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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
     
       
     
       
       
   

News vom 16. - 31. März 2002

 
       
     
       
   
  • STOSCH, Simone von (2002): Kanzler, Kinder, Kandidat.
    Die Kluft zwischen den Parteien ist schmal, die zwischen Anspruch und Praxis groß,
    in: Tagesspiegel vom 31.03.
 
     
   
  • KIRCHHOF, Paul (2002): Auslaufmodell Familie?
    Eltern und Kinder werden von der Gesellschaft finanziell benachteiligt. Im Wahlkampf wetteifern die Parteien jetzt mit Versprechungen - was ist davon zu halten?
    in: Welt am Sonntag vom 31.03.
 
   
  • DÜRR, Tobias (2002): Helmut Kohl und die Capri-Fischer oder: Sehnsucht nach der Mitte.
    Überlegungen zum Parteienstreit um deinen strategischen Begriff,
    in: Frankfurter Rundschau vom 30.03.
 
   
  • SALAMANDER, Rachel (2002): Über Frau und die Welt.
    Auf Einladung der "Literarischen Welt" trafen sich erstmals Susan Sontag und Alice Schwarzer,
    in: Welt vom 30.03.
 
   
  • WINKELMANN, Ulrike (2002): Siegerurkunde für Verweigerer.
    Wenn Männer um die Dreißig sich heute Kinder aufbürden, dann wollen sie ganz doll gelobt werden,
    in: TAZ vom 30.03.
    • Kommentar:
      Ulrike WINKELMANN beschäftigt sich - aus Gründen der Gleichberechtigung - mit kinderlosen Männern:
                  "Mittlerweile unterscheide ich zwei Arten von Möchtenichtsogern-Vätern, die ihr Befinden, sie seien noch zu jung für Nachwuchs, mitteilen möchten. Entweder setzen sie auf die 'Es ist mein Recht, kein Kind zu wollen'-Tour und mimen die Unterdrückten. Das ist dann anstrengend, gerade weil sie sich gleichzeitig in die Brust werfen, das Selbstbewusstsein zu haben, einer Frau zu widersprechen. Puh. Alles künftige Mitglieder dieser Diskriminierte-Väter-Selbsthilfegruppen.
                  Die Version für den aufgeklärteren Mann scheint aber die Masche 'echter Frauenfreund' zu sein. Freimütig bekennt er sich dazu, nun einmal keine biologische Uhr ticken zu hören, noch nicht alle Bars der Stadt gesehen zu haben und überhaupt auf so viel Verantwortung eigentlich keinen Bock zu haben."
 
   
  • MEINHART, Edith & Adelheid WÖLFL (2002): Streit ums soziale Erbe.
    Die Initiatoren des nun startenden Volksbegehrens machen sich Sorgen um den österreichischen Sozialstaat. Will die schwarz-blaue Regierung ihn wirklich demolieren?,
    in: Profil Nr.14 vom 30.03.
 
   
  • BOVENSCHEN, Silvia (2002): Wir hybriden Mischwesen.
    Bei der Manipulation der Schöpfung geht es jetzt um die Frauen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 28.03.
 
   
  • BALTES, Paul B. (2002): Altern hat Zukunft.
    Unsere Gesellschaft kommt in die Jahre, frönt aber dem Jugendkult. Und verpasst eine Chance,
    in: Die ZEIT Nr.14 v. 27.03.
    • Inhalt:
      Der Entwicklungspsychologe Paul B. BALTES plädiert für eine Gesellschaft aller Lebensalter, in der die Alten nicht nur als "Alterslast" erscheinen, sondern als Chance für Fortschritt und Innovation wahrgenommen werden.
 
   
  • DIEDERICHSEN, Diedrich (2002): Ein Alien für alle.
    Nach zwanzig Jahren kommt Steven Spielbergs "E.T." wieder ins Kino. Der nette Außerirdische hat die amerikanische Kulturpsychologie geprägt und wirkt bis in heutige Zuwanderungsdebatten fort,
    in: Die ZEIT Nr.14 v. 27.03.
    • Kommentar:
      Der Poptheoretiker DIEDERICHSEN hat ein Herz für den außerirdischen Sozialarbeiter E.T. und die vaterlose Kleinfamilie:
                  "Konkret wird E.T. nur in einem Punkt: nämlich bei der Bestimmung der näheren Umstände seines Willkommenseins. Er ist nicht einfach auf diesem Planeten willkommen: Im Gegenteil, Militärs und andere Autoritäten wollen ihm ja an den langen, dünnen Kragen. Nein, willkommen ist er in der Familie, in der vaterlosen Kleinfamilie. Hier fehlt einer, der der überforderten Mutter zur Hand geht, vor allem bei der emotionalen Betreuung ihrer Brut. So wie die Deutschen Inder brauchen, weil sie sich mit abstrakten Computern nicht auskennen, brauchten die Amerikaner damals ganz bestimmte Aliens, Emo-Spezialisten, die die konkreten Defizite der All-American-Kleinfamilie kompensieren würden.
                  Diese Defizite sind nicht irgendwelche, sondern historisch konkrete. Drew Barrymore, später soziopathisches Drogenopfer und noch später wieder Superstar, spricht es mit der beschädigten Niedlichkeit des jüngsten Opfers aus: Unser Papa ist in Mexiko. Der Ort, in den sich Joe flüchtet mit einer Gun in seiner Hand, in dem Beatniks seit den Fünfzigern und Gangster seit dem 19. Jahrhundert vor den USA in ihre zweifelhafte Selbstverwirklichung abhauen. 20 Jahre vor Houellebecq, der dafür die 68er-Frauen verantwortlich machen wird, sind es bei Spielberg noch die Männer, die aus egoistischen Gründen unverantwortlich Löcher in das emotionale Netz reißen - und für die jetzt Facharbeiter aus den Tiefen des Weltraums einspringen müssen."
                  Das Buch zum Thema Flucht der Männer aus der Verantwortung hat Barbara EHRENREICH 1983 geschrieben: "The Hearts of Men. American Dreams and the Flight from Commitment" (deutsch: "Die Herzen der Männer. Auf der Suche nach einer neuen Rolle", Rowohlt 1984)
 
