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Medienrundschau:
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News vom 21. -
31. August 2003
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Zitat
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"Schon
jetzt verfestigt sich in den Trendblättern aller Art das Bild
vom Mutterglück erfolgreicher Frauen (...). Die Demografie wird
dafür sorgen, daß uns in den kommenden Jahren parallel dazu das
Leid der Kinderlosen frei Haus geliefert wird. Wenn eine
prominente Frau - natürlich muß es eine Frau sein - die
Öffentlichkeit an ihren biographischen Enttäuschungen teilhalben
läßt, wenn dadurch sowohl BILD als auch RTL als auch Sie und ich
entdecken, wie hart es ist, ohne Grund alt zu werden".
(Detlef Gürtler in
Das Magazin vom August 2003) |
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KÖRTE, Peter (2003): Verwende deine Jugend.
In "Liegen lernen" und "Herr Lehmann" geht das deutsche Kino auf
Spurensuche in den achtziger Jahren,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 31.08.
- Inhalt:
Mit einem Seitenhieb auf Reinhard MOHRs "Generation
Z"
schreibt KÖRTE über den jungen deutschen Film von "Liegen
lernen"
bis "Herr
Lehmann":
"Von
der Larmoyanz und vorweggenommenen Geriatrie der 78er ist nichts zu
spüren."
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KIESERLING, André (2003): Das Derrick-Modell der Gesprächsführung.
Leben wir noch in einer Klassengesellschaft? Wer den Leuten bei
ihrer alltäglichen Konversation zuhört, muß daran zweifeln,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 31.08.
- Inhalt:
KIESERLING unterscheidet zwischen Klassen, deren
Vorhandensein er nicht leugnet, und einer Klassengesellschaft, deren
Existenz er verneint. Statt Status zählt heute nach KIESERLING die
Rolle.
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RIEBSAMEN, Hans (2003): Die Angst des Volkes vor den Reichen.
Die Sanierung von Heiligendamm bringt Arbeit und Geld nach
Mecklenburg-Vorpommern. Aber viele fühlen sich enteignet,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 31.08.
- Kommentar:
Während KIESERLING die alte Klassengesellschaft
verabschiedet hat, zeigt die Reportage von RIEBSAMEN die Konturen
der neuen Klassengesellschaft. Wenn man bei der Schlagzeile Subjekt
und Objekt vertauscht, dann bekommt man einen Einblick in die Psyche
des Neobourgeois:
Die Angst der Reichen vor dem Volk ist das heimliche Thema von
RIEBSAMEN...
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MAROLDT, Lorenz (2003): Ohne Fleiß kein Greis.
Warum wir endlich anders über das Altwerden reden müssen,
in: Tagesspiegel v. 31.08.
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STELZER, Tanja (2003): Sind wir schon soweit?
Tanja Stelzer führte ein hektisches Großstadtleben - dann wurde
Noah geboren. Und jetzt? Szenen eines großen Abenteuers,
in: Tagesspiegel v. 31.08.
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MOCEK, Ingo Romeo (2003): Vernetzte Herzen.
Die Internet-Flirtbörse Friendster wird vom eignen Erfolg
überrollt,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.08.
- Inhalt:
"Entscheidend für den
Erfolg von Friendster ist, dass die Mitglieder nun aufgefordert
werden, eine Liste ihrer Freunde samt E-Mail-Adresse anzugeben.
Anschließend fordert das Programm die Freunde auf, die Gültigkeit
der Verbundenheit unter Beweis zu stellen, indem sie ebenfalls
Mitglied werden. So entsteht ein bislang auch im Internet nicht
dagewesenes Kettenwerk sozialer Vernetzung: Die Eingeladenen sind
nicht nur auf der Seite der Einlader präsent, sie beurteilen sie
auch und schlagen sie anderen Mitgliedern zum Kontakt vor.
Gerade die Bürgschaft für den Freund und der damit verbundene Hauch
von Exklusivität ist der Schlüssel zum Erfolg der Seite. Die
Teilnehmenden sind vor Zufallsbegegnungen mit den Sugar Daddys der
Sexanbieter genau so geschützt wie in einem Club, in dem die Tür
streng überwacht wird", erklärt MOCEK.
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HANIMANN, Joseph (2003): Die neue Schule der Frauen.
