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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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News vom 16. - 22. November 2002

 
       
     
       
   

Zitat des Monats:

"Vereinfacht formuliert gibt es unter den sogenannten »Alleinlebenden« eine Art sozialer Polarisierung: Auf der einen Seite finden sich unter den Alleinlebenden - und dies gilt primär bei Männern - beruflich-sozial klar desintegrierte Menschen, und es ist beispielsweise diese Gruppe sozial desintegrierter alleinlebender Männer, welche - etwa im Vergleich zu gleichaltrigen verheirateten Männern - ein überdurchschnittliches Sterblichkeitsrisiko aufweisen. Auf der anderen Seite findet sich unter den Alleinlebenden - und dies gilt primär bei Frauen - um eine bedeutsame Gruppe hoch integrierter, beruflich-sozial hoch kompetenter Menschen. Das Alleinleben bei dieser Gruppe ist ein spezielle Form des beruflich-sozialen Erfolgs."
(Elisa Streuli in "Alleinleben in verschiedenen Lebensphasen" 2002)

 
       
       
   
  • FR (2002): Die Benachteiligungen berufstätiger Frauen werden erweitert.
    Das Hartz-Konzept und die großen Verliererinnen. Ein Appell mehrer Frauenorganisationen,
    in: Frankfurter Rundschau v. 22.11.

 
       
     
       
   
Der Rheinische Merkur hat eine elternfreundliche und singlefeindliche Lösung für den herbeigesehnten Generationenkonflikt zu bieten. Singlefeindlich heißt hier, dass Junge und Alte zu Menschen zweiter Klasse mit weniger Rechten werden sollen. Das Familienwahlrecht wird als das ideale Instrument propagiert. Dies kann als Versuch interpretiert werden, die Verhältnisse im vormodernen "Ganzen Haus" auf die ganz anders geartete Familie in der halbmodernen Gegenwart zu übertragen.
  • PETROPULOS, Kostas (2002): Neue Balance gesucht.
    Familienwahlrecht. Eine Lösung für den Generationenkonflikt,
    in: Rheinischer Merkur Nr.47 v. 21.11.

  • KÜHNE, Hartmut (2002): Paul Kirchhof: "Die Rechtsordnung ist zukunftsoffener",
    in: Rheinischer Merkur Nr.47 v. 21.11.

  • MAINZER, Harry (2002): Aus Berlin nur leere Versprechungen.
    Sozialpolitik. Karlsruhe hat familienfreundliche Reformen gefordert. Doch die Regierung handelt nicht,
    in: Rheinischer Merkur Nr.47 v. 21.11.

 
       
   
  • WÜLLENWEBER, Walter (2002): Die Last mit den Alten.
    Konflikt der Generationen. Die Jungen klagen an! Rentenbeiträge, Krankenversicherung, Steuern - die Belastung wird unerträglich. Ihre Eltern hinterlassen ihnen einen hochverschuldeten, abgewirtschafteten Staat. Gleichzeitig bedienen sie sich rücksichtslos weiter. Eine zornige Abrechnung,
    in: Stern Nr.48 v. 21.11.

  • GERWIEN, Tilman (2002): Gewinner und Verlierer.
    Für jüngere Jahrgänge wirkt die Rentenversicherung wie eine Kapitalvernichtungsmaschine, für die Alten wie ein Sparbrief,
    in: Stern Nr.48 v. 21.11.

Nach GERWIENs Recherchen sind alleinstehende Männer ab Jahrgang 1950 und alleinstehende Frauen ab Jahrgang 1970 bei der Rentenversicherung im Minus.
 
       
     
       
   
  • taz-BRENNPUNKT: "Aufruf zur konservativen Revolution"
    Deutschland siecht. Eine konservative Koalition aus Medien von der "Bild"-Zeitung bis zur "FAZ" ruft deshalb den "nationalen Notstand" aus. Die Kampagnen zielen auf ein Ende des herrschenden Systems und sind reich an Verweisen auf die Weimarer Republik - aber arm an Alternativen

Was bei single-generation.de bereits vor zwei Tagen pointiert zu lesen war, damit beschäftigt sich die taz nun ausführlich in Form eines Brennpunkts. Es geht dabei jedoch "nur" um den antidemokratischen Affekt , während das "Tabu"-Thema Bevölkerungspolitik ausgeklammert wird.
  • SEMLER, Christian (2002): Reden vom Notstand.
    Wo alarmistische Rhetorik herrscht, dort ist es mit der sachlich-politischen Auseinandersetzung vorbei,
    in: TAZ v. 21.11.

Christian SEMLER stellt BARINGs Argumentation in die Tradition des Denkens von Carl SCHMITT.
  • BOLLMANN, Ralph (2002): Panik im Krittelstand:
    Wenn es sogar dem Feuilleton wirtschaftlich an den Kragen geht, dann ruft es eben auf die Barrikaden,
    in: TAZ v. 21.11.