   
  • Wirtschaftswoche-Titelstory "Kind und Karriere"

    • WELP, Cornelius (2002): Das zerbrechliche Glück.
      Immer mehr Frauen und Männer wollen beides zugleich: beruflichen Erfolg und Familienglück. Aber wie lässt sich der Wunsch realisieren?,
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.
    • WELP, Cornelius (2002): Väter in der Auszeit: Windelwechselnde Weicheier?,
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.
    • WELP, Cornelius (2002): Telearbeit - die Lösung?
      Die modernen Kommunikationsmittel können das Finden der richtigen Balance zwischen Berufs- und Familienleben erleichtern,
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.
    • WIRTSCHAFTSWOCHE (2002): Kommentar: Verzicht auf Gewinn.
      Bis zum Abitur dauert es 13 Jahre, bis zum Abschluss des Studiums meist noch einmal fünf. Dann wird ein paar Jahre gearbeitet. Jedoch nur bis das erste Kind kommt,
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.
    • SCHWARZ, Christopher (2002): Vaude: Bonbon zum Job.
      "Etwas bleibt immer auf der Strecke“, meint Petra Krautgartner. Die 36-jährige Mutter wollte von Anfang an beides: Kind und Karriere,
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.
    • ENGELKEN, Eva (2002): Personalpolitik: Kinder, Kinder.
      Immer mehr Unternehmen entdecken die Familie – zu ihrem eigenen Nutzen.
      in: Wirtschaftswoche v. 27.03.
 
   
  • DF (2002): Randnotiz. Höfliche Gesten,
    in: Frankfurter Rundschau vom 26.03.
    • Kommentar:
      Der Autor hat am 16.03. die NZZ gelesen. Dort hat sich Gerhard NEUMANN im Kleinen Glossar des Verschwindens, das Fehlen von Gesten der Höflichkeit beklagt. Während jedoch NEUMANN dazu bis zum Vatermord der Französischen Revolution zurück gegangen ist, führt DF den Wandel der Sitten auf die Single-Gesellschaft zurück:
                  "Mangel an dem, was die Altvorderen einmal mit »Kinderstube« bezeichneten, kann es allein nicht sein. Die Ursachen liegen tiefer. Vermutlich hat es eher mit unserer veränderten Gesellschaft zu tun, in der vorwiegend als Singles lebende Wesen an der Atomisierung des Zusammenlebens arbeiten und vor allem das eigene Fortkommen im Sinn haben. Unsere so genannte »Ellbogengesellschaft«, in der schon im Kindergarten die Startlöcher für die spätere Karriere als Banker, Broker oder Bordellbesitzer gegraben werden, deformiert offenbar nicht nur den Charakter, sondern lässt auch für die kleinen Gesten der Höflichkeit das Totenglöckchen läuten. Jene Gesten gegenseitiger Achtung, die jede Gesellschaft braucht, will sie nicht vor die Hunde gehen und letztlich dort enden, wo man sich eines unschönen Tages mit Waffengewalt an den Beginn der Geschichte zurückkatapultiert."
                  Wo hat der Autor die Rüpelhaftigkeit beobachtet? Im öffentlichen Nahverkehr natürlich!
                  Jene aber, die in Deutschland zur künftigen Elite gehören werden, lassen sich heute bereits chauffieren. Die Ellenbogengesellschaft ist ein Mythos der Leistungsgesellschaft. Tatsächlich existiert in den oberen Etagen eine geschlossene Gesellschaft, wie der Elitenforscher Michael HARTMANN herausgefunden hat.
                  Es gibt aber auch ganz simple Erklärungen: Die Bevölkerungsdichte hat sich drastisch erhöht in Deutschland. Das Fahrgastaufkommen hat sich seit den 70er Jahren mindestens verdoppelt. Der Nahverkehr ist dagegen nicht im gleichen Masse gewachsen. Der Alltag von Kindern ist wesentlich verplanter geworden und der Zeittakt hat sich beschleunigt. Stressfaktoren fördern nicht unbedingt die Höflichkeit.
                  Yuppies fahren deshalb lieber im Sportwagen und Ulf POSCHARDT - eine Art Ernst JÜNGER für Sportwagenfahrer - hat für diese stillsitzenden Raser den philosophischen Überbau verfasst, der - wie Julia ENCKE in der SZ vom 27.03. schreibt - zumindest beim Radwechsel nützlich ist:
                  "Vom Autofenster aus kann der Schleichende den Raser im Stillstand auf dem Seitenstreifen beobachten. Ein Hinterreifen ist geplatzt, doch liegt das Fahrzeug so flach auf, dass kein Wagenheber zwischen Wagen und Straße Platz hat. Und so rollt der Fahrer das beschädigte Hinterrad sorgsam auf ein »mitgeführtes Buch oder einen Aktenordner«, um mehr Bodenfreiheit zu gewinnen."
                  Prediger der neuen Bescheidenheit - wie der 68er Wolfgang JOOP - fahren auch nicht mit dem ÖPNV zum Shoppen, sondern gehen mal kurz um die Ecke:
                  "Muss es beim Einkaufen dann doch exklusiv zugehen, statt demokratisiert? «Ich glaube ja, früher wolltest du für dein Geld ins Getümmel, heute willst du Abstand.»"
 
