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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 08. - 15. Oktober 2012

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Für einen nennenswerten und nachhaltigen Anstieg der Geburtenrate ist die Unterstützung der Familienerweiterung wichtiger als die Eindämmung der Kinderlosigkeit

"• Die Kinderlosigkeit ist in Ostdeutschland gering, in Westdeutschland liegt sie bei Frauen der Kohorte 1964-68 jedoch bei 21 Prozent (Statistisches Bundesamt 2009) – einem internationalen Spitzenwert. Dabei handelt es sich überwiegend um ungewollte Kinderlosigkeit, die häufig durch einen sukzessiven Aufschub des Kinderwunsches zu erklären ist. Eine Kombination aus Infrastruktur- und Zeitpolitik ist für den Übergang zum ersten Kind hilfreich.

• Einen Trend zur Ein-Kind-Familie ist besonders in Ostdeutschland, aber auch in Japan zu beobachten. In Westdeutschland überwiegt die Zwei-Kind-Familie (38,2% der Kohorte 1962–66). Der fehlende Übergang zum zweiten Kind kann auf Normen beruhen, auf ökonomischen Problemen, auf Trennungen der Eltern oder auf einer späten Geburt des ersten Kindes.

• Der Rückgang der Mehrkindfamilie trägt noch etwas stärker als die Kinderlosigkeit zu den niedrigen Geburten in Deutschland bei. Wenn hypothetisch die Hälfte der Kinderlosen zwei Kinder bekämen, läge die Geburtenrate statt bei 1,36 bei 1,57 und damit noch deutlich unter dem Bestandsniveau von 2,1. In allen Ländern und in allen Zeiten waren Geburtenraten um 2 mit einem hohen Anteil an Familien mit drei oder mehr Kindern verbunden. Sollte Familienpolitik einen Anstieg der Geburtenraten anstreben, ist eine Unterstützung der (potenziellen) Mehrkindfamilien besonders wichtig. Hier sind Geldleistungen besonders relevant, aber auch die Frage nach Wohnraum und einer stärkeren Berücksichtigung der Erziehungsleistungen in den Sozialversicherungen." (2011, S.32)

"Bei einem »Kurshalten« der in den letzten Jahren gezeigten Dynamik und einer kohärenten Weiterentwicklung der Maßnahmen – d.h. einem ganzheitlich abgestimmten Ausbau von Zeit-, Infrastruktur- und Transferleistungspolitik – erscheint vor dem Hintergrund des internationalen Vergleichs ein langfristiger Anstieg der TFR auf deutlich über 1,5 möglich." (2011, S.39)
(aus: Martin Bujard "Familienpolitik und Geburtenrate", 2011)

 
 
       
   

Jungfrauen in der Debatte

happyrobot (2012): Jungfrau mit 33.
Ein Leben ohne Sex: Leserin happyrobot ist über dreißig und Jungfrau. Eigentlich stört es sie nicht. Doch manchmal fragt sie sich, ob sie ein anderer Mensch wäre, wenn sie Sex hätte,
in: ZEIT Online v. 15.10.

 
       
   
PORSCHARDT, Ulf (2012): Unsittengemälde der Gegenwart.
Dreckig, roh und eine Sternstunde des Fernsehens: Die neue Serie "Girls" formuliert die Antithese zu "Sex and the City". Tabus gibt es keine mehr, außer der Liebe,
in: Welt am Sonntag v. 14.10.
 
       
   

Thomas Frank - Arme Milliardäre

MÜLLER-LOBECK, Christiane (2012): "Die Rechten faken sozialen Widerstand".
Populismus: Der US-amerikanische Journalist Thomas Frank über sein Buch "Arme Milliardäre" und den Aufstieg der konservativen Tea Party,
in: TAZ v. 13.10.

 
       
   

WENZEL, Uwe Justus (2012): Die Herrschaftsinteressen der Sinnvermittler.
Über Helmut Schelskys Soziologie der Intellektuellen,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 13.10.

 
       
   
SZ-MAGAZIN-Thema: Darf's ein bisschen Er sein?
Ein "Traummann": Was soll das überhaupt sein? 17 Geschichten über die Wahrheit hinter der Worthülse. Ein Frauenheft

CASATI, Rebecca (2012): Die ideale Projektionsfläche.
Manchmal ist ein Traum am schönsten, wenn er einfach Traum bleiben darf. Darum kann für viele Frauen der perfekte Mann genau der sein, der nicht da ist,
in: SZ-Magazin Nr.41 v. 12.10.

FELLMANN, Max & Gabriela HERPELL (2012): Das große Herz.
Mit ihrem Film Männer … karikierte sie Rollenklischees, später verlor sie die Liebe ihres Lebens. Über die Idee vom idealen Mann kann sich die Regisseurin und Autorin Doris Dörrie trotzdem vor allem: amüsieren. Ein Gespräch,
in: SZ-Magazin Nr.41 v. 12.10.

