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Medienrundschau:

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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 16. - 24. August 2004

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

"Die bislang für einen westdeutschen Geburtsjahrgang niedrigste endgültige Kinderzahl wird mit 1439 für die 1968 geborenen Frauen geschätzt. Für die danach geborenen Frauen (1969, 1970) erwarten wir mit 1456 bzw. 1472 leichte Anstiege der endgültigen Kinderzahl. Der Rückgang der endgültigen Kinderzahlen, der bereits seit dem Jahrgang 1933 (2224) bestand, ist damit abgeschlossen."
(Jürgen Dorbritz in den BIB-Mitteilungen, Nr.2 v. 22.06.2004)

 
 
     
 
"»Nachdem ich ein Paar fünf Minuten beobachtet habe, kann ich sagen, ob es sich scheiden lassen wird.«
Ist das nur eine maßlose Selbstüberschätzung? Sind solche Prognosen wirklich möglich? Die kurze Antwort lautet: ja. Mehr noch, jeder von uns kann, wenn er die Entdeckungen der Partnerschaftsforscher studiert, ein Gefühl dafür entwickeln, was der Zweisamkeit gut tut und was ihr schadet
",

schreibt Bas KAST etwas zu großmäulisch. Richtiges Streiten ist ein Modethema, wird bei KAST jedoch zum Stein des Weisen verklärt. Natürlich hilft es, wenn man "richtig" streiten kann, aber Soziologen würden natürlich vehement widersprechen, dass dies der wichtigste Faktor sei.

Fünf Beziehungskiller hat der Psychologe John GOTTMAN mit hohem Aufwand (Liebeslabor!) herausgearbeitet: Kritik, Verteidigung, Verachtung, Rückzug und Machtdemonstration. Das ist ziemlich trivial für soviel Aufwand! Dass Aufregung als Erregung interpretiert werden kann, das ist ein altbekanntes Theorem der kognitiven Sozialpsychologie und lautet bei KAST:

"Wir haben kein Herzklopfen, weil wir uns verlieben, sondern wir verlieben uns, weil wir Herzklopfen haben."

Mit diesem Theorem ließe sich aber auch erklären, warum die Liebeslabor-Methode keine optimale Methode zur Entdeckung von Scheidungsfaktoren ist und warum Streitkurse wirken: Die frisch vermählten Paare verändern durch die Videobeobachtung ihr Paarverständnis. Ich stehe unter wissenschaftlicher Beobachtung, also bin ich ein besonderes Paar. Die Scheidungsrate solcher Art behandelter Paare sollte also niedriger sein als in der restlichen Bevölkerung. Das gleiche könnte für exklusive Streitkurse gelten. Der Inhalt ist dann unwichtig, das olympische Dabeisein ist alles. Das dürfte die Veranstalter solcher Kurse freuen. Und einen letzten Gemeinplatz liefert KAST:

"Unzertrennliche Paare sehen ihren Partner wie durch eine rosarote Brille".

Bei manchen dauert Verliebtheit eben ein ganzes Leben lang, aber was nützt dieses Wissen jenen Paaren, die sich nicht ausstehen können? Scheide sich, wer kann heißt das passende Motto von Julie BURCHILL.

Bas KAST, Jahrgang 1973, hat ein ganzes Buch über Die Liebe und wie sich Leidenschaft erklärt geschrieben.

     
 
Lutz OEHMICHEN arbeitet bei einem Berlin-Brandenburgischen Radiosender, ist 45 Jahre alt und ledig. Er hat schon einmal getestet wie es sich als Hartz-IV-Single zukünftig lebt:

"F: Sie sind Journalist und haben einen festen Beruf. Sie können das Experiment jederzeit abbrechen. Das kann ein Arbeitsloser, wenn er von »Hartz IV« betroffen ist nicht.
Sie haben recht, ich kann das abbrechen. Wir haben aber bei Radio Eins vereinbart, daß ich einen Monat so lebe. Das ist kein Zustand, der erstrebenswert ist. Arbeitslosengeld II, das hat nichts Romantisches. Es gibt manche Menschen, die sagen: Weg vom Konsumstreß ist doch ganz gut. Ich halte auch nichts vom Konsumstreß, aber das Bewußtsein, kein Geld zu haben, ist nur schwer zu ertragen.
"