Das große Warten: Wie Französinnen den Mann überlisten,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.08.
- Kommentar:
"Völlig selbstverständlich muss jede Französin die
Erwartung erfüllen, mindestens zwei Kinder zu erziehen, im Beruf
Erfolg zu haben, intelligent zu sein und gut auszusehen - und abends
ihrer Familie noch ein gutes Drei-Gänge-Menü vorzusetzen",
schreibt
MÖNNINGER in der ZEIT vom 28.08. Bei
HANIMANN heißt es hierzu:
"Die
Kinder morgens vor der Arbeit zur Amme bringen und abends wieder
abholen, zugleich für Haushalt und Essen sorgen und dabei auch noch
attraktiv bleiben: das ist der teuer bezahlte Preis für die
Unabhängigkeit und die Gewißheit, unentbehrlich zu sein".
Während
bei MÖNNINGER der Satz im Zusammenhang mit der Demografiepolitik
steht, schreibt HANIMANN über das Frauenbild in den Medien.
Und
da es im FAZ-Feuilleton immer um die
Männerdämmerung gehen muss, fehlt auch der folgende Satz nicht
im Repertoire:
"Wo
die Männer in der Liege sublimierbar, bei der Fortpflanzung bald
ersetzbar, im Beruf steuerbar und zu Hause unbrauchbar sind, eine
Art lebendige Leiche (...), hat das Zeitalter der
Geschlechterauslöschung begonnen."
Ganz
so schlimm steht es nach HANIMANN um die französischen Männer nicht,
denn:
"Die
Französinnen spielen in dieser Phase des Spätfeminismus (...) eine
eigene Rolle. Feministisches Engagement ist für sie nicht das
Gegenteil von Feminität".
HOUELLEBECQ ist da offenbar ganz anderer Meinung...
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EUBEL, Cordula & Antje SIRLESCHTOV (2003): "Kinder dürfen nicht zur
Armutsfalle werden".
Die jüngste Abgeordnete im Bundestag, Anna Lührmann, über gerechte
Sozialpolitik, die Zuwanderung - und das Altwerden,
in: Tagesspiegel v. 30.08.
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SCHNEIDER, Christian (2003): Das Teddy-Syndrom.
Theodor W. Adorno wäre in ein paar Tagen hundert Jahre alt
geworden. Sein intellektueller Einfluss ist bis heute wirksam
geblieben - gerade weil er den Intellektuellen der Nachnazizeit ein
unschuldiger Vater war. Nachruf eines versöhnten Schülers,
in: TAZ v. 30.08.
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DEGENS, Marc (2003): Die graue welt.
ja, früher, vor dreißig,
vierzig jahren, war so vieles anders. die werte, die sitten, die
sozialen normen, einfach alles: es regierte die jugend, die schönheit,
die blüte. altsein war ein schimpfwort, jungsein schick. mit vierzig
jahren galt man bereits als ausgebrannt, mit fünfzig als ruine, mit
sechzig als tot. lange her. heute, im jahr zweitausendsechsunddreißig
kaum mehr vorstellbar
in: TAZ v. 30.08.
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STEIN, Hannes (2003): Die Sanduhr läuft.
Reinhard Mohr ist auf der schattigen Seite der 40 angekommen,
in: Welt v. 30.08.
- Inhalt:
Aus dem Jahr 3003 kommt STEIN "Generation Z" wie ein
"schriftliches Zeugnis aus der späten Single-Epoche" vor.
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BARBIER, Hans, D. (2003): Rechnen mit Kindern,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.08.
- Inhalt:
Der Neoliberale BARBIER grenzt sich zu den
Gutmenschen ab, die in den Kindern nur noch Kostenfaktoren sehen und
deshalb mit "Aussterbe- und Verhungernsszenarien in
Schlichtarithmetik" arbeiten. BARBIER spricht dagegen lieber von
Kindern als Humankapital, um die Kinderliebe in unserer "ageing
society" zu wecken.
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NIEJAHR, Elisabeth (2003): Die Bellheim-Republik.
Vergreisung? Verarmung? Die Alten werden die Retter sein,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 28.08.
