[ News-Hauptseite ] [ Suche ] [ Homepage ]

 
   

Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
News 11.-20. August 2003
News 01.-10. August 2003
News 16.-31. Juli 2003
News 01.-15. Juli 2003
News 21.-30. Juni 2003
News 11.-20. Juni 2003
News 01.-10. Juni 2003
News 16.-31. Mai 2003
News 01.-15. Mai 2003
News 16.-30. April 2003
News 01.-15. April 2003
News 21.-31. März 2003
News 11.-20. März 2003
News 01.-10. März 2003
News 21.-28. Februar 2003
News 11.-20. Februar 2003
News 01.-10. Februar 2003
News 21.-31. Januar 2003
News 11.-20. Januar 2003
News 01.-10. Januar 2003
25.-31.Dezember 2002
16.-24.Dezember 2002
01.-15.Dezember 2002
23.-30.November 2002
16.-22.November 2002
01.-15.November 2002
16.-31. Oktober 2002
01.-15. Oktober 2002
16.-30. September 2002
01.-15. September 2002
16.-31. August 2002
01.-15. August 2002
16.-31. Juli 2002
01.-15. Juli 2002
15.-30. Juni 2002
01.-15. Juni 2002
16.-31. Mai 2002
01.-15. Mai 2002
16.-30. April 2002
01.-15. April 2002
16.-31. März 2002
01.-15. März 2002
15.-28. Februar 2002
01.-14. Februar 2002
16.-31. Januar 2002
01.-15. Januar 2002

16.-31.Dezember 2001
01.-15.Dezember 2001
16.-30.November 2001
01.-15.November 2001
Oktober 2001
September 2001
16.-31.August 2001
01.-15.August 2001
16.-31.Juli 2001
01.-15.Juli 2001
16.-30.Juni 2001
01.-15.Juni 2001
16.-31.Mai 2001
01.-15.Mai 2001
April 2001
März 2001
Februar 2001
Januar 2001

Dezember 2000
November 2000
Oktober 2000
September 2000
August 2000
Juli 2000
Juni 2000
Mai 2000
2000

 
       
   
Medienberichte über single-generation.de
 
       
       
   

News vom 21. - 31. August 2003

 
       
     
     
     
       
   
Zitat des Monats:
"Schon jetzt verfestigt sich in den Trendblättern aller Art das Bild vom Mutterglück erfolgreicher Frauen (...). Die Demografie wird dafür sorgen, daß uns in den kommenden Jahren parallel dazu das Leid der Kinderlosen frei Haus geliefert wird. Wenn eine prominente Frau - natürlich muß es eine Frau sein - die Öffentlichkeit an ihren biographischen Enttäuschungen teilhalben läßt, wenn dadurch sowohl BILD als auch RTL als auch Sie und ich entdecken, wie hart es ist, ohne Grund alt zu werden".
(Detlef Gürtler in Das Magazin vom August 2003)
 
       
   
  • KÖRTE, Peter (2003): Verwende deine Jugend.
    In "Liegen lernen" und "Herr Lehmann" geht das deutsche Kino auf Spurensuche in den achtziger Jahren,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 31.08.
    • Inhalt:
      Mit einem Seitenhieb auf Reinhard MOHRs "
      Generation Z" schreibt KÖRTE über den jungen deutschen Film von "Liegen lernen" bis "Herr Lehmann":
                "Von der Larmoyanz und vorweggenommenen Geriatrie der 78er ist nichts zu spüren."
 
   
  • KIESERLING, André (2003): Das Derrick-Modell der Gesprächsführung.
    Leben wir noch in einer Klassengesellschaft? Wer den Leuten bei ihrer alltäglichen Konversation zuhört, muß daran zweifeln,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 31.08.
    • Inhalt:
      KIESERLING unterscheidet zwischen Klassen, deren Vorhandensein er nicht leugnet, und einer Klassengesellschaft, deren Existenz er verneint. Statt Status zählt heute nach KIESERLING die Rolle.
 
