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Medienrundschau:
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News vom 16. - 26. März 2008
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Zitat
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Was wir Kinderlosen
wollen
"- Eine der K-Frage
angemessene, objektive Mediendebatte, ohne abgegriffene
Klischees und Vorurteile zu strapazieren
- Keine heuchlerischen,
politischen Brandreden zum Geburtenrückgang, während die
Rahmenbedingungen fürs Kinderkriegen weiter verschlechtert
werden
- Eine von
Voreingenommenheiten und Verallgemeinerungen freie Analyse der
Gründe von Kinderlosen, (vorerst) auf Nachwuchs zu verzichten
- Einen entspannten,
toleranten Umgang mit Kinderlosen, ohne weiterhin
gesellschaftlichen Druck zu erzeugen
- Einen grundsätzlichen
Verzicht auf spekulativ-willkürliche Hochrechnungen mitsamt den
daraus resultierenden Forderungen, Kinderlose müssten in
finanzieller Hinsicht bestraft werden
- Eine neue Aufgabenverteilung
zwischen Männern und Frauen, wenn es um Kinder, Karriere und
Küchenarbeit geht
- Ein besseres Klima zwischen
Kinderlosen und Kinderhabern, das von gegenseitigem Verständnis
und Interesse geprägt ist statt von Geringschätzung oder
Generalisierungen"
(aus: Günter Keil & Gisela Bruschek
"Generation
Kinderlos", 2008, S.136)
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GOTTLIEB, Lori (2008): Zum Heiraten genug.
Er ist nicht der Mann Ihrer Träume, aber er mag Kinder, bringt den
Abfall vor die Tür und ist nicht auf den Kopf gefallen. Sehr gut.
Heiraten Sie ihn! Warum Frauen in einer Vernunftehe glücklicher
werden. Ein Plädoyer,
in: Neue Zürcher Zeitung am Sonntag v. 23.03.
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FOCUS-Titelgeschichte:
Liebe dich selbst....
...dann ist es egal, wen du heiratest oder
welche Krise kommt |
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BETTERMANN, Stella (2008): Das Phänomen "Liebe dich selbst".
Vom Mega-Erfolg der Autorin und Paarberaterin Eva-Maria Zurhorst
und ihres Mannes Wolfram,
in: Focus Nr.13 v. 22.03.
-
ZURHORST, Eva-Maria (2008): Krisenmanagement für die Beziehung.
30 Thesen zur Überwindung von Partnerschaftsproblemen,
in: Focus Nr.13 v. 22.03.
-
ZURHORST, Eva-Maria (2008): Brief an die Männer.
Focus hat vor allem männliche Leser. Das nutzt die
Bestsellerautorin für eine direkte Ansprache,
in: Focus Nr.13 v. 22.03.
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BETTERMANN, Stella (2008): Männer auf der Couch.
Therapeut Hans Jellouschek erklärt, warum Männer verstärkt zur
Eheberatung gehen,
in: Focus Nr.13 v. 22.03.
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PAWLAK, Carin & Heinz HEISS (2008): Vaterland wird Väterland.
Revolution am Wickeltisch: Seit Einführung des staatlichen
Zuschusses gehen immer mehr Papas in Elternzeit. Es lockt nicht nur
das Geld - die Meisten wollen sich an der Kindererziehung beteiligen
und ihren Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf helfen. Besuch bei
einem Pionier,
in: Focus Nr.13 v. 22.03.
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SATTLER, Stephan (2008): Glücklich gescheiterte Revolte.
Der Historiker Götz Aly wehrt sich gegen die Kritiker seines Buches
"Unser Kampf". Für ihn muss 1968 aus der deutschen Geschichte heraus
verstanden werden,
in: Focus Nr.13 v. 22.03.
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FEDDERSEN, Jan (2008): "Wer Trost sucht, soll Romane lesen".
Dieser Typ! Und diese Tube! Dieser Typ kann nicht mal seine
Zahnpasta ordentlich aufräumen! Na, kennen Sie diese
Badezimmersituation? Die kann ganz schnell zur Scheidung führen. Der
Soziologe
Jean-Claude Kaufmann über die kleinen Kriege des
Beziehungsalltags, die Krisen als normaler Preis der Freiheit - und
warum man seinem Partner nicht alles sagen sollte,
in: TAZ v. 22.03.
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JUNGLE
WORLD-Thema: Mittendrin und unten rum.
Feminismus und Popkultur
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STÖTZEL, Regina (2008): Happy Housewife.
Die »Linke« hat es nicht leicht mit ihrer Hausfrauentheoretikerin
Christa Müller. Denn sie ist familienpolitische Sprecherin der Partei
im Saarland und die Ehefrau von Oskar Lafontaine,
in: Jungle World Nr.12 v. 20.03.
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MÜLLER-LISSNER, Adelheid (2008): Männer müssen spitze sein.
Warum viele Frauen keinen Partner finden – für den Therapeuten
Stefan Woinoff ist ein archaisches Beuteschema die Ursache,
in: Tagesspiegel v. 20.03.
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NUTT, Harry (2008): Bist du drinnen, oder bist du draußen... das ist
hier die Frage.
Claus Offe und Heinz Bude im Gespräch über den sozialen Wandel, das
Ende des Sozialstaats und das Drama der Exklusion,
in: Frankfurter Rundschau v. 19.03.
