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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 14. - 16. April 2012

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Mythos Kultur der Kinderlosigkeit

"Der Kanon in der öffentlichen Debatte geht in Richtung, dass der hohe Anteil von Kinderlosen einer »Kultur der Kinderlosigkeit« oder einem »Lebensstil kinderlos« geschuldet ist (...). Meine Analysen bestätigen dies nicht, sondern stellen vielmehr heraus, dass die sozialstrukturelle Positionierung im Sozialgefüge, basierend auf den vertikalen Ungleichheitsdimensionen Bildung, Ausbildung, Berufsprestige und letztlich in der sozialen Schichtzugehörigkeit, wichtige Determinanten sind, die im Paar wirksam werden und das Fertilitätsverhalten beeinflussen - nicht aber die Lebensführung. Es scheint vor diesem Hintergrund nicht zuzutreffen, was exemplarisch die Welt am Sonntag schreibt:

»Wir werden dreißig, fünfunddreißig, vierzig beim Grübeln im Drei-Zimmer-Single-Appartement über die Frage, ob der derzeitige Partner wohl der Richtige ist und ob ein Kind mit drei Reisen pro Jahr vereinbar sein könnte.« (Keese 2006:2)

Auch wenn diese vielgetätigte Vermutung, dass der gewählte Lebensstil eine Familiengründung verhindert, unseren Erfahrungen im Alltag partiell entspricht, so muss doch konstatiert werden - wie die empirische Analyse hier zeigt - dass sie vielleicht nur einer phänomenologischen Alltagsbeschreibung für bestimmte soziale Gruppen entsprechen."
(aus: Rabea Krätschmer-Hahn "Kinderlosigkeit in Deutschland", 2012, S.216)

 
 
       
   

Kristina Schröder - Danke, emanzipiert sind wir selber!

OESTREICH, Heide (2012): Die allerletzte Postfeministin.
Geschlechter: Nach Lösungen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sucht Ministerin Schröder in ihrem neuen Buch nicht. Sie kämpft lieber gegen Windmühlen,
in:
TAZ v. 16.04.

 
       
   
PROFIL-Titelgeschichte: Was Freundschaft wert ist.
Warum sie hält, während Liebe und Familie immer brüchiger werden

GOEBEL, Tina & Angelika HAGER (2012): Freunde sind die Familie des 21. Jahrhunderts.
Warum sie hält, während Liebe und Familie immer brüchiger werden,
in: Profil Nr.16 v. 16.04.

 
       
   

PRESSE-Thema: Going Solo - Eric Klinenberg

KOCINA, Erich & Doris KRAUS (2012): Allein glücklich: Die Offensive der Singles.
Dem Leben ohne Partner haftete lange Zeit ein Makel an. Doch zunehmend entwickeln Singles ein positives Selbstbild: Freiheit schlägt Geborgenheit, Individualität siegt über Gemeinsamkeit,
in:
Die Presse v. 15.04.

KRAUS, Doris (2012): "Vielleicht der größte Wandel der letzten 60 Jahre".
Dem Leben ohne Partner haftete lange Zeit ein Makel an. Doch zunehmend entwickeln Singles ein positives Selbstbild: Freiheit schlägt Geborgenheit, Individualität siegt über Gemeinsamkeit,
in:
Die Presse v. 15.04.

KOCINA, Erich (2012): Bridget Jones vs Onkel Charlie - Singles, die Opfer der Popkultur.
Natürlich gibt es den Single in Literatur, Film und Fernsehen – doch nur selten darf die Figur mit ihrem Status der Partnerlosigkeit auch glücklich sein,
in:
Die Presse v. 15.04.

 
       
   

Themen-taz: Das gute Leben

Die taz sucht heute nach dem guten Leben. Das Motto lautet aber offenbar: Keine Experimente! Man wandelt auf ausgetretenen Pfaden und ist ansonsten Interessenvertretung des neuen Bürgertums.

KRÜGER, Uwe (2012): "In der Tiefe berühren".
Optionen: Woran merkt ein Mensch, dass sein Leben gelingt? Der Soziologe Hartmut Rosa sagt: an Resonanz-Erfahrungen. Und leitet aus dieser Erkenntnis auch politische Forderungen ab,
in:
TAZ v. 14.04.