   
  • RIEBSAMEN, Hans (2003): Die Angst des Volkes vor den Reichen.
    Die Sanierung von Heiligendamm bringt Arbeit und Geld nach Mecklenburg-Vorpommern. Aber viele fühlen sich enteignet,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 31.08.
    • Kommentar:
      Während KIESERLING die alte Klassengesellschaft verabschiedet hat, zeigt die Reportage von RIEBSAMEN die Konturen der neuen Klassengesellschaft. Wenn man bei der Schlagzeile Subjekt und Objekt vertauscht, dann bekommt man einen Einblick in die Psyche des Neobourgeois:
      Die Angst der Reichen vor dem Volk ist das heimliche Thema von RIEBSAMEN.
      ..
 
   
  • MAROLDT, Lorenz (2003): Ohne Fleiß kein Greis.
    Warum wir endlich anders über das Altwerden reden müssen,
    in: Tagesspiegel v. 31.08.
 
   
  • STELZER, Tanja (2003): Sind wir schon soweit?
    Tanja Stelzer führte ein hektisches Großstadtleben - dann wurde Noah geboren. Und jetzt? Szenen eines großen Abenteuers,
    in: Tagesspiegel v. 31.08.
 
     
   
  • MOCEK, Ingo Romeo (2003): Vernetzte Herzen.
    Die Internet-Flirtbörse Friendster wird vom eignen Erfolg überrollt,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 30.08.
    • Inhalt:
      "Entscheidend für den Erfolg von Friendster ist, dass die Mitglieder nun aufgefordert werden, eine Liste ihrer Freunde samt E-Mail-Adresse anzugeben. Anschließend fordert das Programm die Freunde auf, die Gültigkeit der Verbundenheit unter Beweis zu stellen, indem sie ebenfalls Mitglied werden. So entsteht ein bislang auch im Internet nicht dagewesenes Kettenwerk sozialer Vernetzung: Die Eingeladenen sind nicht nur auf der Seite der Einlader präsent, sie beurteilen sie auch und schlagen sie anderen Mitgliedern zum Kontakt vor.
      Gerade die Bürgschaft für den Freund und der damit verbundene Hauch von Exklusivität ist der Schlüssel zum Erfolg der Seite. Die Teilnehmenden sind vor Zufallsbegegnungen mit den Sugar Daddys der Sexanbieter genau so geschützt wie in einem Club, in dem die Tür streng überwacht wird", erklärt MOCEK.
 
   
  • HANIMANN, Joseph (2003): Die neue Schule der Frauen.
    Das große Warten: Wie Französinnen den Mann überlisten,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 30.08.
    • Kommentar:
      "Völlig selbstverständlich muss jede Französin die Erwartung erfüllen, mindestens zwei Kinder zu erziehen, im Beruf Erfolg zu haben, intelligent zu sein und gut auszusehen - und abends ihrer Familie noch ein gutes Drei-Gänge-Menü vorzusetzen",

                schreibt MÖNNINGER in der ZEIT vom 28.08. Bei HANIMANN heißt es hierzu:
                "Die Kinder morgens vor der Arbeit zur Amme bringen und abends wieder abholen, zugleich für Haushalt und Essen sorgen und dabei auch noch attraktiv bleiben: das ist der teuer bezahlte Preis für die Unabhängigkeit und die Gewißheit, unentbehrlich zu sein".
                Während bei MÖNNINGER der Satz im Zusammenhang mit der Demografiepolitik steht, schreibt HANIMANN über das Frauenbild in den Medien.
                Und da es im FAZ-Feuilleton immer um die Männerdämmerung gehen muss, fehlt auch der folgende Satz nicht im Repertoire:
                "Wo die Männer in der Liege sublimierbar, bei der Fortpflanzung bald ersetzbar, im Beruf steuerbar und zu Hause unbrauchbar sind, eine Art lebendige Leiche (...), hat das Zeitalter der Geschlechterauslöschung begonnen."
                Ganz so schlimm steht es nach HANIMANN um die französischen Männer nicht, denn:
                "Die Französinnen spielen in dieser Phase des Spätfeminismus (...) eine eigene Rolle. Feministisches Engagement ist für sie nicht das Gegenteil von Feminität".
      HOUELLEBECQ ist da offenbar ganz anderer Meinung...
 
     
   
  • EUBEL, Cordula & Antje SIRLESCHTOV (2003): "Kinder dürfen nicht zur Armutsfalle werden".
    Die jüngste Abgeordnete im Bundestag, Anna Lührmann, über gerechte Sozialpolitik, die Zuwanderung - und das Altwerden,
    in: Tagesspiegel v. 30.08.
 