- Inhalt:
Elisabeth NIEJAHR fordert ein Umdenken:
"Nötig
ist eine neue Einstellung zum Alter: in den Personalabteilungen, an
den Universitäten, in den Familien, im Gesundheitswesen. Schließlich
ändert sich viel mehr als nur das Rentensystem, wenn Deutschland in
die Jahre kommt. Wir werden anders wohnen, anders Auto fahren,
anders arbeiten, anders lieben und anders essen, wenn erst einmal
jeder Dritte älter als 50 ist."
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HAMANN, G. & E. NIEJAHR (2003): Arme Rentner - anno 2020.
Nie war die Altersarmut so gering wie heute. Das ändert sich, wenn
die Pläne der Rürup-Kommission wahr werden,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 28.08.
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WACKWITZ, Stephan (2003): Diskursrock? Ich bin dafür.
Anmerkungen eines älteren Junggesellen zur neuen Blumfeld-CD,
in: Die ZEIT Nr.36 v. 28.08.
- Inhalt:
Stephan WACKWITZ überwindet seine Vorurteile:
"Jenseits
von Jedem ist, ich muss es gestehen, mein erstes
Blumfeld-Album. Was mich vor diesem Rezensionsauftrag immer davon
abgehalten hat, eine Platte von Blumfeld intensiver anzuhören, war
deren Image als Popband für den denkenden Menschen mit Abitur,
Anspruch und Diskurshoheit, eine Planstelle, die in meiner
Generation für die nächsten 250 Jahre legitimerweise nun einmal
einzig von den für diesen Job immerhin ausreichend selbstironischen,
lustigen und krawallschachtelmäßigen Klassikern Pete Townsend und
The Who besetzt ist".
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KUCHEYDA, Hilde (2003): Helmut ohne Eigenschaften.
Frank Goosens Bestsellerroman als Literaturverfilmung: Liebe in
Zeiten der Sitzblockaden,
in: Rheinischer Merkur Nr.36 v. 28.08.
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KISSLER, Alexander (2003): Die Ahnungsvollen.
Mit Gerechtigkeit ist kein Staat und keine Politik zu machen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 28.08.
- Kommentar:
Alexander KISSLER verabschiedet die
Gerechtigkeit ins Jenseits,
aber erst nachdem er dem Leser einen
biedermeierlich-bildungsbürgerlichen Abriss über 2500 Jahre
Gerechtigkeitsdebatte geliefert hat. Dabei ließe sich der Artikel
auf zwei ganze Sätze reduzieren:
"Statt
über Generationengerechtigkeit zu spekulieren, wäre zu klären, worin
denn ein gutes Leben für Alt und Jung besteht. Statt über den Umbau
des Sozialstaats zu fabulieren, wäre zu fragen, welches Bild vom
Staat heute angemessen ist – der Nachtwächterstaat, die
Assekuranzanstalt, die Profitgemeinschaft?"
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MIERSCH, Michael (2003): Trost für alte Kämpfer.
Was macht ein männlicher, heterosexueller Metropolensingle mit
linksradikaler Sozialisation und Szenelebenslauf, wenn die Schläfen
grau, die Lesebrille fällig und der Bauchansatz unübersehbar werden?
Reinhard Mohr hat versucht, diese Frage ehrlich zu beantworten. In
"Generation Z" beschreibt er das Dilemma einer ganzen Generation, die
vom Altern kalt erwischt wurde,
in: Weltwoche Nr.35 v. 28.08.
- Kommentar:
Michael MIERSCH hat gerade
selbst eine Lebensbeichte abgelegt, in der er sich über die
Karrierelinke mokiert hat. Also ist Trost nötiger denn je...
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SCHWENN, Kerstin (2003): Zeit für Einschnitte,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
- Kommentar:
Kerstin SCHWEMM jubelt:
"Das Bewußtsein von Jung und Alt ist
geschärft. Ein günstigerer Zeitpunkt für Einschnitte wird nicht
kommen".
Die Mitte-Presse hat das Thema der
"demographischen Katastrophe" erfolgreich durchgesetzt. Daran ändern
auch einzelne abweichende Meinungen wie jene von
Ulrike HERRMANN nichts mehr.
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FAZ (2003): Zwischen Steuerfinanzierung und Kapitaldeckung.