Ralph BOLLMANN interpretiert die Artikel von BARING und GEYER in der FAZ als Ausdruck einer "Panik des Mittelstand" (Theodor Geiger), wie es sie zuletzt in den 1920er und 1930er Jahren der Weimarer Republik gab:

"Das alles liest sich wie der Hilferuf einer »verlorenen Generation«".

 
       
   
  • MÜLLER, Lothar (2002): Der Weg ins gemeine Unglück.
    Hysterie oder Selbstblockade: die Rückkehr der deutschen Malaise,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.11.

Lothar MÜLLER befürchtet einen Rückfall in die Lagermentalität der 1970er Jahre und beklagt den fehlenden intellektuellen Nachwuchs bei der SPD:

"Ihr fehlt ein intellektueller Nachwuchs, der ihre Selbstmodernisierung als Partei des sozialen und auch demographischen Krisenmanagements konzeptionell vorantreiben könnte."

Da trifft es sich doch gut, dass just Gustav SEIBT schon einmal die Logik der Generationengerechtigkeit dargelegt und ihre politische Brauchbarkeit für ein demographisches Krisenmanagement demonstriert hat. Ansonsten ist die SZ jedoch über das wiederholte Beklagen des "demographischen Schicksals" und die Präsentation von Lösungen aus der Mottenkiste nicht hinausgekommen.  

 
       
   
NOUVEL OBSERVATEUR-Titelgeschichte: Somme-nous tous devenus réacs?
  • JOFFRIN, Laurant (2002):  Sommes-nous tous devenus réacs?
    Insécurité, famille, école, mœurs...
    in: Nouvel Observateur Nr.1985 v. 21.11.

  • LANCELIN, Aude & Fabrice PLISKIN (2002): Les pavés anti-68.
     Est-ce la fin de l’hégémonie intellectuelle de la gauche ?,

    in: Nouvel Observateur Nr.1985 v. 21.11.

 
       
   
  • BUDE, Heinz (2002): Ihr Helden und wir Leute.
    Augstein und Unseld sind tot. Die Generation der heute 40-Jährigen trauert um sie - und auch ein wenig um sich selbst. Denn die Jungen bringen keine unverwechselbaren Biografien mehr hervor,
    in: Tagesspiegel v. 20.11.

 
       
     
       
     
       
   
Man reibt sich die Augen! Die SZ, die sich in letzter Zeit vorwiegend dem Untergang des Abendlandes und speziell dem Aussterben der Deutschen gewidmet hatAusgerechnet diese übellaunigen Gegner der Spassgesellschaft schicken einen Kulturwissenschaftler an die Front, um die Spassgesellschaft zu verteidigen. Aktueller Anlass ist der Artikel von Christian GEYER (FAZ vom 16.11.2002), zu dem HÖRL schreibt:

"Selbst einem Harald Schmidt wird nunmehr das Recht auf satirische Einsicht in die bundesrepublikanische Befindlichkeit abgesprochen, obwohl der Mann offensichtlich mehr kritischen Geist hat als alle übrigen Köpfe der magischen Kanäle zusammen."

Mit Lutz HACHMEISTER (taz vom 16.11.2002) kann man diese Positionierungskämpfe des Neue-Mitte-Betroffenheitsjournalismus als "politisch-publizistische Simulation von Lagern" bezeichnen. Jenseits der Neuen Mitte wirft man diese Zeitungen sowieso ungelesen in den Mülleimer, falls man wieder mal eines der unzähligen Probeabos aufgeschwatzt bekommen hat, und widmet sich den wichtigen Dingen im Leben.

Das Ende der Spaßgesellschaft - revisited
 
       
   
Die Pop-FAZ schickt ihren ergrauten Flakhelfer an die Front, um gegen die Spassgesellschaft zu wettern, die mit ihren Plebisziten (= Stimmabgabe bei Wahlen) die gemütliche Friedhofsruhe der alten Eliten stört.

Ansonsten lernen wir, dass Tabus jene Themen sind, die ausführlich in den Elitenblättern der Republik debattiert werden und die aus jedem öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Radiokanal die dreckige Atmosphäre zusätzlich verschmutzen. Wer heutzutage den Begriff "demographischer Wandel" noch nicht bis zum Überdruss satt hat (inklusive der immergleichen Experten mit ihren Lösungen aus der Mottenkiste), dem wird er von Arnulf BARING nochmals mit dem Zaunpfahl nahegebracht.

Wenn jemand wie BARING so offenkundig offene Türen eintritt, dann fragt man sich, ob es sich hier nicht um den zutiefst verzweifelten Versuch von Identitätspolitik in einem sich längst überlebten Milieu handelt. Da kann wohl nicht einmal mehr Harald SCHMIDT etwas retten.