   
  • SCHNEIDER, Christian (2003): Das Teddy-Syndrom.
    Theodor W. Adorno wäre in ein paar Tagen hundert Jahre alt geworden. Sein intellektueller Einfluss ist bis heute wirksam geblieben - gerade weil er den Intellektuellen der Nachnazizeit ein unschuldiger Vater war. Nachruf eines versöhnten Schülers,
    in: TAZ v. 30.08.
 
   
  • DEGENS, Marc (2003): Die graue welt.
    ja, früher, vor dreißig, vierzig jahren, war so vieles anders. die werte, die sitten, die sozialen normen, einfach alles: es regierte die jugend, die schönheit, die blüte. altsein war ein schimpfwort, jungsein schick. mit vierzig jahren galt man bereits als ausgebrannt, mit fünfzig als ruine, mit sechzig als tot. lange her. heute, im jahr zweitausendsechsunddreißig kaum mehr vorstellbar
    in: TAZ v. 30.08.
 
     
     
     
     
     
   
  • BARBIER, Hans, D. (2003): Rechnen mit Kindern,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 29.08.
    • Inhalt:
      Der Neoliberale BARBIER grenzt sich zu den Gutmenschen ab, die in den Kindern nur noch Kostenfaktoren sehen und deshalb mit "Aussterbe- und Verhungernsszenarien in Schlichtarithmetik" arbeiten. BARBIER spricht dagegen lieber von Kindern als Humankapital, um die Kinderliebe in unserer "ageing society" zu wecken.
 
     
     
     
     
   
  • NIEJAHR, Elisabeth (2003): Die Bellheim-Republik.
    Vergreisung? Verarmung? Die Alten werden die Retter sein,
    in: Die ZEIT Nr.36 v. 28.08.
    • Inhalt:
      Elisabeth NIEJAHR fordert ein Umdenken:

                "Nötig ist eine neue Einstellung zum Alter: in den Personalabteilungen, an den Universitäten, in den Familien, im Gesundheitswesen. Schließlich ändert sich viel mehr als nur das Rentensystem, wenn Deutschland in die Jahre kommt. Wir werden anders wohnen, anders Auto fahren, anders arbeiten, anders lieben und anders essen, wenn erst einmal jeder Dritte älter als 50 ist."
  • HAMANN, G. & E. NIEJAHR (2003): Arme Rentner - anno 2020.
    Nie war die Altersarmut so gering wie heute. Das ändert sich, wenn die Pläne der Rürup-Kommission wahr werden,
    in: Die ZEIT Nr.36 v. 28.08.
 
   
  • WACKWITZ, Stephan (2003): Diskursrock? Ich bin dafür.
    Anmerkungen eines älteren Junggesellen zur neuen Blumfeld-CD,
    in: Die ZEIT Nr.36 v. 28.08.
    • Inhalt:
      Stephan WACKWITZ überwindet seine Vorurteile:
                "Jenseits von Jedem ist, ich muss es gestehen, mein erstes Blumfeld-Album. Was mich vor diesem Rezensionsauftrag immer davon abgehalten hat, eine Platte von Blumfeld intensiver anzuhören, war deren Image als Popband für den denkenden Menschen mit Abitur, Anspruch und Diskurshoheit, eine Planstelle, die in meiner Generation für die nächsten 250 Jahre legitimerweise nun einmal einzig von den für diesen Job immerhin ausreichend selbstironischen, lustigen und krawallschachtelmäßigen Klassikern Pete Townsend und The Who besetzt ist".
 
     
   
  • KUCHEYDA, Hilde (2003): Helmut ohne Eigenschaften.
    Frank Goosens Bestsellerroman als Literaturverfilmung: Liebe in Zeiten der Sitzblockaden,
    in: Rheinischer Merkur Nr.36 v. 28.08.
 
