sagen Mediziner. Frauen sollten nur rechtzeitig daran denken, ihre Eizellen einfrieren zu lassen. Doch den meisten kommt die Idee sehr spät,
in:
Focus Nr.41 v. 07.10.

Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

 
       
   

Das Online-Dating in der Debatte

MUNZ, Eva (2013): Suchen Sie etwas Bestimmtes?
Wovon wir reden, wenn wir von Liebe reden: Ein nicht ganz freiwilliger Selbstversuch in der Welt des Online-Datings,
in:
Welt am Sonntag v. 06.10.

 
       
   

FOKKEN, Ulrike & Edith KRESTA (2013): "Früher Götter, heute Menschen".
Fragmente: Der Kulturtheoretiker Klaus Theweleit hat jüngst den zweiten Teil seines Pocahontas-Komplexes vorgelegt - das "Buch der Königstöchter". Ein Gespräch über Mythen, Männer und Gewalt,
in:
TAZ v. 05.10.

 
       
   

MESSMER, Susanne (2013): Oma Möller muss draußen bleiben.
Geschütztes Wohnen: Idyllische Gärten und kein Gesocks: In den Puccini-Hofgärten in Weißensee und im Kreuzberger Wohnprojekt Am Urban lebt es sich bequem auch ohne die Zumutungen der Stadt. Dafür braucht es nicht unbedingt einen Zaun. Ein Ortsbesuch,
in:
TAZ v. 05.10.

 
       
   

DESTATIS (2013): Ab heute neu: Statistisches Jahrbuch 2013,
in: Pressemitteilung Statistisches Bundesamt Wiesbaden v. 04.10.

 
       
   

Die Ehe in der Debatte

BARTENS, Werner (2013): Man sollte sich zumindest riechen können.
Beziehungsweisen (4) - Die langjährige Ehe: Fast jede zweite Ehe scheitert, dennoch wagen Männer und Frauen immer wieder den Bund fürs Leben. Über gesundheitliche Spätfolgen, chronische Zweifel und stabiles Unglück in der Paarbeziehung,
in:
Süddeutsche Zeitung v. 04.10.

 
       
   

Das Ehegattensplitting in der Debatte

MEURER, Friedbert (2013): "Alle anderen Modelle führen eigentlich nur auf die schiefe Ebene".
CSU-Haushaltspolitiker fordert Erhalt des Ehegattensplittings. Bartholomäus Kolb im Gespräch,
in:
DeutschlandRadio v. 02.10.

 
       
   

Schüchternheit in der Debatte

STÄHELI, Urs (2013): Die Angst vor der Gemeinschaft.
Figuren des Schüchternen,
in: Merkur,
Oktober

 
       
   

SCHMIDT, Thomas E. (2013): Als ich mal dazugehörte.
Szenenbildung Anfang der Achtziger,
in: Merkur,
Oktober

 
       
   

HAUN, Daniel (2013): Werden wir wirklich zu alt?
Dossier: Vier Irrtümer über den Demografiewandel und eine Bitte an den Bundestag,
in:
ZEITWISSEN, Oktober/November

"Zahlreiche Umfragen belegen, dass die große Mehrheit den Zusammenbruch der Sozialsysteme befürchtet - dass kaum noch Renten gezahlt und die Kranken nicht mehr gut versorgt werden könnten und dass zudem die Wirtschaft Probleme bekommen werde, weil Menschen im arbeitsfähigen Alter fehlten. All das, weil die Jugend zu egoistisch zum Kinderkriegen sei.
Aber stimmt das? Vieles spricht dafür, dass es sich dabei um  - besonders hatnäckige - Irrtümer handelt,

behauptet Daniel HAUN. Es gab keine Irrtümer, sondern lediglich politische Propaganda, um den Sozialstaat ohne große Widerstände umbauen zu können.

HAUN wartet mit angeblichen Überraschungen des Zensus 2011 auf, wonach 2011 bereits 1,5 Millionen Menschen weniger in Deutschland lebten, was in Bevölkerungsvorausberechnungen erst für 2020 prognostiziert worden war:

"Die Gruppe der über 75-Jährigen wurde mit Abstand am stärksten überschätzt: Es gibt fast fünf Prozent weniger von ihnen als bislang gedacht - was auch Konsequenzen für die durchschnittliche Lebenserwartung hat."