   
  • EXPRESS (2002): Single - lingle - ling.
    Fast jeder 2. lebt in Düsseldorf allein,
    in: Express vom 26.03.
    • Kommentar:
      Bericht über Singles in Düsseldorf, der sich auf die FOCUS-Coverstory bezieht.
                  Gemäß der Haushaltsstatistik führen 47,4 % der Düsseldorfer in Privathaushalten einen Einpersonenhaushalt. Nicht jeder 2., sondern nur jeder 3. Düsseldorfer ist deshalb ein Alleinlebender, aber noch lange kein Partnersuchender oder partnerlos. Davon abgesehen sind die größte Gruppe der Alleinlebenden immer noch die allein wohnenden Witwen.
                  Für jene, die auf Partnersuche sind, hat ein Psychotherapeut die übliche Spassgesellschaft-Diagnose zur Hand:
                  "Warum klappt‘s bei vielen nicht mit der Partnersuche? Psychotherapeut Dr. Dominik Ruf: »In einer wirtschaftlich attraktiven Stadt wie Düsseldorf siedeln sich Singles gern an. Erstes Ziel: der große Erfolg im Job. Verantwortung für eine Familie oder eine andere Person wird immer mehr nach hinten geschoben. Schließlich haben wir ja eine Spaßgesellschaft.«
                  Und wann hört der Spaß auf? Ruf: »Spätestens wenn man plötzlich feststellt, dass man richtig einsam ist. Und dann kommt der enorme Druck, auch in der Partnersuche erfolgreich zu sein. Dafür muss man allerdings Kompromisse machen. Und man muss vor allem auch unter Leute gehen, die etwas geben wollen.«"
 
   
  • MONATH, Hans (2002): Vom Gedöns zur Geborgenheit.
    Schröder macht im Familien-Wahlkampf keine finanziellen Zusagen - und stichelt gegen das Frauenbild der Union,
    in: Tagesspiegel vom 26.03.
 
   
  • SCHWISCHEI, Gerhard (2002): Gewagte Anregungen für ein neues Solidarsystem.
    Ältere Menschen werden aus dem Arbeitsmarkt gedrängt. Gleichzeitig soll man aber länger arbeiten. Auf der Suche nach Lösungsansätzen,
    in: Salzburger Nachrichten vom 26.03.
 
   
  • SCHWELLE, Dagmar (2002): Frauensache.
    Sollen Frauen demnächst länger auf die Pension warten müssen? profil prüft die in der jüngsten Debatte vorgebrachten Argumente und Vorurteile auf ihre Stichhaltigkeit,
    in: Profil Nr.13 vom 25.03.
 
   
  • HOROWITZ, Nina (2002): Die zweite Geburt.
    In Österreich kommt auf zehn adoptionswillige Paare nur ein zur Adoption freigegebenes Kind. Deshalb führt der Weg zum "eigenen" Kind immer öfter ins Ausland - und mitunter knapp an den Rand der Legalität,
    in: Profil Nr.13 vom 25.03.
  • PROFIL (2002): "Minderwertigkeit kompensieren".
    Der Wiener Psychoanalytiker Helmut Figdar im Interview,
    in: Profil Nr.13 vom 25.03.
 
   
  • ENSMINGER, Petra (2002): Was will die SPD in Sachen Familienpolitik unternehmen?
    Petra Ensminger im Gespräch mit Renate Schmidt, stellvertretende Parteivorsitzende der SPD,
    in: Interview am Morgen. Sendung des DeutschlandRadio vom 25.03.
 
