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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 19. - 31. Dezember 2010

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Schuldendienst der Mittelschicht und das neue Finanzbildungsbürgertum

"BENJAMIN V. STUCKRAD-BARRE: Es gab bei früheren Generationen noch die angestrebte Gleichzeitigkeit von Anschaffungen. (...) Heute entsteht die Verschuldung aber nicht mehr durch Investitionen, sondern direkt und indirekt durch das Nachtleben. (...).
            ECKHART NICKEL: Das Interessante daran ist, daß sich sämtliche Geldvorgänge bald nur noch in einem Bereich abspielen, der unter Null beginnt und eigentlich Nichts-Haben, also Armut, bedeutet. (...).
Und trotzdem ist es unserer Generation möglich, dank den modernen Methoden der Geldinstitute sehr anständig zu leben.
             (...)
CHRISTIAN KRACHT: Das liegt aber daran, daß wir hemmungslos über unsere Verhältnisse leben. Wir müßten im Grunde viel mehr Geld verdienen, um unseren Lebensstil rechtfertigen zu können.
            (...).
JOACHIM BESSING: Schon bald nach Erteilung des ersten Dispokredits erscheint einem der Saldo Null als einzig wiederherzustellender Zustand. Null wird zum Ziel. Null wird zum gesunden Punkt.
ECKHART NICKEL: also nichts haben im Grunde.
(aus: "Tristesse Royale", 1999, S.20f.)

"Das globale ökonomische System war niemals für eine große Mittelschicht ausgelegt. In Europa und allen anderen industrialisierten Teilen der Welt wird es bald wieder so sein, wie es in der Geschichte der menschlichen Zivilisation fast immer war und wie es dem Grundprinzip dieses Systems entspricht: Es wird wenige geben, die viel haben, und viele, die nichts haben. (2010, S.10)
            Spätestens beim nächsten Aufschwung wird sich ganz eindeutig zeigen, in welchem Ausmaß die Finanzkrise die Reichen einmal mehr noch reicher gemacht und euch, die Mittelschicht, noch weiter dezimiert hat. Dann werden die Soziologen am Zug sein und den unaufhaltsamen gesellschaftlichen Trend der zerfallenden Mittelschicht analysieren, an dem in Wirklichkeit nur eines schuld ist: euer ökonomisches Unwissen." (2010, S.103)
            Konsumidioten (...) sind die Melkkühe Nummer eins des Systems. Als Unternehmer gehen sie pleite, als Angestellte tappen sie in die Schuldenfalle." (2010, S.129)
(aus: Gerald Hörhan "Investment Punk")

"Finanzbildungsoffensiven, die mit der Abgrenzung gegenüber »finanziellen Analphabeten« werben, (können) als distinktionsorientierter Diskurs begriffen werden, der in Deutschland im Kontext eines Kulturkampfs neuer Bürgerlichkeit zu verorten ist (...).
            Initiativen zur Hebung der Finanzbildung transportieren ein Leitbild, das mit dem Begriff Finanzbildungsbürgertum charakterisiert werden kann. Dieser bezeichnet eine neuartige Aufladung des Bildungsbürgertums und seiner sozialen Mechanismen unter Bedingungen der Finanzialisierung.
            (...).
Die vom Leitbild Finanzbildungsbürgertum geprägte Kultivierung der Eigenverantwortung und persönlichen Kompetenz trägt zu einer gesellschaftlichen Ordnungsvorstellung bei, in der gesellschaftliche Verantwortung und Lastenteilung für Risikovorsorge delegitimiert wird."
(Beat Weber in "Finanzbildungsbürgertum und die Finanzialisierung des Alltags", Prokla, Nr.3, 2010, S.388f.)

 
 
       
   
PSYCHOSOZIAL-Thema: Die neuen Medien als Lebensräume.
Virtuelle Neoheimaten und Fluchten

DÖRING, Nicola (2010): Wie wir Liebes- und Sexpartner im Internet finden.
Der aktuelle Forschungsstand,
in: psychosozial Nr.122, Heft 4

 
       
   
BERLINER REPUBLIK-Schwerpunkt: Zukunft

WILKOSZEWSKI, Harald (2010): Sozialpolitisches Überraschungsei.
Der demografische Wandel stellt die zukünftige Sozialpolitik vor drei zentrale Fragen, für die es in Deutschland bislang kaum ein Bewusstsein gibt,
in: Berliner Republik, Heft 5

