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Medienrundschau:
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News vom 10. - 16. Februar
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taz
-Brennpunkt:
Familienkrach in der Union |
- WALLRAFF, Lukas (2007): Albträume von
Männern.
Sozialdemokratisierung! DDR-Verhältnisse! Unionspolitiker
verstärken den Kampf gegen von der Leyens Familienpolitik
in: TAZ v. 16.02.
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SZ-Thema des Tages: Die Union
und die Familien
- SCHNEIDER, Jens (2007): Ein
Lebensmodell in der Defensive.
Politiker der Union, aber auch viele Wähler fühlen sich vom neuen
Familienbild düpiert,
in: Süddeutsche Zeitung v. 16.02.
- KÖCKRITZ, Angela (2007): Die
Investition lohnt sich.
Vom Nutzen guter Betreuung,
in: Süddeutsche Zeitung v. 16.02.
- BERTH, Felix (2007): "Wir wollen
unserem Kind unsere Werte mitgeben".
Warum eine Mutter ihren Sohn nicht in eine Kinderkrippe schickt,
sondern es lieber selbst betreut,
in: Süddeutsche Zeitung v. 16.02.
- BERTH, Felix (2007): Kontrollierter
Tabubruch.
Die Strategie der Ministerin,
in: Süddeutsche Zeitung v. 16.02.
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ZYLKA, Regine (2007): Eine Frage der
Wahlfreiheit.
Familienministerin von der Leyen hält am Ziel fest, die Zahl der
Krippenplätze zu verdreifachen,
in: Berliner Zeitung v. 16.02.
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KRÖTER, Thomas (2007): "Eltern brauchen Wahlfreiheit".
Gespräch mit Philipp Mißfelder,
in: Frankfurter Rundschau v. 16.02.
- Inhalt:
"Frankfurter
Rundschau: Herr Mißfelder, Sie sind jung genug und verdienen
genug - wenn Sie Vater werden, sollte ihre Frau denn zu Hause
bleiben?
Philipp Mißfelder: So eine Entscheidung trifft man nur
gemeinsam. Meine Frau studiert Medizin. Sie will nach dem Examen in
ihrem Beruf arbeiten. Wir sind daher dringen darauf angewiesen, dass
die Betreuungsangebote in Deutschland deutlich besser werden. Das
ist die richtige Wahlfreiheit: Zu Hause bleiben oder Familie und
Beruf vereinbaren. Aber ohne ausreichend Angebote zur
Kinderbetreuung gibt es keine Wahlfreiheit. Ich will niemandem etwas
vorschreiben, aber ich will auch niemanden in seinen Möglichkeiten
begrenzen."
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zitty-Titelgeschichte:
Nur heisse Luft
Liebe gibt es heute nur noch auf
Zeit. Oder? |
- ERK, Daniel (2007): Bis der Job euch
scheidet.
Die junge Generation liebt wie sie lebt. Kurzfristig, voller
Unsicherheit. Gerade in Berlin, wo Projekte und Kurzzeitverträge,
Praktika und freie Mitarbeit zunehmend das Arbeitsleben bestimmen.
Ist Liebe nur noch ein Projekt?
in: zitty Nr.4 v. 15.02.
- BUNZ, Mercedes (2007): "Sex ist das
Symptom".
Maxim Billers nächstes Buch heißt
"Liebe Heute" und erscheint
Ende März. Wie es um die Liebe steht, erklärte der Berliner Autor zitty exklusiv vorab,
in: zitty Nr.4 v. 15.02.
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ZEIT-THEMA: Das
war das Glück der Mittelschicht |
- FISCHERMANN, Thomas (2007): Die Angst
der Mittelschicht.
Risiken im Job, mehr Konkurrenzdruck und neue Ungleichheit: Im
Zentrum der Gesellschaft grassiert die Furcht vor dem Abstieg,
in: Die ZEIT Nr.8 v. 15.02.
- BLUME, Georg (2007): Großer Sog.
China: Der Wohlstand erreicht die Mitte der Gesellschaft
in: Die ZEIT Nr.8 v. 15.02.
- JUNGCLAUSSEN, John F. (2007): Saufen
oder Bürger sein?
Großbritannien: Ein wachsender Teil der Mittelschicht pflegt den
proletarischen Lebensstil,
in: Die ZEIT Nr.8 v. 15.02.
- PETERSEN, Britta (2007): Aufstieg ist
teuer.
Indien: Vier Prozent der Bevölkerung gehören zur oberen
Mittelschicht. Die anderen streben dorthin,
in: Die ZEIT Nr.8 v. 15.02.