Bereits im April 2008 war bekannt, dass es bei den über 90jährigen westdeutschen Männern im Jahr 2005 über 40 % weniger gab. Bei den gleichaltrigen westdeutschen Frauen waren es "nur" 15 % weniger.

Mit Gerd BOSBACH argumentiert HAUN, dass die Altenlast 2050 viel geringer sein wird als der Produktivitätszuwachs. Auch das ist höchstens für ZEIT-Leser, die von ihren Redakteurinnen wie Elisabeth NIEJAHR oder Susanne GASCHKE dumm gehalten wurden, neu.

Dass die Geburtenrate der Frauen höher liegt als die 1,4 Geburten pro gebärfähiger Frau, ist auf dieser  Webseite ebenfalls schon häufig kritisiert worden. HAUN erwähnt zudem nicht, dass die Zahl der gebärfähigen Frauen aufgrund der Zensusdaten ebenfalls stärker zurückgegangen ist als in der Bevölkerungsfortschreibung angenommen, d.h. die Geburtenrate wird dadurch höher ausfallen.

HAUN sieht das Problem der geringen Geburtenrate nicht erst bei den jungen Frauen, sondern bei der Generation ihrer Mütter. Zudem wird mit Hinweis auf eine Studie von Rainer HUFNAGEL-PERSON darauf verwiesen, dass Akademikerinnen seit Mitte der 1990er Jahre mehr Kinder als andere Frauen bekommen - nur später. HAUN sieht (mittlerweile) politisch korrekt den Aufschub der Mutterschaft kritischer als einen fehlenden Kinderwunsch.

Es ist merkwürdig, dass mediale Fakten gerade dann als Irrtümer ausgewiesen werden, wenn sie ihre politische Schuldigkeit getan haben. Aber das ist natürlich das Kennzeichen politischer Propaganda.

 
       
   

CHAMOWICZ, Sascha (2013): Kernschmelze.
Jazz hören, campen gehen, Horrorfilme gucken: Sobald Menschen Beziehungen führen, machen sie auf einmal Dinge, die sie vorher nie getan hätten. Wieviel Selbstaufgabe in der Liebe ist sinnvoll?
in: Neon,
Oktober

 
       
   

KITTLITZ, Alard von (2013): "Vier Jahre bekifft Nietzsche lesen".
Für ihr erstes Buch ist die Schriftstellerin Helene Hegemann zunächst bejubelt, dann beschimpft worden. Trotzdem hat sie ein zweites geschrieben. Wenn man es einen "Generationenroman" nennt, wird sie sauer,
in: Neon,
Oktober

 
       
   

NEON (2013): Mode-Extra.
Ehrliche Kontaktanzeigen. 25 Singles gestehen ihre Macken,
in: Neon,
Oktober

 
       
   

Die globalisierte Dienstleistungsgesellschaft in der Debatte

KRESS, Brigitta (2013): Und wer putzt für Sie?
In vielen Haushalten sind sie unentbehrlich geworden: Arbeitsmigrantinnen betreuen Kinder und pflegen alte Menschen. Oft identifizieren sie sich stark mit "ihren" Familien und entwickeln emotionale Bindungen. Was aber ist mit ihrem eigenen Leben? Wie bewältigen sie zum Beispiel die Trennung von ihren Kindern?
in: Psychologie Heute,
Oktober

 
       
   

BINKERT, Dörthe (2013): "Ich wollte zu viel von meiner Mutter".
Annette Pehnt erkundet in ihrem Buch Chronik der Nähe die Mutter-Tochter-Beziehung über drei Generationen hinweg. Am Sterbebett der Mutter lässt die Ich-Erzählerin die Geschichte von Großmutter, Mutter und Tochter mit all ihren Tiefen und Untiefen lebendig werden. Dass viel Autobiografisches in dem Buch steckt, ist schnell geklärt. Jedes Buch sei in gewissem Maße autobiografisch, meint Pehnt, weil der Autor, das, was er schreibt, während des Schreibens tatsächlich erlebe,
in: Psychologie Heute,
Oktober

 
       
 

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom 11. - 30. September 2013
 

   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
 
  [ News-Hauptseite ] [ Glossar ] [ Übersicht der Themen des Monats ] [ Homepage ]
 
   
© 2000-2017
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 12. April 2017 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002