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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 16. - 31. Dezember 2011

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Familien mit mehr als zwei Kindern sind häufig Patchwork-Familien

"Wenn nach der Geburt des zweiten Kindes eine neue Partnerschaft begonnen wurde, ist die Übergangsrate zu dritten Kindern beider Geschlechter deutlich erhöht - und zwar nicht nur im Vergleich zu denjenigen, die nach der Geburt des zweiten Kindes partnerlos sind, sondern eben auch im Vergleich zu denjenigen, die (ihre zum Zeitpunkt des zweiten Kindes bereits existierende) Partnerschaft kontinuierlich weiterführen. Auch Partnerschaftsneugründungen nach der ersten Geburt erhöhen bei beiden Geschlechtern die Drittgeburtneigung. Wenn also nach der ersten Geburt eine neue Partnerschaft begann, die zur Geburt eines zweiten Kindes führte, dann ist die Wahrscheinlichkeit vergleichsweise hoch, dass noch ein drittes Kind geboren wird. Insgesamt also deuten die Ergebnisse (...) darauf hin, dass höhere Kinderzahlen von mehr als 2 Kindern dann vergleichsweise oft erreicht werden, wenn sich die Kinder auf mehr als eine Partnerschaft verteilen."
(aus: Jan Eckhard "Partnerschaftswandel und Geburtenrückgang", 2010, S.156)

 
 
       
   

Das Partnerwahlverhalten von Akademikerinnen in der Debatte

ANTON, Annette C. (2011): Schwer vermittelbar?
Dating down heißt das Phänomen, wenn gesellschaftlich starke Frauen mit gesellschaftlich schwachen Männern flirten. Umgekehrt handelt es sich um die traditionelle Geschlechterordnung,
in:
Emma, Winter

Annette C. ANTON hält nichts vom "Dating down" und klagt über die fehlende Solidarität ihrer Geschlechtsgenossinnen mit intelligenten und erfolgreichen Frauen:

"Stärken und unterstützen wir sie oder schauen wir hämisch aus unserer Doppelhaushälfte, wenn ihnen Dinge widerfahren, die im Berufsleben halt vorkommen: Zurücksetzung, ungerechte Behandlung, Konkurrenzdruck, Kündigung? Ergötzen wir uns womöglich daran, dass sie keinen Mann, keine Familie haben?"

 
       
   

Die globalisierte Dienstleistungsgesellschaft in der Debatte

HAMANN, Sibylle (2011): Hana ist fertig mit Putzen.
Globalisierung: 13 Jahre lang hat Hana aus Südpolen in Wiener Haushalten saubergemacht. Jetzt ist sie zurück im Dorf, als Hausbesitzerin. Und plötzlich stehen die Machtverhältnisse Kopf,
in:
Emma, Winter

In den 1980er Jahren begann in Deutschland die Debatte um die Rückkehr der Dienstbotengesellschaft, aber erst Ende der 1990er Jahre wurden Haushaltshilfen in den Doppelkarriere-Haushalten der Generation Golf selbstverständlich. Zu Beginn der Debatte galt es vor allem das hinderliche schlechte Gewissen der Deutschen in Sachen Dienstleistungen zu beseitigen. Im Jahr 2000 erschien eine erste wissenschaftliche Arbeit über die heimliche Rückkehr der Dienstmädchen.

In Zeiten, in denen ein erhöhter Rechtfertigungsdruck auf den Top Girls lastet, benötigt der Mittelschicht-Feminismus eine positive Theorie der Globalisierung. Ulrich BECKs Transnationalisierungsansatz  liefert sie: Globalisierung wird nicht als Problem, sondern als Chance (auch für Migranten/innen) betrachtet. Der Artikel von HAMANN kann als journalistische Umsetzung dieser Perspektive betrachtet werden. Die traditionelle Sichtweise liest sich dann  folgendermaßen:

"Die moderne Arbeitswelt verlangt vollen Einsatz, von Männern ebenso wie von Frauen, aber die Frage, wer derweil den Geschirrspüler ausräumt und den Müll hinunterträgt, ist nach wie vor unbefriedigend gelöst. Entschärft wird dieser potenzielle Konflikt bei allen, die es sich leisten können, am einfachsten, indem sie Hausarbeit auslagern. An eine Fremde delegieren. Man kann das, je nach Empörungstalent »Ausbeutung« nennen, oder einfach nur »Arbeitsteilung«. Sicher ist bloß: Menschen wie Hana haben schon viele Beziehungen gerettet; und ohne Menschen wie Hana gäbe es viele Familien nicht."

 
       
   

EUL, Alexandra (2011): Generation Angst.
Ist das Leben echt so furchtbar? Junge Autorinnen schreiben über ihre Generation, die vor lauter Angst manchmal vergisst, sich einzumischen,
in:
Emma, Winter

Alexandra EUL befasst sich mit den Büchern von Sarah KUTTNER ("Wachstumsschmerzen"), Nina PAUER, Meredith HAAF und Katja KULLMANN.