Harald Wilkoszewski - Macht und Demographie

ALLMENDINGER, Jutta (2010): Verschenkte Potenziale.
Alle reden vom Fachkräftemangel, doch eine riesige gesellschaftliche Gruppe wird dabei viel zu wenig thematisiert: Rund 5,6 Millionen Frauen zwischen 25 und 59 Jahren sind nicht erwerbstätig. Das kann sich Deutschland nicht mehr leisten - weder ökonomisch noch moralisch,
in: Berliner Republik, Heft 5

 
       
   

KSTA-Serie: Wir werden weniger (6)

BISKUP, Harald (2010): Rollstuhl-Karawane ins Jugendzentrum.
Arnsberg wurde zur "seniorenfreundlichen Stadt" gewählt - Die Zukunftsagentur im Rathaus macht aus Ruheständlern hilfreiche Ehrenamtler, die mitten im Leben bleiben - Realschüler trainieren Rentner an Handys und PC,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 31.12.

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

 
       
   

Die Familienpolitik der Grünen in der Debatte

BREKER, Gerd (2010): "Komplett an den Wünschen der Eltern vorbei".
Im Gespräch: Grünen-Familienexpertin Ekin Deligöz lehnt Betreuungsgeld ab,
in: DeutschlandRadio v. 30.12.

 
       
   

KITZLER, Jan-Christoph (2010): "Ältere Menschen haben eine Menge zu bieten".
Im Gespräch: Altersforscher Thomas Klie. Demografischer Wandel erfordert Gestaltung,
in: DeutschlandRadio v. 30.12.

 
   

SÜDDEUTSCHE ZEITUNG-Tagesthema: Mehr Geburten in Deutschland

BERTH, Felix (2010): Boom, Baby!
Warum viele Frauen die Kinderfrage lange Zeit aufgeschoben haben - und sie nun mit Ja beantworten,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.12.

BERTH, Felix (2010): Die Kopftuch-Legende.
Bekommen Einwanderer mehr Kinder als Deutsche? Untersuchungen zeigen, dass die Geburtenrate von Migrantinnen seit Jahrzehnten sinkt,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.12.

 
       
   

Das Geld in Partnerschaften in der Debatte

BIGALKE, Silke (2010): Was Liebe wert ist.
Psychologen erforschen die Geldbeziehungen von Paaren: Erst sind die Finanzen tabu, später häufig Streitthema. In zweiter Ehe bestehen viele auf ihr eigenes Konto,
in: Süddeutsche Zeitung v. 30.12.

 
       
   

Die Entwicklung der Geburtenzahlen in Deutschland - Eine kommentierte Bibliografie der Debatte um die Geburtenentwicklung

EHRENSTEIN, Claudia (2010): Ein kleiner Geburten-Boom in Deutschland.
Statistiker melden einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Von einer Trendwende aber mag noch niemand sprechen,
in: Welt v. 30.12.

MENKENS, Sabine (2010): Boom, Baby?
Die Geburtenrate steigt wieder. Doch für Deutungen ist es noch zu früh,
in: Welt v. 30.12.

SAUER, Stefan (2010): Hoffnung auf mehr Geburten.
Statistik: Vorläufige Zahlen lassen spürbaren Anstieg erkennen - Für Nordrhein-Westfalen zeichnen sich aber kaum Veränderungen ab,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 30.12.

SAUER, Stefan (2010): Rückkehr der Zuversicht.
Zahl der Neugeborenen offenbar gestiegen,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 30.12.

SAUER, Stefan (2010): Vorsichtige Freude über jedes neue Kind.
Statistik: Familienministerium reagiert zurückhaltend auf vorläufige Zahlen zur Geburtenentwicklung,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 30.12.

 
       
   

KSTA-Serie: Wir werden weniger (5)

BOLDT, Kirsten (2010): Aus Minderheiten wird die Mehrheit.
Köln zögert den demografischen Wandel hinaus - Experten sprechen von "geborgter Jugendlichkeit",
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 30.12.

 
       
   

Christoph Butterwegge - Demografie als Mittel sozialpolitischer Demagogie

BUTTERWEGGE, Christoph (2010): Mit dem Mut zur Heuchelei.
2010 war ein verlorenes Jahr im Kampf gegen die Armut. 2011 wird dem Ehrenamt gewidmet. Nach der Devise: Der Sozialstaat geht, und die freiwilligen Helfer kommen,
in: Frankfurter Rundschau v. 30.12.

