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News vom 07. - 09. Februar

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

Die Verfügbarkeit auf dem Partnermarkt

"Entgegen üblicher Annahmen stehen auch nicht-verheiratete Personen dem Partnermarkt nur sehr eingeschränkt zur Verfügung, wenn sie in einer Nichtehelichen Lebensgemeinschaft oder einer festen Paarbeziehung ohne gemeinsamen Haushalt zusammenleben. Umgekehrt stehen verheiratete Personen dem Partnermarkt mit bestimmbarer Wahrscheinlichkeit ebenfalls zur Verfügung."
(Johannes Stauder in der Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, H.4, Dezember 2006, S.617)

 
       
   
     
 
JOURNAL FRANKFURT -Titelgeschichte: Ich bleib keusch.
Kein Sex vor der Ehe - Frankfurts Jugend hält sich zurück
  • BREVOORD, Nicole (2007): Wir bleiben keusch!
    Jeder hat ihn - jeder will ihn. Glaubt man der Werbung, den Fernsehserien wie "Sex and the City" und den gut gemeinten Tipps einschlägiger Frauenzeitschriften und Männermagazine, dann dreht sich in unserer Gesellschaft alles um Sex. Doch es gibt zunehmend Jugendliche, die sich diesem Trend widersetzen. Keuschheit ist in - zumindest vor der Ehe,
    in: Journal Frankfurt Nr.4 v. 09.02.
 
  • BREMER, Nils (2007): Pendeln macht Spass.
    Ein Pendlerleben: Marion Epp arbeitet in Frankfurt und lebt im Bergischen Land bei Köln. Vier Stunden Zugfahrt jeden Tag. Aber: Gar kein Problem, sagt sie,
    in: Journal Frankfurt Nr.4 v. 09.02.
 
  • SCHMITT, Cosima (2007): Alte Jungfern sterben aus.
    Eine Studie stellt fest: Die "alte Jungfer" ist nicht nur aus dem Wortschatz verschwunden, sondern auch aus der Realität - was ein unerwartet hoffnungsvolles Licht auf das Leben im hohen Alter wirft,
    in: TAZ v. 09.02.
    • Inhalt:
      Cosima SCHMITT gibt für die Risikogruppe der alten, partnerlosen und kinderlosen Frau Entwarnung:

                   "Die heutigen Rentnerinnen haben gute Aussichten, dass ihnen ein einsames Altern erspart bleibt.
      Laut Studie hatten 2000 nur 13 Prozent der pflegebedürftigen Frauen Partner und Kind. Im Jahr 2030 werden es 28 Prozent sein. Diese Umstände aber beeinflussen das Alter entscheidend. Wenn eine Frau zu Hause gepflegt wird, dann fast immer vom Partner oder vom Kind. Das heißt also: Gerade die Gruppe, die das geringste Risiko hat, irgendwann einmal im Pflegeheim zu leben, wächst drastisch an. Umgekehrt verringert sich der Anteil der Frauen, denen ihrer Vita nach besonders oft nur der Umzug ins Heim bleibt: Die Quote der Frauen, die sowohl alleinstehend als auch kinderlos sind, sinkt von 7 auf 4 Prozent. Die Seniorin, die weder liiert noch Mutter ist, ist ein Auslaufmodell.

                   (...). Vorbei ist die Hochzeit der Kriegerwitwen oder derer, die aus Männermangel ledig blieben. Etwa seit 1998 erreicht eine Generation von Männern das 75. Lebensjahr, deren Reihen nicht mehr der Krieg gelichtet hat. Zudem holen die Männer in der Lebenserwartung allmählich ein wenig auf. Folglich altern immer mehr Frauen in ehelicher Zweisamkeit. Zudem können sie häufiger als ihre Vorgängerinnen hoffen, dass sie notfalls das eigene Kind umhegt und pflegt. Schließlich sind sie die Mütter der Babyboom-Generation.
                   Bei allen erregten Debatten über den demografischen Wandel wird eins oft vergessen: Kinderlosigkeit ist in Deutschland kein neues Phänomen. Lediglich eine Generation blieb tatsächlich sehr selten ohne Nachwuchs: die Ende 1930 bis Ende 1940 Geborenen, die derzeit das Seniorenalter erreichen."
 