 
       
   

Das Single-Dasein in den USA

MÜLLER, Jan-Werner (2012): Ressourcen der Macht.
Sozialwissenschaftler bezeichnen die USA inzwischen ganz wertfrei als Oligarchie,
in: Süddeutsche Zeitung v. 12.10.

"die politisch relevante Trennlinie verlaufe nicht zwischen dem einen Prozent der Superreichen und den restlichen 99 Prozent der Bevölkerung, sondern innerhalb des einen Prozents",

referiert, der in Princenton lehrende Politikwissenschaftler Jan-Werner MÜLLER die Oligarchie-These seines Chicagoer Kollegen Jeffrey WINTERS. Worauf aber beruht die Macht der Oligarchen?

"nachweislich beeinflussen sie den Kongress mittels Lobbyisten; vor allem aber unterhalten sie (...) die »Vermögensverteidigungsindustrie« (...) - sündhaft teure Anwälte, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater",

erläutert MÜLLER. Verlierer sind in dieser Sicht also nicht nur Arme und die Mittelklasse, sondern auch

"diejenigen Wohlhabenden, die nicht genug Geld übrig haben, um sich die Dienste der Vermögensverteidigungsindustrie zu leisten".

Was aber lehrt uns das für Deutschland, wo man lieber von "Postdemokratie" (Colin CROUCH) redet? MÜLLER erkennt für die USA angesichts des US-Wahlkampfes die Chance  eines Bündnisses der Mittelklasse mit "armen" Oligarchen. Auch in Deutschland könnte sich ein Bündnis der Besitzstandswahrer zwischen Teilen der Oberschicht und Teilen der oberen Mittelklasse entwickeln. Der demografische Wandel ist wie geschaffen, um Umverteilungsprozesse von unten nach oben zu rechtfertigen.

Passend dazu stellt Nikolaus PIPER die Libertären vor, deren Feindbild der Sozialstaat ist:

"Jeder soll selbst für seine Krankenversicherung zuständig sein; wer es sich nicht leisten kann, wird auf mildtätige Organisationen verwiesen."

In Deutschland hat Peter SLOTERDIJK mit seinem Angriff auf den deutschen Steuerstaat solch libertäres Gedankengut salonfähig gemacht.    

PIPER, Nikolaus (2012): Die andere Revolution.
Die Systemfrage (22): Sie predigen den reinen Kapitalismus, aber sie wollen den real existierenden Kapitalismus abschaffen, weil sie ihn für Sozialismus halten. Als Reaktion auf die Finanzkrise haben die Libertären in den USA neuen Zulauf bekommen. Für sie kommt weder Obama noch Romney als Präsident infrage,
in: Süddeutsche Zeitung v. 12.10.

 
       
   

HELD, Gerd (2012): Die Altersprobe.
Die kommende Rentner-Generation wird es finanziell schwerer haben. Aber ist das wirklich Grund genug, um die Altersversorgung zum Subventionsfall zu machen?
in: Welt v. 12.10.

 
       
   

Singles in Köln (4)

BOLDT, Martin (2012): Ein Supermarkt für Singles.
Angesicht der steigenden Zahl an Single-Haushalten macht es Sinn, auch Einkäufe an den Bedürfnissen von Einzelpersonen auszurichten. Dabei muss es nicht immer Mikrowellen-Essen oder Fast Food sein
in: Kölner Stadt-Anzeiger Online v. 11.10.

 
       
   

HOLM, Andrej (2012): Altbaumieten drücken.
Innenstädte: Die Stadtverwaltungen sind aufgewacht, sozialer Wohnungsbau ist kein Tabu mehr. Das ist prima. Das Problem lösen werden sie aber nicht,
in: TAZ v. 11.10.

 
       
   

SCHMIDT, Marie (2012): Aus der Traum.
US-Serie "Girls": Das Lebensgefühl aus "Sex and the City" ist passé. Die gefeierte amerikanische Fernsehserie "Girls" zeigt junge Frauen in New York im Prekariat – und ihr hartes, ganz und gar unromantisches Sexleben. Jetzt läuft die erste Staffel in Deutschland an,
in: Die ZEIT Nr.42 v. 11.10.

 
       
   

BLÜM, Norbert (2012): Von wegen Vereinbarkeit.
Familie und Beruf: Ehe und Familie werden dem Arbeitsleben untergeordnet, und alle finden es modern – warum nur?
in: Die ZEIT Nr.42 v. 11.10.

 
       
   

Simon Reynolds - Retromania

DOMMASCHK, Niklas & Lasse KOCH (2012): "Es geht heute nur noch um das Wochenende".
Band-Reunions, Wiederveröffentlichungen, Remakes, Samplings und Nostalgie-Shows: Die Musikindustrie hat die Vergangenheit als Ressource entdeckt. Längst verstellt das wuchernde Archiv dem Pop die Zukunft, warnt der britische Kulturtheoretiker SIMON REYNOLDS in seinem Buch »Retromania« und beklagt, dass der Popkultur das Versprechen von Originalität, Innovation und Subversion abhanden gekommen sei,
in: Jungle World Nr.41 v. 11.10.