Jenseits des politischen Pragmatismus hält die Debatte über die
Rentenreform weitreichende Vorschläge bereit. Staatliche Grundrenten
und private Altersvorsorge. Die demographische Zeitbombe (Teil 4) -
Alternativen und Ergänzungen zum Umlagesystem,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
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DATH, Dietmar (2003): Inferno so nah.
Im Sommer des globalen Elends: Wer wird sich wo wehren?
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
- Kommentar:
Dietmar DATH verbreitet
Popphilosophisches über behütete Vorstadtkinder, d.h. seinesgleichen
(wobei sich DATH selbstredend einen Schritt weiter weiß als
seinesgleichen):
"Was
sich eine reiche Gesellschaft der Jahrtausendwende an
Phantomschmerzen des schlechten Gewissens überhaupt ausmalen kann,
ist von Leuten erdacht und gepflegt worden, die in Suburbia leben
(...). Hier schreibt man heute noch Leserbriefe (...) an
Zeitschriften zum Beispiel, die das Nichteinverstandensein zur
Lebensstilfrage machen - nicht wenige Redakteure in der linken und
»poplinken« Presse haben mit solchen Leserbriefen, verfaßt in
solchen Elternhäusern, angefangen.
Nirgendwo sonst auch gibt es so viele Perry-Rhodan-Leser (...).
Suburbia, in Amerika, England oder Frankreich nicht anders als in
Deutschland, ist mithin die ideale Heimat des kritischen
Gymnasiastenpop, nämlich die Schlafstatt der
gesamtgesellschaftlichen Vernunft".
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DÖRING, Tobias (2003): Wege in die Wiesengesellschaft.
Ru-Ru-Rucola: Birgit Vanderbeke macht ihren Erinnerungssalat an,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
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FICKINGER, Nico (2003): "Was politisch entschieden wurde, muß
auch politisch korrigiert werden".
Die IG Metall hat dem Kampf gegen die Agenda 2010 noch nicht
aufgegeben. Fragen an den designierten Gewerkschaftsvorsitzenden
Jürgen Peters,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
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GROTTIAN, Peter/RÜLING, Anneli/KASSNER, Karsten (2003): Halbe-halbe.
Über geschlechterdemokratische Arrangements in jungen Familien,
in: Frankfurter Rundschau v. 27.08.
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THUSWALDNER, Anton (2003): Aufgewühlter Misanthrop.
Ralph Hammersteins gelungenes Debüt "Alles bestens",
in: Frankfurter Rundschau v. 27.08.
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NOLTE, Dorothee (2003): Glückliche Pioniere.
Paare, die sich Familien- und Erwerbsarbeit teilen, sind besonders
zufrieden - sagt eine neue Studie,
in: Tagesspiegel v. 27.08.
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RUPRECHT, Melanie (2003): Kinderlose bitte zahlen.
Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller griff am Montag
den bekannten Vorschlag auf, eine Besserstellung bei der Rente für
Eltern zu schaffen. Kindererziehung müsse belohnt werden,
in: Zeit.de v. 26.08.
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HERRMANN, Ulrike (2003): Nur keine Panik!
Die Alten kommen. Das stimmt. Trotzdem werden die Jungen im Luxus
leben. Die "demografische Katastrophe" ist eine Einbildung. Aber sie
ist nützlich - für die Reichen,
in: TAZ v. 26.08.
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DRIBBUSCH, Barbara (2003): Science Fiction mit Rente und Erbe.
Altersvorsorge: Arbeiten, Sparen und vor allem gesund bleiben,
in: TAZ v. 25.08.
- Inhalt:
DRIBBUSCH prophezeit angesichts der Reformen
das Ende der Meritokratie:
"Nicht
eigene Leistung, sondern das Schicksal wird künftig mehr über die
materielle Biografie entscheiden".
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GERMIS, Carsten (2003): Gegen die Alten geht gar nichts.
Wer in Deutschland etwas ändern will, muß die Retner auf seine
Seite ziehen. Doch die blockieren - selbst Reformen, die sie gar nicht
mehr erleben werden,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.
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GERMIS, Carsten (2003): "Die Baby-Boomer sind die Gekniffenen".
Der Ökonom Axel Börsch-Supan über den Streit mit den Alten und die
Chancen für Reformen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.