   
  • KOCKA, Jürgen (2002): Was heißt "Zivilgesellschaft"?
    Als der Kommunismus zerfiel, erlebte ein alter Begriff sein Comeback - heute steht er auch für die neue Kapitalismuskritik. Der Stand der Dinge (1),
    in: Tagesspiegel vom 25.03.
    • Inhalt:
      Der Tagesspiegel eröffnet mit dem Beitrag ein "Wörterbuch der Geistes- und Sozialwissenschaften dieser Jahre". Für Jürgen KOCKA ist "Zivilgesellschaft" der Zentralbegriff,
      denn in
      "den zunehmend individualisierten und fragmentierten Gesellschaften des spät- und postindustriellen Typs verspricht Zivilgesellschaft eine Antwort auf die drängende Frage, was diese Gesellschaften überhaupt noch zusammenhält." Prämisse ist dabei die Annahme, dass der "Sozial- und Interventionsstaat auch im Westen an die Grenzen seiner Leistungskraft gestoßen ist".
                  Das Verhältnis von Staat und Zivilgesellschaft beschreibt KOCKA folgendermaßen:
                  "Es ist falsch, die Zivilgesellschaft gegen den demokratisch-parlamentarischen Staat auszuspielen. Beide sind vielmehr aufeinander verwiesen."
 
   
  • DPA (2002): Viele Singles zu "beschäftigt" für eine Beziehung,
    in: Berliner Morgenpost vom 25.03.
    • Kommentar:
      Meldung zur FOCUS-Coverstory, in der Katrin SACHSE zitiert wird:
                  "Aus einem als Verschnaufpause geplanten Intermezzo nach einer gescheiterten Liebe entwickele sich häufig eine dauerhafte Lebensform. Fast die Hälfte der Singles bleibe mehr als sechs Jahre allein, manche für immer." Die Aussage beruht erstens auf Daten des Jahres 1991 und zweitens auf einer Verwechslung von Alleinwohnen und Partnerlosigkeit. Fakten, Fakten, Fakten - nur eben mangelhaft recherchiert!
 
   
FOCUS-Titelgeschichte:
Familienstand Single.
Millionen Deutsche leben allein - Glück oder Unglück?
 
   
  • TILLERT, Sabine (2002): "Elternzeit muss chic werden".
    Interview mit Renate Schmidt (SPD),
    in: Hamburger Morgenpost vom 25.03.
    • Interviewausschnitt:
      "MOPO: „Ohne Kinder sehen wir alt aus“, heißt der Untertitel Ihres neuen Buchs. Diese Fixiertheit auf Kinder – nicht nur in der Politik auch in der Werbung – setzt Kinderlosen und Singles inzwischen richtig zu. Sie haben das Gefühl, zu Menschen 2. Klasse zu werden.
                  Schmidt: Ich rate – auch in meinem Buch – dringend dazu, Familienpolitik nicht als ein Spalterthema in dieser Gesellschaft zu benutzen. Kinderhabende und Kinderlose dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Das findet leider bereits in einem Ausmaße statt, wie ich es nicht für möglich gehalten hätte."
 
   
  • TOSATO, Mario (2002): CVP-Tagung zum Thema Familienpolitik in Tobel.
    Die Familie habe an «Selbstverständlichkeit» eingebüsst, stellte Professor Kurt Lüscher von der Universität Konstanz anlässlich einer Tagung der Thurgauer CVP zum Thema Familie fest,
    in: St. Galler Tagblatt vom 25.03.
 
   
  • SPÖRRI, Balz (2002): Gut situiert liegt Mann heute oft voll daneben.
    Ein Zürcher Soziologe hat 8000 Kontaktanzeigen der Jahre 1900 bis 2000 ausgewertet
    ,
    in: SonntagsZeitung v. 24.03.
 
   
  • HAAK, Ulrike (2002): Post aus Tokio.
    Single-Frauen in Spendierhosen,
    in: Tagesspiegel v. 24.03.
    • Kommentar:
      Schon "fast die Hälfte aller japanischen Männer zwischen 30 und 34 ist Single - vor fünfzehn Jahren war nicht mal jeder Dritte im selben Alter noch alleinstehend. Und während im Jahr 1985 gerade mal jede zehnte Japanerin über 30 noch ledig war, ist es heute jede dritte. Derweil hat ein krasser Imagewandel stattgefunden: Alleinstehende berufstätige Frauen im heiratsfähigen Alter gelten heutzutage als die freiesten und entspanntesten Menschen der Nation - vielleicht sogar die einzigen freien und entspannten Menschen in einem Land, in dem das Zusammenleben immer noch von starken Hierarchien geprägt ist. Und die ledigen Damen sind ein verlässliches Element des Binnenkonsums", schreibt HAAK über die Großstadtsingles im Japan.
                  Diese Sichtweise des Wirtschaftsressorts des Tagesspiegels scheint doch ein wenig zu optimistisch. In Japan herrscht Rezession und dadurch ist natürlich jeder Konsument willkommen, aber gleichzeitig stehen in Japan noch gravierendere Reformen des Sozialsystems an als hierzulande, weswegen der Begriff "parasitäre Singles" zum Kampfbegriff der Familienrhetoriker avanciert ist.
                  In der japanischen Literatur gibt es nur wenige jüngere Autoren, die das Lebensgefühl der jungen Singles wiedergeben. Dazu gehört vor allem der auch bei uns erfolgreiche Haruki MURAKAMI, der jedoch eher das Lebensgefühl der männlichen Singles ausdrückt.
 