   
  • KISSLER, Alexander (2003): Die Ahnungsvollen.
    Mit Gerechtigkeit ist kein Staat und keine Politik zu machen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 28.08.
    • Kommentar:
      Alexander KISSLER verabschiedet die Gerechtigkeit ins Jenseits, aber erst nachdem er dem Leser einen biedermeierlich-bildungsbürgerlichen Abriss über 2500 Jahre Gerechtigkeitsdebatte geliefert hat. Dabei ließe sich der Artikel auf zwei ganze Sätze reduzieren:

                "Statt über Generationengerechtigkeit zu spekulieren, wäre zu klären, worin denn ein gutes Leben für Alt und Jung besteht. Statt über den Umbau des Sozialstaats zu fabulieren, wäre zu fragen, welches Bild vom Staat heute angemessen ist – der Nachtwächterstaat, die Assekuranzanstalt, die Profitgemeinschaft?"
 
   
  • MIERSCH, Michael (2003): Trost für alte Kämpfer.
    Was macht ein männlicher, heterosexueller Metropolensingle mit linksradikaler Sozialisation und Szenelebenslauf, wenn die Schläfen grau, die Lesebrille fällig und der Bauchansatz unübersehbar werden? Reinhard Mohr hat versucht, diese Frage ehrlich zu beantworten. In "Generation Z" beschreibt er das Dilemma einer ganzen Generation, die vom Altern kalt erwischt wurde,
    in: Weltwoche Nr.35 v. 28.08.
 
   
  • SCHWENN, Kerstin (2003): Zeit für Einschnitte,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
    • Kommentar:
      Kerstin SCHWEMM jubelt:

                "Das Bewußtsein von Jung und Alt ist geschärft. Ein günstigerer Zeitpunkt für Einschnitte wird nicht kommen".
                Die Mitte-Presse hat das Thema der "demographischen Katastrophe" erfolgreich durchgesetzt. Daran ändern auch einzelne abweichende Meinungen wie jene von Ulrike HERRMANN nichts mehr.
 
   
  • FAZ (2003): Zwischen Steuerfinanzierung und Kapitaldeckung.
    Jenseits des politischen Pragmatismus hält die Debatte über die Rentenreform weitreichende Vorschläge bereit. Staatliche Grundrenten und private Altersvorsorge. Die demographische Zeitbombe (Teil 4) - Alternativen und Ergänzungen zum Umlagesystem,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
 
   
  • DATH, Dietmar (2003): Inferno so nah.
    Im Sommer des globalen Elends: Wer wird sich wo wehren?
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
    • Kommentar:
      Dietmar DATH verbreitet Popphilosophisches über behütete Vorstadtkinder, d.h. seinesgleichen (wobei sich DATH selbstredend einen Schritt weiter weiß als seinesgleichen):

                "Was sich eine reiche Gesellschaft der Jahrtausendwende an Phantomschmerzen des schlechten Gewissens überhaupt ausmalen kann, ist von Leuten erdacht und gepflegt worden, die in Suburbia leben (...). Hier schreibt man heute noch Leserbriefe (...) an Zeitschriften zum Beispiel, die das Nichteinverstandensein zur Lebensstilfrage machen - nicht wenige Redakteure in der linken und »poplinken« Presse haben mit solchen Leserbriefen, verfaßt in solchen Elternhäusern, angefangen.
      Nirgendwo sonst auch gibt es so viele Perry-Rhodan-Leser (...).
      Suburbia, in Amerika, England oder Frankreich nicht anders als in Deutschland, ist mithin die ideale Heimat des kritischen Gymnasiastenpop, nämlich die Schlafstatt der gesamtgesellschaftlichen Vernunft".
 
   
  • DÖRING, Tobias (2003): Wege in die Wiesengesellschaft.
    Ru-Ru-Rucola: Birgit Vanderbeke macht ihren Erinnerungssalat an,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
 
   
  • FICKINGER, Nico (2003): "Was politisch entschieden wurde, muß auch politisch korrigiert werden".
    Die IG Metall hat dem Kampf gegen die Agenda 2010 noch nicht aufgegeben. Fragen an den designierten Gewerkschaftsvorsitzenden Jürgen Peters,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 27.08.
 
   
  • GROTTIAN, Peter/RÜLING, Anneli/KASSNER, Karsten (2003): Halbe-halbe.
    Über geschlechterdemokratische Arrangements in jungen Familien, 
    in: Frankfurter Rundschau v. 27.08.
 
   
  • THUSWALDNER, Anton (2003): Aufgewühlter Misanthrop.
    Ralph Hammersteins gelungenes Debüt "Alles bestens",
    in: Frankfurter Rundschau v. 27.08.
 