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SCHULLER, Konrad (2003): Vom Nutzen der Greise.
Zu viele Alte sind ein Last - zu viele Junge eine Katastrophe,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.
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WEIDERMANN, Volker (2003): Botho im Wunderland.
Botho Strauß verabschiedet sich in seinem neuen Buch von der
Politik und begrüßt die Frauen, das Glück und die Liebe,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.
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MÜLLER, Ingrid & Martin GEHLEN (2003): Was ist eigentlich gerecht,
Herr Hengsbach?
Der Frankfurter Sozialethiker über die Reformdebatte,
Schokoeisbecher - und warum Deutschland immer noch unter seinen
Verhältnissen,
in: Tagesspiegel v. 24.08.
- Inhalt:
HENGSBACH über die "demografische Zeitbombe":
"Es
ist beispielsweise eine Legende, dass die Demografie für unsere
Gesellschaft wie eine Zeitbombe tickt. Angeblich haben wir zu wenig
junge Leute. Die Diskussion dreht sich einzig um die biologische
Zusammensetzung der Bevölkerung. Nach dieser Rechnung müssten die
Entwicklungsländer die reichsten Nationen der Welt sein. In
Wirklichkeit geht es um die Zahl der Erwerbstätigen, nicht die der
Erwerbsfähigen. Es geht um die Höhe der Produktivität und die
Wachstumschancen."
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KUPCZIK, Ingrid (2003): Die zweite Chance aufs Kind.
Jeder zehnte Mann, der sich sterilisieren lässt, ändert später
seine Meinung. Dank moderner Mikrochirurgie können die meisten
Betroffenen wieder zeugungsfähig gemacht werden,
in: Welt am Sonntag v. 24.08.
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ZYDRA, Markus (2003): Die Kinder des Defizits.
Alternde Gesellschaft, hohe Staatsschulden, marode
Sozialversicherungen: "Der Staat saugt uns aus",
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.08.
- Kommentar:
Im neoliberalen Wirtschaftsteil der SZ erhält die
Sandwich-Generation der 30-40Jährigen Rückendeckung durch den
Sozialpopulisten Reimer GRONEMEYER und den Verfechter von
Generationenbilanzen
Bernd RAFFELHÜSCHEN.
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GAUS, Günter (2003): Warum ich kein Demokrat mehr bin.
Über die politische Kultur der Gegenwart,
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.08.
- Inhalt:
Günter GAUS verabschiedet sich ins Lager der Nicht-Wähler. Seine
Begründung: Die Mediendemokratie höhle das gleiche und allgemeine
Wahlrecht aus.
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WINKLER, Willi (2003): Unter Schafen.
Der Chronist Wiglaf Droste verleiht dem Horror deutscher
Alltäglichkeit entsprechend angemessene Worte,
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.08.
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BEMMER, Ariane (2003): Dornröschen, aus schwerem Schlaf geweckt.
Vom Punk zum Kiez-Bingo: Das Berliner SO 36 wird immer wieder neu
entdeckt. Seit 25 Jahren - und jetzt wieder,
in: Tagesspiegel v. 23.08.
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PARIS, André (2003): "Ich habe keinen Plan B".
Benjamin Lebert glaubt an Gott und Joschka Fischer. Gerade hat er
den Hauptabschluss nachgeholt und sein zweites Buch veröffentlicht.
Ein Treffen mit einem jungen Erfolgsautor auf dem Weg zu sich selbst,
in: TAZ v. 23.08.
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HESSE, Geneviève (2003): Glück geht vor Konsum.
Die Zukunft der Arbeit (Teil 12): Wenn man für den
"Liebesunterhalt" genauso hart arbeitet wie für den Lebensunterhalt,
wenn man also emotionale Arbeit leistet, profitiert davon auch die
Gesellschaft,
in: TAZ v. 23.08.
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OESTREICH, Heide (2003): Gefährlich fremd.
Geschlechterkampf als Satire: Frank Schirrmacher hat entdeckt, dass
die Chefetagen in die Hand des Feindes, vielmehr der Feindin gefallen
sind. Das ist lustig. Und etwas mehr,
in: TAZ v. 23.08.
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GÜNTNER, Joachim (2003): Männer dämmern, Frauen stapeln tief.