     
   
  • NZZ am Sonntag (2002): Die Abtreibungsinitiative der Kwasizabantu.
    Eine Gruppe rigoristischer Christen mit Sitz in Kaltbrunn steckt hinter der Vorlage «Für Mutter und Kind»,
    in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 24.03.
    • Inhalt:
      Bericht über die Initiative christlicher Abtreibungsgegner in der Schweiz:

                  "Treibende Kraft hinter der Initiative ist die «Schweizerische Hilfe für Mutter und Kind». Unterstützt wird sie von drei christlichen Gruppen: dem «Betroffenen Spital», den «Christen für die Wahrheit» und «Wahre Liebe wartet». Die personellen Verbindungen zwischen diesen Organisationen sind eng, sie laufen bei Kwasizabantu zusammen, einem «Missionswerk» mit Sitz im sankt-gallischen Kaltbrunn."
 
   
  • SCHMIDT, Renate (2002): Neue Väter braucht das Land.
    Deutsche Familien sind im Notstand. Grund genug für ein neues Rollenverständnis zwischen Männern und Frauen, nicht nur in der Küche,
    in: Welt am Sonntag v. 24.03.
 
   
  • SIEVERLING, Nicola (2002): Sozialsenatorin verteidigt ihren "Frauen-Sparkurs".
    Birgit Schnieber-Jastram will mit den Kürzungen bei Frauenberatungsstellen die Familien stärken,
    in: Welt am Sonntag v. 24.03.
 
   
  • TEUFL, Cornelia (2002): Vielleicht haben wir ja doch was verpennt.
    Katja Kullmann hat ein kritisches Buch über die Generation der Dreißigjährigen geschrieben,
    in: Berliner Zeitung v. 23.03.
    • Inhalt:
      Interview mit Katja Kullmann, deren Buch "Generation Ally" vor kurzem erschienen ist und bereits unter den Top 10 der Bestsellerlisten von Focus und Spiegel zu finden ist.
 
   
  • RUTSCHKY, Michael (2002): Die Toten,
    in: Frankfurter Rundschau v. 23.03.
    • Kommentar:
      Michael RUTSCHKY altert. Woran er das merkt? An den Todesanzeigen, in denen sich nun nicht mehr nur die Namen älterer Bekannter, sondern vermehrt auch die Namen der Gleichaltrigen finden. An den Todesanzeigen lassen sich aber auch die Wandlungen der bürgerlichen Familie ablesen:
                  "Neben der Familie annonciert der Freundeskreis (...). Oft annonciert neben der ersten Familie auch die zweite oder der männliche/weibliche Lebensgefährte allein: Die Zeiten, dass bürgerlicher Etepetismus solche Verhältnisse zu verbergen forderte, sind vorbei. Des weiteren lehren die »illegitimen« Todesanzeigen, dass Ehe und Familie alles andere als funktionslos und zerfallen sind. Der Familialismus besetzt einfach Freundschaftsbeziehungen statt der Blutsverwandtschaft".
 
   
  • BIELICKI, Jan (2002): Aktion Verjüngung.
    Die CSU will offen und großstädtisch werden,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 23.03.
    • Kommentar:
      Die Münchner CSU ist in einer existenziellen Krise. Woran merkt man das? An ihrem Versuch nun andere Gruppen als die traditionelle Familie rhetorisch zu integrieren:
                  "Jünger sollen die Christsozialen künftig aussehen und großstädtischer, ja: »Metropolencharakter« (Singhammer) sollen sie annehmen, nicht nur auf Familien setzen, sondern auch auf Singles, EU- Ausländer, sogar auf Schwule zugehen."
 
   
  • HUNZIKER, Christian (2002): Falkensee - Deutschland am schnellsten wachsende Stadt.
    Warum eine Gemeinde im Berliner Umland immer mehr Einwohner anzieht,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 22.03.
    • Kommentar:
      "Wer als Ortsunkundiger am Bahnhof Falkensee aus der Regionalbahn aussteigt und sich auf die Suche nach dem Stadtzentrum begibt, hat es nicht leicht. Soll er durch die Unterführung gehen und den Weg zum Kino Ala einschlagen? Oder liegt das Zentrum vielleicht doch auf der anderen Seite, dort, wo eine Bäckerei, eine Versicherungsagentur und «Netty's Erotik-Shop» auf Kunden warten? Tatsächlich: Wenn man auf dem matschigen Trottoir weitergeht, gelangt man zum idyllischen Anger, zur schmucken Dorfkirche und zum bescheidenen Rathaus", beginnt HUNZIKER seine Reportage über ein Phänomen, das von der Stadtforschung erst jetzt unter dem Stichwort "Suburbanisierung" in den Blickpunkt rückt.
                  "Während die Gemeinde 1989 noch 22 000 Einwohner zählte, waren es 1997 knapp 27 000 und Ende 2001 bereits über 35 000. Im Jahr 2010 werden voraussichtlich 45 000 Menschen ihren Wohnsitz in Falkensee haben", berichtet HUNZIKER über ein
      erstaunliches BEVÖLKERUNGSWACHSTUM IM ENTVÖLKERTEN OSTEN.
                  Üblicherweise wird über die Yuppisierung der Innenstädte berichtet, selten dagegen über die Kehrseite: die freiwillige Abwanderung junger Familien ins Reihenhaus.
                  Falkensee liegt im so genannten Berliner "Speckgürtel". Im Gegensatz zu den überwiegend einkommensschwachen Single-Haushalten in den Städten jenseits der medienwirksamen Yuppie-Quartieren, wohnen im Speckgürtel die einkommensstarken Familien, die von den Familien- und Kinderparteien umworben werden.
                  Mittlerweile gibt es jedoch im zunehmenden Masse auch die spass- und erlebnisorientierten "Familien-Gentrifier", die der suburbanen Tristesse den Rücken kehren. Diese Doppelkarriere-Familien erteilen dem Suburb eine Absage, weil es die Nicht-Erwerbstätigkeit der Mutter unterstützt und der Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeitspaß der Generation Golf bzw. Generation Ally entgegensteht.
 