     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • SPIEGEL (2004): "Verwirrte geben Verwirrung weiter".
    Der Philosoph Peter Sloterdijk über die Herrschaft der Politiker aus der 68er-Generation, die Jammerwut der wohlstandsverwöhnten Deutschen, den Traum von einer europäischen "Komfortgesellschaft" und sein neues Buch "Sphären III",
    in: Spiegel Nr.35 v. 23.08.

     
 
     
 
  • Gerhard Seyfried - Der schwarze Stern der Tupamaros

    • MARGUIER, Alexander (2004): Auf dem Vergangenheits-Trip.
      Gerhard Seyfried war für seine Kiffer-Comics berühmt - bis er Roman-Autor wurde. Jetzt spürt er der eigenen Biographie nach: im Sympathisanten-Milieu der siebziger Jahre,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.08.

     
 
  • Die Kommunen im demografischen Wandel in der Debatte

    • OCHS, Birgit (2004): Wie schafft man eine lebenswerte Stadt für alle.
      Gendermainstreaming im Städtebau, das ist bisher vor allem Theorie. Nun experimentieren Dessau und Pulheim, ob und wie sich die Interessen von Männern und Frauen in den Alltag kommunaler Stadtplanung übertragen lassen,
      in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 22.08.

     
 
  • EICHEL, Christine (2004): Rausch verfliegt, Nähe bleibt.
    Auf stürmische Leidenschaft folgt wohlige Vertrautheit. Doch wie viel Intimität verträgt eine Beziehung?
    in: Welt am Sonntag v. 22.08.

Die Zeitschrift Elle hat eine Umfrage in Auftrag gegeben. Dieser Wissenschafts-Touch garantiert heutzutage im Aufmerksamkeits-Wettkampf noch, dass andere wohlgesinnte Medien, wie hier die WamS, darüber berichten. Das Thema, um das es hier geht, hat der französische Soziologe Jean-Claude KAUFMANN in seinem Buch Der Morgen danach in den Mittelpunkt gestellt: wie überlebt die Liebe im Alltag? 
     
 
     
 
  • Kristin Rübesamen - Später, Baby

    • MEIR, Gerhard (2004): Keiner tanzt aus der Reihe.
      Zu gut, um bloß Mode-Klatsch zu sein: Der wunderbare Roman "Später, Baby",
      in: Welt am Sonntag v. 22.08.

      • Der Promi-Friseur MEIR verleiht dem Debütroman von Kristin RÜBESAMEN den nötigen Glamour. Harald MARTENSTEIN hat den Frauenroman bereits im KulturSPIEGEL gewürdigt. Hintergrund ist die Jobkrise unserer jeneusse dorée. Gutbezahlte High Society-Journalisten müssen Abschied von der geliebten Glamour-Welt nehmen und landen plötzlich z.B. in der Berliner Provinz! Da Singles inzwischen der Glamour fehlt, sind Alleinerziehende nun ein Muss im neuen Frauenroman, der im englischen Sprachraum als "chick lit" (Gegensatz: dude lit; Männerroman à la Nick HORNBY) bezeichnet wird.
     
 
     
 
     
 
  • SZ-Serie: Jugend in Deutschland (4)

    • WIEGAND, Ralf (2004): Aus den besten Familien.
      Wohlstandsverwahrung greift um sich in Deutschland,
      in: Süddeutsche Zeitung v. 21.08.

Nie war sie so gefährdet wie heute! Dieser Satz stimmt zu jeder Zeit. Ralf WIEGEND kramt einen Kampfbegriff der Wirtschaftswunderzeit wieder aus: Wohlstandsverwahrung.

"Kinder, denen es an nichts fehlt, (sind) ebenso emotional ungebunden, also »verwahrlost« (...) wie Altersgenossen aus zerrütteten, armen Familien", wird uns vorgehalten."

