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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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News vom 11.- 20. Januar 2003

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

"Wer jugendlich ist, überschreitet permanent die Grenze zwischen Berufsleben und Privatleben und damit auch das Modell der Kleinfamilie als Ort der Regeneration. Diese Jugend ist daher dem Phänomen des Outburn ausgesetzt. Niemand hält einem mehr den Rücken frei. Im Gegenteil, die Patchwork-Familie verlangt mindestens genauso viel Management wie die eigene Karriere. Beziehungen, Ehen, Familien und Freundschaften gehören längst der gleichen Innovationslogik an und bilden keineswegs mehr den lebensweltlichen Gegenpol zur Teilnahme am Markt als Person."
(Leander Scholz in: Freitag Nr.3 vom 10.01.2003)

 
       
       
   
Dienstleistungsmetropole Berlin - Die Hauptstadt der Singles?
 
       
   
  • KNIPPHALS, Dirk (2003): Dorn am Auge.
    "Ich bin ein Spießer": Der Handballer Stefan Kretzschmar unterläuft mit Piercings und öffentlichen Bekenntnissen den Zwang zur Subversion,
    in: TAZ v. 20.01.

 
       
     
       
     
       
   
  • CASDORFF, Stephan-Andreas/MONATH, Hans/ULRICH, Bernd (2003): Ist Ihre Stimmung besser als die Lage, Herr Fischer?
    Der Außenminister will den Sozialstaat grundlegend verändern - und bei den Krankenkassen eine Prämie für Jogger. Wie ihn,
    in: Tagesspiegel v. 19.01.

Joschka FISCHER verteidigt u.a. die Entlassungen von Singles zugunsten sicherer Beschäftigungsverhältnisse von Familienvätern und nennt Gründe für die schlechte Stimmung bei der Generation Golf:

"Vor zwei Jahren wurden in der Boom-Phase in vielen Branchen Verträge mit jungen Leuten abgeschlossen, die besser dotiert waren als die Einkommen der Vorgängergeneration am Ende eines langen Berufslebens. Da wurden Erwartungshorizonte geschaffen bei der jüngeren Generation, die natürlich mit dem Zusammenbrechen der Spekulationsblase zu einem entsprechendem Absturz geführt haben".

Damit ist FISCHER beim zentralen Thema Generationengerechtigkeit, das die soziale Ungleichheit innerhalb von Generationen ausblendet. FISCHER legitimiert mit der Generationengerechtigkeit zum einen den neoliberalen Abbau des Sozialstaats (er begrüßt eifrig das Strategiepapier aus dem Kanzleramt) und andererseits wird mit dem Begriff "Erbengeneration" selbst Unterschichtler zu Gewinnern im Generationenkrieg umgedeutet:

"Ich halte gar nichts davon, sich vom Grundgedanken der Solidarität zu verabschieden. Aber auf der anderen Seite haben wir nach über 50-jährigem Frieden eine Vermögensbildung in Westdeutschland, an der auch breite mittlere und teilweise untere Schichten teilhaben. Deshalb kann die Frage, welchen eigenen Anteil die Menschen zu ihrer sozialen Sicherung beitragen, anders gestellt werden als noch in den 70er oder 80er Jahren. Wir haben nun eine Generation von Erben. Da entstehen auch neue Verantwortlichkeiten".

Eine solche Aussage ist durch die empirische Sozialforschung keinesfalls gedeckt. Der Soziologe Marc SZYDLIK verweist im Gegenteil auf die erhöhte soziale Ungleichheit gerade innerhalb der Erbengeneration hin.

 
       
     
       
   
  • ASSMANN, Aleida (2003): Druckerpresse und Internet.
    Auf dem Weg von einer Gedächtniskultur zu einer Kultur der Aufmerksamkeit: Oberfläche, Geschwindigkeit und Supermarkt,
    in: Frankfurter Rundschau v. 18.01.