 
       
     
       
     
       
   
  • ALBRECHT, Jörg (2002): Seid fruchtbar, zahlt Rente.
    Von den Klassikern lernen,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.11.

Jörg ALBRECHT definiert den Menschen lohnerwerbs- und bevölkerungstechnokratisch: "Aus ökonomischer Sicht wäre es (...) wünschenswert, wenn die Menschen mit dreißig geboren würden und mit sechzig freiwillig abträten".
 
       
   
  • LAAK, Dirk van (2002): Die zornigen Alten.
    In der vertrauensseligen Gemütsruhe des Sozialstaates taten sich Rentner und Junge lange Zeit nicht weh. Jetzt aber droht Streit,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.11.

 
       
   
  • HÜSTER, Wiebke (2002): Geld oder Liebe?
    Wie geben Paare das getrennte oder gemeinsame Einkommen aus? Geht es gerecht dabei zu?,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 17.11.

 
       
   
  • HACHMEISTER, Lutz (2002): Eine Elite ohne Bewusstsein.
    In Zeiten der Medienkrise erweist sich das Personal der Branche als kopflos. Zu sehr sind die selbstgefälligen Damen und "Herren Journalisten" aus der Nach-68-Generation in politische und ökonomische Machtinteressen eingebunden,
    in: TAZ v. 16.11.

 
       
     
       
   
  • HARMS, Ingeborg (2002): Die Postmoderne träumt schlecht.
    Blick in deutsche Zeitschriften: Der Schock der Moderne fördert den Haß auf falsche Idyllen,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 16.11.

Ingeborg HARMS schlägt einen großen Bogen von Karl Heinz BOHRERs sengenden und hasserfüllten Blick (Merkur) zu Mariam LAUs Auseinandersetzung mit Jonathan FRANZENs Korrekturen im selben Merkur-Heft.
 
       
   
  • POTTHOFF, Antje (2002): Ich habe nie abgetrieben.
    Schwanger? Schon wieder? Wie kann man nur. Dabei predigen Emanzen und Ärzte doch einhellig, wie leicht das zu vermeiden wäre. Antje Potthoff hat sechs Kinder - und ist sehr glücklich,
    in: Frankfurter Rundschau v. 16.11.

    • Die Frankfurter Rundschau wird zum Abklatsch der Süddeutschen Zeitung! Früher gab es das Mutterkreuz, heute dürfen sich kinderreiche Mütter in den krisengeschüttelten Tageszeitungen inszenieren. Willkommen im Club der schönen Mütter!
 
       
   
  • SÜDDEUTSCHE ZEiTUNG-Tagesthema: Reform des Arbeitsmarkts

    • JACOBI, Robert (2002): Clements Gesetz.
      Der Minister beharrt darauf, die Hartz-Vorschläge "eins zu eins" umzusetzen - doch das ist unmöglich,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 16.11.

    • JACOBI, Robert (2002): Gleiches Geld für gleiche Arbeit.
      Leiharbeiter keine Billiglöhner,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 16.11.

    • JACOBI, Robert (2002): Singles müssen umziehen,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 16.11.

Im Familienblatt heißt es zum Umzugszwang für Singles lapidar: "Der Umzugszwang gilt nicht, wenn »familiäre Bindungen« bestehen. Dieser Ausdruck wird nicht konkretisiert, sodass die Arbeitsämter einen weiten Ermessensspielraum haben, was die Regel entwerten könnte. Der Gesetzgeber beruft sich auf den Schutz von Ehe und Familie nach dem Grundgesetzes. Singles sollen dagegen umziehen."
  • JACOBI, Robert (2002): Selbständig statt arbeitslos.
    Ich-AG und Mini-Jobs sollen Schwarzarbeit eindämmen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 16.11.

  • JACOBI, Robert (2002): Fördern oder in Rente schicken.
    Widersprüchliche Ideen zum Umgang mit älteren Arbeitslosen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 16.11.

  • JACOBI, Robert (2002): Gutschein für die Bildung.
    Arbeitsamt bezahlt Lehrgänge, Fahrkosten und Verpflegung,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 16.11.

 
       
   
  • NIEMANN, Norbert (2002): Niederbayern.
    Deutsche Landschaften (5). Ländliche Entwicklung - Genau hier vermutete der Oberdadaist Johannes Baader "Omphalos", den Nabel der Welt. Der Dichter Herbert Achternbusch wusste es genauer: In Plattling ist das Nichts,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 16.11.

