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Medienrundschau:
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News vom 12. - 19. Januar 2008
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Zitat
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Das Ehrenamt in der
Gesellschaft der Langlebigen
"Schon heute erhielten
über zehn Prozent aller Pflegebedürftigen
Hilfe von Bürger zu Bürger, und dabei seien die
Ehrenamtlichen fast immer jenseits der fünfzig, sogenannte
»best agers« oder »junge Alte«, meistens weiblich, selten
aus bildungsfernen Schichten und fast nie Arbeitslose oder
Hartz-IV-Empfänger. (...). Die ständig größer werdende Schar der
fitten Alten, die wolle weder Butterfahrten noch
Kaffeekränzchen, nein, das seien oftmals
Singles, Zugezogene ohne Familienanschluß, gebildet und
gerade aus dem Berufsleben geschieden, die nun nach neuen
Aufgaben verlangten."
(Thomas Raab
"Letzte Gänge, kurze Wege", 2007, S.353, in dem
Reportageband "Schicht!", herausgegeben von Johannes Ullmaier)
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ZAIMOGLU, Feridun (2008): Bürgerkind spielt Flegel.
Ich und 1968,
in: Stuttgarter Zeitung v. 19.01.
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WITTSTOCK, Uwe (2008): Wenn Kinder Kinder kriegen.
Nick Hornby erzählt von einer Teenager-Schwangerschaft,
in: Welt v. 19.01.
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STÜVEL, Heike (2008): Wie Partnerschaften nicht verjähren.
Die Kunst besteht darin, den richtigen Zeitpunkt für das Zeichen
der Verbindlichkeit zu treffen,
in: Welt v. 19.01.
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DRIBBUSCH, Barbara (2008): Die Oma als Ausweg.
Familienministerium möchte "Elternzeit" für Großeltern mit Enkeln
von Teenager-Müttern einführen. Eigens Geld soll es dafür nicht geben.
Können Großeltern kaputte Familien retten? Das ist zweifelhaft,
in: TAZ v. 18.01.
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BERGUS, Michael (2008): "Altersarmut macht uns Sorgen".
OECD-Rentenexpertin Queisser rät Deutschland zum Umbau der
finanziellen Absicherung,
in: Frankfurter Rundschau v. 18.01.
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SCHWENN, Kerstin (2008): "Die steuerfinanzierte Grundrente ist kein
Königsweg".
Im Gespräch: Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung,
Herbert Rische,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.01.
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KAUBE, Jürgen (2008): Baron Mittelweg.
Der Soziologe Anthony Giddens wird siebzig,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.01.
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SCHRENK, Jakob (2008): Gespür für die Marktlücke.
Dem britischen Soziologen Anthony Giddens zum Siebzigsten,
in: Süddeutsche Zeitung v. 18.01.
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FÜLBERTH, Georg (2008): Prozess und Event.
1968 war keine soziale Revolution, sondern die Reaktion auf die
soziale Revolution, die bereits stattgefunden hatte. Wie der Blick auf
jene Zeit ausfällt, hängt zuweilen auch vom Geburtsjahr ab,
in: Jungle World Nr.3 v. 17.01.
- Inhalt:
FÜBERTH setzt die
Debatte um die 68er
fort und definiert sie als
Kohorte der 1935 - 1955 Geborenen:
"Wenn
wir von den Achtundsechzigern sprechen, meinen wir zwei
Altersgruppen. Die Mitglieder der ersten sind um 1940 geboren, die
der zweiten um 1950. In beiden Fällen muss eine Abweichung von rund
fünf Jahren nach oben und unten hingenommen werden. Dies ergibt sich
daraus, dass, wie gezeigt, 1968 als Event Teil eines längeren
Prozesses war. Die »Alt-Achtundsechziger« der ersten Sorte, Jahrgang
plus/minus 1940, sehen ihre Vergangenheit eher melancholisch im
Licht inzwischen verlorener Illusionen.
Noch wer erst 1955 geboren ist (maximale Abweichung zur
Gegenwart hin), hat in der Pubertät oder vielleicht schon im
Blick auf die Schülerbewegung der fünf Jahre Älteren noch etwas
von 1968 mitbekommen. Aber man schlüpfte dann doch glatter in die
Periode ab 1974, den so genannten Neoliberalismus, und empfindet
kaum Nostalgie."
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JOOSTEN, Astrid (2008): Alleinerziehend.
Wenn es um Gesetze, Geld und Gerechtigkeit geht, dann werden sie
regelmäßig vergessen und verraten: Ein Skandal, wie die Gesellschaft
alleinerziehende Mütter behandelt,
in: Brigitte Nr.3 v. 16.01.