 
       
   

Felix Berth - Die Verschwendung der Kindheit

BERTH, Felix (2010): In Deutschland kommen mehr Kinder zur Welt.
Berechnungen des Statistischen Bundesamtes: Zwischen Januar und September 2010 wurden fast 20 000 Babys mehr geboren als ein Jahr zuvor,
in: Süddeutsche Zeitung v. 29.12.

BERTH, Felix (2010): Geburtenwunder,
in: Süddeutsche Zeitung v. 29.12.

 
       
   

KSTA-Serie: Wir werden weniger (4)

BOS, Christian (2010): Wenn der Pop Falten legt.
Wo bleibt die Musik, wenn ihre jugendliche Hörerschaft ausstirbt? Oder altert sie mit ihren Fans?
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 29.12.

 
       
   

Die Kinderlosigkeit von Männern in der Debatte

 
       
   

FAZ-Wirtschaftsthema: Reform der Pflegeversicherung.
Bundesgesundheitsminister Rösler hat 2011 zum Jahr der Pflege erklärt

KRON, Philipp (2010): 20 Euro Pflegeriester könnten für eine Versorgung reichen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.12.

MIHM, Andreas & Peter KRON (2010): Pflege soll selbständiger machen.
Künftiger Finanzbedarf wird vom Pflegebegriff abhängen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.12.

MIHM, Andreas (2010): "Kapitalrücklagen beim Staat sind nicht sicher vor Zweckentfremdung".
Im Gespräch: Rheinhold Schulte, Vorsitzender des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV),
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.12.

 
       
   

RADUNSKI, Michael (2010): Alt, schwul und bald nicht mehr einsam.
In Berlin entsteht Europas erstes Mehrgenerationenhaus für homosexuelle Frauen und Männer,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 28.12.

 
       
   

KSTA-Serie: Wir werden weniger (3)

SCHULZ, Corinna (2010): Wettbewerb um die Besten.
Wie ein Eifeler Unternehmen erfolgreich um qualifizierten Nachwuchs kämpft,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 28.12.

 
       
   

KSTA-Serie: Wir werden weniger (2)

PETER, Tobias (2010): Die Jugend regiert ganz leise.
Die Wähler werden älter, doch Monheim macht einen 27-Jährigen zum Bürgermeister,
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 27.12.

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

 
       
   

Gender in der Debatte

KLONOVSKY, Michael (2010): Ein Nagel im Sarg des westlichen Menschen.
Nach dem Fest der Familie ein Wort zu ihren Zerstörern: was Gender und Gender-Mainstreaming mit Dekadenz zu tun haben,
in: Focus Nr.52 v. 27.12.

 
       
   

Die Hausfrau in der Debatte

BRINCK, Christine (2010): Totgesagte leben länger.
Ob glücklich oder nicht: Die traditionelle Familie ist lebendig und alternativlos. Und die Gesellschaft ist auf sie angewiesen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.12.

 
       
   

FAS-Wirtschaftsthema: Die heilige Familie

KLOEPFER, Inge & Konrad MRUSEK (2010): "Alle Kinder sollten mit Musik aufwachsen".
Arbeitsministerin Ursula von der Leyen, CDU, über ihr umstrittenes Bildungspaket, bürgerliche Ideale und den Segen von Sportvereinen,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.12.

NIENHAUS, Lisa (2010): Der ganz normale Familienbetrieb.
Die Familie ist eine Firma. Oma ist der Chef, Opa Aufsichtsrat. Mutter und Vater produzieren das, worauf es ankommt: die Kinder. Und am Ende profitiert sogar der Staat. Eine kleine Ökonomie der Familie,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.12.

BERNAU, Patrick (2010): So funktioniert die Ehe.
Die erste Liebe trifft man an der Uni, die zweite im Büro,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.12.

NIENHAUS, Lisa (2010): Darum kriegen wir Kinder.
Liebe ist das eine. Das andere sind Opportunitätskosten,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.12.

NIENHAUS, Lisa & Patrick BERNAU (2010): "Familie ist eine Organisation, die Freude produziert".
Gary Becker erhielt 1992 den Nobelpreis für seine Forschungen zur Familie. Der amerikanische Ökonom spricht über die harte Arbeit am Kind und den Lohn der Liebe,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 26.12.

 
       
   

Kontaktanzeigen in der Debatte

ROSENFELDER, Andreas (2010): Das Herz ist ein einsamer Jäger.
In der Schweiz der Sexualität: Die "London Review of Books" will ihre legendären Kontaktanzeigen abschaffen,
in: Welt v. 24.12.