Anmerkungen zur Geschlechterdebatte in Deutschland,
in: Neue Zürcher Zeitung v. 23.08.
- Inhalt:
Joachim GÜNTNER stimmt seinem FAZ-Kollegen SCHIRRMACHER hinsichtlich
der Männerdämmerung zu:
"Schirrmachers
Diagnose wäre wohl noch überzeugender, würde er sie nicht nur mit
Frauen illustrieren, denen in der Mehrzahl Macht bloss als Erbe
ihres Ehemannes zugefallen ist. Auf die jüngere Generation sollte er
sehen.
Schon 1964 betrachtete (...) konservative Soziologe Arnold Gehlen
misstrauisch die kulturelle Umprägung im Verhältnis der Geschlechter
(...). Vierzig Jahre später tritt der Mann in Werbespots fast nur
noch als Trottel auf, verwirrt vom überlegenen weiblichen Gegenpart,
ungeschickt, blöd blickend und weitgehend stumm. Und in der Popmusik
beherrschen sexuell herausfordernde Supergirlies die Szene, während
die knäbischen Sänger um die Wette wimmern: «Fühlst du nicht den
Schmerz in mir / O siehst du nicht, ich kann nicht mehr», greint
Jungstar Ben seine Liebste an, und das Popidol Xavier Naidoo
schmachtet: «Ihrer Königlichkeit ist nur ein König wert / Und ich
bin wenig königlich / Sie hat all das, was ich nicht hab / Sie sieht
mich einfach nicht.» Männerdämmerung? Wer wollte es leugnen."
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WITZMANN, Erich (2003): Gehrer: "Eine
Neidhammel-Diskussion".
VP-Vizechefin Gehrer kritisiert die Forderungen der jüngeren
Generation and die Pensionisten und erinnert sie an ihre Aufgaben -
etwa den Nachwuchs betreffend,
in: Die Presse v. 23.08.
- Kommentar:
Mit Bezug auf
GASCHKEs ZEIT-Artikel fordert die
österreichische Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und
Kultur Elisabeth GEHRER eine Wertedebatte in Österreich:
"Gehrer:
»Kinder sind die beste Zukunftssicherung, darüber muss man reden.«
Deshalb plädiert die Ministerin für den Beginn einer
Wertediskussion. »Was macht das Leben lebenswert? Etwa wenn man von
Party zu Party rauscht, ist es das Single-Leben?«
(...).
Tatsache ist für Gehrer jedenfalls, dass es den heute 30-Jährigen
nichts nützt, wenn die gegenwärtigen Pensionisten mit einer
Strafsteuer belegt werden. Das helfe ihnen in drei oder vier
Jahrzehnten, wenn sie dann selbst in den Ruhestand treten, wenig.
Das Resümee der Unterrichsministerin: »Die Wahrheit ist: Die Zukunft
ist gesichert, wenn ein Land Kinder hat.«"
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BARBIER, Hans D. (2003): Schoß und Acker,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.08.
- Inhalt:
Der Neoliberale BARBIER sieht das Familienwahlrecht
in der Tradition des Klassenwahlrechts, diesmal nicht nach Besitz,
sondern nach Zeugungserfolg.
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SCHWÄGERL, Christian (2003): Der Frauenzusammenführer.
Der Mann ist auf jeden Fall das zweite Geschlecht: Ein Gespräch mit
dem britischen Genetiker Steven Jones,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.08.
- Inhalt:
Der Genetiker Steve JONES, für dessen Buch Frank
SCHIRRMACHER
kräftig die Werbetrommel rührt, darf sich heute den Lesern
vorstellen:
"als
Kind habe ich diese sportlichen, lauten, auftrumpfenden Jungs gehaßt,
doch zugleich das Gefühl verspürt, einer von ihnen sein zu müssen,
um es im Leben zu etwas zu bringen. Dann ist mir widerfahren, was
ich den »Triumph der Weichlinge« nenne. Viele der »Kerls« von damals
sind biographisch abgeschmiert. Und ich, der verzärtelte Sonderling,
darf meinen Schulkamaraden inzwischen über die BBC und den »Daily
Telegraph«, für den ich Wissenschaftskolumnen schreibt, erklären,
warum das so kommen mußte."