- MÖNNINGER, Michael (2007): Generation
"Non".
Frankreich: Die Jugend trägt ihre Zukunftsangst auf die Straße -
und bringt ihre Eltern gleich mit,
in: Die ZEIT Nr.8 v. 15.02.
- KLEINE-BROCKHOFF, Thomas (2007):
Comeback der Populisten.
USA: Linksliberale Politiker machen sich die Abstiegsängste der
Mittelklasse zunutze,
in: Die ZEIT Nr.8 v. 15.02.
- WOLFF, Edward N. (2007): Die
ausgepresste Mitte.
Amerikas Reichen geht es gut. Der Rest des Landes leidet,
in: Die ZEIT Nr.8 v. 15.02.
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RADISCH,
Iris (2007): Schluss mit dem Streit!
Vollzeitmütter und berufstätige Mütter führen einen Kampf um das
beste Lebensmodell. Damit werden sie die Familie nicht retten,
in: Die ZEIT Nr.8 v. 15.02.
- Inhalt:
Iris RADISCH hat noch einmal den
aktuellen
Kampf der Familienlebensstile
rekapituliert, der auch innerhalb der ZEIT tobte (z.B.
Ulrich GREINER oder
Susanne MAYER).
Im Gegensatz zum
Politikwissenschaftler Claus LEGGEWIE, der die
Frontlinie zwischen Eltern und Kinderlosen
sieht, kommt sie zu dem Schluss, dass die Fronten im Kampf der
Familienlebenstile immer noch verhärtet sind:
Der Barrikadenkampf
zwischen den Anhängern des Glaubens an eine rückstandsfreie
Vereinbarung von Kindern und Karriere einerseits und den Verfechtern
der mütterlichen Prädestinationslehre andererseits ist unwürdig und
fruchtlos. (...): Eine neutrale Position zwischen den Fronten, die
dafür plädiert, dass jeder nach seiner Fasson glücklich werden
sollte, drückt sich um die Antwort (...).
Außer Polemik ist in dieser Debatte noch nicht viel hervorgebracht
worden, kritisiert RADISCH und schiebt den schwarzen Peter den
Männern zu:
"Wir sollten uns eine
Pause gönnen. Jetzt ist es an den Männern, uns einzuholen. Die
Männer müssen sich bewegen, sie müssen die männliche Hälfte der Welt
mit uns teilen und die weibliche endlich erobern. (...). Nicht wir
sind es, die sich verweiblichen müssen, die Männer müssen es tun.
Und nicht wir sind es, die Kinder und Karriere weiterhin immer nur
fleißig addieren sollten, die Mänenr müssen es uns gleichtun. Dann
wird der Krieg ein Ende haben, glaubt RADISCH.
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- HUSMANN, Nils (2007): Und wer trauert?
Stell dir vor, es ist deine Beerdigung, und niemand geht hin. Das
geschieht oft: Wer am Ende seines Lebens ganz allein war, der ist auch
allein, wenn er begraben wird. In Hamburg nehmen sich zwei Seelsorger
der vergessenen Toten an,
in: Chrismon, Nr.2, Februar
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GIERTH, Matthias (2007): Spiele auf dem Schuldenberg.
Familiensplitting:
Nicht die Ehe, sondern die Zahl der Kinder soll über den Steuervorteil
von Paaren entscheiden. Sozial unausgewogen und nicht bezahlbar, sagen
Kritiker,
in: Rheinischer Merkur Nr.7 v. 15.02.
- Inhalt:
GIERTH referiert die
unterschiedlichen Positionen zum Familiensplitting um am Ende schon
einmal das Scheitern der Familienministerin einzukalkulieren:
"Sollten ihre Pläne – versehen mit dem Stempel »unfinanzierbar« – in
der Schublade verschwinden, kann sich die CDU-Politikerin damit
trösten, in guter Tradition zu stehen. Schon einmal hieß es in einer
Regierungserklärung im Bundestag: »Durch ein Familiensplitting
werden wir das Steuerrecht in dieser Legislaturperiode
familienfreundlich gestalten.« Am Rednerpult – es war der 4. Mai
1983 – stand der frisch gewählte Bundeskanzler Helmut Kohl."
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BRUNS, Tissy (2007): Weniger Macht den Müttern.
Die Schwelle für Vaterschaftstests muss gesenkt werden - ein
lebenskluges Urteil,
in: Tagesspiegel v. 14.02.
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DIETRICH, Stefan (2007): Familienfeindliches Familienrecht,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 14.02.