Aleida ASSMANNs zentrale These lautet:

"Gedächtnis und Aufmerksamkeit stehen für die unterschiedlichen Strategien mit denen man im typographischen und elektronischen Zeitalter auf die explosionsartige Vermehrung von Wissen und Information reagiert".

Mit Georg FRANCK sieht sie im Internet eine "Ökonomie der Aufmerksamkeit" walten, die keineswegs mit einer Demokratisierung der Kultur eingeht:

"es ist keine Frage, dass die voraussetzungsreiche und aufwendige Infrastruktur der neuen Technologien neue soziale und kulturelle Ungleichheiten schafft. (...). Ungleichheit in Form von Hierarchien stellt sich im Internet auf eine neue Weise wieder her. Die neuen Riesen entstehen durch Verdichtung medialer Aufmerksamkeit. (...). Die Aufmerksamkeitsökonomie gilt als die neue Ökonomie des Informationszeitalters, denn wo die Produktion von Informationen ins Gigantische wächst, wird das, was Informationen einen Wert zuweist, immer knapper und wichtiger, nämlich: Aufmerksamkeit.
            Die Riesen des Informationszeitalters sind die Stars und Prominenten".

 
       
   
  • KEIL, Frank (2003): Armut und Askese.
    Ein Eis muss reichen: Wie der "Kinderreport Deutschland" die Problemgeschichte des Nachwuchses erzählt,
    in: Frankfurter Rundschau v. 18.01.

Im Gegensatz zum typischen Sozialpopulismus à la BORCHERT und KIRCHHOF unterscheidet KEIL zwischen wohlhabenden und armen Kindern. Der Kinderreport Deutschland, über den KEIL berichtet, muss mit diesem Dilemma der Polarisierung von Kindheit leben. Die Folge ist ein:

"Ton des Relativierens bei gleichzeitiger Bereitschaft, das Dramatische nicht gänzlich aufzugeben, (...) ein beständiges Gas-Geben bei gleichzeitigem Bremsen".

 
       
   
  • HOFF, Hans (2003): Ein Lob den schütteren Stimmen.
    1967 war unser Autor zwölf Jahre alt. Die Frühpubertät im Rheinland war grausam. Dann aber traten die "Bee Gees" in sein Leben. Jetzt ist es Zeit für ein spätes Dankeschön - und für einen letzten Gruß an den leisen Maurice,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 18.01.

Hans HOFF outet sich als leidgeprüfter, frühpubertärer Zwangs-Hippie (The Who und The Beatles waren den Eltern zu progressiv): "Man kam (...) als Anhänger der Gibbs gut an bei den Mädchen, die mit einem Bee-Gees-Fan auf einer Fete gerne Blues tanzten, da man als solcher gemeinhin als zärtlichkeitsbegabt galt. (Geknutscht haben sie trotzdem mit den Hendrix- Fans.) Mit anderen Jungs konnte man über die Bee Gees nicht diskutieren".
 
       
   
  • OESTREICH, Heide (2003): "Wovor haben Sie Angst?"
    Gretchen Dutschke wird vor allem als Pressesprecherin ihres toten Mannes gesehen. Ein Gespräch über Männer & Frauen, ungeliebten Kinderdienst sowie Ökonomie & Gewalt 1968 und heute,
    in: TAZ v. 18.01.

Die 68er gelten allgemein als Idealisten bzw. als Verfechter postmoderner Werte. Tatsächlich muss manches wohl wesentlich nüchterner betrachtet werden, z.B. die Heiratsfrage:

"Warum haben Sie eigentlich geheiratet? Das tat man doch gar nicht?
            Uns war egal, was die anderen taten und was nicht. Außerdem bekam man in Berlin Geld, wenn man heiratete. Und wir hatten kein Geld."

 
       
   
  • KUNZ, Harry (2003): Unsicher im Wandel.
    Das Konzept der Grundsicherung trägt nicht. Es soll nur den Abbau von Sozialleistungen kaschieren. Stattdessen sollten lieber Ehrenamt und Erziehungsarbeit honoriert werden,
    in: TAZ v. 17.01.