   
  • KOHSE, Petra (2002): Meterweise Lebensentwürfe.
    Family sells: ein Erweiterungsbau für IKEA und eine Werbekampagne für Berlin,
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.03.
    • Kommentar:
      "IKEA steht Familie" behauptet KOHSE und wenn dem so ist, dann geht es der Familie blendend:
                  "Heute gibt es weltweit 143 Filialen, in denen im letzten Geschäftsjahr 10,4 Milliarden Euro Umsatz gemacht wurden.
                  Ein Fünftel davon wird in Deutschland erwirtschaftet, wo 27 Ikea-Häuser stehen, zwei gerade gebaut werden und vier weitere geplant sind. Eine der ältesten Adressen ist Berlin-Spandau, und dort ist nun am Mittwoch um sieben Uhr früh in familiärer Atmosphäre ein Erweiterungsneubau mit verdoppelter Verkaufsfläche eingeweiht worden." IKEA bietet Familien neben Schnäppchen einen emotionalen Mehrwert: das "Zuhausekonzept".
 
   
  • URICH, Karin (2002): Bei der Entscheidung zwischen Beruf und Familie bleibt der Kinderwunsch häufig auf der Strecke.
    Serie Bevölkerungsentwicklung: Forscher sehen die Politiker in der Pflicht, die Rahmenbedingungen für Paare mit Nachwuchs künftig weiter zu verbessern,
    in: Mannheimer Morgen v. 21.03.
    • Kommentar:
      URICH stellt Christine und Frank als typisches kinderloses Paar in Deutschland vor.
                  Die beiden sind DINKs (double income, no kids), Anfang 30, erst kurz in ihrem jetzigen Beruf (er als Lehrer, sie als kaufmännische Angestellte), haben einen langen Bildungsweg hinter sich (zweiter Bildungsweg, Umschulungen usw.) und gerade ein Haus gekauft.
                  Das Fallbeispiel wird von URICH mit den Motiven und Merkmalen verglichen, die Jürgen DORBRITZ für Kinderlose typisch hält.
                  URICH beruft sich bei ihrer Datenpräsentation auf die jüngste Studie des Bevölkerungswissenschaftler. So neu können diese jedoch nicht sein, denn die Daten sind nicht entsprechend den BIB-Mitteilungen vom 09.03.2001 nach unten korrigiert.
                  Die DINKs sind zwar jene, die von Familienrhetorikern gerne als Kinderlose par Excellence präsentiert werden, weil ihr Neidpotenzial besonders hoch ist, aber:
                  "Am häufigsten entscheiden sich die Frauen gegen Kinder, die allein leben und keinen festen Partner haben.
      Eine weitere große Gruppe kinderloser Frauen verfügt über ein geringes Einkommen und sieht deshalb keine Chance, sowohl ein Kind als auch den gewünschten Lebensstandard zu finanzieren."
 
   
  • TITTEL, Cornelius (2002): Ein Kenner der Materie.
    Philosophie ohne Rückspiegel: Wo Ulf Poschardt ist, ist immer vorne - folgerichtig räsoniert er in einem neuen Merve-Bändchen "Über Sportwagen". Seit er bei der "Welt am Sonntag" leitartikelt, scheint er zwar ein wenig von der richtigen Spur abgekommen. Aber wer sollte ihn schon überholen?,
    in: TAZ v. 21.03.
    • Kommentar:
      Gäbe es POSCHARDT nicht, die Familienrhetoriker hätten ihn erfinden müssen!