     
   
  • NOLTE, Dorothee (2003): Glückliche Pioniere.
    Paare, die sich Familien- und Erwerbsarbeit teilen, sind besonders zufrieden - sagt eine neue Studie,
    in: Tagesspiegel v. 27.08.
 
     
   
  • HERRMANN, Ulrike (2003): Nur keine Panik!
    Die Alten kommen. Das stimmt. Trotzdem werden die Jungen im Luxus leben. Die "demografische Katastrophe" ist eine Einbildung. Aber sie ist nützlich - für die Reichen,
    in: TAZ v. 26.08.
 
     
   
  • DRIBBUSCH, Barbara (2003): Science Fiction mit Rente und Erbe.
    Altersvorsorge: Arbeiten, Sparen und vor allem gesund bleiben,
    in: TAZ v. 25.08.
    • Inhalt:
      DRIBBUSCH prophezeit angesichts der Reformen das Ende der Meritokratie:

                "Nicht eigene Leistung, sondern das Schicksal wird künftig mehr über die materielle Biografie entscheiden".
 
   
  • PROFIL (2003): Mobilität: "Die gesamte Identität ändert sich",
    in: Profil Nr.35 v. 25.08.
    • Inhalt:
      Interview mit Jeremy Rifkin über die schöne neue Arbeitswelt:

                "Die gesamte Identität verändert sich. Wenn jeder mit jedem Land kommunizieren kann, überall arbeiten und Geld verdienen kann, lösen sich traditionelle Bindungen auf. Das Resultat sind multiple Identitäten".
 
   
  • GERMIS, Carsten (2003): Gegen die Alten geht gar nichts.
    Wer in Deutschland etwas ändern will, muß die Retner auf seine Seite ziehen. Doch die blockieren - selbst Reformen, die sie gar nicht mehr erleben werden,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.
  • GERMIS, Carsten (2003): "Die Baby-Boomer sind die Gekniffenen".
    Der Ökonom Axel Börsch-Supan über den Streit mit den Alten und die Chancen für Reformen,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.
  • SCHULLER, Konrad (2003): Vom Nutzen der Greise.
    Zu viele Alte sind ein Last - zu viele Junge eine Katastrophe,
    in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 24.08.
 
     
   
  • MÜLLER, Ingrid & Martin GEHLEN (2003): Was ist eigentlich gerecht, Herr Hengsbach?
    Der Frankfurter Sozialethiker über die Reformdebatte, Schokoeisbecher - und warum Deutschland immer noch unter seinen Verhältnissen, 
    in: Tagesspiegel v. 24.08.
    • Inhalt:
      HENGSBACH über die "demografische Zeitbombe":

                "Es ist beispielsweise eine Legende, dass die Demografie für unsere Gesellschaft wie eine Zeitbombe tickt. Angeblich haben wir zu wenig junge Leute. Die Diskussion dreht sich einzig um die biologische Zusammensetzung der Bevölkerung. Nach dieser Rechnung müssten die Entwicklungsländer die reichsten Nationen der Welt sein. In Wirklichkeit geht es um die Zahl der Erwerbstätigen, nicht die der Erwerbsfähigen. Es geht um die Höhe der Produktivität und die Wachstumschancen."
 
     
   
  • KUPCZIK, Ingrid (2003): Die zweite Chance aufs Kind.
    Jeder zehnte Mann, der sich sterilisieren lässt, ändert später seine Meinung. Dank moderner Mikrochirurgie können die meisten Betroffenen wieder zeugungsfähig gemacht werden, 
    in: Welt am Sonntag v. 24.08.
 
     
   
  • ZYDRA, Markus (2003): Die Kinder des Defizits.
    Alternde Gesellschaft, hohe Staatsschulden, marode Sozialversicherungen: "Der Staat saugt uns aus",
    in: Süddeutsche Zeitung v. 23.08.
    • Kommentar:
      Im neoliberalen Wirtschaftsteil der SZ erhält die Sandwich-Generation der 30-40Jährigen Rückendeckung durch den Sozialpopulisten Reimer GRONEMEYER und den Verfechter von Generationenbilanzen Bernd RAFFELHÜSCHEN.
 
   
  • GAUS, Günter (2003): Warum ich kein Demokrat mehr bin.
    Über die politische Kultur der Gegenwart,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 23.08.
    • Inhalt:
      Günter GAUS verabschiedet sich ins Lager der Nicht-Wähler. Seine Begründung: Die Mediendemokratie höhle das gleiche und allgemeine Wahlrecht aus.
 