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STATISTISCHES BUNDESAMT (2008): 2007: Bevölkerungsrückgang erwartet,
in: Statistisches Bundesamt v. 16.01.
- Exklusiv-Story von
single-dasein.de:
Das Statistische
Bundesamt schätzt die Zahl der Geburten auf 680.000 bis 690.000 für
das Jahr 2007.
Dies
entspricht exakt der geschätzten Geburtenzahl des Jahres 2005, die
am 17. März 2006 veröffentlicht wurde. 3 Tage zuvor hatte die
Welt noch niedrigere falsche Zahlen veröffentlicht und damit die
Medienkampagne um das Buch "Minimum" von Frank SCHIRRMACHER erst
richtig entfacht.
Deutschland am Abgrund hieß das
Motto.
Diesmal
platzt die Meldung in eine ganz andere Stimmungslage.
Hoffen auf ein Geburtenwunder umschrieb
single-dasein.de diese Stimmung bereits im Juli 2007. Noch kurz
vor Weihnachten machte das Statistische Bundesamt nochmals Hoffnung
auf das Geburtenwunder. Im Jahresrückblick fasste das
single-generation.de unter dem Motto zusammen
"Der Geburtenrückgang hält auch 2006
unvermindert an - das ist jedoch (momentan) kein Problem".
Die Politik braucht aufgrund der Einführung des Elterngeldes
kurzfristig Erfolge. Dies verstellt den Blick.
Eine
dpa-Meldung,
heute veröffentlicht auf handelsblatt.com
zeigt, dass nun wieder die Hysteriker das Wort haben:
"Die
Zahl der Geburten lag erstmals 1972 niedriger als die der
Sterbefälle. Diese Lücke konnte bis 2002 mit Zuwanderung geschlossen
werden, seither aber nicht mehr."
Bevölkerungsrückgänge
gab es auch nach 1972. Sowohl in Deutschland als auch im früheren
Bundesgebiet, ging die Bevölkerung 1974 - 1978 und 1982 - 1985
zurück. Beide Male waren durch
kurzfristige Geburtentiefs - aber
auch durch Arbeitsmarktkrisen - gekennzeichnet.
Nun
kommen auch wieder Bevölkerungsprognosen ins Spiel:
"Eine
Umkehr des Bevölkerungsrückgangs, der 2002 eingesetzt hat, als
Deutschland mit 82,54 Mill. Einwohnern den Höchststand nach der
Wiedervereinigung erreicht hatte, ist nach Ansicht von Fachleuten
nicht in Sicht. Die Statistiker in Wiesbaden gehen davon aus, dass
die Republik 2050 nur noch etwa 78,74 Millionen Menschen zählen
wird; der Bielefelder Bevölkerungswissenschaftler Herwig Birg
rechnet sogar nur noch mit rund 68 Millionen."
Die
langfristige Bevölkerungsentwicklung bis zum Jahr 2050 ist jedoch
keineswegs so vorprogrammiert, wie uns das die Verfechter von
Bevölkerungsvorausschätzungen einzureden versuchen.
In
einer neuen Serie der Themen des Monats wird single-generation.de
genauer hinschauen. Es wird danach gefragt, was in der Vergangenheit
aus solchen Langfristvorausberechnungen politisch abgeleitet wurde
und wie sich die Sachlage tatsächlich entwickelt hat. Welche Rolle
spielte der Geburtenrückgang tatsächlich?
Vergleicht
man die Bevölkerungsstände der dpa-Meldung für das Jahr 2050
mit der aktuellen 11. koordinierten Bevölkerungsvorausschätzung
(eine Übersicht der 11 Vorausschätzungen finden Sie
hier), dann klafft zwischen der
Zahl des Statistischen Bundesamt (78,4 Mill.) und Herwig BIRG (68
Mill.) eine Lücke von 10 Millionen. Im
Teil 1 der Serie Bevölkerungsentwicklung in
Deutschland sind aus einem Schaubild die
letzten 5 Vorausschätzungen
ersichtlich, die für das wiedervereinigte Deutschland erstellt
wurden.
Die
Zahl des Statistischen Bundesamtes von 78,4 Millionen Einwohnern
liegt noch über der Variante "relativ junge Bevölkerung", die im
Schaubild als hohe Variante (gold) abgebildet ist. BIRG dagegen
wählt die niedrige Variante (rot).
Alles
andere wäre für Herwig BIRG auch überraschend gewesen. Der Mann, der
sich nie irrt, liebt die Extreme.
Bei
der
Schätzung der Kinderlosigkeit in Deutschland
liegen seine Werte jedoch um mindestens 20, wenn nicht gar 25 % zu
hoch, wie die Sondererhebung Geburten in Deutschland ergab.