"Ein verändertes Arbeitsverständnis, das durch eine Aufwertung von Erziehungsleistungen und ehrenamtlichem Engagement deren gesellschaftliche Relevanz auch finanziell honoriert", fände KUNZ prima.
 
       
     
       
   
  • WEGMÜLLER, Philip (2003): Das Disco-Beben.
    Eine bunte neue Party-Generation zelebriert das Saturday-Night-Fieber. Techno-Ideologie ist draussen - die Klubs sind voll und heiss,
    in: Facts Nr.3 v. 16.01.

 
       
   
ZEIT-Serie: Land ohne Leute (Teil 3)
 
       
     
       
   
  • DELL (2003): Westdeutschland,
    in: Frankfurter Rundschau v. 16.01.

Der Autor hat im Spiegel (ungenannt), im Merkur und bei Willi WINKLER gelesen (über die verheerenden Folgen des dort verordneten Atheismus ). Er erkennt einen Kulturkampf bei der Wiedervereinigung: "Die großen Weltanschauungskämpfe sind vorbei (...)? Nein! Die Wiedervereinigung läuft noch. Da kann Ines Langelüddecke im Merkur mit Bezug auf Jana Hensels Zonenkinder die Geburt des ersten Vereinigungsklons verkünden; der »Ost-West-Zwitter« bleibt die privilegierte Erfahrung derer, die eine Hälfte ihres Lebens in der DDR und die andere im neuen Deutschland zugebracht haben. Für den älteren Rest gilt: Die Wiedervereinigung ist erst dann geglückt, wenn festgestellt wird, dass man Willy Brandt nicht mehr zitieren kann. Dass zusammenwächst, was zusammengehört, ist zwölf Jahre danach eher wackeliger Wunsch. Ignoranz und Unverständnis heißen die Wehen des nicht endenden Vereinigungsvorgangs. Man kann sich fragen, was der Osten dem Westen getan hat, dass er unverändert voreingenommen betrachtet wird."
 
       
   
  • BIRKENMAIER, Werner (2003): Gefühlte Rente.
    Die Alten sind nicht schuld an der Misere der Sozialkassen,
    in: Stuttgarter Zeitung v. 15.01.

Werner BIRKENMAIER verteidigt die Renten der heutigen Rentnergeneration gegen das FAZ/S-Feuilleton. Seine Kritik richtet sich zum einen gegen Friedrich Wilhelm Graf (27.12.2002) und zum anderen gegen Inge KLOEPFER (10.11.2002). Seine Gegenargumente zum Eckrentner bezieht er aus der SZ vom 08.01.2003. Unter Hinweis auf Meinhard MIEGEL fügt er noch hinzu:

"Davon abgesehen sind die Rentner nicht für ein Zwangsumlagesystem verantwortlich zu machen, auf das sie sich im Alter nun verlassen müssen und das rechtzeitig zu ändern die Politiker und die organisierten Interessen nicht in der Lage waren". 

 
       
   
  • MISCHKE, Roland (2003): Wie geil ist Geiz?
    Generation Orientierungslos: Wenn Sparsamkeit überlebenswichtig wird,
    in: Welt v. 15.01.

