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Medienrundschau:
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News vom 06. - 09. August
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Zitat
des Monats:
Den Deutschen fehlt die
Gelassenheit in Sachen demografischer Wandel
"Fehlprognose
nach Fehlprognose hinderte Demographen
und andere Publizisten nicht daran,
die Katastrophe an die Wand zu malen. Für
fünf bis 20 Jahre kann man sinnvolle Prognosen stellen, auf
Generationen voraus aber sagen sie seit je den Untergang vorher
- denn nur durch die Wahl »möglichst weite[r] Zeiträume für
statistische Berechnungen [kann] die konstatierte
Bedeutungsschwere der Bevölkerungsentwicklung überhaupt
publikumswirksam« dargestellt werden.
Noch im Jahre 2005 wiederholen die deutschen Medien
unverdrossen die alten Schreckensmeldungen -
»Kontinent ohne Kinder«,
»Land ohne Kinder«, »Land der Greise«,
»Den Deutschen fehlt der Wunsch zum Kind«,
»Lieber kinderlos als arbeitslos«,
»Die kinderarme Gesellschaft« - wie ein Mantra.

(...).
Ja, wie soll man eigentlich nicht in allertiefste Lebensangst
verfallen, wenn Deutschlands Publizisten sich zu derart
schrillen Geißelungszügen durch die Republik aufmachen? Sie
vereinnahmen jedes Problem, jede Veränderung.
(...).
Wie erleichternd ist es da, schwedische Tageszeitungen zu lesen.
Dank Viggo und Jakob und Elisa wächst die Bevölkerung. Ausländer
gehören dazu, man muß sie nur zu integrieren. Immer wieder gibt
es einen baby boom, in den 1960ern, 1990ern und just nach
der Jahrtausendwende. Junge Akademikerpaare ziehen in die
Großstadt, heiraten nicht, arbeiten beide und bekommen trotzdem
Kinder, oft mehr als zwei. Die drohende Flut der Alten? Ein
Mythos, schreibt der Chefökonom des Arbeitgeberverbandes (...).
Die Alten lebten länger und seien gesünder als früher, man müsse
sie nur ins Arbeitsleben integrieren, jeden nach seinem
Vermögen. Ohnehin habe die Kategorie des Alters etwas
Willkürliches, deshalb könne man sie auch neu definieren. (...).
Natürlich ist nicht alles eitel Sonnenschein. (...). Die
schwedische Geburtenrate ist die niedrigste in Nordeuropa, so
etwas wurmt. (...). Aber (...) die Gelassenheit, mit der etwas
als Problem beschrieben wird, wenn es wirklich ein
Problem aufgefasst wird, um es dann zu lösen, sollte man
auch in Deutschland etwas mehr pflegen."
(aus: Thomas Etzemüller
"Ein
ewigwährender Untergang"
(2007, S.146ff.)
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MÖNCH, Regina (2007): Kinderlos? Nein, falsch gezählt,
in: Frankfurter Allgemeine
Zeitung v. 09.08.
- Exklusiv-Story von
single-generation.de
Regina MÖNCH berichtet über einen Tatbestand,
der seit dem Jahr 2000 immer wieder auf single-dasein.de
kritisiert wurde: die
Umdefinition von Eltern in Kinderlose durch
die amtliche Statistik, die nun durch ein
neues Mikrozensusgesetz
Vergangenheit sein soll:
"Alle
vier Jahre dürfen nun Frauen im Alter von fünfzehn bis zu
fünfundsiebzig Jahren nach der tatsächlichen Zahl ihrer Kinder und
den Jahren, in denen diese geboren wurden, befragt werden. Der
Mikrozensus, wichtige Datenbasis für die Wissenschaft, wird nun
nicht mehr nur die im Haushalt lebenden Kinder erfassen. Das klingt
banal, kommt aber einem Paradigmenwechsel gleich.
Es
galt als unschicklich, ja unzumutbar, eine Frau nach der
tatsächlichen Zahl der von ihr geborenen Kinder zu fragen. Verstehe
das, wer will. Und so dürfen nun auch Frauen, deren Kinder früh
ausgezogen sind, Mütter bleiben, statt wie bisher die Zahl der
Kinderlosen zu erhöhen. Und es werden nicht mehr nur Frauen, die
jünger als 39 Jahre sind, nach Kinderglück und Familiengröße
befragt. Wer sein erstes Kind später bekam, bekanntlich gerade
Akademikerinnen, wurde bisher ignoriert."
