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Medienrundschau:

News zum Single-Dasein

 
   
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Medienberichte über single-generation.de
 
 
 
   

News vom 12. - 21. Januar 2014

 
 
     
 
   

Zitat des Monats:

Der Stellenwert der Ehe nimmt ab, der Stellenwert der Familie nimmt zu   

"Der Stellenwert der Ehe nimmt ab, der Stellenwert der Familie nimmt zu. Die Sorge der Gesellschaft gilt den Kindern, nicht mehr der Ehe. Diese Konzentration auf das Kindeswohl muss in einer Zeit niedriger Geburtenraten auch nicht wundern. Dreh- und Angelpunkt der Unerhaltsansprüche ist heute das Kind und die Sorgetragung für das Kind, nicht mehr die Ehe. Und die nichteheliche Geburt von Kindern ist alltäglich geworden. Drei Millionen Kindern werden von Alleinerziehenden großgezogen. Immer mehr Kinder wachsen in komplexen Lebensverhältnissen, in Patchworkfamilien auf. Voilà: Die verschiedensten Lebensformen koexistieren.".
(aus: Heribert Prantl "Familie ist kein Stillleben", Blätter für deutsche und internationale Politik, Dezember 2013, S.77)

 
 
       
   

VILLINGER, Christoph (2014): "Die Armen rücken enger zusammen".
Stadtentwicklung: Neue Lebensformen machen das Leben in der Stadt attraktiver, sagt Architektursoziologe Harald Bodenschatz,
in: TAZ Berlin v. 21.01.

Harald BODENSCHATZ sieht in der "Single-Gesellschaft" die Ursache für eine Renaissance der Innenstadt:

"Wenn wir alle paar Jahre den Job wechseln müssen, sollten wir nahe der informellen »Jobbörse« in den Innenstädten leben. Auch arbeiten wir nicht mehr zwischen 9 und 17 Uhr, sondern, wenn ein Projekt fertig werden muss, auch bis 22 Uhr und länger. Und dann wollen wir noch etwas essen, aber zu Hause wartet nicht mehr eine Frau, die für den Mann kocht. Die Singlegesellschaft als Ausdruck weniger langfristiger Paarbeziehungen ist gezwungen, sich zwecks Partnerschau ständig auf der innerstädtischen Bühne zu präsentieren. Dazu kommen die immer längeren Zeiten der Ausbildung, die eigentlich nie aufhören."

Die "Singlegesellschaft" ist zwar auch Ausdruck "weniger langfristiger Paarbeziehungen" (serielle Monogamie), mehr noch aber Ausdruck zunehmender Multilokalität (Fernbeziehungen, Shuttles) aufgrund steigender Mobilitätszwänge. Gemäß Knut PETZOLD liegt der Anteil multilokaler Wohnformen in gut erreichbaren Großstadtgebieten bei 20 - 25 %. Von daher leben wir nicht in einer "Single-Gesellschaft", sondern in einer paar- und familienorientierten Gesellschaft, in der Singles mehr oder weniger nur nützliche Idioten sind.

 
       
   

Die Ehe in der Debatte

DIW (2014): Wer in einer Paarbeziehung lebt, treibt weniger Sport als zuvor - vor allem bei Verheirateten lässt die Sportbegeisterung stark nach,
in: Pressemeldung Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung v. 20.01.

 
       
   
PROFILl-Titelgeschichte: Alt liebt Jung.
Ältere Herren mit blutjungen Frauen. reife Damen mit knackigen Burschen. Eine Polemik gegen die Alterskluft in Beziehungen

HAGER, Angelika (2014): Methusalem-Familien und die dramatisch wachsende Alterskluft in Beziehungen.
Im Kapitalismus der Liebe zählt Jugend bei betagten Herren zum kräftigsten Kaufargument. Doch auch Seniorinnen ergreift zunehmend das Jagdfieber nach jüngeren Männern. Über die wachsende Alterskluft in Beziehungen und den damit verbundenen gesellschaftspolitischen Backlash,
in: Profil Nr.4 v. 20.01.

 
       
   

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

NIENHAUS, Lisa (2014): Frau Merkel und die kleine Clara.
Die Rentenpläne der großen Koalition werden die Jugend von heute belasten. Noch ist sie zu jung, um sich zu wehren. F.A.S.-Redakteurin Lisa Nienhaus erklärt ihrer Tochter, warum die Rentenreform teuer für sie wird,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 19.01.

 
       
   

Akademisierungswahn und Akademikerarbeitsmarkt

DOWIDEIT, Anette/FRÜNDT, Steffen/MICHLER, Inga/WISDORFF, Flora  (2014): Unterbezahlte Hölle.
Ein Studium zahlt sich längst nicht immer aus. Fast jeder zehnte Akademiker kommt nur auf einen mageren Stundenlohn,
in: Welt am Sonntag v. 19.01.