- Kommentar:
Es ist gerade 5 Jahre her, dass Heinz BUDE dem
Sozialabbau das Wort geredet hat. Single-generation.de hat
das als
Rückkehr zur Klassengesellschaft
kritisiert.
Vor 5 Jahren schrieb
single-generation.de über die Märchen der Besitzstandswahrer um
Heinz BUDE folgendes:
"Das
Schlagwort vom demografischen Wandel - mit Vehemenz von Herwig BIRG
(Jahrgang 1939) popularisiert - wird dazu herangezogen, um die
Notwendigkeit der Umstellung vom Umlageverfahren auf die
Kapitaldeckung zu rechtfertigen. Diese Umstellung bedeutet jedoch in
erster Linie eine Umverteilung von unten nach oben. Geringverdiener
sind durch die Umstellung stärker betroffen als die Eliten, die von
diesem Umbau profitieren. Ein solcher Umbau der Sozialsysteme
beschleunigt die Rückkehr zur Klassengesellschaft."
Nun
entdeckt die Generation Berlin inklusive Heinz BUDE plötzlich die
Altersarmut:
"Es
hat eine Revolution in der Alterssicherung stattgefunden, die
inzwischen auf den drei Säulen von privater, betrieblicher und
staatlicher Vorsorge ruht. Und der staatliche Part hat dabei nur
noch eine gewährleistende Funktion. Daran knüpft sich die Frage, ob
der Staat nicht auch für jene da zu sein hat, bei denen man erkennen
kann, dass es nicht reicht. Ich will ein Beispiel nennen. Wir haben
in Deutschland im Augenblick keine dramatische Altersarmut. Wir
werden sie aber in zehn Jahren mit einiger Wahrscheinlichkeit haben,
weil diejenigen, die sich über die neunziger Jahre mit prekären
Beschäftigungen durchgeschlagen haben, gar nicht die Chance hatten,
genug für ihre Rente zu tun."
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SCHIMMANG, Jochen (2008): Vom Ende des Winters.
Ein Besinnungsaufsatz,
in: TAZ v. 19.03.
- Kommentar:
Jochen SCHIMMANG, der mit
"Der schöne Vogel Phoenix" den besten
Roman über den Einfluss der 68er-Bewegung auf das Lebensgefühl einer
zu spät gekommenen Generation geschrieben hat, schreibt u.a.
über seine
Berliner Studentenzeit und setzt sich
dabei auch mit
Götz ALY auseinander:
"Draußen
lag der Schnee kniehoch. Da saß also der junge Student und las, mit
Blick auf den weißen Wintermorgen, Maos Schrift »Über den
Widerspruch«. Mein Generationsgenosse Götz Aly, der zur gleichen Zeit
am selben Otto-Suhr-Institut studiert haben muss wie ich, hat uns
allen ja gerade aktuell erklärt, dass wir schon damals besser hätten
wissen können und müssen, was in China wirklich los war, wir Kinder
der 33er."
Es
wäre Jochen SCHIMMANG zu wünschen, dass sein grandioser
Entwicklungsroman neu aufgelegt wird, denn allemal besser als
"Lenz" von Peter SCHNEIDER ist er auf
alle Fälle.
Im
Buch "Das erste Buch. Schriftsteller über ihr literarisches Debüt",
herausgegeben von Renatus DECKERT, schreibt SCHIMMANG über die
Aufnahme des Romans bei den Lesern folgendes:
"Der
Autor hat seinen Erstling eine Weile gehaßt, weil dieser an ihm klebte
wie ein unablösbares Sicherungsetikett an einer Ware im Kaufhaus. Zum
Glück hat es eine nachfolgende Generation gegeben, die den
»Phönix« gelesen hat und noch
liest als einen Roman, nicht unter dem Aspekt »Ich war dabei«. Auch
für diese Generation
scheint das Buch einen hohen emotionalen Gehalt zu haben, der aber
nicht mehr in der persönlichen Erinnerung an bestimmte Lokalitäten und
Ereignisse begründet liegt, sondern allgemeiner fundiert ist. Sie
liest dieses Buch als den Entwicklungsroman, der er ist. Vielleicht
brauchen manche Bücher einige Jahrzehnte, bevor sie die angemessene
Lektüre finden."
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LINNARTZ, Mareen (2008): Frauenpower.
Alpha statt Emma,
in: Frankfurter Rundschau v. 18.03.
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LUTZ, Ronald (2008): Perspektiven der Sozialen Arbeit,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.12-13 v. 17.03.
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DAHME, Heinz-Jürgen (2008): Krise der öffentlichen Kassen und des
Sozialstaats,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.12-13 v. 17.03.
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BUESTRICH, Michael & Norbert WOHLFAHRT (2008): Die Ökonomisierung
der sozialen Arbeit,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.12-13 v. 17.03.
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BLINKERT, Baldo & Thomas KLIE (2008): Soziale Ungleichheit und
Pflege,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.12-13 v. 17.03.
-
STRASSER, Hermann & Michael STRICKER (2008): Bürgerinnen und Bürger
als Helfer der Nation?
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.12-13 v. 17.03.
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THEILE, Merlind (2008): "Falsches Beuteschema".
Interview mit dem Münchner Paartherapeuten Stefan Woinoff über
steinzeitliche Kriterien bei der Partnersuche und die Frage, warum
Akademikerinnen oft keine Kinder kriegen,
in: Spiegel Nr.12 v. 17.03.
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Zu den News
vom 01.
- 15. März 2008
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