Es gibt also wesentlich weniger Kinderlose in den Reihen der in den
1960er Jahren geborenen Frauen als BIRG und seine Sympathisanten
bislang verkündeten.
Im
Buch
"Die Single-Lüge" werden die Tricks
und Kniffe, mit denen die Nationalkonservativen um Herwig BIRG den
Geburtenrückgang dramatisieren ausführlich dargestellt.
Obwohl
(oder vielmehr gerade?) die Geburtenrate in Deutschland in den
letzten 30 Jahren ziemlich stabil blieb, scheiterten die
"Prognostiker" Anfang der 1990er an der
Geburtenentwicklung in Ostdeutschland.
Auch
wenn die Bevölkerungsentwicklung im Trend stimmte, so stellte sich
im Nachhinein meist heraus, dass es ganz andere als die angenommenen
Komponenten waren, die zum scheinbar richtigen Ergebnis führten.
In
den letzten Jahren sind viele Mythen über den Geburtenrückgang in
Vergangenheit und Zukunft entstanden. Single-generation.de
wird diese Mythen mit den Fakten konfrontieren.
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Das Unwort des Jahres 2007 in
der Debatte
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KNÖRER, Ekkehard (2008): Theoriewallungen des Populären.
Tanz den Niklas Luhmann: Was passiert, wenn man Systemtheorie und
Pop zusammendenkt? Bleibt der heißeste Scheiß dann immer noch bloß ein
Trick der Funktionssysteme, um Menschen an sich zu binden? Dem geht
der Sammelband "Das Populäre der Gesellschaft" mit anregendem
Scharfsinn nach,
in: TAZ v. 14.01.
- Inhalt:
KNÖRER stellt den Sammelband
"Das Populäre der Gesellschaft"
herausgegeben von Christian HUCK & Carsten ZORN vor:
"Diedrich
Diederichsen (...) geben die Herausgeber das allerletzte Wort.
Er denkt nicht daran, der Systemtheorie nach dem Mund zu reden. Er
besteht darauf, weiter vom »hegemonialen Block« sprechen zu dürfen,
und hält die vom Pop erteilte Lizenz zur »uneingeschränkten
Subjektivität« für das wie auch immer problematische Mittel der
Wahl, zum Rest der Welt kritisch auf Distanz zu gehen. Ein nicht
geringer Teil der in diesem Band versammelten Linksluhmannianer
würde Ähnliches, wie es scheint, gern auch auf systemtheoretisch zu
denken wagen. So genau weiß aber wohl keiner zu sagen, ob und, wenn
ja, wie das gehen soll. Für die Leserin und den Leser ergibt das
aber eine außerordentlich anregende Mischung aus Scharfsinn und
leiser Ratlosigkeit."
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TUTT, Cordula (2008): Vergeblich geriestert.
Weil Geringverdiener im Alter wenig vom extra Gesparten
profitieren, fordern Sozialexperten Zugeständnisse der Regierung,
in: Focus Nr.3 v. 14.01.
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BOLZ, Norbert (2008): Heroinen des Feminismus,
in: DeutschlandRadio v. 13.01.
- Anmerkungen:
Norbert BOLZ, der sich und seinesgleichen zum
Helden der Familie gekürt hat,
nutzt eine Rezension der Biographien zu Simone de BEAUVOIR und zu
Susan SONTAG zur Abrechnung.
Homosexualität
erscheint in dieser Sicht als die gemeinsame Wurzel von Feminismus
und Postmoderne. BOLZ strickt hier weiter an seinem
Identitätsangebot für traditionelle Familienmenschen, denen die Welt
wieder vor allem eins ist - Natur:
"Schönherr-Mann
zeigt sehr gut, wie dieser Feminismus aus dem Existenzialismus
Sartres entsteht und schließlich in die Soziologie der Postmoderne
mündet. Die Parole lautet: Alles ist Wahl, nichts ist Natur.
Mutterliebe ist nicht natürlich; der Unterschied
von Mann und Frau ist rein kulturell. Das natürliche Geschlecht
darf keine Rolle spielen".
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NIGGEMEIER, Stefan (2008): "Der große Selbst-Betrug".
Und das Wetter war früher auch besser,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 13.01.
- Inhalt:
Wer kennt eigentlich noch Philipp Mißfelder?