- Inhalt:
Auf Seite 1 bringt
Stefan DIETRICH das Familienrecht, und das heißt für ihn die
Schwächung des biologischen Vaters (=Familienfeindlichkeit), mit dem
Geburtenrückgang in Zusammenhang.
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KRAMM, Jutta (2007): Väter, Mütter und der Preis der Freiheit,
in: Berliner Zeitung v. 14.02.
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SCHMITT, Cosima (2007): Kuckuckskinder sind die Ausnahme.
Bei Väteraktivisten löst das Karlsruher Urteil gemischte Gefühle
aus, alleinerziehende Mütter begrüßen es,
in: TAZ v. 14.02.
- SPERBER, Katharina (2007): Ein Recht
der Väter,
in: Frankfurter Rundschau v. 14.02.
- Inhalt:
"In Zeiten, in denen sich Mann und Frau frei
entscheiden, wie sie zusammenleben wollen, ob in einer Ehe, ohne
Trauschein oder in einer Patchwork-Familie, ist es nur recht und
billig, Vätern mehr Rechte einzuräumen. Denn wer will, dass sie mehr
Pflichten übernehmen (können), darf es ihnen nicht verwehren, im
Zweifelsfall nach der Wahrheit zu suchen, ohne fürchten zu müssen,
die rechtliche Bindung zum Kind für immer zu verlieren", meint
SPERBER und fügt hinzu:
"Kinder sind kein Eigentum der Eltern, Kinder brauchen aber eine
stabile Familie. Die erwächst jedoch nicht automatisch aus der
Biologie. Kinder sind mehr als nur Nachwuchs ihrer Eltern. Sie sind
ein großes Glück, sie stellen die unvollkommene Welt der Erwachsenen
in Frage, sie sichern Entwicklung und Zukunft. Väter, die sie nur
als Kostenfaktor betrachten und beim Nachweis der
Nichtverwandtschaft die Zahlungen einstellen, sind arme Männer. Sie
haben etwas Entscheidendes am Kinderhaben nicht verstanden.
Dito Mütter, die auf dem Rücken des Kindes ihr Persönlichkeitsrecht
verteidigen."
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SZ-Thema des Tages: Urteil zu Vaterschaftstests
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KERSCHER, Helmut (2007): Der Sieg des Verlierers.
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.02.
- DROBINSKI, Matthias (2007): "Gute
Gründe für die Heimlichkeit".
Argumente des Rechtsanwalts Florian Dietz,
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.02.
- PRANTL, Heribert (2007): Heimlich
geht gar nichts in Europa.
In fast allen Ländern der EU sind private Abstammungsgutachten
unzulässig, in etlichen Ländern stehen sie sogar unter Strafe,
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.02.
- PRANTL, Heribert (2007): Der Vater
und sein Kind,
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.02.
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- BERTH, Felix (2007): Das Glück im
Getümmel.
Neue Studien zeigen, dass die Betreuung in Krippen den Kindern
guttut,
in: Süddeutsche Zeitung v. 14.02.
- Inhalt:
BERTH vergleicht die Debatten um die Kinderbetreuung
in der Ära Ursula LEHR (Familienministerin 1988- 1991) und der Ära
von der LEYEN. Er kommt zum Schluss, dass heute - im Gegensatz zu
damals - nur noch eine Minderheit (z.B. Jochen PECHSTEIN und
Christa MEVES) die Krippenerziehung für schädlich hält.
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- WALTER, Klaus (2007): Nicht ohne meinen
Vornamen!
Renaissance des Folk,
in: Frankfurter Rundschau v. 14.02.
- Inhalt:
Klaus WALTER referiert anlässlich
eines Schwerpunktes in der Zeitschrift de:bug die Kontroverse um die
Renaissance des Folk, um am Ende zu fragen, ob uns ein neues
Biedermeier bevorsteht:
"Schon
in den frühen 90ern gab's eine so genannte Neo-Folk-Bewegung: (...)
gelesen wurde die angebliche Bewegung als Reaktion auf das
Burn-Out-Syndrom der US-Hardcore-Szenen. 20 Jahre vorher wurden
leicht androgyne Singer/Songwriter wie Neil Young, James Taylor oder
Cat Stevens als Antwort auf den phallokratischen Gigantismus der Led
Zeps und Deep Purples verkauft.
Nach dieser Logik könnte
man in den neuen Folkies einen Reflex auf den re(tro)gressiven
Konformismus weißer Rockmänner sehen. Das Neo-Hippietum sei
artifiziell im Vergleich zur durchschnittlichen Indie-Rockband, sagt
Dirk von Lowtzow. »Die ist ja mittlerweile das
Kleinbürgerlichste überhaupt.«
(...).