 
  • STEUER, Maria (2007): Wie der Staat Geschlechterpolitik macht.
    Mit dem Elterngeld wird die klassische Familie zum Auslaufmodell,
    in: Tagesspiegel v. 09.02.
    • Inhalt:
      Maria STEUER vom Familiennetzwerk, das bereits in der FAZ vorgestellt wurde, kritisiert die Politik für berufstätige Mütter, insbesondere den geplanten Ausbau der staatlichen Kinderbetreuung.

 
  • EHRENBERG, Markus (2007): Verrückt nach Dr. House.
    Neurotischer Single sucht Liebe in Großstadt? Was bei neuen Fernsehserien funktioniert und was nicht,
    in: Tagesspiegel v. 09.02.
    • Inhalt:
      EHRENBERG versucht zu erklären, warum Single-Serien wie "Verrückt nach Clara" floppen.
 
 
  • WIELAND, Leo (2007): Portugal.
    "Abtreibung ist wie die Todesstrafe",
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 09.02.
  • WANDLER, Reiner (2007): Portugiesen stimmen über Abtreibung ab.
    Bei einem Referendum am Sonntag geht es um die Einführung einer Fristenlösung. Bislang ist ein Schwangerschaftsabbruch verboten. Im Falle einer Mehrheit will die Regierung eine Gesetzesreform einleiten. Rechte und Kirchen sind dagegen,
    in: TAZ v. 09.02.
  • DAHMS, Martin (2007): Der Bauch und das Volk.
    Portugal hat eines der strengsten Abtreibungsgesetze Europas. Am Sonntag wird über eine Liberalisierung abgestimmt,
    in: Berliner Zeitung v. 09.02.
 
  • BERNSTORFF, Madeleine (2007): Als die Damen wieherten.
    Sie waren die "Neuen Frauen": Quirlig, selbstständig und mit feschem Image stürmten sie in den 10er- und 20er-Jahren das Stummfilmkino. Die diesjährige Berlinale widmet den "City Girls" zwischen Emanzipation und Konsum ihre Retrospektive,
    in: TAZ v. 08.02.
 
 
  • SHAFY, Samiha (2007): Herz, Hirn und Hormone.
    Hat Eva Herman doch recht? Die Neuropsychiaterin Louann Brizendine hat wissenschaftlich nachgewiesen: Frauen ticken anders als Männer,
    in: Vanity Fair Nr.1 v. 08.02.
    • Inhalt:
      Im neuen Herrenmagazin des Ulf POSCHARDT, über das im Vorfeld viel geschrieben wurde, pflegt man den postfeministischen Differenzfeminismus:

                   "VANITY FAIR: Sie sagen, dass die Hormone dafür verantwortlich seien, wie eine Frau die Welt sieht - und für ihre Stimmungsschwankungen.
                   Louann BRIZENDINE: Das Gute daran ist, dass Hormone uns zu Frauen machen. Sie bewirken, dass wir flirten, attraktiv sein wollen, gern tratschen, für Kinder sorgen möchten: all diese weiblichen Eigenschaften, die für die Gesellschaft sehr wichtig sind."
 
  • LÖBBERT, Raoul (2007): "Danke, Springer!"
    Termin mit Rainer Langhans, Kommunarde,
    in: Rheinischer Merkur Nr.6 v. 08.02.
    • Inhalt:
      "Sein Leben ist wie Berlin, »arm, aber sexy«", charakterisiert LÖBBERT den Ex-Kommunarden Rainer LANGHANS. Das garantiert ihm München und der deutsche Sozialstaat:

                   "Heute ist Rainer Langhans 66 Jahre alt. Die Rente ist das erste geregelte Einkommen seines Lebens. Natürlich sei sie kaum der Rede wert, erzählt er im »Zerwirk«, dem einzigen veganen Restaurant Münchens. Aber Besitz sei ihm eh nie wichtig gewesen. Er hat ein Fahrrad, das ihn überall hinbringt, ein winziges Apartment in Schwabing, eine Matratze, auf der erstundenlang liegen und meditieren kann."
 
  • MISIK, Robert (2007): Hey, ihr da unten!
    Heute erscheint sie also: die deutsche "Vanity Fair". Hat sich Chefredakteur Ulf Poschardt endlich ein Zentralorgan seines neokonservativen Bobospießertums gebastelt?
    in: TAZ v. 07.02.
   

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Zu den News vom   01. -  06. Februar 2007

 
       
   
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