Damals, zum Beginn des Wirtschaftswunders, sollten Ehefrauen davon abgehalten werden, zur Arbeit zu gehen, um sich einen Zuverdienst zu sichern. Genützt hat es nichts, wie wir heute wissen. Richard KAUFMANN ("Gebrannte Kinder", 1961) spricht gar von "Luxusverwahrlosung".

WIEGAND benutzt den Begriff im Sinne von Susanne GASCHKE, im Gegensatz zu Paul NOLTE, der sich der Unterschicht annimmt. Gelobt sei also HARTZ IV! 

  • KAHLWEIT, Cathrin (2004): Dünn, schön und Sex mit 12.
    Teenager-Zeitschriften setzen vor allem junge Mädchen unter Druck,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.08.

  • BAUCHMÜLLER, Michael (2004): Der Schein zahlt.
    Wichtig ist, was sichtbar ist. Nie gaben Jugendliche so viel aus wie heute - meist für ihr Äußeres,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.08.

  • RÜHLE, Alex (2004): Affengeil hat ausgefetzt.
    Warum Erwachsene die Jugendsprache nie verstehen können und trotzdem ein Geschäft aus ihr machen,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.08.

     
 
  • SCHÄFER, Ulrich (2004): Weil wir sind, wie wir sind.
    Die Deutschen jammern sich in den sozialen Untergang. Wieso Politik nun hart bleiben muss,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.08.

Wo sonst nur Tristesse Royale herrscht, geht es heute ausgesprochen hartzig zu. Ulrich SCHÄFER geht es jedoch eher um seine Altersvorsorge, also nimmt er die Rentenversicherung als kollektive Lebenslüge aufs Korn:

"Nehmen wir die Rente. Sie basiere, heißt es, auf dem Generationenvertrag. Doch dummerweise nimmt sich die eine Generation die Freiheit, immer älter zu werden, und die andere die Freiheit, weniger Kinder zu zeugen; das passt auf Dauer nicht zusammen",

moniert SCHÄFER. Sein bevölkerungspolitisches Glaubensbekenntnis verdankt er dem Nationalkonservativen Herwig BIRG. Auf der Basis einer solchen prästabilisierten Harmonie lassen sich dann scheinbar schlüssige Forderungen formulieren:

"Entweder (...), die Generation 65 plus verzichtet auf einen Teil ihrer Rente oder die Jungen auf einen Teil ihres Lohnes. Oder aber die 20- bis 40-Jährigen zeugen mehr Kinder."

In dieser schönen neuen Welt kommen bezeichnenderweise nur die Arbeitnehmer vor, denn der katholische Sozialstaat ist ausgesprochen arbeitgeberfreundlich...

  • JAUER, Marcus (2004): Homo Hartziensis.
    Die Reform der Bundesregierung werden den Menschen verändern. Das sieht man an den Fischen. Eine Evolutionsgeschichte,
    in: Süddeutsche Zeitung v. 21.08.

"Fasst man das alles zusammen, ergeben sich für den jungen Hartz IV-Menschen einige Problem bei der Partnersuche. Da sind hohe Benzinpreise, die es Hartz IV-Männern erschweren, zur Disco zu kommen. Sollten sie es doch schaffen, erschwert ihnen ihre Stummelsprache die Kontaktaufnahme. Beides fällt für die junge Hartz IV-Frau weniger ins Gewicht, solange sie attraktiv ist. Aber ihr bleibt das Problem der Bedarfsgemeinschaft. Laut Gesetz verpflichtet diese den Mann, der mit ihr zusammenzieht, zur Unterstützung. Sein Einkommen wird auf ihr Arbeitslosengeld angerechnet. Da sollten schon Liebe im Spiel sein.
Wenn wir diese Schranken bedenken, ist es für junge Hartz IV-Menschen am besten, sich innerhalb ihrer Population zu paaren. Die räumlichen, sprachlichen und finanziellen Unterschiede sind hierbei am geringsten. Damit entsteht etwas das die Biologen Fortpflanzungsisolation nennen",

erklärt uns Marcus JAUER, der Hartz IV begrüsst, weil dadurch neue Arten entstehen können. Was JAUER als Fortpflanzungsisolation bezeichnet ist nichts anderes als das Prinzip der Klassengesellschaft. Geld paart sich mit Geld. Im Zeitalter der Bildungsexpansion bedeutet das: Bildung paart sich mit Bildung, ein Prinzip, das gemäß Hans-Peter BLOSSFELD auch ohne Hartz IV bereits seit längerem praktiziert wird.   