 
       
   

Die Präimplantationsdiagnostik in der Debatte

SCHWARZER, Alice (2011): Die PID und die Heiligkeit des Lebens.
Das Recht auf Abtreibung: Opfert die Kanzlerin die Rechte der Frauen auf dem Altar der Rechtskonservativen? Und ist die PID-Debatte Teil eines Rechtsrucks der Konservativen? Das ist zu befürchten,
in:
Emma, Winter

Alice SCHWARZER betrachtet die Debatte um die Präimplantationsdiagnostik (PID) im Zusammenhang mit dem Recht auf Abtreibung. SCHWARZER begrüßt die Rechtsprechung zur PID:

"Der Bundesgerichtshof kam am 6. Juli 2010 zu dem eigentlich selbstverständlichen Schluss, dass diese Methode erlaubt sein soll. Weil sie ein Segen des Fortschritts ist und Frauen großes Leid wie Fehlgeburten, Spätabtreibungen und schwerstbehinderte Kinder ersparen kann, indem die Frage der Gesundheit der Zellen vor Einpflanzung in den Körper geklärt wird."

PETERSEN, Inken (2011): Matthias Bloechle Provokant.
Er ist Gynäkologe, hat eine "Kinderwunsch-Klinik" in Berlin und sich selbst angezeigt: Weil er die PID praktiziert. Warum der Arzt empört ist über die Politik,
in:
Emma, Winter

Inken PETERSEN porträtiert den Gynäkologen Matthias BLOECHLE, der aus einem schwäbischen Pastorenhaushalt kommt, sich zuerst bei den Grünen politisch engagierte und inzwischen FDP-Mitglied ist. 2005 zeigte er sich selber an, weil er die Präimplantationsdiagnostik (PID) praktizierte. Im Sommer 2010 wurde er vom Bundesgerichtshof freigesprochen.

 
       
   

Das neue Ethos der Einsamen - Teil 1+2: Gesellschaftlicher Wandel und das neue Bild der Einsamkeit

BILLIG, Susanne (2011): Die psychologische Erforschung der Einsamkeit,
in: DeutschlandRadio v. 27.12.

 
       
   

UIrich Beck & Elisabeth Beck-Gernsheim - Fernliebe

WAAK, Anne (2011): "Weihnachten ist eine Art Test".
Das Fest in Zeiten der Globalisierung: Wenn die Familie aus allen Ecken der Welt zusammenkommt, wird das Politische privat und das Private politisch. Ein Gespräch mit den Soziologen und Bestsellerautoren Elisabeth Beck-Gernsheim und Ulrich Beck,
in: Welt am Sonntag v. 25.12.

 
       
   

BREDOW, Rafaela von (2011): Sieht sie gut aus? Ist sie nett zu mir?
Partnercoach im Interview: Was ist das Geheimnis glücklicher Paare? Eine tiefe Freundschaft, glaubt zumindest der Partnerschaftsberater Christian Thiel. Im Interview erklärt er, warum sich gerade Männer bei der Suche mehr anstrengen müssen - und warum man mit dem Sex etwas warten sollte,
in: Spiegel Online v. 24.12.

BERG, Sibylle (2011): Du scharchst, und dafür liebe ich dich.
Partnerschaft: Im Schlager heißt es, eine neue Liebe sei wie ein neues Leben - darf ich darauf vertrauen? Kann mir ein neuer Mensch an meiner Seite mehr Zuversicht geben und mir die Einsamkeit nehmen? Zu Weihnachten eine Richtigstellung in Sachen Neu-Verlieben,
in: Spiegel Online v. 24.12.

 
       
   

SCHMIDT, Kathrin (2011): Heilige Abendlichtzeichen.
Eine Weihnachtsgeschichte aus Marzahn,
in: Berliner Zeitung v. 24.12.

 
       
   

BERG, Sibylle (2011): Hier esse ich Geld. Und alle schauen zu.
Luxus: Nehmen wir an, ich habe 60 Millionen Euro in meiner Urlaubskasse. Warum 60? Egal. Was mache ich da jetzt als Superreiche in St. Moritz?
in: TAZ v. 24.12.

 
       
   

Festtage und Feiern in der Debatte

LEINEMANN, Susanne (2011): Eskalation unterm Weihnachtsbaum.
Heiligabend: Wie man zwischen roten Dessous, kaputten Bohrmaschinen und aufgebrachten Kinder doch noch wunderbar feiern kann,
in: Berliner Morgenpost v. 24.12.

 
       
   
SPIEGEL-Titelgeschichte: Ewige Liebe.
Was Paare unzertrennlich macht

BREDOW, Rafaela von (2011): Liebe lieber unvollkommen.
Wieso scheitert das eine Paar an Bagatellen, während das andere sogar Katastrophen gemeinsam übersteht? Wie lässt sich der Tod der Leidenschaft in einer langen Ehe vermeiden? Wissenschaftler suchen nach der Glücksformel für das Leben zu zweit,
in: Spiegel Nr.52 v. 23.12.