Auf
die Frage, warum er ein Buch über Männer schreibe, antwortet JONES:
"Sex sells, und wer schreibt, ohne ans Geld zu denken, ist nicht bei
Sinnen."
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OSBERGHAUS, Monika (2003): Sehnsucht, Engel, trübe Nullen.
Katastrophe mit Namen Mädchen: Benjamin Leberts neues Buch,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.08.
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HARTMANN, Andreas (2003): Die Blumenkinder im Eis.
Zurück zur Natur: In T. C. Boyles neuem Roman "Drop City" zieht
eine Hippie-Kommune von Kalifornien nach Alaska - und sieht sich dort
mit dem täglichen Kampf ums Überleben konfrontiert,
in: TAZ v. 22.08.
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FAZ (2003): Die kapitalgedeckte Zusatzrente
kommt in Mode.
Die Alterung der Gesellschaft trifft alle Industriestaaten.
Altersvorsorge auf mehreren Säulen. Zwischen Volksheim und
Privatvorsorge.
Die demographische Zeitbombe (Teil 3) - Wie das Ausland für das Alter
vorsorgt,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.08.
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KUSS, Stephan (2003): Ohne Bauch.
Neue Magazine kümmern sich um "Yollies" und "Best Agers",
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.08.
- Kommentar:
KUSS stellt den Magazinmarkt für die Werbezielgruppe
"50plus" vor. Die Branche hat dafür extra schicke Begriffe
entwickelt. "Best Agers" nennt man Menschen zwischen 40 und 50,
während "Yollies" für "Young Old Leisure Living People" steht.
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ULRICH,
Bernd (2003): Rente ist, wenn man trotzdem lebt.
Die Rürup-Kommission, die Zumutungen des Kanzlers und die Vorteile
des Kinderkriegens,
in: ZEIT Nr.35 v. 21.08.
- Kommentar:
Bernd "Die-Wende-zum-Weniger-Gestalter" ULRICH glaubt erst gar
nicht an die Wirksamkeit von Bevölkerungspolitik, aber dann soll sie
wenigstens der Wirtschaft helfen:
"Wenn
die Regierung ganz ehrlich wäre, dann könnte sie die Rentenkrise zu
einer Wende nutzen, die selbst dann lohnend wäre, wenn sie die
jungen Menschen nicht zum Kinderkriegen animieren würde. Eine neue,
nicht bloß staubwürgende Demografiepolitik könnte am Ende auch das
andere große Problem der Deutschen beheben helfen – die lahmende
Wirtschaft".
Die FAZ hat das schon längst erkannt und
rührt die Werbetrommel für die private
Vorsorge...
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KOHLENBERG, Kerstin (2003): Die Standortfrage.
Deutsche Rentner haben die südspanische Costa del Sol als
Altersrefugium entdeckt. Doch ihre Regierung sähe es lieber, sie
würden die Rente dort ausgeben, wo sie sie verdient haben,
in: ZEIT Nr.35 v. 21.08.
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GASCHKE, Susanne (2003): Nie mehr Migrations-Ali.
Hier zu Hause, hier erfolgreich: Die neue türkischstämmige
Mittelschicht. Vier Porträts,
in: ZEIT Nr.35 v. 21.08.
- Inhalt:
Susanne GASCHKE erforscht die Türken in Deutschland nicht als
Randgruppe, sondern als erfolgreiche Mittelschichtler. Als erstes
macht sie eine Stippvisite beim Schriftsteller
Feridun ZAIMOGLU:
"Rebell.
Verrottender Altbau, blätternde Farbe, die Wohnung eine
Sperrmüllhöhle. Das Chaos ist allerdings liebevoll zusammengestellt:
Bilder in unterschiedlichen Stadien der Vollendung, Manuskripte,
Abwasch, baumelnder Ethno-Kitsch. Roter Plüschbezug auf dem Klo,
offenkundige Verachtung für verbürgerlichte Putzstandards.
Künstlerbehausung!, schreit diese Wohnung.