 
       
   

Scheidungskinder in der Debatte

STREISAND, Lea David (2010): Aus Tradition Terminprobleme.
Familienfest: Als Scheidungskind kommt man an Weihnachten ganz schön rum. Schließlich wollen mehrere Väter beziehungsweise Mütter und die dazugehörigen Großeltern unter einen Hut gebracht werden,
in: TAZ v. 24.12.

 
       
   

Die Geschichte der Popmusik in der Debatte

DENK, David (2010): "Was soll ich sagen? Es war Liebe".
Heimeliges: Ein Gespräch mit Funny van Dannen über Weihnachten, die Kleinfamilie und sein neues Best-of-Album,
in: TAZ v. 24.12.

 
       
   

Das Elterngeld in der Debatte

SIEBERT, Sven (2010): Ist das Elterngeld gescheitert?
Der Staat zahlt Milliarden an junge Eltern, aber die Geburtenzahlen gehen weiter zurück. Doch für eine Bilanz ist es zu früh,
in: Sächsische Zeitung v. 24.12.

 
       
   

Thilo Sarrazin in der Debatte

SARRAZIN, Thilo (2010): "Ich hätte eine Staatskrise auslösen können".
Soeben teilt mir der Verlag mit, dass sich mein Buch "Deutschland schafft sich ab" 1,2 Millionen Mal verkauft hat. Noch ist Zeit, es der Bundeskanzlerin und dem Bundespräsidenten unter den Weihnachtsbaum zu legen. Christian Wulff sollte man auch Goethes "West-östlichen Divan" schenken, damit er nicht mehr verharmlosend daraus zitiert. Goethe wusste vor zweihundert Jahren mehr vom Islam als unser Bundespräsident. Lektionen aus einem Jahr,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 24.12.

 
       
   

BERGER, Michael B. (2010): Jesus, der Single.
Wir sind noch einmal davongekommen: Der Tannenbaum steht und wackelt kaum, der Kühlschrank ist gefüllt, die Pakete sind zur Post, der Braten ist in der Röhre, der Rest der Verwandtschaft rückt an, die Tochter schreit, alles ist bereit,
in: Hannoversche Allgemeine Online v. 24.12.

 
       
   

KSTA-Serie: Wir werden weniger (1)

PETER, Tobias (2010): Ein Land trägt Schwarz, Rot, Grau.
Die Deutschen werden immer weniger und zugleich älter - Neue Serie zum demografischen Wandel
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 23.12.

Wie single-generation.de bereits am 3. September anlässlich der Hart aber fair-Sendung mit Thilo SARRAZIN anmerkte, können Prognosen jetzt nicht mehr einfach als unumstritten gelten wie das noch zu Zeiten der Agenda 2010 war.

PETER hält zwar 120 Jahre-Prognosen wie bei Thilo SARRAZIN für unrealistisch. Doch die Prognosen des Statistischen Bundesamtes bis 2050 seien realistisch. Im Gegensatz zu den Debatten der Vergangenheit ist PETER jedoch vorsichtig, denn 75 Millionen Menschen in Deutschland bis 2050 bedeuten im Spiegel aller Bevölkerungsvorausberechnungen für das wiedervereinigte Deutschland eine optimistische Sicht. Geht es um die konkrete regionale Bevölkerungsentwicklung in Nordrhein-Westfalen, dann wird "nur" eine Vorausberechnung bis ins Jahr 2030 dargestellt.    

KLINKHAMMER, Gudrun (2010): Wenn Leere einzieht, wo einst Leben war.
Die kleine Gemeinde Hellenthal in der Eifel verliert. Die Deutschen werden immer weniger und zugleich älter - Neue Serie zum demografischen Wandel
in: Kölner Stadt-Anzeiger v. 23.12.

Der ländliche Raum und Mittelstädte im demografischen Wandel

 
       
   
JUNGLE WORLD-Thema: Der kommende Aufstand.
Die Jugend von heute

FARIN, Klaus (2010): Schlimmer wird's immer.
Warum jede Generation von Jugendlichen noch schlimmer zu sein scheint als die vorherige, warum sich Jugendliche nicht mehr im SPD-Ortsverein engagieren wollen, obwohl sie engagierter sind als die vielbeschworenen Achtundsechziger, und ­inwiefern die Jugend von heute die bravste aller Zeiten ist. Fünf Thesen über die Jugend von heute nebst zweier Randnotizen,
in: Jungle World Nr.51 v. 23.12.