Die
Politik soll Schuld daran sein, aber tatsächlich hatten auch die
Medien
keinerlei Interesse an der Publikmachung des
Datendesasters. Allen voran das
SCHIRRMACHER- Feuilleton, das dem
nationalkonservativen Bevölkerungswissenschaftler Herwig BIRG eine
seriöse Plattform für seine alarmistischen Botschaften bot. BIRG
gehört zu jenen, die keinerlei Zweifel an der Richtigkeit ihrer
Zahlen ließen.
Single-generation.de
hat das Buch
Ein Leben ohne Kinder,
herausgegeben von Dirk KONITZKA & Michaela KREYENFELD, das von MÖNCH
als Pionierwerk auf dem Gebiet der Bevölkerungsstatistik gepriesen
wird, bereits im letzten Monat vorgestellt. In diesem
Rezensionsessay wird
die ganze Spannbreite der Schätzungen zum
Ausmaß der Kinderlosigkeit in Deutschland vorgestellt.
Herwig BIRGs Zahlen liegen mit einem Drittel lebenslang Kinderloser
am oberen Ende der Schätzwerte. Dies wäre nicht schlimm, aber BIRGs
Schätzungen folgte auch das Bundesverfassungsgericht im April 2001
bei seinem Pflegeurteil.
"Dass
die Reform die falsche Zahl von mehr als vierzig Prozent kinderlosen
Akademikerinnen, die sich dem Familienleben verweigern sollen, aus
den Archiven und dem Internet tilgt, darf allerdings nur gehofft
werden", meint
MÖNCH.
Der
Mohr hat seine Schuldigkeit getan, soll heißen: die vierzig Prozent
kinderlose Akademikerinnen haben mit der Verabschiedung des
Elterngeldes ihren Zweck sowieso erfüllt.
Es
wird sicherlich nicht die letzte Falschmeldung gewesen sein, denn
die demografische Debatte wird weitergehen - vermutlich wird sogar
noch mit wesentlich härteren Bandagen gekämpft werden.
Das
aktuelle Heft Spiegel Special zum Thema
Sehnsucht nach Familie
zeigt z.B. wie mit Statistik gelogen wird. 40 % kinderlose
Akademikerinnen? Nein! 52 % behauptet ein Schaubild auf Seite 27. Es
fehlt jegliche Erklärung dazu, dass es sich hier um Haushaltszahlen
handelt, mit denen die lebenslange Kinderlosigkeit überschätzt wird.
Im
Buch "Die
Single-Lüge",
das vor über einem Jahr erschien, wird aufgezeigt, wie der
Öffentlichkeit jahrelang Fakten vorenthalten wurden.
Das
Thema des Monats September wird sich mit dem Buch
"Ein ewigwährender Untergang" von
Thomas ETZMÜLLER befassen, denn es ist keineswegs so, dass die
gegenwärtige Debatte um den Geburtenrückgang einmalig ist. Sie hat
ETZEMÜLLER zufolge vielmehr eine 300jährige Geschichte.
Eine
weitere Rezension wird sich dem empfehlenswerten Buch
"Grenzen der Bevölkerungspolitik",
herausgegeben von Diana AUTH & Barbara HOLLAND-CUNZ widmen. In dem
Buch werden die Diskurse und Strategien der Bevölkerungspolitik aus
unterschiedlichen Perspektiven behandelt. Im Mittelpunkt steht der
Alarmismus der öffentlichen Debatte und der Aktionismus der Politik
in Sachen demografischer Wandel. Selten wurde die
Bevölkerungspolitik derart kenntnisreich dargestellt.
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STÖTZEL, Regina (2007): Eine Frau, ein Hort.
Deutschland will Nachwuchs, je mehr, desto besser. Da wird die
Frage, ob Mütter berufstätig sein sollten oder nicht, schnell zum
Hauptwiderspruch,
in: Jungle World Nr.32 v. 09.08.
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HOLLSTEIN, Miriam (2007): Ostdeutschland wird zum Rentnerparadies.
Teil 6: Der Osten entwickelt sich zu einem Ruhesitz für
Westdeutsche. Während die einen sich über den Zuwachs freuen,
fürchten die anderen, dass Städte wie Görlitz und Weimar in Zukunft
ausschließlich als Altersresidenz angesehen werden könnten,
in: Welt v. 09.08..
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HAß, Frauke (2007): Kinderlos.
Die Familienverweigerer,
in: Frankfurter Rundschau v. 08.08.
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SPIEGEL
SPECIAL-Thema:
Sehnsucht nach Familie.
Die Neuerfindung der
Tradition |
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ANDRESEN, Karen/DÜRR, Anke/SUPP, Barbara/VOIGT, Claudia (2007): Die
Familie von morgen.