PAVOLOVIC, Natalie (2012): Die Privatisierung des deutschen Sozialstaates.
Existenz: Der Abbau der Sozialversicherungssysteme ist ein Fehler: Es profitieren einzig die Konzerne,
in:
TAZ v. 14.04.

KALARICKAL, Jasmin (2012): "Der Trend geht zum Dritt- oder Viertjob".
Arbeitswelt: Die Konkurrenz zwischen freiberuflichen Kreativen nimmt zu, sagt Bernd Oeljeschläger vom Verband der freiberuflichen Kulturwissenschaftler. Als einen möglichen Lösungsansatz sieht er ein bedingungsloses Grundeinkommen für jeden,
in:
TAZ v. 14.04.

 
       
   

taz-Themenschwerpunkt: Pflege

BÖHRINGER, Frank (2012): Sprengstoff für mehrere Leben.
Elternunterhalt: Das Paar hat keine Kinder, es kümmert sich um die demente Mutter. Wie sich eine Familie um einen Pflegefall herumsortiert - mit beträchtlichem Streitpotenzial,
in:
TAZ v. 14.04.

GSELL, Achim (2012): Vier Stunden Anreise zur Mutter.
Elternbetreuung: Beruf und Pflege vereinbaren - das versuchten die Söhne von Maria Bach mit Hilfe von Pflegerinnen aus Osteuropa. Jetzt wohnt die Mutter zur Probe im Altenheim,
in:
TAZ v. 14.04.

SEIDEL, Gerlinde (2012): Pflege unter Palmen: bezahlbare Geborgenheit.
Alternative: Die ersten Alten wandern aus und erleben eine ganz andere Wertschätzung,
in:
TAZ v. 14.04.

 
       
   

Utopien und Dystopien in der Debatte

CHARIM, Isolde (2012): Der Aufhalter, das sind wir.
Apokalypse: Früher wurde die Apokalypse ersehnt, da sie mit messianischer Heilserwartung oder gar Revolution verknüpft war. Danach sollte alles besser sein. Heute dagegen ist es revolutionär, das Weltende aufzuhalten,
in:
TAZ v. 14.04.

"Die theologische Lektion zeigt deutlich: Ohne revolutionäre Hoffnung, ohne Glauben an Erlösung bleibt nur diese Katastrophenstimmung und das ist eine katastrophale Stimmung: eine ungute Mischung von Paranoia und Angstlust. Heute ist genau diese Situation eingetreten: Die Hoffnungserzählungen sind erschöpft. Alle Verheißungen, für die es sich »lohnen« würde, den Preis des Untergangs in Kauf zu nehmen, sind verbraucht. Die großen Erzählungen der Freiheit und der Emanzipation haben ihre Glaubwürdigkeit verloren. Nach Verlust der Heilserwartungen bleiben nur Unheilserwartungen zurück",

berichtet Isolde CHARIM und man denkt: Endlich sagt es einmal jemand! Aber was folgt daraus? Statt Abkehr von der Demagogie des Weltuntergangs, zaubert CHARIM lediglich die theologische Figur des Abwenders aus dem Hut.

Nein, danke, kann man da nur sagen. Wir sind diese blöden Apokalyptiker leid, denen es nur darum geht, ungerechte Politiken mit angeblichen Sachzwängen zu legitimieren. Dabei ist es egal, ob es um Ökologie oder Demografie geht.

Es gibt heutzutage nur einen einzigen Ausweg: die Kampfansage an die Apokalytiker aller Couleur!

 
       
   

Ralf Bönt - Das entehrte Geschlecht

KULLMANN, Katja (2012): Was ist bloß mit den Babyboomer-Männern los?
Das entehrte Geschlecht: Sie sitzen an den Schalthebeln, an denen unterschiedliche Frauen- und Männergehälter budgetiert werden - Jetzt schreiben sie auch noch "Manifeste" und beschweren sich über ihre "Entehrung",
in: Der Standard v. 14.04.

 
       
 

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Zu den News vom 10. - 13. April 2012

   
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