 
       
   

Nerds - die kommunikationsunfähigen, unfreiwilligen Singles der Informationsgesellschaft

RÜHLE, Alex (2010): Die Sonderbegabten.
Die Sonderbegabten: Einst waren Nerds die mit den durchgeschwitzten Hemdachseln, heute schwingt bei dem Begriff geheime Bewunderung mit: Assange und Obama gelten als Nerds. Von Genies, die Hilfe brauchen,
in: Süddeutsche Zeitung v. 23.12.

 
       
   

Das Umgangs- und Sorgerecht in der Debatte

RATH, Christian (2010): Umgangsrecht biologischer Väter gestärkt.
Straßburg: Die Mutter verweigert A. Kontakt zu seinen Kindern. Vor dem Menschenrechtsgerichtshof erzielt er nun einen Teilerfolg,
in: TAZ v. 22.12.

SCHMOLLACK, Simone (2010): Recht auf den leiblichen Vater,
in: TAZ v. 22.12.

 
       
   

Wort des Jahres: Wutbürger

SCHLÜTER, Christian (2010): Das letzte Aufgebot.
Wort des Jahres 2010: Der moderne Kleinbürger heißt jetzt "Wutbürger" und probt wieder einmal den Aufstand. Doch es hilft nichts: Diesmal geht es ihm an den Kragen,
in: Frankfurter Rundschau v. 22.12.

 
       
   

JANßEN, Frauke (2010): Ein Leben ohne Kind.
Die Entscheidung nicht vertagen,
in: Aachener Zeitung online v. 22.12.

 
       
   

SCHERBOV, Sergei & Warren SANDERSON (2010): Negative Folgen der Alterung bislang überbewertet.
Neue Maßzahlen für aktuelle Bevölkerungsentwicklung,
in: Demografische Forschung aus erster Hand, Heft 4, 20.12.

Der Untergang des Abendganges, den die Hysteriker von FAZ und SZ ständig neu beschwören, muss abgesagt werden. SCHERBOV & SANDERSON kritisieren den bislang gängigen Maßstab des Altersquotienten, der das Verhältnis der Erwerbsfähigen zu den Rentnern ausdrücken soll (Mehr hier).

In zwei weiteren Artikeln beleuchten zum einen Sandra KRAPF & Michaela KREYENFELD die Inanspruchnahme der Kinderbetreuung in Westdeutschland von 1995 bis 2008 und zum anderen berichtet Esther GEISLER über die unterschiedlichen Trends der Muttererwerbstätigkeit in Ost- und Westdeutschland.

 
       
   
AUS POLITIK UND ZEITGESCHICHTE-Thema: Armut in Deutschland

HRADIL, Stefan (2010): Der deutsche Armutsdiskurs,
in: Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.51-52 v. 20.12.

 
       
   

Das Elterngeld in der Debatte

WEIGUNY, Bettina (2010): Elterngeld zeugt keine Kinder.
Mit Milliarden lässt sich die Gebärfreude der Deutschen nicht steigern. Macht nichts: Die Mittelschicht nimmt das Staatsgeld gerne,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 19.12.

 
       
   

HOFFMANN, Christiane & Markus WEHNER (2010): Ein Kind zu bekommen ist das Weihnachtsfest.
Gespräch mit der SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 19.12.

 
       
   

Florian Illies in der Debatte

MINKMAR, Nils (2010): Man muss gehen, bevor es kracht.
Florian Illies nimmt Abschied vom Journalismus. Was sagt uns das über den Zustand des deutschen Feuilletons?
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 19.12.

 
       
   

Zufriedenheit und Glück in der Debatte

INNERHOFER, Judith (2010): Der Glückstourismus
"Eat, Pray, Love" - seit Elizabeth Gilberts Bestseller suchen vor allem Frauen auf Bali nach Heil für Körper und Seele. Ein Ortstermin zwischen spirituellem Wahn, Geschäftstüchtigkeit und wahrer Schönheit,
in: Welt am Sonntag v. 19.12.

 
       
   

Freundschaften in der Debatte

FETSCHER, Caroline (2010): Was ist Freundschaft?
Kein Mittel zum Zweck soll sie sein. Und es dauert, bis sie entsteht. Das war schon in der Antike so. Doch nun verändert sie sich,
in: Tagesspiegel v. 19.12.

 
       
 

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Zu den News vom 08. - 18. Dezember 2010

   
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