Jahrelang waren Ehe und Familie kein Thema, das die Republik
bewegte. Doch in Zeiten der Globalisierung suchen viele Menschen
stärkeren Halt. Gefragt sind neue Familienmodelle,
in: Spiegel Special Nr.4
-
MUSALL, Bettina (2007): Ein Haus voller Kinder.
Die Bevölkerung in Deutschland schrumpft, aber mittendrin leben
Millionen Menschen in Großfamilien. Manche sind weder besonders
reich, noch gehören sie zur Unterschicht. Sie sind Normalverdiener
und haben einfach gern Nachwuchs,
in: Spiegel Special Nr.4
- Anmerkungen:
Typischer Artikel, der deutlich macht, wie
der deutsche Bevölkerungsdiskurs vor allem durch seine Schaubilder
die Leser unterschwellig auf die aktive Bevölkerungspolitik
einschwört.
Zwei
Schaubilder suggerieren, dass erstens in Deutschland 51,3 % nur
ein Kind haben. Kinder sind auch noch schichtspezifisch verteilt,
denn Akademikerinnen bekommen zu 52 % keine Kinder, während
Hauptschülerinnen nur zu 27 % kinderlos bleiben. Wie das möglich
ist?
Die
amtliche Statistik macht das Lügen leicht!
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NEUMANN, Conny (2007): Mama, Kurt und ich.
Rund 850 000 Kinder leben in Deutschland in Patchwork-Familien.
Das klingt bunt und lustig, kann aber auch zur großen Belastung
werden. Das Modell funktioniert nur, wenn sich die Erwachsenen an
klare Regeln halten und viel mit den Söhnen und Töchtern reden,
in: Spiegel Special Nr.4
- Anmerkungen:
Spiegel Special empfiehlt u.a. das
Buch
Rettet die Familie, in dem
der leidende Patchwork-Vater Joachim BESSING seinen
Rückzüchtungs-Ideen nachhängt.
Kaum
jemand hat so deutlich gemacht, dass es eine Kontinuität des
bevölkerungspolitischen Denkens vom Kaiserreich über die NS-Zeit
bis heute gibt:
"Gefördert
werden muß nicht die Masse an Kindern, sondern das Bewußtsein
jener Klasse, deren Nachwuchs wir dringend benötigen. Nicht die
ohnehin bereits am staatlichen Tropf hängen, sollen die Kinderlein
kommen lassen. Wir brauchen starke Familien, die Werte vermitteln
können. Wir brauchen ein reproduktives Bürgertum."
(Welt, 19.04.2006)
-
DEGGERICH, Markus (2007): Pate statt Papi.
Weil Kinder dringend Ansprechpartner auch außerhalb der
Kleinstfamilie brauchen, vermittelt eine Berliner Agentur Paten, vor
allem an Alleinerziehende. In Großbritannien und den USA ist das
Mentoren-Projekt bereits seit längerem sehr erfolgreich,
in: Spiegel Special Nr.4
- Inhalt:
Singles und Familien sind kein Gegensatz, sondern
können sich ergänzen. Es muss nicht das eigene Kind sein, um das
man sich kümmert. Der Berliner Vermittlungsdienst "Biffy" (Big
Friends for Youngsters") will dabei helfen, den "Beziehungsverlust
für das moderne Kind" aufzufangen.
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PLANERT, Ute (2007): Mythos Familie.
Wer heute von der heilen Familie träumt, verweist gern auf die
Vergangenheit. Damals habe es Mutterliebe, Fürsorge und Geborgenheit
in der Großfamilie noch gegeben. Doch ein Blick in die Geschichte
zeigt: alles Legende,
in: Spiegel Special Nr.4
- Anmerkungen:
Der Mythos Großfamilie ist besonders in
linken 68er-Kreisen weit verbreitet.