Die interessantere Frage ist: Transportiert Folk eine Renaissance
überkommener Antagonismen von privatem und öffentlichem Musikkonsum?
Zum Ausgehen Techno, House und andere Verausgabungsmusiken, daheim
im Kreis der Lieben - oder allein - Folk und andere
Herzensangelegenheiten? Dann wäre Folk nur die Kehrseite der
Vanity-Fair-Medaille: noch ein Relaunch im poshen Neo-Biedermeier.
Wir bleiben dran."
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KOCH, Hannes (2007): Kompetenz-Zentrum für Grundeinkommen.
Das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut eröffnet eine Niederlassung
in Erfurt. Wie HWWI-Chef Straubhaar streitet auch Thüringens
Ministerpräsident Althaus für deregulierte Märkte und die
sozialpolitische Alternative zu Hartz IV,
in: TAZ v. 13.02.
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BEMMER, Ariane (2007): Volle Konzentration.
Die berühmteste Konserve der Welt: Weit mehr als 1 000 000 000 Mal
wurde Andy Warhols Muse verkauft. Nun feiert diese Suppe ihren 110.
Geburtstag,
in: Tagesspiegel v. 11.02.
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KAUBE, Jürgen (2007): Du weißt doch, was ein Kuss bekennt?
Ein Warnhinweis zum nahen Valentinstag: Ein Kuss ist, auch wenn der
Song aus "Casablanca" uns pianissimo etwas anderes weismachen will,
selten ein Kuss. Kleine Kulturgeschichte eienr so angenehmen wie
riskanten Angelegenheit,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.02.
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ZASTROW, Volker (2007): Unmut über die Familienpolitik,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.02.
- Inhalt:
Der Antifeminist
Volker ZASTROW verteidigt die
Managerehe gegen die
Doppelkarriere-Paare, indem er das idealistische Bild der deutschen
Mutter beschwört und die geplante Nullsummen-Politik der
Familienministerin
Ursula von der LEYEN anprangert:
"Sie will an der
einen Stelle nehmen, was sie an der anderen gibt. Gegeben wird den
Müttern (am liebsten mit Hochschulabschluss), die voll
berufstätig sind. Genommen wird den Frauen, die einen wesentlichen
Teil ihrer »Ressourcen« (...) ihren Kindern zukommen lassen
möchten."
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OCHS, Birgit (2007): Von der Kommune 1 zur Alten-Wohngemeinschaft.
Wohngemeinschaften sind im Wandel. Reizvoll, aber auch anstrengend
und eine Herausforderung nicht nur für Individualisten,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.02.
- Anmerkungen:
Bei der Schlagzeile fehlt das Fragezeichen,
denn im Artikel wird nicht die Kommune der 68er, sondern die WG der
78er, insbesondere aber die
Hausgemeinschaft propagiert:
"»Gemeinschaftliches
Wohnen im Alter ist derzeit ein Riesenthema«, sagt Gerda Helbig vom
Bundesforum für
gemeinschaftliches Wohnen, Hannover. Vor zehn Jahren zählte sie
jährlich 2000 Anfragen, 2005 waren es 10.000 Interessenten, die sich
Hilfe bei der Suche oder Gründung eines gemeinschaftlichen
Wohnprojekts erhofften.
Es macht sich bemerkbar, dass eine große Zahl der Singles in die
Jahre kommt,
immer weniger Menschen auf familiären Zusammenhalt zählen können.
(...).
Die Alten-WG indes wird wohl auch in Zukunft eine Ausnahme bleiben.
(...). »Eine eigene Küche, ein eigenes Bad, darauf wollen die
Menschen im Alter nicht verzichten, Studenten sind da zum Kompromiss
bereit, aber nicht die
Generation 50 plus«, sagt Helbig. Die Zukunft liegt ihrer
Erfahrung nach in Wohnprojekten, die den Bewohnern zwar einen
gemeinsamen Rahmen bieten, aber auch die eigenen vier Wände."
-
HARRIEHAUSEN, Christiane (200/): Jeder will alt werden, aber
niemand will alt wohnen.
Nur eine frühzeitige Beschäftigung mit dem Wohnen im Alter
garantiert für Lebensqualität in diesem Lebensabschnitt, denn es gibt
eine Vielfalt von Möglichkeiten,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.02.
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Henning HOFF (2007): Wir sind alle Ausländer.
"Wallpaper"-Erfinder Tyler Brûlé sucht mit "Monocle" die
"transnationale Elite",
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.02.