                  Ulf POSCHARDT ist in diesem Porträt die Personifikation des Supersingles, der alle gängigen Stereotypen auf sich vereinigt, die in der Kontroverse Familien contra Singles immer wieder gerne beschworen werden: POSCHARDT fährt einen Ferrari (und schreibt auch noch darüber) , wohnt im Luxusloft mit "Concierge Service", und ist zu allem Überfluss ein flexibler Workoholic mit nerdischem Wissenswahn - ein "Ausnahme Egomane" mit "Ich-Ekel". Weswegen TITTELs scheinbar hämisches Porträt zur Einsicht gelangt:
                  "Man scheint ihn wirklich zu brauchen: sei es, um ihn scheitern zu sehen wie eine Bret-Easton-Ellis-Figur. Sei es nur, um sich selbst zu versichern, weit weniger fleißig, flexibel, belesen und cool zu sein. Und dennoch: ganz glücklich.
                  So will man gar nicht wissen, welcher Poschardt genau einem gegen Ende des Gesprächs anbietet, eine Spritztour im Ferrari springen zu lassen, wenn ihm das verfasste Porträt gefalle. So oder so: Man würde mitfahren. Wirklich böse sein kann man ihm nicht."
                  Und man muss hinzufügen: Vor allem die Familienrhetoriker benötigen POSCHARDT. Möglicherweise wären viele Medienberichte über Singles gar nicht entstanden, wäre den Journalisten ihr Lieblingsfeind POSCHARDT nicht kurz vorher über den Weg gelaufen. Pardon: vor die Nase gefahren!
                  "Ob er in äußerst attraktiver Begleitung ein In-Restaurant aufsucht, um dort Quartett zu spielen, oder einfach nur den Motor seines Ferraris vor einem Szenetreff aufheulen lässt: Fast immer findet sich ein Fahrrad fahrender Kollege, der derlei für berichtenswert hielt."
                  Jochen SCHIMMANG hat Ende der 70er Jahre in seinem Buch "Der schöne Vogel Phönix" seinen Anti-Helden Murnau über den englischen Fußball-Superstar Nobby STILES berichten lassen:
                  "Kurz, dieser junge Profi spielte weder elegant, noch war es ihm möglich sich immer an die Regeln des fair play zu halten; er war extrem häßlich und benahm sich nicht wie ein Gentleman: hatte also nicht eine einzige Voraussetzung, beliebt zu sein. Aber er war unentbehrlich."
                  Der soziale Vergleich von Murnau mit STILES und seine Konsequenzen lesen sich dann so:
                  "Hier war ich, bei niemanden unbeliebt, mit ein paar geduldeten Macken, dazu mit ein paar Fähigkeiten, die zwar nicht notwendig, aber auch nicht störend waren, ziemlich schmächtig, aber von der äußeren Erscheinung her keineswegs abstoßend, insgesamt glücklich, aber natürlich völlig überflüssig. Dort war Nobby, eine einzige Provokation, mit Macken, die man eigentlich nicht dulden konnte, dazu keineswegs aus gutem Hause, mit Fähigkeiten, die äußerst störend, aber eben notwendig waren, keineswegs überflüssig, sondern mit einer sichtbaren Legitimation für seine Existenz, einer Legitimation, die er sich nicht erschlichen hatte, sondern die er sich erkämpft, auf der er bestanden hatte: Er hatte es allen gezeigt.
      Und so beschloß ich in diesen sonnigen Tagen, Nobby Stiles zu werden."

                  So stellen sich Marktverfechter die gelungene Neidverarbeitung vor. Dagegen geraten Familienrhetoriker leicht in den Verruf die destruktiven Tendenzen des Sozialneids zu verkörpern.
 
   
  • KLOSE, Rainer (2002): Selbst ist der Sauger.
    Der erste vollautomatische Staubsauger der Welt arbeitet sich geschickt durch die Wohnung und reinigt sie ohne menschliches Zutun,
    in: FACTS Nr.12 v. 21.03.
    • Kommentar:
      Rechtzeitig zur neuesten Staubsaugerrevolution in der Schweiz hat Christoph GLAUSER mit "Einfach blitzsauber" eine Geschichte des Staubsaugers vorgelegt (Orell Füssli Verlag, 2001), in der auch die sozial- und kulturgeschichtlichen Dimensionen des Staubsaugers nicht fehlt:
                  "So schildert Glauser etwa den Widerstand, auf den der Apparat anfänglich im Kreise der Dienstmädchen traf, und den Triumphzug, den er im Gefolge der Rationalisierung und Mechanisierung der privaten Haushalte antrat." (NZZ 16.03.2002)
                  Inwieweit diese neueste Haushaltstechnisierung in Konkurrenz zu den Haushaltshilfen tritt, das wird die Zukunft zeigen...
 
   
  • MERLI, Nina & Sabine RINDLISBACHER (2002): Müde Massen.
    Partys, Stress, Ablenkung – wir haben verlernt, richtig zu schlafen. In der Schweiz leiden 1,75 Millionen Menschen unter Schlafstörungen,
    in: FACTS Nr.12 v. 21.03.
 
     
     
     
     
     
   
  • BAUMLISBERGER, Bettina & Hartmut KISTENFEGER (2002): "Die Situation spitzt sich zu".
    Karlsruhes künftiger Präsident, Hans-Jürgen Papier, über Riester, Renten und böse Briefe,
    in: Focus Nr.12 v. 18.03.
    • Inhalt:
      Die Interviewer stellen u.a. die Behauptung auf:

                  "Mit dem Pflegeurteil haben Sie sich böse Briefe eingehandelt, die Karlsruhe vorwerfen, Kinderlose zu benachteiligen." PAPIER antwortet darauf:
                  "Diese Verfahren haben uns noch die wenigsten bösen Briefe eingebracht."
 