Da
hilft auch nicht weiter, dass es diese Großfamilie so nicht gab,
wie die Tübinger Historikerin PLANERT nachweist. Linker
Sozialromantizmus ist dagegen immun, wie man im Buch
FrauenArbeit
von Barbara SICHTERMANN nachlesen kann:
"Es
mag empirisch belegbar sein, daß in einer Vielzahl der alten
Familienverbände auch nicht mehr als zwei Generationen unter einem
Dach lebten; das entsprach jedoch nicht den familialen
Gesellungsvorstellungen, -geboten und -idealen jener Zeit. Es
waren Notlösungen, von den Umständen erzwungen, und immerhin gab
es Stände oder Klassen, die das Ideal verwirklichen konnten: der
Adel in Stadt und Land und das frühe Großbürgertum. Daß in diesen
hochmögenden Familien die Söhne häufig den Heimgang des
Patriarchen ersehnten, um selbst die Zügel in die Hand zu
bekommen, ist kein Einwand gegen die in jener Zeit mächtig
wirkende Tendenz, eine Familie ähnlich einem (tierischen) Schwarm
oder einer Herde gegen alle zentrifugalen Kräfte zusammenzuhalten
und zu stärken, wobei in den reichen Klassen auch die Dienstboten,
die ja oft über Generationen hinweg bei einer Herrschaft blieben,
eine wichtige Rolle gespielt haben. Jener Tendenz zum
Zusammenhalten, die auch Seitenzweige, angeheiratete
Verwandtschaft sowie die Loyalität nicht-verwandter
Familienverbündeter wie Berater, Helfer, Lieferanten und
Dienstboten umgriff, ist heutzutage der Boden entzogen worden
(...).
Wenn
man den Vergleich in dieser Weise organisiert, also (...) nach den
Strebungen, Politiken und Praktiken fragt, (...) dann erkennt man,
wie grundlegend die Wandlungen sind, die das Familienleben in den
letzten zwei Jahrhunderten durchgemacht hat; daß eben doch einst
wegen der Dominanz der Familie als sozialem Brennpunkt (...) sich
die Bemühungen um Familieneinfluß und (auch numerischer) -stärke,
in allen Schichten bemerkbar gemacht haben dürften - während heute
mit der Ein-Kind-Familie, der zunehmenden Heiratsunlust und der
Single-Bewegung (die weit mehr als eine Mode ist) das andere Ende
der »Familienfreundlichkeits«-Skala erreicht hätten. Die
Großfamilie - hier gefaßt als sozialer Verband, der zwei bis vier
Generationen sowie entferntere Verwandte und Gesinde
zusammenschließt - hat es gegeben, wenn auch für manche
Stände oder Klassen eher als Idee und Vorbild denn als Realität,
und es gibt sie heute nicht nur kaum noch, sie ist auch als Ideal
und Wunschvorstellung aus den Lebensplänen und Zukunftsphantasien
der jungen Generation verschwunden." (1987, S.79f.)
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MOHR, Reinhard (2007): Hölle im Reihenhaus.
Die Generation der 68er verachtete die traditionelle Familie als
Inbegriff des Spießigen und Autoritären. Mit ihrer Suche nach neuen
Lebensformen wollte sich die Nachkriegsgeneration auch von der
NS-Verstrickung ihrer Väter und Großväter befreien,
in: Spiegel Special Nr.4
- Anmerkungen:
Reinhard MOHR breitet wieder einmal die
abgestandenen Helden-Mythen der 68er aus der Sicht der Ex-
Pflasterstrand-Autoren aus.
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LEHMANN, Anna (2007): Wer kümmert sich?
Halbqualifizierte Kräfte aus Osteuropa pflegen unsere Alten. Die
Vermittlungsagentur McPflege macht sie legal. Nun schreien die
etablierten Dienste: Lohndumping!
in: TAZ v. 07.08.
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HONERT, Moritz (2007): Berlin erlebt Baby-Boom.
Die Zahl der Geburten stieg in den ersten Monaten um rund fünf
Prozent. Damit liegt Berlin weit über dem Bundesdurchschnitt.
Besonders in den Innenstadtbezirken gibt es einen starken Zuwachs,
in: Tagesspiegel v. 07.08.
- Inhalt:
HONERT zitiert
Christine Hannemann,
Stadt und Regionalsoziologin an der Humboldt-Universität, zum
Anstieg der GeburtenZAHLEN (nicht zu verwechseln mit GeburtenRATEN)
in Berlin:
"»Seit
der Wende sind mehr als die Hälfte der heutigen Berliner neu in die
Stadt gezogen. Viele Zuzügler waren junge Studenten, die sich jetzt
etabliert haben und in das Elternalter gekommen sind.« Besonders in
den Innenstadtbezirken gibt einen starken Geburtenanstieg. Die
Wissenschaftlerin erklärt das damit, dass
Familiengründung heute nicht mehr gleichbedeutend sei mit Wohnen in
ruhigen Randbezirken."
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SPERBER, Katharina (2007): "Familie war schon immer bunt".
Der Soziologe Hans Bertram über Kinderkrippen, Karriere und Konservative,
in: Frankfurter Rundschau v. 06.08.
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[ zum Seitenanfang ]
Zu den News vom
01.
- 05. August 2007
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