EDLINGER, Thomas (2012): “Die Menschen sollen sich wieder nach etwas Neuem sehnen”.
In seinem Buch "Retromania" geißelt Simon Reynolds die Rückwärtsgewandtheit des gegenwärtigen Pop und bezweifelt, dass die digitale Revolution auch eine künstlerische ist,
in: Falter Nr.41 v. 10.10.

 
       
   

Singles in Köln (3)

HENGESBACH, Susanne (2012): Die geheime Partnervermittlung.
Ihre Kunden verstecken sich hinter Sonnenbrillen, wenn sie Simone Janssen aufsuchen; dabei will die Geschäftsfrau ihnen bloß den Weg ins gemeinsame Glück weisen: mit ihrer Partnervermittlung
in: Kölner Stadt-Anzeiger Online v. 10.10.

 
       
   

Pressekonferenz "Statistisches Jahrbuch 2012: Deutschland altert – Leben von Alt und Jung im Wandel“ am 10. Oktober 2012 in Berlin

Eine Woche nach dem - von der Presse weitgehend ignorierten - Demografie-Gipfel der Bundesregierung wärmt das Statistische Bundesamt nochmals das Thema Alterung auf, das bereits Anfang des Monats auf der internationalen Agenda stand.

Die wichtigen Fragen bleiben dabei ausgeklammert: Demografischer Wandel ist kein neues Phänomen, sondern begleitet Gesellschaften von Anfang an. In Deutschland steht der Geburtenrückgang und das Altern der Bevölkerung seit über 100 Jahren auf der Agenda: Oder anders gesagt: Wir sterben immer wieder aus und vergreisen immer wieder. Welche Chancen der Geburtenrückgang bietet, hat bislang einzig der Soziologe Karl Otto HONDRICH überzeugend herausgearbeitet. Die Herausforderungen für eine Gesellschaft der Langlebigen bleiben angesichts der gängigen demografischen Fiktionen (von der zusammengefassten Geburtenziffer bis zur Bevölkerungsvorausberechnung) unterbelichtet.

Typisch sind stattdessen die Projektionen der Single-Generation, die derzeit an den Schalthebeln der medialen Macht sitzt, und die Jugend zum einen überhöht und zum anderen zum Stellvertreter ihrer eigenen Melancholie macht, wie z.B. Thomas E. SCHMIDT in seinem Porträt einer neuen Autorengeneration:

"Jungsein ist keine Phase des Aufbruchs mehr, schon gar keine Utopie. Jugend ist hier eine diagnostische Kategorie, ein Prisma, durch das man sehen kann, wie einer in eine alternde, selbstgerechte und an Nachwuchs vollkommen uninteressierte Welt nicht hineingelangt. (...). Die Tore sind geschlossen, und wenn es überhaupt so etwas wie einen Anflug von Kritik in diesen Romanen gibt, dann richtet sich der Vorwurf an den Einzelnen, der sein Ich von vornherein aufs Scheitern polt, schon vor dem ersten Versuch aufgibt, Teil einer demografisch und biografisch nachwuchslosen Gesellschaft zu werden, der aufgibt vor einer Welt, die der Zukunft gar nicht mehr zu bedürfen scheint." (ZEITLiteratur v. 04.10.2012)

Volk ohne Jugend hieß ein Bestseller in der Endzeit der Weimarer Republik. Die Eliten sollten es heute eigentlich besser wissen und machen.

 
       
   

REICHERT, Martin (2012): Alles über Heteros.
Geschlechter: Man müsste mal ein Buch schreiben. Über Männer und Frauen. Martin Reichert hat es gewagt und war als schwuler Blauhelmsoldat forschend zwischen den Fronten unterwegs. Und alle hatten Spaß beim anderen Blick aufs Eigene,
in: TAZ v. 09.10.

 
       
   

Singles in Köln (2)

STEPHAN, Alina (2012): Mit wechselnden Partnern unterwegs.
Singleführungen: Kunsthistorikerin Heike Lorenz veranstaltet Stadtführungen für Menschen, die nach Anschluss suchen. In wechselnden Zweierteams spazieren die Singles durch Köln und lösen gemeinsam einige Aufgaben,
in: Kölner Stadt-Anzeiger Online v. 08.10.

 
       
   

ABENSTEIN, Edelgard (2012): Mehr als nur ein Behältnis.
Handtaschen erzählen Leben. Darauf setzt der französische Soziologe Jean-Claude Kaufmann. Er hat mehrere Exemplare auf den Kopf gestellt, deren Inhalt analysiert und anhand dessen Rückschlüsse auf die jeweilige Trägerin gezogen,
in: DeutschlandRadio v. 08.10.

 
       
 

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Zu den News vom 01. - 07. Oktober 2012
 

   
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