   
  • NOLTE, Dorothea (2002): Weibliche Panik-Singles, männliche Frust-Singles.
    Welche Trends werden das 21. Jahrhundert bestimmen? / Matthias Horx blickt in die Zukunft,
    in: Tagesspiegel v. 18.03.
    • Kommentar:
      Wenn man NOLTE glauben darf, dann hat sich Matthias HORX von seinem BECK-gemässen Glauben an die Single-Gesellschaft verabschiedet:
                  "In die früher typische dreiphasige Biografie - Jugend und Ausbildung, Erwerbs- und Familienleben, Ruhestand - schieben sich zwei neue Phasen ein: Zwischen 20 und 30 experimentiert der Mensch, „post-adoleszent“, mit Partnern, Tätigkeiten und Wohnorten, ab 50 versucht er oder sie einen „zweiten Aufbruch“. Schwierig werden dabei jedoch die Übergänge: Viele schaffen es nicht, von der Post-Adoleszenz auf die bindungsstarke Familienphase umzuschwenken und leben als „weibliche Panik-Singles“ oder „männliche Frust-Singles“. Eine Vielzahl anderer Lebensformen tritt neben die traditionelle Familie, die ihre Dominanz einbüßt."
                  Statt der Vision von der Pluralisierung der Lebensformen, propagiert HORX nun wieder die Familie und das Single-Dasein wird zur abweichenden Lebensform der Gescheiterten erklärt. HORX bleibt sich treu, indem er immer nur das zum Trend erklärt, was bereits Trend ist.
                  HORX muss man jedoch den Vorwurf machen, dass er den undifferenzierten Single-Begriff weiter benutzt und nicht zwischen Partnerlosen und Paaren unterscheidet.
      Dadurch verkennt er den
      Megatrend des 21. Jahrhundert: es gehört dem Paar und damit weder der Frau noch der Familie!
 
     
   
  • BUCHSTEINER, Jochen (2002): Die Grünen und das Quietsche-Entchen.
    Warum Spitzenkandidat Fischer rechtzeitig zum Wahlkampf Familien-Politiker wurde,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.03.
    • Inhalt:
      "Als Familienvater ist Joseph Fischer nie in Erscheinung getreten (...). Der zum viertenmal verheiratete Fischer, der einen Sohn und eine Tochter aus zweiter Ehe hat, präsentiert sich lieber kinderlos, mal als frisch verliebter Gatte, mal als einsamer Wolf," beschreibt BUCHSTEINER Joschka FISCHERs öffentlichen Auftritt und fragt: "Wird sich das nun ändern?"
                  Frauen im gebärfähigen Alter gehören bei den Grünen zur dominanten Wählerklientel, verrät uns BUCHSTEINER ein offenes Geheimnis und fügt hinzu, dass am Samstag das Kapitel der grünen Kinderpolitiker ins neue Grundsatzprogramm aufgenommen wurde.
 
   
  • FAS (2002): Die neuen Klassiker.
    Ein kleiner Kanon für die Gegenwart: Die wirkungsvollsten deutschen Bücher der letzten zwanzig Jahre,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.03.
 
   
  • RAABE, Norbert (2002): Experiment Liebe.
    In wen verlieben wir uns - und warum? Forscher ergründen Geheimnisse der Leidenschaft
    ,
    in: Sonntagszeitung v. 17.03.
 
   
  • KÜBLER, Gunhild (2002): Den Rätseln der Liebe auf der Spur.
    Der Paartherapeut Jürg Willi vertritt die These, auch in der Liebe herrsche das Prinzip Eigennutz.
    in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 17.03.
 
   
  • TOEPFER, Nina (2002): Das Herz ist ein leerer Basar.
    Die "Generation Ally" und ihre exzentrischen Erzählungen,
    in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 17.03.
 
     
   
  • SCHMIDT, Renate (2002): "Der Quark steht im Kühlschrank".
    Frauen stehen immer noch vor der Wahl: Verzicht auf Karriere oder auf Familie. Das schreibt Renate Schmidt in ihrem neuen Buch. Hier ein Vorabdruck
    in: Welt am Sonntag v. 17.03.
 
   
  • MIKA, Bascha (2002): Die vier Farben der Macht.
    Alle entdecken die Familie - zu Lasten der Frauen,
    in: TAZ v. 16.03.
    • Kommentar:
      Was bereits vor einer Woche bei single-dasein.de nachzulesen war, das steht nun auch in der TAZ:
                  "Wenn du dich am Frauentag aufregen würdest, sagt mein Lieblingsreaktionär kühl, wäre das okay. Aber der war am 8. März.
                  Und was war eines der wichtigsten Themen dieses Tages? Ob Familienpolitik nicht die eigentlich moderne Frauenpolitik ist!"
 
   
  • KÖHLER, Michael (2002): Wir waren immer zu viele.
    Was mein Onkel mir auf den Weg mitgab - Die so genannte Generationengerechtigkeit,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 16.03.
 
   
  • SCHRÖDER, Christoph (2002): Unter den bunten Farben.
    Carsten, Frank, Susanne, Mika und die anderen Fassaden: Elke Naters las im U 60311 aus ihrer Erzählung "Mau Mau"
    in: Frankfurter Rundschau v. 16.03.
 
       
       
   

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Zu den News vom 01. - 15. März 2002

 
       
   
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