     
   
  • BEMMER, Ariane (2003): Dornröschen, aus schwerem Schlaf geweckt.
    Vom Punk zum Kiez-Bingo: Das Berliner SO 36 wird immer wieder neu entdeckt. Seit 25 Jahren - und jetzt wieder,
    in: Tagesspiegel v. 23.08.
 
     
   
  • HESSE, Geneviève (2003): Glück geht vor Konsum.
    Die Zukunft der Arbeit (Teil 12): Wenn man für den "Liebesunterhalt" genauso hart arbeitet wie für den Lebensunterhalt, wenn man also emotionale Arbeit leistet, profitiert davon auch die Gesellschaft,
    in: TAZ v. 23.08.
 
   
  • OESTREICH, Heide (2003): Gefährlich fremd.
    Geschlechterkampf als Satire: Frank Schirrmacher hat entdeckt, dass die Chefetagen in die Hand des Feindes, vielmehr der Feindin gefallen sind. Das ist lustig. Und etwas mehr,
    in: TAZ v. 23.08.
 
   
  • GÜNTNER, Joachim (2003): Männer dämmern, Frauen stapeln tief.
    Anmerkungen zur Geschlechterdebatte in Deutschland,
    in: Neue Zürcher Zeitung v. 23.08.
    • Inhalt:
      Joachim GÜNTNER stimmt seinem FAZ-Kollegen SCHIRRMACHER hinsichtlich der Männerdämmerung zu:

                "Schirrmachers Diagnose wäre wohl noch überzeugender, würde er sie nicht nur mit Frauen illustrieren, denen in der Mehrzahl Macht bloss als Erbe ihres Ehemannes zugefallen ist. Auf die jüngere Generation sollte er sehen.
      Schon 1964 betrachtete (...) konservative Soziologe Arnold Gehlen misstrauisch die kulturelle Umprägung im Verhältnis der Geschlechter (...). Vierzig Jahre später tritt der Mann in Werbespots fast nur noch als Trottel auf, verwirrt vom überlegenen weiblichen Gegenpart, ungeschickt, blöd blickend und weitgehend stumm. Und in der Popmusik beherrschen sexuell herausfordernde Supergirlies die Szene, während die knäbischen Sänger um die Wette wimmern: «Fühlst du nicht den Schmerz in mir / O siehst du nicht, ich kann nicht mehr», greint Jungstar Ben seine Liebste an, und das Popidol Xavier Naidoo schmachtet: «Ihrer Königlichkeit ist nur ein König wert / Und ich bin wenig königlich / Sie hat all das, was ich nicht hab / Sie sieht mich einfach nicht.» Männerdämmerung? Wer wollte es leugnen.
      "
 
   
  • WITZMANN, Erich (2003): Gehrer: "Eine Neidhammel-Diskussion".
    VP-Vizechefin Gehrer kritisiert die Forderungen der jüngeren Generation and die Pensionisten und erinnert sie an ihre Aufgaben - etwa den Nachwuchs betreffend,
    in: Die Presse v. 23.08.
    • Kommentar:
      Mit Bezug auf GASCHKEs ZEIT-Artikel fordert die österreichische Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur Elisabeth GEHRER eine Wertedebatte in Österreich:

            
         "Gehrer: »Kinder sind die beste Zukunftssicherung, darüber muss man reden.« Deshalb plädiert die Ministerin für den Beginn einer Wertediskussion. »Was macht das Leben lebenswert? Etwa wenn man von Party zu Party rauscht, ist es das Single-Leben?«
      (...).
      Tatsache ist für Gehrer jedenfalls, dass es den heute 30-Jährigen nichts nützt, wenn die gegenwärtigen Pensionisten mit einer Strafsteuer belegt werden. Das helfe ihnen in drei oder vier Jahrzehnten, wenn sie dann selbst in den Ruhestand treten, wenig. Das Resümee der Unterrichsministerin: »Die Wahrheit ist: Die Zukunft ist gesichert, wenn ein Land Kinder hat.«"
 
   
  • BARBIER, Hans D. (2003): Schoß und Acker,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.08.
    • Inhalt:
      Der Neoliberale BARBIER sieht das Familienwahlrecht in der Tradition des Klassenwahlrechts, diesmal nicht nach Besitz, sondern nach Zeugungserfolg. 
 