     
 
     
 
  • FRANKFURTER RUNDSCHAU-Tagesthema: Kein Bund fürs Leben

    • MIES, Petra (2004): Bis dass die Zeit Euch scheidet.
      Mehr als ein Drittel aller Ehen in Deutschland geht früher oder später kaputt. Besitz bindet offenbar stärker als Kind,
      in: Frankfurter Rundschau v. 21.08.

    • HÖLSCHER, Astrid (2004): Sesamstraße ja, Late-Night-Show nein.
      Bevor geschieden wird, muss das Familiengericht prüfen, ob die Zerrüttungsvermutung zutrifft,
      in: Frankfurter Rundschau v. 21.08.

    • MIES, Petra (2004): Oops.
      Porträt: Britney Spears,
      in: Frankfurter Rundschau v. 21.08.

    • KAPPUS, Monika (2004): "Mit Kindern offen reden".
      Interview mit Gabriele Wichert,
      in: Frankfurter Rundschau v. 21.08.

    • HÖLSCHER, Astrid (2004): Von der Friedelehe über die linke Hand zum Zerrütungsprinzip.
      Vielfalt der Lebensformen, hohe Scheidungsraten, die Suche nach maximalem Glück gelten als typische Merkmale unserer modernen Gesellschaft. Alles schon mal da gewesen, sagen Rechtshistoriker,
      in: Frankfurter Rundschau v. 21.08.

     
 
  • WALTER, Franz (2004): Die müde Republik.
    Bis vor wenigen Jahren war die SPD eine programmstolze Partei. Heute weiß keiner mehr, was sie will. Der CDU reicht es halt, "bürgerlich" zu sein. Mehr erwartet niemand,
    in: TAZ v. 20.08.

     
 
  • MEDICUS, Thomas (2004): Ewig uneingelöstes Versprechen.
    Die spezifische Berliner Ökonomie des Durchwurstelns schwindet dahin, und mit  ihr bröckelt das Flair der jugendlichen, aufbruchsbereiten Metropole,
    in: Frankfurter Rundschau v. 19.08.

    • Thomas MEDICUS, Ex-Yuppie und neuer Vater, hat in seinem Bekanntenkreis die Glückskinder der Erlebnis- und Erbengeneration Golf befragt. Sein Ergebnis - frei nach Rainer Maria RILKE: Wer jetzt keine wohlhabende Familie hat, wird nichts mehr erben. Wer jetzt noch nicht den Abschied von Berlin plant, der wird lange bleiben, wird wachen, Stellenanzeigen lesen, viele Bewerbungen schreiben und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.  Alle anderen kehren heim in die Provinz, übernehmen das Geschäft der Eltern und lesen vielleicht bei Richard YATES nach...
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
  • TEMPLIN, Wolfgang (2004): Soziale Ausgrenzung.
    Wieviel Entsolidarisierung will sich unsere Gesellschaft leisten?
    in: Frankfurter Rundschau v. 17.08.

"Eine Politik aufzugeben, die nicht etwa die soziale Mitte stärkt und dem unteren Teil hilft, sondern in all ihren Auswirkungen den oberen und den unteren Teil der Gesellschaft weiter auseinanderreißt. Schröders Suchen nach der imaginären Mitte, sein Zaudern davor, Besitzstände der Besitzenden anzugreifen, zeigt ihre fatalen Folgen. Im Kern geht es darum, wieviel Ungleichheit und Entsolidarisierung sich unsere Gesellschaft leisten kann und will, welcher Logik sozialer Entwicklung sie künftig folgen wird", schreibt der DDR-Bürgerrechtler Wolfgang TEMPLIN.
     