Roland MISCHKE berichtet aus dem Innenleben der privilegierten Generation Angst: Lena Ventzki (21) (...) kommt aus etablierten Verhältnissen, die Mutter Sängerin, der Vater im Medienbetrieb. »Aber bei denen läuft jobmäßig auch nicht viel, sie müssen ans Ersparte.« Lenas Jugend bisher: reiten, modische Kleidung, hübsches Moped, Schauspielunterricht, zum 18. Geburtstag eine Lebensversicherungspolice, nach dem Abitur Jobben und Shoppen in New York, ein buntes Autochen – »das alles war normal, das hatten alle in der Klasse. Wir dachten, das würde immer so weitergehen«.
            (...).
Bestandsaufnahme zur Zeitenwende. Eine Generation, die struktureller Arbeitsplatzvernichtung in ungeahntem Ausmaß ausgeliefert ist wie einer Naturkatastrophe, dem Postkapitalismus, Weltwirtschaftsrezession und Regierungsmurkserei – diese Generation sieht sich als Verlierer. Und blickt neidisch zur Vorgänger-Generation Golf. »Ich wäre gern so um 1970 geboren«, mault Lena, »dann hätte ich zehn fette Jahre mehr gehabt. Stattdessen erwartet uns sinkender Lebensstandard. Ich finde das nicht gerecht.«
Lena und ihr Freund David Roth (22) wohnen bei einer arbeitslosen Mittdreißigerin, die mal in der IT-Branche jemand war und nie geglaubt hätte, ihre stuckverzierte Altbauwohnung im Stadtteil Schöneberg mit unordentlichem Jungvolk teilen zu müssen."
 
       
     
       
   
Paul URBAN wünscht Oswald METZGER viel Glück: "»Also müssen auch nichtmaterielle Werte wieder ins Blickfeld rücken: Nachbarschaftshilfe, ehrenamtliches Engagement, Zeit für sich selbst und die Familie«, empfehlen Sie am Ende Ihres Bewerbungsschreibens, sodass wir uns eigentlich nur noch fragen: Was wollen Sie eigentlich werden unter einem Kanzler Roland Koch? Gesundheitsminister? Wirtschaftsminister? Vizekanzler? Oder brauchen Sie noch viel, viel mehr Zeit für sich selbst? Nein? Na dann, viel Glück!"
 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
  • Multilokalität in der Debatte

    • DPA (2003): Kritik an Zweitwohnungssteuer.
      Bund der Steuerzahler spricht sich gegen neue Abgabe in Frankfurt aus,
      in: Welt v. 14.01.

Auf die Reflexe des Bundes der Steuerzahler kann man sich genauso verlassen wie auf das Amen in der Kirche. Aber ohne diese Reflexe würde der Bürger erst gar nicht erfahren, warum Haushalte und ihre Erfassung nicht nur ein statistisches Problem sind, sondern auch politische Interessen die Haushaltsstatistik beeinflussen.
 
       
     
       
   
  • AUGSTEIN, Jakob (2003): Fürchtet euch nicht!
    Steht die Union vor einer konservativen Revolution?
    in: Süddeutsche Zeitung v. 13.01.

Jakob AUGSTEIN schreibt über die allgemeine Begriffskonfusion hinsichtlich dessen, was Konservatismus bedeutet. Ausgehend von Angela MERKELs ordnungspolitischen Vorstellungen, die er in die Nähe des Thachterismus rückt, geht er anhand der Konservatismusbegriffe von Paul NOLTE (24.10.2002 in der ZEIT), Oswald METZGER und Hans D. BARBIER der fehlenden konservativen Substanz nach, um festzustellen:

"Wenn die Mitte das Normale ist und das Vernünftige allen offensteht, wofür braucht es dann aber eines konservativen Projekts? Was bleibt zu verteidigen, wenn nichts mehr angegriffen wird? Auf den wenigen Plätzen, die noch umkämpft sind, gewinnt Roland Koch: Ausländer, das deutsche Blut. Aber sonst?"

Damit ist AUGSTEIN wieder bei Angela MERKEL angekommen, der er eine thatcheristische Revolution nahe legt:

"Wenn hierzulande das Verhältnis von Freiheit, Pflicht und Gerechtigkeit tatsächlich umgepolt würde, wäre das ein radikales Projekt. Nur eines wäre es nicht: konservativ. (...). Für die Bundesrepublik wäre es eine andere Weltanschauung, ein neues Gesellschaftsmodell. Solche Revolutionen brauchen ihre Helden, solche Botschaften ihre Propheten. Wie Margaret Thatcher es war – und Angela Merkel es ist?" 