"6,1 Prozent der männlichen Akademiker arbeiten im Niedriglohnsektor, wie ihn das IAQ definiert – aber 11,4 Prozent der Frauen",

schreiben die Autoren über das "akademische Prekariat". Das können sich viele der "Spaßarbeiter" nur leisten, weil sie zur Erbengeneration gehören:

"Auf dem Arbeitsmarkt wächst die Generation der Erben heran. Knapp 17 Milliarden Euro wurden allein im Jahr 2011 nach Angaben des Statistischen Bundesamts steuerpflichtig vererbt. Jeder Erbe kann im Durchschnitt mit rund 150.000 Euro rechnen – und muss sich entsprechend weniger Sorgen um den eigenen Verdienst machen",

schreiben die Autoren, verschweigen jedoch, dass der Durchschnitt nur so hoch ist, weil ein paar privilegierte Erben Millionen erben und der Rest so gut wie nichts. Oder eine Immobilie, deren Wiederverkaufswert ständig sinkt, weil deren Lage unattraktiv wird.

Vielversprechender scheint da die Strategie westdeutscher Akademikerinnen, die einen Partner gefunden haben, mit dessen hohem Gehalt beide locker über die Runden kommen:

"Vor allem in Westdeutschland war und ist es noch immer verbreitet für Frauen, zu studieren, dann zu heiraten und Kinder zu bekommen – nur um anschließend das Haus zu hüten."

Da die Wirtschaft jedoch auf die Berufstätigkeit der Mütter setzt und die Gesetze dementsprechend geändert werden (neue Norm des Adult Workers), wird diese Option für jüngere Frauen ebenfalls weniger tragfähig.

 
       
   

Die Rente nach Kinderzahl in der Debatte

CREUTZBURG, Dietrich (2014): Koalition gegen höheren Beitrag für Kinderlose.
Kinderlose kämen in der Rentenversicherung zu gut weg, sagt eine Studie. Sollen sie deshalb künftig höhere Beiträge zahlen? Das Arbeitsministerium und die Rentenversicherung winken ab,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 18.01.

 
       
   

Deutschlands Zukunft im Spiegel der Öffentlichkeit

THEILE, Charlotte (2014): Zurück in die Fünfziger!
Wie werden die Deutschen im Jahr 2030 leben? Die meisten glauben an eine Krise ohne Ende und den Untergang der Mittelschicht. Deshalb suchen sie, wie eine Studie zeigt, Zuflucht in traditionellen Werten: Liebe, Familie, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit,
in: Süddeutsche Zeitung v. 17.01.

 
       
   

Martin Werding - Familien in der gesetzlichen Rentenversicherung (Auftragsstudie der Bertelsmann Stiftung) Oder: Wie durch Herausrechnung von Leistungen für Eltern Kinderlose als Profiteure der Rentenversicherung erscheinen 

BERTELSMANN STIFTUNG (2014): Fehler im System: Familien in Rentenversicherung benachteiligt.
Studie der Bertelsmann Stiftung: Jedes Kind bringt der Rentenkasse einen Überschuss von 77.000 Euro / Erziehungsleistungen von Eltern werden nicht angemessen anerkannt / Druck auf Rentensystem steigt ab 2030 sprunghaft,
in: Pressemeldung der Bertelsmann Stiftung v. 17.01.

 
       
   

Die Rente vor dem Kollaps wegen dem Geburtenrückgang und der steigenden "Altenlast" in Deutschland?

KAMMHOLZ, Karsten/SIEMS, Dorothea/WIEDEMANN, Johannes (2014): Wirtschaft macht Front gegen Rentenpläne.
Koalition will 60 Milliarden Euro zusätzlich bis 2020 ausgeben. Mittelstandsvereinigung der Union fürchtet Welle von Frühverrentungen,
in: Welt v. 17.01.

 
       
   

Dirk Knipphals - Die Kunst der Bruchlandung

KNIPPHALS, Dirk (2014): Dann lieber Lebenskrisen.
Vorabdruck: Mein Großvater oder: Die Frage nach dem eigenen Glück. Aus der Vorgeschichte unserer persönlichen Krisen,
in: TAZ v. 15.01.

 
       
   

Die Reproduktionsmedizin und die Fruchtbarkeitskrise

PANY, Thomas (2014): Wenn die Mama ein Mann ist.
In den USA werden Transgender mit Kinderwünschen als der "nächste Grenzbereich" der Reproduktionsmedizin ausgemacht,
in: Telepolis v. 14.01.

 
       
   

Kinderlose in der Debatte

MÜHL, Melanie (2014): Kinderlos glücklich.
Kinder sind keine Glücksbedingung - auch wenn heute vielen die Phantasie für alternative Lebensentwürfe fehlt. Eine Einwurf zur aktuellen Debatte,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13.01.

Zufriedenheit und Glück in der Debatte

 
       
   

Antonia Baum und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Debatte

FRITZEN, Florentine & Tobias RÖSMANN (2014): Ruhe, ihr Jammerfrauen!
Eure Ausreden zum Kinderkriegen sind narzisstisch und absurd,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.01.

 
       
   

Das Single-Dasein in Frankreich

BRONISCH, Johannes (2014): Angriff auf die Familie.
Wie französische Frauenministerin das Steuersystem ändern will,
in: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung v. 12.01.

 
       
 

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Zu den News vom 07. - 11. Januar 2014
 

   
  • Rezensionen zum Single-Dasein finden sie hier

 
 
   

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