 
     
 
Die Grünen sind die Partei des linken Establishment, eine Öko-FDP, die sich jetzt nur noch von den letzten Resten des schlechten Gewissens verabschieden muss, um sich zum rundum selbstgefälligen neuen Bürgertum der Bobos zu wandeln:

"Der gesellschaftliche Aufstieg der Alt-Grünen ist unübersehbar, personifiziert in einer gut betuchten Ministerriege, die so gar nichts gemein hat mit dem Klischee des in gebatiktes Nesseltuch gewandeten Naturschützers. Den modernen, umfassend gebildeten, Rotwein trinkenden Grünen unterscheidet wenig vom smarten Rotwein trinkenden FDPler. Beide sind Vertreter einer überschaubaren und privilegierten Schicht. Bei den Grünen sammeln sich eher die Professorentöchter, die Pastorensöhne und die Lehrerkinder, die FDP zieht den Unternehmernachwuchs an. Doch auch da klauen die Grünen den Gelben die Wähler"

     
 
     
 
  • TEGTMEIER, Sascha (2004): Ein Land, zwei Systeme.
    In den neuen Bundesländern organisieren meist Privatleute die Hartz-Proteste, weil kaum jemand Gewerkschaften und anderen Vereinigungen traut. Im Westen hingegen funktionieren die alten Strukturen und auch Attac mischt kräftig mit,
    in: TAZ v. 17.08.

     
 
  • Kante - Zombi

    • MÜLLER, Kai (2004): Vom Fleisch gefallen.
      Schwerelos: "Zombi", das neue Album von Kante,
      in: Tagesspiegel v. 17.08.

      • "Die Sterne haben zuletzt ein Agitprop-Album gemacht, das bemerkenswert deutlich den Frust der machtlosen mittleren Generation formuliert.
        Im Reigen von Blumfeld, Tocotronic und anderen Hamburger Fährtenlegern sind Kante das ambitionierteste Projekt in Sachen Postrock. Also: beseelt von dem paradoxen Bemühen, Rockmusik mit den Mitteln des Rock zu retten.
        (...).
        Jetzt haben Thiessen & Co auch noch das Außenseitertum entdeckt, das sie – ganz unironisch – idealtypisch aufladen," merkt MÜLLER zum neuen Album von Kante an.
     
 
  • EXPRESS-Titelgeschichte: L'amour est bon pour la santé.
    Maintenant, la science le prouve

    • CHARLES, Gilbert & Jean-Sébastian STEHLI (2004): Pourquoi l'amour est bon pour la santé.
      Sentiments tendres et harmonie sexuelle ne suffisent donc pas. Les scientifiques l'affirment: l'amour est aussi une mécanique biologique. De nouvelle découvertes démontrent que chaque passage à l'acte déclenche une multitude de chamboulements, aussi bénéfiques qu'insoupçonnés pur l'ensemble du corps. En somme, une pratique vieille come le monde qui, entre autres plaisirs, permet de vivre vieux,
      in: Express Nr.2772 v. 16.08.

     
 
     
 
  • Kante - Zombi

    • BALZER, Jens (2004): Den diskursiven Wert des Klugscheißertums muss man neu überdenken.
      Heute erscheint "Zombi", das neue Album von Kante. Am Sonnabend spielte die Band beim Summerize-Festival in der Kulturbrauerei,
      in: Berliner Zeitung v. 16.08.

     
 
     
 
  • HAGE, Volker & Martin DOERRY (2004): "Die Trauer bekämpfen".
    Die Schriftsteller Christoph, 60, und Jakob Hein, 32, über das Verhältnis von Vater und Sohn, das Leben in der DDR und zwei Bücher, die von der verstorbenen Christiane Hein handeln,
    in: Spiegel Nr.34 v. 16.08.

     
 
     
 
  • DAHRENDORF, Ralf (2004): Reiner und rheinischer Kapitalismus.
    Kein Grund zur Verzweiflung: Der deutsche Wohlfahrtsstaat muss auf neue Füße gestellt werden
    in: Welt v. 16.08.

       
   

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Zu den News vom  06. - 15. August  2004

 
 
   
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