 
       
     
       
   
  • SCHMITT, Peter-Philipp (2003): Vorläufig ausgeludert.
    Verona, Naddel und Co. passen nicht mehr in die schlechten Zeiten,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.01.

Schluss mit lustig ist nach Peter-Philipp SCHMITT jetzt in der Luderliga. Hatte Katja KULLMANN in Generation Ally die Luder noch als Bedrohung erlebt, so entdeckt SCHMITT wieder das gutbürgerliche Konzept der Schlampe, um die Luderliga auseinander zu dividieren. In der Bundesliga spielen nur noch Verona FELDBUSCH und die Salem-Schülerin Ariane SOMMER. Abgestiegen sind dagegen Jenny Elvers und Naddel. Sie haben das Klassenziel nicht erreicht:

"wichtigestes Ziel eines Luders: die Ehe mit einem wohlhabenden und vorzugsweise schon ergrauten Mann".   

 
       
   
  • MM (2003): Jenseits.
    Moral mit Houellebecq,
    in: Frankfurter Rundschau v. 11.01.

Der Autor widmet sich HOUELLEBECQs Stellungnahme im Le Figaro, bei der es um die "moralische Lufthoheit" geht:

"Houellebecq (...) bleibt (...) ein Meister der Luftblase, ein exzellenter Provokateur, der unter den polemischen Girlanden seines Textes eine klare Botschaft formuliert. Sie lautet: Die politischen Grabenkämpfe, die sich das intellektuelle Frankreich diesen Herbst liefert, sind pseudo-politisch und werden längst auf dem Terrain der Moral ausgefochten."

 
       
     
       
     
       
     
       
     
       
   
  • SPIEß, Katharina & Gert WAGNER (2003): Gutscheine statt Kindergeld.
    Ein besonderes Problem in der Armutsbekämpfung,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 11.01.

 
       
   
  • Thema des Tages: Müssen Kinderlose höhere Beiträge zur Pflegeversicherung zahlen?

    • THURNER-FROMM, Barbara (2003): Urteil mit Tücken.
      Unterschiedliche Pflegebeiträge
      in: Stuttgarter Zeitung v. 11.01.

Barbara THURNER-FROMM weist auf die Probleme hin: "Die Bundesregierung will den Auftrag durch unterschiedliche Beiträge für Eltern und Kinderlose erfüllen. Doch das hat Tücken.
            Die Probleme beginnen schon damit, dass das Urteil die Neuregelung nur für diejenigen verlangt, die gesetzlich versichert sind. Wenn aber schon Familienförderung bei der Pflege, warum dann nicht für alle, egal ob privat oder sozial versichert? (...). Und wie lange sollen Eltern in den Genuss der Besserstellung kommen? Bis die Kinder aus dem Haus sind oder lebenslang?"
  • ADAM, Konrad (2003): Was Kinder wert sind,
    in: Welt v. 11.01.

 
       
     
       
     
       
   
  • TAGESSPIEGEL (2003): Schattenkabinett.
    "GQ": Frank Schirrmacher wäre der bessere Bildungsminister,
    in: Tagesspiegel v. 11.01.

Das Männermagazin GQ  hat einen Headhunter mit der Bildung eines Dreamteams für Deutschland beauftragt. Danach würde der Kanzler Hans-Olaf HENKEL heißen und der würde die vorgeschlagenen Minister gar nicht erst aufstellen, denn HENKEL hat sein Dreamteam bereits in der Zeitschrift Capital Nr.19 vom 05.09.2002 selbst aufgestellt. Darin kommt Frank SCHIRRMACHER nicht vor, dafür jedoch WESTERWELLE statt SCHIRRMACHER und Meinhard MIEGEL.
 
       
   

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Zu den News vom 01. - 10. Januar 2003

 
       
   
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