   
  • SCHWÄGERL, Christian (2003): Der Frauenzusammenführer.
    Der Mann ist auf jeden Fall das zweite Geschlecht: Ein Gespräch mit dem britischen Genetiker Steven Jones,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.08.
    • Inhalt:
      Der Genetiker Steve JONES, für dessen Buch Frank SCHIRRMACHER kräftig die Werbetrommel rührt, darf sich heute den Lesern vorstellen:

            
         "als Kind habe ich diese sportlichen, lauten, auftrumpfenden Jungs gehaßt, doch zugleich das Gefühl verspürt, einer von ihnen sein zu müssen, um es im Leben zu etwas zu bringen. Dann ist mir widerfahren, was ich den »Triumph der Weichlinge« nenne. Viele der »Kerls« von damals sind biographisch abgeschmiert. Und ich, der verzärtelte Sonderling, darf meinen Schulkamaraden inzwischen über die BBC und den »Daily Telegraph«, für den ich Wissenschaftskolumnen schreibt, erklären, warum das so kommen mußte."
            
         Auf die Frage, warum er ein Buch über Männer schreibe, antwortet JONES: "Sex sells, und wer schreibt, ohne ans Geld zu denken, ist nicht bei Sinnen."
 
   
  • OSBERGHAUS, Monika (2003): Sehnsucht, Engel, trübe Nullen.
    Katastrophe mit Namen Mädchen: Benjamin Leberts neues Buch,
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 22.08.
 
     
     
   
  • KUSS, Stephan (2003): Ohne Bauch.
    Neue Magazine kümmern sich um "Yollies" und "Best Agers",
    in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 21.08.
    • Kommentar:
      KUSS stellt den Magazinmarkt für die Werbezielgruppe "50plus" vor. Die Branche hat dafür extra schicke Begriffe entwickelt. "Best Agers" nennt man Menschen zwischen 40 und 50, während "Yollies" für "Young Old Leisure Living People" steht.
 
   
  • ULRICH, Bernd (2003): Rente ist, wenn man trotzdem lebt.
    Die Rürup-Kommission, die Zumutungen des Kanzlers und die Vorteile des Kinderkriegens,
    in: ZEIT Nr.35 v. 21.08.
    • Kommentar:
      Bernd "Die-Wende-zum-Weniger-Gestalter" ULRICH glaubt erst gar nicht an die Wirksamkeit von Bevölkerungspolitik, aber dann soll sie wenigstens der Wirtschaft helfen:

            
         "Wenn die Regierung ganz ehrlich wäre, dann könnte sie die Rentenkrise zu einer Wende nutzen, die selbst dann lohnend wäre, wenn sie die jungen Menschen nicht zum Kinderkriegen animieren würde. Eine neue, nicht bloß staubwürgende Demografiepolitik könnte am Ende auch das andere große Problem der Deutschen beheben helfen – die lahmende Wirtschaft".
      Die FAZ hat das schon längst erkannt und rührt die Werbetrommel für die private Vorsorge...
 
     
   
  • KOHLENBERG, Kerstin (2003): Die Standortfrage.
    Deutsche Rentner haben die südspanische Costa del Sol als Altersrefugium entdeckt. Doch ihre Regierung sähe es lieber, sie würden die Rente dort ausgeben, wo sie sie verdient haben,
    in: ZEIT Nr.35 v. 21.08.
 
   
  • GASCHKE, Susanne (2003): Nie mehr Migrations-Ali.
    Hier zu Hause, hier erfolgreich: Die neue türkischstämmige Mittelschicht. Vier Porträts,
    in: ZEIT Nr.35 v. 21.08.
    • Inhalt:
      Susanne GASCHKE erforscht die Türken in Deutschland nicht als Randgruppe, sondern als erfolgreiche Mittelschichtler. Als erstes macht sie eine Stippvisite beim Schriftsteller Feridun ZAIMOGLU:

            
         "Rebell. Verrottender Altbau, blätternde Farbe, die Wohnung eine Sperrmüllhöhle. Das Chaos ist allerdings liebevoll zusammengestellt: Bilder in unterschiedlichen Stadien der Vollendung, Manuskripte, Abwasch, baumelnder Ethno-Kitsch. Roter Plüschbezug auf dem Klo, offenkundige Verachtung für verbürgerlichte Putzstandards. Künstlerbehausung!, schreit diese Wohnung.
      Hier lebt Feridun Zaimoglu, Bestsellerautor, 38. Eine bestechende Idee machte ihn vor Jahren bekannt: Im Stadtteil Gaarden seiner Heimatstadt Kiel sprach er mit (...) Jungmännern der türkischen Gemeinschaft. Er ließ sie reden über Gott und ihre Weltsicht und suchte nach einer adäquaten Übertragung ihres wilden Sprachgemischs ins Deutsche. Genial (und extrem marktgängig) war der Name, den Zaimoglu für das Idiom erfand: Kanak Sprak. So lautete auch der Titel seines 1995 erschienenen Erfolgsbuchs."

            
         Danach geht es weiter zur 36jährigen SPD-Abgeordneten Dilek KOLAT, zu Asaf PEKDEGER, Professor für Hydrogeologie an der Freien Universität Berlin und zu Hacer YÜKSEL, eine 36-jährige Architektin, die als Bauprüferin beim Bauamt im Hamburger Stadtteil Eimsbüttel arbeitet.
 
   
  • RM-Schwerpunk: Nachwuchs.
    Glücklich? Ja, mit Familie

    • THIELMANN, Wolfgang (2003): Es gilt das Gesetz des Schenkens,
      in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
    • MOCKLER, Marcus (2003): Unbezahlbare Sprösslinge.
      Ausnahme. Ein Vater berichtet aus dem Alltag in einem demnächst zehnköpfigen Haushalt. Kinderreichtum ist bei den Deutschen passé. Doch Mocklers aus Schwaben trotzen der demografischen Talfahrt mit sieben Kinder,
      in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
    • HUMBERG, Kerstin (2003): "Wo bleiben die Männer?"
      Akademikerinnen. Schreibtisch und Wiege stehen immer noch in Konkurrenz. Immer mehr Frauen mit Hochschulabschluss bleiben in Deutschland ohne Nachwuchs. Ein stiller Gebärstreik, der schwierige Folgen hat,
      in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
      • Inhalt:
        Interview mit Uta MAIER, die an der Gießener Universität Wirtschaft des privaten Haushaltes und Familienwissenschaft lehrt.
    • HOMBURG, Karl Heinz (2003): Mütter wollen berufstätig sein.
      Deutschland im Vergleich. Nachkommen sind selten, aber haben es ziemlich gut. Sie wachsen meist in einer Familie auf,
      in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
    • HEEG, Dietmar & Kerstin HUMBERG (2003): Ein Kind, eine Stimme: Fulda macht es vor.
      Kirche. Eltern können Pfarrgemeinderäte wählen - stellvertretend für ihre Kleinen,
      in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
    • GIERTH, Matthias (2003): Kinder an die Macht.
      Familienwahlrecht. Wegweisende Idee oder "sympathischer Unsinn"? ein fraktionsübergreifender Vorstoß bringt Schwung in die Debatte,
      in: Rheinischer Merkur Nr.34 v. 21.08.
 
     
   
  • RIEDI, Stephani & Thomas WIDMER (2003): Generation Ratlos.
    Aus der Spassgesellschaft in den Ernst des Lebens kapapultiert. Die 25- bis 35-Jährigen sind überfordert - und in der Krise,
    in: Facts Nr.34 v. 21.08.
  • FACTS (2003): "Mit 35 ist man genagelt".
    Der Luzerner Rolf Dobelli, 37, schreibt in seinem ersten Roman "Fünfunddreissig" über die drastische Wende im Leben des Marketingschefs Gehrer - das literarische Porträt einer realen Generationskrise,
    in: Facts Nr.34 v. 21.08.
 
       
   

[ zum Seitenanfang ]

Zu den News vom 11. - 20. August  2003

 
       
   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
   
 
   

Bitte beachten Sie:
single-generation.de ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten

 
   
 
    [Suche] [ Homepage ]  
   
 
   
© 2000-2004
Bernd Kittlaus
webmaster@single-generation.de Stand: 28. November 2004 Counter Zugriffe seit
dem 03.Juni 2002