- Inhalt:
Am 15. Februar erscheint erstmals das Magazin
"Monocle", das sich an die globale Klasse der
Vielflieger richtet. Tyler BRÛLÉ
erläutert dazu im Interview:
"die
Youtube-Generation (...) ist nicht unsere Zielgruppe. Ich mag, dass
der Name so altmodisch klingt, sehr nach Establishment (...).
Sie nennen Ihre
Zielgruppe auch die »transnationale Elite«. Gibt es die überhaupt?
Ich bin sicher, dass
sie existiert. Ohne sie gäbe es keine Lufthansa und keine British
Airways. (...). Es sind Menschen, die sich nicht unbedingt nur einem
Land zugehörig fühlen, sondern eher zehn bis zwanzig Städten, wo sie
ihren Geschäften nachgehen und leben."
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HANFELD, Michael (2007): Christiansens Kreaturen.
Die Talkshow einer Unpolitischen hat die Republik verändert. Hier
wurde der neoliberale Diskurs aufgebrüht,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 11.02.
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Der Ausbau der staatlichen Kinderbetreuung in der Debatte
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LEHMANN, Anna (2007): Ministerin will die Kinderkrippe für alle.
Ursula von der Leyen (CDU) will deutlich mehr Kitaplätze für
Kleinstkinder. Im Jahr 2013 soll jedes dritte Kind unter drei Jahren
eine Tagesbetreuung erhalten. Während SPD und Gewerkschaft loben,
warnen die Kommunen vor unerfüllbaren Versprechen,
in: TAZ v. 10.02.
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OESTREICH, Heide (2007): Umbau im Maschinenraum.
Von der Leyen will in der Familienpolitik den Kurs ändern. Aber
wie?
in: TAZ v. 10.02.
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GASEROW, Vera (2007): Vorzeigemutter im Gegenwind.
Ursula von der Leyen stößt in der Union auf Widerstand,
in: Frankfurter Rundschau v. 10.02.
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MÜLLER-LISSNER, Adelheid (2007): Am richtigen Ort.
Ursula von der Leyen will zusätzliche Krippenplätze schaffen. Ab
wann ist es sinnvoll, Kinder in Kitas zu schicken?
in: Tagesspiegel v. 10.02.
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ROßMANN, Robert (2007): Hüter der Ehe.
Mit dem neuen Unterhaltsrecht sollten die Ansprüche geschiedener
Frauen reduziert werden. Doch daraus wird vorerst nichts. Ein
regelrechter Aufstand der Unionsfamilienpolitiker verhindert das
Inkrafttreten im April,
in: Süddeutsche Zeitung v. 10.02.
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UNFRIED, Peter (2007): Warum sind die Grünen so ängstlich und
sprachlos?
Wollen die Anhänger der Grünen Partizipation - oder nur ihre Ruhe?
Vermeidet die Parteiführung echte Diskussionen? Wo sind
anschlussfähige Milieus nach dem Ende von Rot-Grün? Franz Walter,
Grünen-kritischer Politologe, und Daniel Cohn-Bendit, Vorsitzender der
Grünen-Fraktion im EU-Parlament, im Streitgespräch,
in: TAZ v. 10.02.
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MISIK, Robert (2007): "Es geht mir nicht um Lebenshilfetipps".
Man ist "entfremdet", wenn man nicht mehr aktiv die Verhältnisse
beeinflusst, in denen man lebt, sagt Rahel Jaeggi. Die Philosophin
rehabilitiert einen Begriff der "Entfremdung", der ohne Idee vom
objektiv "richtigen Leben" auskommt,
in: TAZ v. 10.02.
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PLESCHINSKI, Hans (2007): Welcher Mann ist warum schön?
Faszinieren uns knochige Männer mit vernarbtem Gesicht und Glut in
den Augen tatsächlich mehr als Kerle mit knackigem Körper? Immerhin
soll doch ein wichtiges Kriterium bei der Männerwahl der perfekte Po
sein. Andererseits besteht auch die Faszination des Ungewöhnlichen.
Eine Spurensuche zur Schönheit,
in: Welt v. 10.02.
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MEISTER, Martina (2007): Kinderregen,
in: Frankfurter Rundschau v. 10.02.
- Inhalt:
Martina MEISTER
berichtet aus dem fruchtbaren
Frankreich
über das bretonische 1633-Einwohner Dorf Ahuillé, in dem im
vergangenen Jahr 33 Babys zur Welt kamen.
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Zu den News vom
07.
- 09. Februar 2007
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Bitte beachten Sie:
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