 
       
   

Festtage und Feiern in der Debatte

SONNABEND, Lisa (2011): Schrille Nacht.
Heiligabend im Club: Exzess statt Besinnlichkeit? In Großstädten haben mittlerweile fast alle Clubs an Heiligabend geöffnet und konkurrieren um das Weihnachtsgeld derjenigen, die nach der Feier im Kreis der Familie noch nicht genug haben. Viele finden: Die stille Nacht ist die heißeste des Jahres,
in: sueddeutsche.de v. 23.12.

BENDER, Justus (2011): Früher war mehr Lametta.
Weihnachtsbäume: Ob Fichte, Nordmann- oder Nobilistanne: Der Weihnachtsbaum verrät über die Menschen, die ihn schmücken, viel mehr, als sie denken,
in: faz.net v. 23.12.

 
       
   

Lebensqualität in einer Gesellschaft der Langlebigen. Eine neue Sicht auf den Wohlfahrtsstaat und seine möglichen Weiterentwicklungen

JÄNICKE, Martin (2011): Umverteilung der Umverteilung.
Positionen: Wir werden auch mit weniger Wachstum gut leben können,
in: Tagesspiegel v. 23.12.

 
       
   

KOLBE, Uwe (2011): Ein Geräusch namens Zufall.
Paare und Passanten am Savignyplatz: eine diagonale Geschichte zur Weihnachtszeit,
in: Tagesspiegel v. 23.12.

 
       
   

GRÄBNER, Matthias (2011): Die Last des Alterns, neu verteilt.
Industrieländern schadet die Überalterung der Bevölkerung weniger als befürchtet: Weil die vielen Alten geistig noch überraschend fit sind,
in: Telepolis v. 22.12.

 
       
   

MATTHIES, Bernd (2011): Immer ruff da. Neuer Lesestoff für Berlin-Verächter.
Anti-Hauptstadt-Bücher: Gerade sind wieder ein paar neue Hassbücher über die Hauptstadt erschienen. Die Autoren brühen die Melange bekannter Nichtigkeiten: Hundescheiße, Kasernenhofton und die Mütter Prenzlauer Bergs,
in: Tagesspiegel v. 22.12.

 
       
   

Jean-Claude Kaufmann - Sex@amour & Eva Illouz - Warum Liebe wehtut

PFOHLMANN, Oliver (2011): Nur einen Klick entfernt.
Neue Bücher zum Dauerthema «Liebe» sind sich zumindest in einem einig: Das Internet hat alles verändert ,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 21.12.

 
       
   

Jean-Claude Kaufmann - Sex@amour & Eva Illouz - Warum Liebe wehtut

SCHÖNHERR-MANN, Hans-Martin (2011): Sex oder Liebe.
Der französische Soziologe Jean-Claude Kaufmann geht in seinem Buch anhand von zahllosen Internetrecherchen dem Wandel des Sexualverhaltens und des Liebeslebens nach - und wir werfen zusätzlich einen Blick auf das neue Buch der Jerusalemer Soziologie-Professorin Eva Illouz, "Warum Liebe weh tut",
in: DeutschlandRadio v. 19.12.

 
       
   

Das Online-Dating in der Debatte

DIEBEL, Frank Heinz (2011): Liebe ohne Liebemachen.
Dating-Website "2date4love": Wer keinen Sex mehr haben kann, tut sich bei der Partnersuche schwer. Laura Brashier weiß das aus eigener Erfahrung – und gründete eine Dating-Webseite,
in: TAZ Online v. 19.12.

 
       
   

Festtage und Feiern in der Debatte

INNERHOFER, Judith (2011): Oh Du stressfreie Weihnachtszeit.
Paar-Psychologie: Mit den Feiertagen beginnt eine riskante Zeit für die Liebe. Der Psychologe Guy Bodenmann rät Paaren, sich rechtzeitig Freiräume zu sichern, um Streit zu vermeiden,
in: ZEIT Online v. 19.12.

 
       
   

Das Single-Dasein in Russland

KAMINER, Wladimir (2011): Die Liebe in Zeiten pauschaler Reisen.
Loveaffairs: Die Russinnen kommen! Und führen schwarze Listen über glutäugige Beznesser,
in: TAZ v. 17.12.

 
       
   

FEDDERSEN, Jan (2011): Kampf um Anerkennung.
Bildung: Franz Walter - vom Arbeiterkind zum Professor,
in: TAZ v. 17.12.

 
       
   

HESSE, Michael (2011): Europas Zeit ist nicht vorüber.
Kapitalismuskrise: Der Historiker Hans-Ulrich Wehler über die wachsende soziale Ungleichheit, die politische und wirtschaftliche Zukunft des Kontinents und das vermeintliche Ende der Demokratie,
in: Frankfurter Rundschau v. 16.12.

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 15. Dezember 2011

   
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