Hier lebt Feridun Zaimoglu, Bestsellerautor, 38. Eine bestechende
Idee machte ihn vor Jahren bekannt: Im Stadtteil Gaarden seiner
Heimatstadt Kiel sprach er mit (...) Jungmännern der türkischen
Gemeinschaft. Er ließ sie reden über Gott und ihre Weltsicht und
suchte nach einer adäquaten Übertragung ihres wilden Sprachgemischs
ins Deutsche. Genial (und extrem marktgängig) war der Name, den
Zaimoglu für das Idiom erfand: Kanak Sprak. So lautete auch der
Titel seines 1995 erschienenen Erfolgsbuchs."
Danach
geht es weiter zur 36jährigen SPD-Abgeordneten Dilek KOLAT, zu Asaf
PEKDEGER, Professor für Hydrogeologie an der Freien Universität
Berlin und zu Hacer YÜKSEL, eine 36-jährige Architektin, die als
Bauprüferin beim Bauamt im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel arbeitet.
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RM-Schwerpunk: Nachwuchs.
Glücklich? Ja, mit Familie
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THIELMANN, Wolfgang (2003): Es gilt das Gesetz des Schenkens,
in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
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MOCKLER, Marcus (2003): Unbezahlbare Sprösslinge.
Ausnahme. Ein Vater berichtet aus dem Alltag in einem demnächst
zehnköpfigen Haushalt. Kinderreichtum ist bei den Deutschen passé.
Doch Mocklers aus Schwaben trotzen der demografischen Talfahrt mit
sieben Kinder,
in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
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HUMBERG, Kerstin (2003): "Wo bleiben die Männer?"
Akademikerinnen. Schreibtisch und Wiege stehen immer noch in
Konkurrenz. Immer mehr Frauen mit Hochschulabschluss bleiben in
Deutschland ohne Nachwuchs. Ein stiller Gebärstreik, der schwierige
Folgen hat,
in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
- Inhalt:
Interview mit Uta MAIER, die an der Gießener
Universität Wirtschaft des privaten Haushaltes und
Familienwissenschaft lehrt.
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HOMBURG, Karl Heinz (2003): Mütter wollen berufstätig sein.
Deutschland im Vergleich. Nachkommen sind selten, aber haben es
ziemlich gut. Sie wachsen meist in einer Familie auf,
in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
- Kommentar:
In den offiziellen Statistiken wird - aus
politischen Gründen - die deutsche Geburtenrate zu niedrig
ausgewiesen. Das hat kürzlich
Detlef GÜRTLER
nachgewiesen.
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HEEG, Dietmar & Kerstin HUMBERG (2003): Ein Kind, eine Stimme: Fulda
macht es vor.
Kirche. Eltern können Pfarrgemeinderäte wählen - stellvertretend
für ihre Kleinen,
in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
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GIERTH, Matthias (2003): Kinder an die Macht.
Familienwahlrecht. Wegweisende Idee oder "sympathischer Unsinn"?
ein fraktionsübergreifender Vorstoß bringt Schwung in die Debatte,
in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
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STÜRMER, Michael (2003): Jugendkult als Selbsttäuschung,
in: Welt v. 21.08.
- Inhalt:
"Die schicken Dinks (»double income, no kids«) von
heute werden bald die einsamen Älteren sein, und dann die allein
gelassenen Alten. Demographie ist Schicksal, nicht nur für die
Völker, sondern auch für die Leute. Immer jung und blühend und gut
drauf: Jugendkult als immerwährende Selbsttäuschung, das geht nicht
gut. Wer kein Verhältnis hat zum Anfang des Lebens, hat auch keines
zum Ende", predigt STÜRMER.
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RIEDI, Stephani & Thomas WIDMER (2003): Generation Ratlos.
Aus der Spassgesellschaft in den Ernst des Lebens kapapultiert. Die
25- bis 35-Jährigen sind überfordert - und in der Krise,
in: Facts Nr.34 v. 21.08.
- Inhalt:
Die Autoren berichten über die Quarterlife-Crisis.
Dazu gibt es ein Generationen-Alphabet von @ bis
Z (wie Zaungast).
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FACTS (2003): "Mit 35 ist man genagelt".
Der Luzerner Rolf Dobelli, 37, schreibt in seinem ersten Roman "Fünfunddreissig"
über die drastische Wende im Leben des Marketingschefs Gehrer - das
literarische Porträt einer realen Generationskrise,
in: Facts Nr.34 v. 21.08.
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Zu den News
vom 11. - 20. August 2003
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