 
       
   
  • BERLINER REPUBLIK-Schwerpunkt: Was jetzt zu tun ist
    • BRUNS, Gabriele (2002): Und das ganz andere Gedöns.
      Um die Gleichberechtigung von Frauen steht es noch immer nicht zum Besten. Doch im Kampf gegen den Mann an sich und seine patriarchalischen Strukturen wird das nicht zu ändern sein. Moderne Frauenpolitik ist Politik mit Männern,
      in: Berliner Republik Nr.6, November/Dezember

Gabriele BRUNS fordert eine Politik für die Generation Golf bzw. die Generation Ally. BRUNS stellt der alten Betroffenheitskultur der 1970er-Jahre-Frauenbewegung die neue Betroffenheitskultur der Töchtergeneration entgegen. Frauen sollen sich nicht mehr als Opfer sehen, sondern sind Täter. Die Kinderlosenbewegung der 1970er Jahre soll einer Mütterbewegung weichen:

"Schwerpunkt einer neuen Geschlechterpolitik muss der Rollenwandel im familiären Bereich sein."

BRUNS möchte unter dem Stichwort "Gendermainstreaming" bzw. "Geschlechterdemokratie" Männern jene Hausarbeit schmackhaft machen, die Frauen gerne abtreten würden. Warum Hausmänner keine Lust auf ihr Dasein haben, auch wenn BRUNS das gerne hätte, das haben HEINZEN & KOCH bereits Mitte der 1980er Jahre beschrieben:

"Jutta unterschätzte meine Arbeit, und das kränkte mich. Mich kränkte auch, daß an manchen Abenden, während sie auf einer Gewerkschaftssitzung war, immer nur sie am Telefon verlangt wurde. Und wenn sie dann spät nach Hause kam, hätte ich gern etwas über das Leben draußen erfahren, aber ich wollte sie nicht danach frage, weil es sich wie Kontrolle angehört hätte. Ich hoffte, sie würde von sich aus etwas erzählen, aber sie war müde und ärgerte sich, daß kein Bier mehr im Kühlschrank war."

Solange attraktive Frauen Karriere-Machos wie Gerhard SCHRÖDER und  Joschka FISCHER den "neuen Vätern" vorziehen,  solange wird Gendermainstreaming ein schlecht absetzbares Produkt für ewige Außenseiter sein.

  • MACKROTH, Petra & Malte RISTAU (2002): Die Rückkehr der Familie.
    Stets in der Geschichte unserer Republik galt die Familienpolitik als Domäne der Union. Das ist vorbei. CDU und CSU haben den Anschluss an die Entwicklung dieser Gesellschaft verpasst. Jetzt muss die SPD nachlegen,
    in: Berliner Republik Nr.6, November/Dezember

  • LÜBBERDING, Frank (2002): Epoche machen.
    In der Umwelt- und Familienpolitik gelingt Rot-Grün vieles. Doch die Republik steckt mitten in ihrer schwersten Wirtschaftskrise. Mit dieser Herausforderung muss die neue Regierung fertig werden. Sonst könnte sie auf epochale Weise scheitern,
    in: Berliner Republik Nr.6, November/Dezember

Familienpolitik ist nicht das Anliegen des Autors, sondern er plädiert für eine Wirtschaftspolitik in der Tradition von ROOSEVELT und Helmut SCHMIDT, um dem "Gespenst der Deflation" entgegenzuwirken. Das heißt Ausweitung der Staatsverschuldung, statt Sparprogramme à la BRÜNNING.
  • PURDY, Jedediah (2002): Was war Neoliberalismus?
    World of Passions: How to Think About Globalization Today lautet der Originaltitel eines großen Essays, in dem der junge amerikanische Autor Jedediah Purdy untersucht, an welchen Defekten das neoliberale Projekt gescheitert ist. Warum führt selbst gut gemeinte Liberalisierung allzu häufig in illiberale und undemokratische Verhältnisse? Purdys Diagnose: Die Bannerträger des Neoliberalismus haben die Bedeutung menschlicher Leidenschaften ignoriert. Die Berliner Republik veröffentlicht Jedediah Purdys Essay in zwei Folgen,
    in: Berliner Republik Nr.6, November/Dezember

Jedediah Purdy - Das Elend der Ironie
  • LEINEMANN, Susanne (2002): Die Enttäuschung.
    Nach der Bundestagswahl 2002 hat Gerhard Schröder die SPD zur einzigen "wirklich gesamtdeutschen Partei" ausgerufen - dreizehn Jahre nach dem Fall der Mauer. Warum hat es so lange gedauert? In ihrem neuen Buch Aufgewacht. Mauer weg geht Susanne Leinemann der Lähmung der westdeutschen Linken unmittelbar nach der Revolution von 1989 auf den Grund. Die westdeutsche Autorin, Jahrgang 1968, erlebte die letzten Jahre der deutschen Teilung sehr bewusst, nachdem sie sich 1985 in einen jungen Dresdner Fotografen verliebt hatte. Im Kapitel Die Enttäuschung beschreibt sie die Zeit zwischen dem 9. November 1989 und dem 3. Oktober 1990,
    in: Berliner Republik Nr.6, November/Dezember

 
       
   

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