NIGGEMEIER bringt ihn in seiner Abrechnung mit Kai DIEKMANN
wieder in die Medien:
"Besonders
erhellend ist ein Abschnitt über
Philipp Mißfelder, der im Sommerloch 2003 gewagt hatte zu
fragen, ob die Solidargemeinschaft jedem Fünfundachtzigjährigen eine
neue Hüfte bezahlen müsse. Diekmann bedauert, dass die notwendige
Diskussion darüber sofort im Keim erstickt worden sei - »leider auch
von Bild«. Leider auch? Seine Zeitung beschwor damals tagelang einen
»Krieg der Generationen», titelte »Schämt Euch!« und erklärte
den damaligen Vorsitzenden der Jungen Union, den sie konsequent als
»Milchbubi« und »Milchgesicht« verunglimpfte, gleich zweimal zum
»Verlierer des Tages«."
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HONTSCHIK, Bernd (2008): Diagnose Einsamkeit,
in: Frankfurter Rundschau v. 12.01.
- Inhalt:
"Ich
habe mich mein ganzes Leben als Arzt mit den Krankheiten von Herz
und Kreislauf beschäftigt, mit den Menschen, die herzkrank werden.
Risikofaktoren, über die ständig geforscht und gesprochen wird,
Cholesterin, Bluthochdruck usw., sind nebensächlich. Für das
Entstehen so vieler Herz-Kreislauf-Krankheiten sind traurige,
tragische Lebensumstände verantwortlich:
Einsamkeit, Verzweiflung und Aussichtslosigkeit",
zitiert HONTSCHIK den Arzt Bernard LOWN, von dem im Suhrkamp-Verlag
das Buch "Die verlorene Kunst des Heilens" erschienen ist.
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SZ-Thema des Tages: Immer weniger Geld für Rentner
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KUHR, Daniela (2008): Der Kluge kann der Dumme sein.
Trotz Riester-Rente wächst die Gefahr, dass die Menschen im Alter
verarmen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 12.01.
- FINKE, Björn (2008): "Die Leistungen
müssen steigen".
Winfried Schmähl kritisiert letzte Reform,
in: Süddeutsche Zeitung v. 12.01.
- Inhalt:
"Dass die Politik die gesetzliche Rente schwächt
und die Bürger zwingt, als Ersatz - und nicht nur als sinnvolle
Ergänzung - privat vorzusorgen, ist ein Sieg der
Interessensvertreter der Wirtschaft", meint
Winfried SCHMÄHL.
Außerdem
kritisiert er
Bert RÜRUP, den er beschuldigt,
sich zuerst für eine Senkung des Rentenniveaus stark gemacht zu
haben, um nun die Aufstockung der Mini-Renten durch Steuermittel
zu fordern.
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ÖCHSNER, Thomas (2008): Pirouetten auf dünnem Eis.
Zu teuer, zu unflexibel, zu wenig rentabel: Finanzexperten
befürchten, dass viele Deutsche falsch fürs Alter vorsorgen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 12.01.
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TAZ-Brennpunkt: Die Riester-Rente rutscht ins Vertrauenstief
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SPEICHER, Stephan (2008): Riestern für den Sozialstaat,
in: Berliner Zeitung v. 12.01.
- Inhalt:
In seinem Leitartikel plädiert SPEICHER dafür,
dass Geringverdiener privat vorsorgen sollen, auch wenn es für sie
unrentabel sei. Ansonsten müsse man sie dazu zwingen:
"Wer
heute von der Riester-Rente abrät, der geht eine gefährliche Wette
ein, die Wette, der Sozialstaat werde dauerhaft zahlungsfähig
bleiben. Je mehr Menschen diesen Ratschlägen folgen, desto rascher
gerät das System an seine Grenzen. Auch deshalb muss jeder nach
seinen Kräften vorsorgen. Und wenn das Ungerechtigkeitsgefühl zu
groß wird denen gegenüber, die das nicht getan haben, ja dann muss
die Riester-Rente eben verbindlich werden für alle."
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VISSER, Corinna (2008): Beitrag zur Altersverunsicherung.
Die Riester-Rente steht in der Kritik. Für wen lohnt sich die
staatlich geförderte Vorsorge überhaupt?
in: Tagesspiegel v. 12.01.
- Inhalt:
"Wer heute 55 und auf sich allein gestellt ist, nicht
viel verdient und nicht sparen will, für den lohne sich Riester
nicht, sagen die Experten einhellig. Für jüngere Leute sieht es aber
anders aus", meint VISSER.
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THELEN, Sibylle (2008): Leben nach der Revolte.
Ich und 1968,
in: Stuttgarter Zeitung v. 12.01.
- Inhalt:
THELEN kündigt die neue Kolumne "Ich und 1968" an, in
der sich wechselnde Autoren auf "ganz persönliche Weise mit dem
Schicksalsjahr der jungen Republik befassen" werden.
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Zu den News
vom 01.
- 14. Januar 2008
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